Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen"

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johndoe984149
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von johndoe984149 »

Amaunir hat geschrieben:Das ist bestimmt wieder aus dem Zusammenhang gerissen und nicht ganz so gemeint gewesen, aber es hat schon seinen Grund warum ich das EA-Logo seit Jahren vor den Spielen nicht mehr gesehen habe. Es gibt nicht nur die grossen Publisher auf der Welt, kleinere Entwickler können mitlerweile auch ganz gute Spiele machen.
Genau aber SWTOR war mein letztes EA Spiel davor lange zeit auch nichts mehr aus guten Grund kaufe ich keine EA Spiele sogar auch bei anderen Spiele Konzerne mache ich ein großen Bogen und habe sogar Angst davor das solche Spiele Konzerne mal Spiel Basteln das mich Reizt :D
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Varothen
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Varothen »

kann mir hier jemand einfach (!) erklären wie ich bei Need for Speed Bremse? Die Taste zum Gas geben habe ich jetzt nach 1 Stunde intensivem Suchen gefunden, aber ohne Bremsen macht das kein Spass. Hoffe mir kann jemand helfen.
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breakibuu
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von breakibuu »

ronny_83 hat geschrieben: EA tut so, als wären wir alle Durschnittsspieler und man müsste jetzt alle Spiele auf Casual-Niveau runterbrechen, so dass ja keiner mehr die Anstrengung hat, der Anforderung eines Spiels ausgesetzt zu sein. Nach EA würden wahrscheinlich alle Spiele von selbst vor uns herflimmern, während wir wie Gehirntote immer denselben Knopf drücken.
An dem Durchschnittsspieler hab ich mich gestoßen. Allerdings müsste man erstma wissen wie EA den typischen Durchschnittsspieler definiert. Wenn die auch die Solitaire-Spieler dazupacken, erklärt sich auch warum man 2 Stunden braucht um Sims zu verstehen ^^
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Skabus
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Skabus »

breakibuu hat geschrieben:An dem Durchschnittsspieler hab ich mich gestoßen. Allerdings müsste man erstma wissen wie EA den typischen Durchschnittsspieler definiert. Wenn die auch die Solitaire-Spieler dazupacken, erklärt sich auch warum man 2 Stunden braucht um Sims zu verstehen ^^
Wenn du schon Solitare ansprichst: Es gibt viele Menschen die keine Videospiele spielen, aber z.B. Kartenspiele die auch z.T. etwas komplexere Regeln haben.

Und diese Regeln verstehen die meisten auch nach 1-2 Partien, die nun kaum 2 Stunden dauern. Fragt sich also, warum der angebliche Durchschnittspieler Kartenspiele begreift, aber bei einfachen Videospielen angeblich versagt?

MfG Ska
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sphinx2k
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von sphinx2k »

Ich weiß ja nicht wie das ganze gedacht ist. Evtl. soll auch nur der Einstieg leichter werden. Es gab früher ein paar Spiele die hat man angefangen über Stunden gespielt und auf einmal kommt schlagartig eine völlig neue Dimension an Gameplay daher.
Das langsame aufbauen auf immer mehr Spielmechaniken kann auch Spaß machen.

Ein Beispiel was ich damit meine:
http://adarkroom.doublespeakgames.com/
Je länger man Spielt umso größer wird die Toolbox die man zur Verfügung hat.
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breakibuu
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von breakibuu »

Skabus hat geschrieben: Wenn du schon Solitare ansprichst: Es gibt viele Menschen die keine Videospiele spielen, aber z.B. Kartenspiele die auch z.T. etwas komplexere Regeln haben.
Kartenspiele nimmt man aber imo erstmal nicht als komplex wahr.
Karten bewegen sich nich, bleiben solange liegen bis man was damit macht und ne Herz 8 is immer ne Herz 8.
Bei Dragon Age wird man schon in der Charaktererstellung mit Rassen, Klassen, Werten und sonstigem Müll zugeschmissen, ohne dass man sie in irgendeinen Kontext stellen könnte, wenn man sich nich mit sowas auskennt.
soul-stylez
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von soul-stylez »

Skabus hat geschrieben:
breakibuu hat geschrieben:An dem Durchschnittsspieler hab ich mich gestoßen. Allerdings müsste man erstma wissen wie EA den typischen Durchschnittsspieler definiert. Wenn die auch die Solitaire-Spieler dazupacken, erklärt sich auch warum man 2 Stunden braucht um Sims zu verstehen ^^
Wenn du schon Solitare ansprichst: Es gibt viele Menschen die keine Videospiele spielen, aber z.B. Kartenspiele die auch z.T. etwas komplexere Regeln haben.

