Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Spiel von BioWare

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myheroisalex
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von myheroisalex »

Shevy-C hat geschrieben:Die Welten mit subtilerem Symbolgebrauch und Exploration nach Gefühl und nicht nach Sonar oder Minimap. Da wär Potenzial vorhanden.
Ich wünsche mir kaum mehr als ganz normale Wegbeschreibungen. Wie man sie halt in einem Gespräch kriegen würde. Das ganze kann dann ja auch im Questjournal niedergeschrieben sein. In den ersten beiden Gothic-Spielen ideal gelöst meiner Meinung nach.
Hattori-Sensei hat geschrieben:Desweiteren, wenn du hoffst das solche Textmonster noch kommen, dann musste dich halt auf Kickstarter und bei Indiegames umschauen, denn ein AAA Titel in dem Format wird es nicht mehr geben.
Es sind ja durchaus einige oldschool-Rpgs in der Mache bzw schon erschienen, aber ich möchte eben keine unvertonten Dialoge mehr in einem Spiel sehen, dafür bin ich nicht oldschool genug ;). Das neue Divinity habe ich mir trotzdem gegönnt, weil ich gerne mit einer ganzen Party die Geschichte bestreite. Einzelne wenige Stimmen wurden dort ja immerhin vertont.
... and like alot of dreams, there's a monster at the end of it
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LordBen
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von LordBen »

BalphemorVonPunin hat geschrieben: Hat damit nichts zu tun, sondern daran dass hier im Forum vermehrt erwachsene und intelligente Gamer rumlaufen und diese vermehrt RPGler seit der ersten Generation sind.
Hast du mal ein "RPG der ersten Generation" gespielt? Die waren noch weit von den ausufernden Dialogen eines BG oder Torment entfernt. ;)
Es gab auch davor schon Rollenspiele die Spaß gemacht haben und ohne zig Dialogoptionen auskamen. Für mich nicht so ganz nachvollziehbar warum man sich immer so sehr an diesem Punkt aufhängt.
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BalphemorVonPunin
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von BalphemorVonPunin »

LordBen hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben: Hat damit nichts zu tun, sondern daran dass hier im Forum vermehrt erwachsene und intelligente Gamer rumlaufen und diese vermehrt RPGler seit der ersten Generation sind.
Hast du mal ein "RPG der ersten Generation" gespielt? Die waren noch weit von den ausufernden Dialogen eines BG oder Torment entfernt. ;)
Es gab auch davor schon Rollenspiele die Spaß gemacht haben und ohne zig Dialogoptionen auskamen. Für mich nicht so ganz nachvollziehbar warum man sich immer so sehr an diesem Punkt aufhängt.
Ausschließlich textbasierte RPG habe ich hier nicht aufgezählt...Schon klar dass damals die Möglichkeiten (vor allem in finanzieller Hinsicht) nicht so rosig waren um viel Umfang zu bieten. Spaß ist aber nicht automatisch mein Indikator für "Gutes Rollenspiel"..
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Shevy-C
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Shevy-C »

Man nutzt die spielinterne Telemetrie als Hauptquelle für die Informationen, welche Spielinhalte genutzt werden. Wenn ich nun nicht zu faul wäre, würde ich dir auch Zitate von führenden BioWare Developern (David Gaider, Cameron Lee) ausm offiziellen Forum suchen, die belegen, dass Forumsmeinungen im großen Bild kaum Relevanz besitzen. Bin da sehr aktiv seit Origins und es wurde von ihrer Seite häufig kommuniziert.

Der Wechsel im Art Bereich zwischen Origins und DA II sollte dem Franchise einen eigenen Charakter verleihen. Dazu gibts auch Forumsposts von Matt Goldman ( Art Director ).

Dazu wird die generelle Ausrichtung stets dem Weg des Marktes (für DA:I Skyrim) angepasst. Das wurde ja sogar offiziell vermittelt. Ebenso wie es die Jungs von TW gemacht haben.

