Shevy-C hat geschrieben:Man nutzt die spielinterne Telemetrie als Hauptquelle für die Informationen, welche Spielinhalte genutzt werden. Wenn ich nun nicht zu faul wäre, würde ich dir auch Zitate von führenden BioWare Developern (David Gaider, Cameron Lee) ausm offiziellen Forum suchen, die belegen, dass Forumsmeinungen im großen Bild kaum Relevanz besitzen. Bin da sehr aktiv seit Origins und es wurde von ihrer Seite häufig kommuniziert.
Bestimmte Dinge kann man aber nicht anhand von spielinterner Telemetrie festmachen. Dinge, die für den unmittelbaren Fortschritt wichtig sind und gewissermaßen gemacht werden müssen, kann man auf diese Art nicht beurteilen. Genausowenig wie die Reaktion von Spielern auf Artdesign.
Shevy-C hat geschrieben:
Der Wechsel im Art Bereich zwischen Origins und DA II sollte dem Franchise einen eigenen Charakter verleihen. Dazu gibts auch Forumsposts von Matt Goldman ( Art Director ).
Das mag die Formulierung für die Pressemitteilung sein, aber diese Aussage beschreibt nicht den Entscheidungsprozess. Wenn man sich dafür entschieden hat sein Franchise weiterhin zu differenzieren, dann hat auch diese Entscheidung sicherlich (wenn auch nur teilweise) ihren Ursprung in irgendeiner Form von Marktforschung.
Shevy-C hat geschrieben: Dazu wird die generelle Ausrichtung stets dem Weg des Marktes (für DA:I Skyrim) angepasst. Das wurde ja sogar offiziell vermittelt. Ebenso wie es die Jungs von TW gemacht haben.
Richtig, und die generelle Ausrichtung des Marktes erörtert man, indem man Marktforschung betreibt und nachvollzieht, welche Faktoren die Marktführer so erfolgreich machen.
Shevy-C hat geschrieben:
In Foren rübergebrachtes Spielerfeedback wird gerne als "wertvoll" bezeichnet und die Fans als "am Herzen liegend". Im Endeffekt ists denen egal, wer das Produkt kauft. Ein verbitterter "Wo ist mein BG 2,5?" Typ ist da genauso viel "wert" wie Harry, der zum ersten Mal von DA hört. Erreicht man sogar 2 Harrys, ja dann wird gern auf den "Oldschooler" verzichtet.
Auch richtig, deswegen sollte man seine Kritik auch möglichst konstruktiv verfassen, wenn man möchte, dass diese verarbeitet wird. Es werden Tendenzen erkannt und nicht einzelne Meinungen - so weit waren wir schon.
Shevy-C hat geschrieben:
Bin selbst in der Produktentwicklung tätig mit Millionen von Abnehmern und obwohl man jedem einzelnen Kunden natürlich offen entgegnet und ihm seine Wichtigkeit versichert, im Großen und Ganzen spielt Feedback bei solch Abnehmerzahlen von vergleichbar kleinen Gruppen (wenn auch die lautesten) in der Konzeption nur eine untergeordnete Rolle.
Ich denke mir so etwas ja auch nicht einfach so aus. Ich bin mit EAs und BioWares internen Prozessen vertraut und kann ruhigen Gewissens sagen, dass Feedback in jeder Form aufgenommen wird, sofern es einen relevanten Maßstab erreicht und sich daraus ein Trend erkennen lässt.
Ich wollte nie andeuten, dass jeder einzelne Kommentar zu einem Spiel einen konkreten Einfluss auf die Entwicklung des nächsten Spiels hat, sondern dass man auch negative Kritik nicht zurückhalten sollte, da diese unter Umständen wahrgenommen wird. (Vor allem nicht, weil sich Leute davon gestört fühlen)