Und diese Regeln verstehen die meisten auch nach 1-2 Partien, die nun kaum 2 Stunden dauern. Fragt sich also, warum der angebliche Durchschnittspieler Kartenspiele begreift, aber bei einfachen Videospielen angeblich versagt?

MfG Ska
Solitär sind ein paar Klicks. Nicht sonderlich schwer zu lernen. Aber schwer zu meistern! Das ist doch gerade der Punkt. Mit deinem Gegenbeispiel hast du dem Mann nur Recht gegeben :mrgreen:

Das langsame aufbauen auf immer mehr Spielmechaniken kann auch Spaß machen.
FInde ich auch gut. Das Problem bei solchen Spielen ist dass sie relativ schnell abgestempelt werden. Siehe FF13, was erst nach 15 Stunden komplexer wurde, und dann erst richtig geil. Bis dahin waren die meisten aber schon weg.
Nein. Das Spiel muss Komplexität aufweisen mit einfacher Steuerung. Das ist die Kunst, aber es geht! Demon Souls ist mMn so ein Beispiel. Aber auch das komplett andere Genre mit Fifa. Wohingegen NBA2k als ein Paradebeispiel für die Aussage dieses Mannes herhalten kann. Oder Killzone :mrgreen:

Bei Dragon Age wird man schon in der Charaktererstellung mit Rassen, Klassen, Werten und sonstigem Müll zugeschmissen, ohne dass man sie in irgendeinen Kontext stellen könnte, wenn man sich nich mit sowas auskennt.
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Skabus
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Skabus »

breakibuu hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben: Wenn du schon Solitare ansprichst: Es gibt viele Menschen die keine Videospiele spielen, aber z.B. Kartenspiele die auch z.T. etwas komplexere Regeln haben.
Kartenspiele nimmt man aber imo erstmal nicht als komplex wahr.
Karten bewegen sich nich, bleiben solange liegen bis man was damit macht und ne Herz 8 is immer ne Herz 8.
Bei Dragon Age wird man schon in der Charaktererstellung mit Rassen, Klassen, Werten und sonstigem Müll zugeschmissen, ohne dass man sie in irgendeinen Kontext stellen könnte, wenn man sich nich mit sowas auskennt.
Ich meinte nicht im Bezug auf Spiele wie Dragon Age und Co.

Sondern auf Spiele mit ähnlicher Komplexität. Gibt ja auch genug Kartenspiele in Form eines Videospiels. Aber es ist seltsam zu behaupten, die Leute sind zu doof ein Spiel innerhalb von 10-30 Minuten zu kapieren. Wenn es überhaupt so lange dauert.

Selbst meine Mutter, die nun gar nichts von Spielen versteht, hat ohne fremde Hilfe in 5 Minuten verstanden, wie Snake funktioniert und spielt das auf ihrem Handy. Also ernsthaft. Irgendwie hab ich das gefühl EA macht Spieler generell dümmer als sie sind.

Wahrscheinlich glauben sie auch, dass die mit der Zugänglichkeit die fehlende Qualität ihrer Spiele überdecken können, wer weiß...

MfG Ska
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Kajetan »

Sanic Hegehog hat geschrieben:Ja und das soll man gut finden?^^
Ja, man kann das gut finden. Man kann aber auch das gestrige Abendessen auskotzen und versuchen die örtliche Gamestop-Filiale mit Weihwasser zu exorzieren. Zumindest das möchte ich manchmal tun, wenn ich am Schaufenster vorbeilaufe und mitansehe, wie hier bedauernswerten Eltern der letzte Dreck verkauft wird, weil die Kiddies auf Grund ihrer Ahnungslosigkeit sich eben noch von Dreck beeindrucken lassen.

Aber das geht schnell vorbei ... :)
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Freakstyles
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Freakstyles »

EA könnte ja einfach ne Rubrik erstellen "Spiele die sehr leicht zu erlernen sind" und dann könnten sie ja ganz leicht vergleichen ob sich nun diese Spiele besser verkaufen als andere, (denn um nichts anderes geht es denen bei dem Thema) oder ob das nun vielleicht doch am Gesamtkonzept eines Spiels liegt. Fesselt mich ein Spiel oder finde ich die Idee dahinter interessant, dann bin ich auch eher bereit dazuzulernen.