In Foren rübergebrachtes Spielerfeedback wird gerne als "wertvoll" bezeichnet und die Fans als "am Herzen liegend". Im Endeffekt ists denen egal, wer das Produkt kauft. Ein verbitterter "Wo ist mein BG 2,5?" Typ ist da genauso viel "wert" wie Harry, der zum ersten Mal von DA hört. Erreicht man sogar 2 Harrys, ja dann wird gern auf den "Oldschooler" verzichtet.

Bin selbst in der Produktentwicklung tätig mit Millionen von Abnehmern und obwohl man jedem einzelnen Kunden natürlich offen entgegnet und ihm seine Wichtigkeit versichert, im Großen und Ganzen spielt Feedback bei solch Abnehmerzahlen von vergleichbar kleinen Gruppen (wenn auch die lautesten) in der Konzeption nur eine untergeordnete Rolle.
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Bluebaerry
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Bluebaerry »

BalphemorVonPunin hat geschrieben:BalphemorVonPunin hat geschrieben:Hat damit nichts zu tun, sondern daran dass hier im Forum vermehrt erwachsene und intelligente Gamer rumlaufen und diese vermehrt RPGler seit der ersten Generation sind.
Da musste ich grad ein bisschen schmunzeln..
Hat es nicht vielleicht auch damit zu tun, dass hier mittlerweile fast nur noch Leute unterwegs sind, die sich mit der Meinung der Redaktion anfreunden und/ oder identifizieren können? Ich glaub weniger dass es was mit Intelligenz, Alter oder geistiger Reife zu tun hat.. :mrgreen:

Ich kann die Diskussion nicht so recht nachvollziehen. Mir hat Inquisition gut gefallen. Das ist weiß Gott kein Skyrim oder Origins - muss es aber doch auch garnicht sein. Für mich hat es durchaus seinen eigenen Charme. Ist doch schön wenn´s erfolgreich war.

Für marketing-technische Aussagen und versprechen interessiere ich mich eh nicht.. Denen kann man doch eh nicht trauen, ist doch nichts neues, oder?
Ja, ich akzeptiere deine Meinung - sie ist falsch, aber ich akzeptiere sie...
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BalphemorVonPunin
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von BalphemorVonPunin »

o0Blueberry0o hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben:BalphemorVonPunin hat geschrieben:Hat damit nichts zu tun, sondern daran dass hier im Forum vermehrt erwachsene und intelligente Gamer rumlaufen und diese vermehrt RPGler seit der ersten Generation sind.
Da musste ich grad ein bisschen schmunzeln..
Hat es nicht vielleicht auch damit zu tun, dass hier mittlerweile fast nur noch Leute unterwegs sind, die sich mit der Meinung der Redaktion anfreunden und/ oder identifizieren können? Ich glaub weniger dass es was mit Intelligenz, Alter oder geistiger Reife zu tun hat.. :mrgreen:
Auch das liegt daran, dass die Tests hier bei 4P sich durch ihre Schreibe, ihren Fokus und die Sichtweise aufs Spiel angenehm vom restlichen Videospielbrei abheben. Luibl und Co. sind halt Großteils Intellektuelle, die Videospiele nicht nur als das sehen was sie vordergründig sind, sondern auch als Kommunikations- und Kunstmedium.

Wenn RPG draufsteht dann verbindet man damit bestimmte Attribute, welche früher eher erfüllt wurden als heutzutage.

Nimm einen Kunstkritiker, der einen frühen mit einem späten Picasso vergleicht. Auch da kann man sagen "Der Künstler weicht von seiner Linie ab etc."

Wird jetzt sehr abstrakt, aber als leidentschaftlicher RPGler ist das nunmal die Krönung des Spiels und da hat man entsprechende Erwartungen :Häschen: :Häschen: :Häschen:
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Steffensteffen
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Steffensteffen »

