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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 11:50
von johndoe984149
Ich liebe Komplexe Spiele die ich nicht auf Anhieb durch Blicken kann und leicht durchblickbare Spiele die zwar etwas Spaß machen verliere ich auch schnell das Intresse.
Ich Persöhnlich sehne mich schon nach alten MMO oder Spiele Zeiten auch wenn einiges in den Spiele Mechainken nicht Stimmte aber die Spiele/MMO haben viel mehr Spaß gemacht als der Schrott den man in den vergangenen Jahre Produzierte....
Kurzfristig mag solche Mechaniken Funktionieren aber Langfristig geht man in den Bankrott....
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 11:53
von Hyeson
Um Gottes Willen!!!!1111
2 Stunden um sich in ein Spiel einzuarbeiten... und dann vielleicht auch noch 4 weitere um es durchzuspielen. Wer will so lange an einem Spiel (für 60€) sitzen?!
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 11:53
von Nesta92
Atari 2600 Spiele mit Frostbite-Grafik?

vielleicht sogar "Remastered"-Versionen alter EA Spiele?
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 11:57
von Shevy-C
ColdFever hat geschrieben:
Wie kann ein Sportspiel-Produzent (kein Entwickler!) der Chef der Kreativitätsabteilung werden? Da sorgt jetzt also ein Sportfan ohne Ahnung von der Entwicklung dafür, dass die anderen Spielereihen nicht zu anspruchsvoll werden, um die Kunden nicht zu überfordern? Das wird ja immer besser.
Für den Posten braucht man keine Entwicklervergangenheit. Die kreative Ausrichtung und die Vermarktung haben damit ja nicht allzu viel am Hut.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 11:58
von Redshirt
Ich trauere und resigniere in Fassungslosigkeit.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:00
von ColdFever
Shevy-C hat geschrieben:Für den Posten braucht man keine Entwicklervergangenheit.
Und genau das ist bei EA das Problem. Die besten Spiele stammen von Entwicklern, die Spiele programmieren, die sie selber gern spielen würden. Nicht von Produzenten, die vorgeben, was der dumme Kunde jetzt zu bekommen hat. An dieser Krankheit zerbrechen immer mehr wunderbare Firmen und Spiele, die EA aufgekauft hat. Andere Publisher sind da schlauer. Es hat schon seinen Grund, warum Take-Two z.B. mit RDR, GTA, Civ und hoffentlich auch bald Evolve so erfolgreich ist. Denn da übernimmt der Publisher die Lokalisation, den Vertrieb usw., statt massiv in die Entwicklungsarbeit der wirklich
Kreativen einzugreifen.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:02
von breakibuu
Sui7 hat geschrieben:Ich frage mich eher wie Menschen mit so dummen Aussagen zum Chief Creative Officer von Electronic Arts werden!!!
So dumm is die Aussage per se erstmal nich.
Drück deinem Vater\deiner Mutter, Freund\Freundin, Bruder\Schwester oder sonst einem Nichtspieler mal das Pad in die Hand und lass sie ne Runde FarCry spielen. Du wirst dich wundern mit was für Sachen die überfordert sein werden. Wenn man, wie wir, schon hunderte Spiele gespielt hat durchschaut man Gameplaymechaniken nach 10 Minuten. Man weiß instinktiv wie man am besten ne Horde Gegner umnietet und wie man voraussichtlich am besten von A nach B kommt. Wenn man nur sehr selten spielt, sieht man sowas einfach nicht.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:03
von Shevy-C
ColdFever hat geschrieben:
Und genau das ist bei EA das Problem. Die besten Spiele stammen von Entwicklern, die Spiele programmieren, die sie selber gern spielen würden. Nicht von Produzenten, die vorgeben, was der dumme Kunde jetzt zu bekommen hat. An dieser Krankheit zerbrechen immer mehr wunderbare Firmen und Spiele, die EA aufgekauft hat.
Und das ist sie wieder, die alte "Entwicklerromantik", die bei den Majors schon längst zum Untergang geführt hätte. Mirrors Edge, Beyond Good & Evil, etc. Alles risikohafte und kreative Spiele und allesamt finanzielle Flops.