Aber wenn die sich so viele Gedanken um das Thema machen dann brauch ich mich ja nicht fragen wo die ihre eigenen Fehler sehen. Das läuft dann vermutlich so ab: "Was?! Spiel X hat sich nicht gut verkauft?! Das muss am Schwierigkeitsgrad liegen..." :roll:
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Skabus
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Skabus »

soul-stylez hat geschrieben:Solitär sind ein paar Klicks. Nicht sonderlich schwer zu lernen. Aber schwer zu meistern! Das ist doch gerade der Punkt. Mit deinem Gegenbeispiel hast du dem Mann nur Recht gegeben :mrgreen:
Finde ich nicht. Es geht ja hier um das ERLERNEN. Poker erlernt man auch recht schnell, das man dann darin gut ist, ist ne andere Frage.

Wahrscheinlich gehts EA aber wieder nur darum, dass das Spiel von der ersten bis letzten Minute den Spieler mit Belohnungen überhäuft und ihm einredet wie geil er doch ist und dass er großes geleistet hat, wenn er einen verschissenen Button gedrückt hat ohne, dass ihm das Spiel, ihm das explizit vorgeschrieben hat.

Sieht man an den ganzen Facebook-Spielen, die genauso konzipiert sind...

MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 06.02.2015 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Easy to learn, hard to master.

Eine LANGE vergessene Kunst im Gamedesign.
Wobei, doch, einen Laden gibt es da noch. Der hat eine Franchise, die das Prinzip komplett durchlebt:
Activision-Blizzard.
NEIN, nicht CoD.
Diablo.
Steuerung: Du klickst es an, bis es tot umfällt. Spielprinzip kann von jedem sofort verstanden werden, der ein OS hat, das man mit der Maus bedient.
Erreichen des Endgame: Ich hoffe, du kannst Excel und bist willens dir die Zahlen auf dem Monitor anzugucken, bis sie Sinn ergeben.

Problem aktueller Spiele: Zig Funktionen, die alle irgendwie Awesome sein sollen und evtl. noch mehrfach auf einem Button liegen.
Spielprinzip muss daher dringend jedem Deppen beigebracht werden.
Folge: So richtig Leute mit Ahnung sitzen da nicht dran, also bekommt jedes Spiel ein zwei Stunden Tutorial, das aber so mies designed ist, dass keine Zielgruppe groß Lust drauf hat.

Jupp, die Aussage aus der News ist richtig, es werden wohl wieder nur die falschen Schlüsse gezogen.

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Hyeson
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Hyeson »

breakibuu hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben: Wenn du schon Solitare ansprichst: Es gibt viele Menschen die keine Videospiele spielen, aber z.B. Kartenspiele die auch z.T. etwas komplexere Regeln haben.
Kartenspiele nimmt man aber imo erstmal nicht als komplex wahr.
Karten bewegen sich nich, bleiben solange liegen bis man was damit macht und ne Herz 8 is immer ne Herz 8.
Bei Dragon Age wird man schon in der Charaktererstellung mit Rassen, Klassen, Werten und sonstigem Müll zugeschmissen, ohne dass man sie in irgendeinen Kontext stellen könnte, wenn man sich nich mit sowas auskennt.
Dragon Age ist bei mir zu lang her...aber wurde da nicht mit Tooltips gearbeitet? "erhöht Schaden im Nahkampf" etc?

Das reicht doch aus um ein Spiel anzufangen. Den Rest bekommt man doch mit wärend man spielt... und wer den perfekten Char haben will ist im Normalfall auch gewillt sich einzuarbeiten.
Vinterblot
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Vinterblot »

Shevy-C hat geschrieben: Und das ist sie wieder, die alte "Entwicklerromantik", die bei den Majors schon längst zum Untergang geführt hätte. Mirrors Edge, Beyond Good & Evil, etc. Alles risikohafte und kreative Spiele und allesamt finanzielle Flops.
Ja, aber brauche ich "Majors", die nur Fließbandware anbieten? Aus Spielersicht: Sollen sie halt alle untergehen und Platz machen für den nächsten.
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WH173W0LF
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von WH173W0LF »

Je länger ich in meinem Beruf arbeite, Nachrichten im TV und Facebook Messages lese, desto mehr glaube ich dass EA verdammt nochmal Recht hat. Die verdummung nimmt langsam aber sicher überhand. Noch ein paar Jahre dann muss als Hauptschulabschlußprüfung einige Äpfel und Birnen in Schalen sortieren und als Magisterabschluß einen Schuh mit Doppelknoten binden. Konsum und Verdummung überall.

Anmerkung: Ich glaube, bin mir aber nicht ganz sicher, dass irgendetwas von dem eben geschriebenen mit Ironie gesalzen war...
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