Shevy-C hat geschrieben:Man nutzt die spielinterne Telemetrie als Hauptquelle für die Informationen, welche Spielinhalte genutzt werden. Wenn ich nun nicht zu faul wäre, würde ich dir auch Zitate von führenden BioWare Developern (David Gaider, Cameron Lee) ausm offiziellen Forum suchen, die belegen, dass Forumsmeinungen im großen Bild kaum Relevanz besitzen. Bin da sehr aktiv seit Origins und es wurde von ihrer Seite häufig kommuniziert.
Bestimmte Dinge kann man aber nicht anhand von spielinterner Telemetrie festmachen. Dinge, die für den unmittelbaren Fortschritt wichtig sind und gewissermaßen gemacht werden müssen, kann man auf diese Art nicht beurteilen. Genausowenig wie die Reaktion von Spielern auf Artdesign.
Shevy-C hat geschrieben: Der Wechsel im Art Bereich zwischen Origins und DA II sollte dem Franchise einen eigenen Charakter verleihen. Dazu gibts auch Forumsposts von Matt Goldman ( Art Director ).
Das mag die Formulierung für die Pressemitteilung sein, aber diese Aussage beschreibt nicht den Entscheidungsprozess. Wenn man sich dafür entschieden hat sein Franchise weiterhin zu differenzieren, dann hat auch diese Entscheidung sicherlich (wenn auch nur teilweise) ihren Ursprung in irgendeiner Form von Marktforschung.
Shevy-C hat geschrieben: Dazu wird die generelle Ausrichtung stets dem Weg des Marktes (für DA:I Skyrim) angepasst. Das wurde ja sogar offiziell vermittelt. Ebenso wie es die Jungs von TW gemacht haben.
Richtig, und die generelle Ausrichtung des Marktes erörtert man, indem man Marktforschung betreibt und nachvollzieht, welche Faktoren die Marktführer so erfolgreich machen.
Shevy-C hat geschrieben: In Foren rübergebrachtes Spielerfeedback wird gerne als "wertvoll" bezeichnet und die Fans als "am Herzen liegend". Im Endeffekt ists denen egal, wer das Produkt kauft. Ein verbitterter "Wo ist mein BG 2,5?" Typ ist da genauso viel "wert" wie Harry, der zum ersten Mal von DA hört. Erreicht man sogar 2 Harrys, ja dann wird gern auf den "Oldschooler" verzichtet.
Auch richtig, deswegen sollte man seine Kritik auch möglichst konstruktiv verfassen, wenn man möchte, dass diese verarbeitet wird. Es werden Tendenzen erkannt und nicht einzelne Meinungen - so weit waren wir schon.
Shevy-C hat geschrieben: Bin selbst in der Produktentwicklung tätig mit Millionen von Abnehmern und obwohl man jedem einzelnen Kunden natürlich offen entgegnet und ihm seine Wichtigkeit versichert, im Großen und Ganzen spielt Feedback bei solch Abnehmerzahlen von vergleichbar kleinen Gruppen (wenn auch die lautesten) in der Konzeption nur eine untergeordnete Rolle.
Ich denke mir so etwas ja auch nicht einfach so aus. Ich bin mit EAs und BioWares internen Prozessen vertraut und kann ruhigen Gewissens sagen, dass Feedback in jeder Form aufgenommen wird, sofern es einen relevanten Maßstab erreicht und sich daraus ein Trend erkennen lässt.

Ich wollte nie andeuten, dass jeder einzelne Kommentar zu einem Spiel einen konkreten Einfluss auf die Entwicklung des nächsten Spiels hat, sondern dass man auch negative Kritik nicht zurückhalten sollte, da diese unter Umständen wahrgenommen wird. (Vor allem nicht, weil sich Leute davon gestört fühlen)
Admiral Thrawn
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Admiral Thrawn »

der von jörg abgewatschte dragon age - titel ist also das erfolgreichste bioware-spiel? :lol: :lol: :lol: :lol:

achja, ich vergaß: war ja nur ein test für die klicks :wink: :D
(auch wenn seine fanbois das nicht glauben wollen)
C64-Phenom 2-1982-2011
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von C64-Phenom 2-1982-2011 »

ICHI- hat geschrieben:Damit denke ich mal kann man den Laden BioWare für geschlossen erklären , zumindest
für leute die ernshaft West-Rollenspiele spielen.
Dazu gehört zb. ein gutes Regelwerk , ansprechende Quests und vor allem anspruchsvolle Kämpfe.