Eine so große Firma braucht recht risikofreie Zugpferde, die einen stetigen Geldstrom garantieren. Nur so werden überhaupt Resourcen wie für o.g. Experimente frei. Und die Resonanz darauf ist stets die gleiche.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:05
von soul-stylez
Klingt nur im ersten Moment komisch was er sagt. Aber er hat Recht. Wenn ich ein Spiel nach 30 Minuten noch nicht grundlegend beherrschen kann, dann nervt mich das schon ungemein. Meine Freundin und viele andere die ich kenne sind nach 10 Minuten schon angefressen und haben "kein Bock" mehr. Ich weiß, hier laufen beinahe ausschließlich Freaks rum. Aber uns Gelegenheitsspieler geht das "erstmal Steuerung zwei Stunden lernen" unglaublich auf den Sack. Hallo Nintendo, da ist das sehr gut gelöst. Gibt aber auch einige gute Beispiele auf anderen Konsolen. Leicht zu lernen, schwer zu meistern, DAS ist die Zukunft!
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:06
von ColdFever
Shevy-C hat geschrieben: die alte "Entwicklerromantik", die bei den Majors schon längst zum Untergang geführt hätte.
Wieso Untergang? Take-Two verdient z.B. mit GTA Milliarden. Und das funktioniert nur deshalb so gut, weil sich die Rockstar-Entwickler nicht reinreden lassen, sondern ihr Ding machen. EA hätte wohl auch diese Firma schon längst abgewickelt. Auch andere Titel wie Civ oder Evolve werden von den Entwicklern gestaltet, die dazu sogar mit der Community zusammenarbeiten, um auf Wünsche einzugehen.
Wenn man den Entwicklern die Kreativät entzieht, geht es bergab. Das ist leider bei fast jedem EA-Titel der letzten Jahre zu sehen. Und so langsam versteht man jetzt, warum.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:11
von Shevy-C
ColdFever hat geschrieben:
Wieso Untergang? Take-Two verdient z.B. mit GTA Milliarden. Und das funktioniert nur deshalb so gut, weil sich die Rockstar-Entwickler nicht reinreden lassen, sondern ihr Ding machen. EA hätte wohl auch diese Firma schon längst abgewickelt. Auch andere Titel wie Civ oder Evolve werden von den Entwicklern gestaltet, die dazu sogar mit der Community zusammenarbeiten, um auf Wünsche einzugehen. Wenn man den Entwicklern die Kreativät entzieht, geht es bergab. Das ist leider bei fast jedem EA-Titel der letzten Jahre zu sehen. Und so langsam versteht man jetzt, warum.
GTA wird ebenso von Producern bestimmt wie die Titel bei EA. Frag doch mal die Houser-Brüder nach ihrer Entwicklervergangenheit. Da hat wohl sogar Herr Hilleman mehr Erfahrung. Und glaub ja nicht, dass "ihr Ding machen" nicht auch an viele der Rahmenbedingungen wie bei EA gekoppelt ist. GTA ist auch stets recht risikofrei, eben weil es um Milliarden geht und das kein LiS ist, dessen etwaiger Misserfolg mal eben abgestrichen wird. Da geht es um die Zukunft des Unternehmens.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:12
von Kajetan
Shevy-C hat geschrieben:Und das ist sie wieder, die alte "Entwicklerromantik", die bei den Majors schon längst zum Untergang geführt hätte.
EA ist auf Grund des Überbordwerfens und Vertreibens erfahrener und talentierter Kräfte beinahe zerbrochen. Dass EA nicht mehr die uneingeschränkte Nummer Eins der Branche ist, wie das vor 15 Jahren noch der Fall war und nun Mühe hat nicht auch noch von Ubisoft überholt zu werden, hat seine Ursachen in dieser Politik. Da wurden irgendwann zuviele Spiele komplett am Publikumsgeschmack vorbei entwickelt. Es wurden zu viele einst erfolgreiche Franchises durch kreative Ausblutung kommerziell "getötet".
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:13
von viciousCB
Naja, so ganz Unrecht hat er nicht.
1) Leute die Arbeiten und Familie haben, haben durchaus weder Zeit noch Lust sich stundenlang in ein
Spiel reinzuarbeiten, wenn sie vielleicht pro Woche nur ein paar Stunden zum zocken haben.