Mit Pillars of Eternity , The Witcher 3 und Kingdom Come: Deliverance steht hier aber mehr als genug an
um zu sagen "scheiss auf Bioware"

DonDonat hat geschrieben:Bleibt nur zu hoffen dass BioWare nicht das nächste DragonAge genau so macht...
Ne das ist es ja , sie werden es wieder genau so machen und nicht anders.
Mit dem Witcher 3 würde ich mich da nicht so sehr aus dem Fenster lehnen. Diese große Welt muss auch erstmal mit sinnvollen Inhalten gefüllt werden. Da ist schon so mancher drüber gestolpert. Und das Kampfsystem vom Witcher 3 ist sehr unspektakulär. Zumindest was ich bisher davon gesehen habe. Das scannen nach Loot auf Knopfdruck erinnert mich stark an das scannen von DAI.
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Todesglubsch
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Todesglubsch »

BalphemorVonPunin hat geschrieben: Ausschließlich textbasierte RPG habe ich hier nicht aufgezählt...Schon klar dass damals die Möglichkeiten (vor allem in finanzieller Hinsicht) nicht so rosig waren um viel Umfang zu bieten. Spaß ist aber nicht automatisch mein Indikator für "Gutes Rollenspiel"..
LordBen hat vermutlich eher die Dungeon Crawler gemeint, dessen Plot im Grunde nur aus "Geh in den Kerker, besieg den bösen Oberhoncho!" bestand. Keine Dialoge, keine interessanten Charaktere, im besten Fall Schalterrätsel - in den ersten Spielen dieser Art nicht einmal das.

Ich hab in anderen Foren schon Fälle erlebt, wo ältere User Baldur's Gate nicht als Rollenspiel anerkannthaben, weil dies keine großartige Charakterentwicklung besitzt (vom Regelwerk her, nicht vom Charakter) und man das Spiel von oben und nicht aus der Ego-Perspektive sieht.

Und korrigiert mich wenn ich mich irre: Aber beim ersten Witcher gab es auch viele kritische Stimmen, wieso man denn den guten Geralt nicht so spielen darf wie man es selbst will und Geralt bei vielen Dialogen automatisch hantiert. Hat sich in Teil 2 auch nicht groß geändert, wird dennoch jetzt als Vorzeige-RPG hingestellt.
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SethSteiner
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von SethSteiner »

Inwiefern ist es kein Vorzeuge-RPG, wenn man einen vordefinierten Charakter hat, dessen Entwicklung nicht vollkommen frei ist? Einerseits ist das ja bedeutend ehrlicher als einem vorzugaukeln, man wäre ach so frei und dann ist die Interaktivität und die Möglichkeit im Spiel extrem limitiert und andererseits gibt es ja viele verschiedene Arten von Rollenspielen, The Witcher steht dabei nicht in einer Tradition von Pen&Paper Spielen, wie es eben Baldurs Gate und letztendlich auch Dragon Age ist, bei dem man sich direkt auf zuvor genanntes bezogen hat und dementsprechend natürlich auch eine andere Erwartungshaltung und einen anderen Anspruch herausfordert.
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Alter Sack
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Alter Sack »

SethSteiner hat geschrieben:Inwiefern ist es kein Vorzeuge-RPG, wenn man einen vordefinierten Charakter hat, dessen Entwicklung nicht vollkommen frei ist? Einerseits ist das ja bedeutend ehrlicher als einem vorzugaukeln, man wäre ach so frei und dann ist die Interaktivität und die Möglichkeit im Spiel extrem limitiert und andererseits gibt es ja viele verschiedene Arten von Rollenspielen, The Witcher steht dabei nicht in einer Tradition von Pen&Paper Spielen, wie es eben Baldurs Gate und letztendlich auch Dragon Age ist, bei dem man sich direkt auf zuvor genanntes bezogen hat und dementsprechend natürlich auch eine andere Erwartungshaltung und einen anderen Anspruch herausfordert.
Baldurs Gate war noch vom Regelwerk Pen & Paper aber selbst das gabs ohne Ende Hol und Bringquests und andere total simple Nebenquests obwohl man die Tochter/Sohn eines Gottes war :D . Dragon Age hatte mit Pen und Paper von Anfang an nicht mehr viel zu tun. Auch nicht in traditioneller Hinsicht. Das einzigst neue heutzutage ist der Sammelwahn. Sinnlose Hol und Bringquests sowie sonstigen sinnlosen Nebenquests gibts seid Anbeginn der digitalen Rollenspiele. Und das man sich den Mund fusselig labert mit teils bescheuerten Dialogen die ohne Ende gestreckt werden ... naja das ist Biowares Steckenpferd und diese Tradition geht bei DA:I weiter. Da war man sogar bei BG noch sparsamer was das anging. Der große Kritikpunkt für mich an DA:I (und ich spiel das Spiel echt gern) ist das man sich hier den typischen Biowarewolf quatscht und man mal wieder nicht unterscheiden kann was wichtig ist und was nicht und wann man am besten mit wem quasseln sollte und das einmal getätigte Dialoge wegfallen.
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LordBen
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von LordBen »

Todesglubsch hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben: Ausschließlich textbasierte RPG habe ich hier nicht aufgezählt...Schon klar dass damals die Möglichkeiten (vor allem in finanzieller Hinsicht) nicht so rosig waren um viel Umfang zu bieten. Spaß ist aber nicht automatisch mein Indikator für "Gutes Rollenspiel"..
LordBen hat vermutlich eher die Dungeon Crawler gemeint, dessen Plot im Grunde nur aus "Geh in den Kerker, besieg den bösen Oberhoncho!" bestand. Keine Dialoge, keine interessanten Charaktere, im besten Fall Schalterrätsel - in den ersten Spielen dieser Art nicht einmal das.
Ja! Aber nicht nur Dungeon Crawler, selbst Rollenspiele mit ausgearbeiteter Story kamen ohne viel Text und Dialog aus. Und damit mein ich keine uralt Schinken ohne Grafik, sondern Zeug das Anfang der 90er, also ein paar Jahre vor Baldurs Gate und Co. erschien.
Ich find's nur immer wieder seltsam wenn die Spiele von Bioware als Maßstab genommen und dann von RPGlern der ersten Generation, Veteranen, usw... gesprochen wird.
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Fuchsmädchen
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Fuchsmädchen »

BalphemorVonPunin hat geschrieben:
o0Blueberry0o hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben:BalphemorVonPunin hat geschrieben:Hat damit nichts zu tun, sondern daran dass hier im Forum vermehrt erwachsene und intelligente Gamer rumlaufen und diese vermehrt RPGler seit der ersten Generation sind.
Da musste ich grad ein bisschen schmunzeln..
Hat es nicht vielleicht auch damit zu tun, dass hier mittlerweile fast nur noch Leute unterwegs sind, die sich mit der Meinung der Redaktion anfreunden und/ oder identifizieren können? Ich glaub weniger dass es was mit Intelligenz, Alter oder geistiger Reife zu tun hat.. :mrgreen:
"Auch das liegt daran, dass die Tests hier bei 4P sich durch ihre Schreibe, ihren Fokus und die Sichtweise aufs Spiel angenehm vom restlichen Videospielbrei abheben. Luibl und Co. sind halt Großteils Intellektuelle, die Videospiele nicht nur als das sehen was sie vordergründig sind, sondern auch als Kommunikations- und Kunstmedium."

Auch intelligente Menschen, Menschen die sich für Kunst, klassische Literatur, Philosophie usw. interessieren, können durchaus Gefallen an DA:I finden, das versichere ich dir. Es steckt auch absolut kein Widerspruch darin, Baldur Gate, Torment, Arcanum, Gothic I&II mit großer Begeisterung gespielt zu haben und DA:I zu mögen. Bitte versuch es mit deinem "Elitistendenken" anderenorts, BalphemorVonPunin.
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Stalkingwolf
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Re: Dragon Age: Inquisition ist das bisher erfolgreichste Sp

Beitrag von Stalkingwolf »

Leute die versuchen sich und das was sie tun auf eine andere ebene zu heben. Das machen sie in dem sie alles andere schlecht reden und die Leute welche so etwas spielen persönlich angreifen und herabsetzen. So Leute sollte man einfach ignorieren.
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

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