Kann ich voll verstehen.
2) Nicht jeder hat einen Zockerhintergrund. Mein Vater war vor ein paar Jahren mal von Zelda fasziniert...aber es dauerte Stunden, bis er sich an die normale Bewegung per Controller gewöhnt hatte. Für Leute wie mich die schon endlos Action-Adventures gespielt haben ist die Fortbewegung per Stick ganz normal, aber Menschen die damit keine Erfahrung haben müssen sich erst daran gewöhnen.
3) Ich würde ehrlich gesagt auch kein Spiel spielen bei dem ich 2 Stunden brauche um die Mechanik zu verstehen. Wenn ich zocke will ich Spaß haben. Wahrscheinlich bin ich deswegen kein Simulationsfan.
Ich denke das man das nicht als Aufruf verstehen sollte Spiele einfacher (oder weniger komplex) zu machen, sondern 1) Tutorials sinnvoll und stückweise in das Spiel zu integrieren und 2) verschiedene Spiele für verschiedene Zielgruppen zu bauen.
Ganz abgesehen davon: Komplexität und Spielspaß sind nicht dasselbe. Nidhogg ist so simpel wie es nur geht und ich spiele es schon seit Monaten mit meinem Freund.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:14
von johndoe984149
soul-stylez hat geschrieben:Klingt nur im ersten Moment komisch was er sagt. Aber er hat Recht. Wenn ich ein Spiel nach 30 Minuten noch nicht grundlegend beherrschen kann, dann nervt mich das schon ungemein. Meine Freundin und viele andere die ich kenne sind nach 10 Minuten schon angefressen und haben "kein Bock" mehr. Ich weiß, hier laufen beinahe ausschließlich Freaks rum. Aber uns Gelegenheitsspieler geht das "erstmal Steuerung zwei Stunden lernen" unglaublich auf den Sack. Hallo Nintendo, da ist das sehr gut gelöst. Gibt aber auch einige gute Beispiele auf anderen Konsolen. Leicht zu lernen, schwer zu meistern, DAS ist die Zukunft!
Tja aber man verliert extrem schnell die Lust eien Zukunft wo ich mir andere Beschäftigungen suchen und habe schon viele Jahre wegen Primitiven Spiele kein EA Spiel gekauft oder andere Spiele Konzerne

An mir verdiehnen Spiele Konzerne 0.0 E($) sondern hoffe eher auf Indy Produkte.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Verfasst: 06.02.2015 12:17
von Redshirt
soul-stylez hat geschrieben:Klingt nur im ersten Moment komisch was er sagt. Aber er hat Recht. Wenn ich ein Spiel nach 30 Minuten noch nicht grundlegend beherrschen kann, dann nervt mich das schon ungemein. Meine Freundin und viele andere die ich kenne sind nach 10 Minuten schon angefressen und haben "kein Bock" mehr. Ich weiß, hier laufen beinahe ausschließlich Freaks rum. Aber uns Gelegenheitsspieler geht das "erstmal Steuerung zwei Stunden lernen" unglaublich auf den Sack. Hallo Nintendo, da ist das sehr gut gelöst. Gibt aber auch einige gute Beispiele auf anderen Konsolen. Leicht zu lernen, schwer zu meistern, DAS ist die Zukunft!
Mit Freaks hat das nichts zu tun. Früher hab ich mich auch mit Begeisterung in ein Age of Empires II, UT2004 oder vor paar Jahren noch in ein Dragon Age: Origins hineingefuchst. Wem das nicht passt, der hat ja auch seine Spiele, die schon verdaut sind, bevor man sie sich überhaupt zugeführt hat. Wann ist Leuten eigentlich der Spaß dabei abhanden gekommen, sich Erfolge zu verdienen? Wenn man nach zehn Minuten schon alles durchschaut hat, wo bleibt da noch der Langzeitspaß?
Wenn man schon in einem VIDEOSPIEL als Freak abgestempelt wird, weil man sich Erfolge verdienen möchte, anstatt dass sie ihm zugeworfen werden, kann man sich schonmal Sorgen darüber machen, was diese Leute sonst so an Einsatz und Engagement vorzuweisen haben.