Es ist schon etwas vergleichbar mit TDU. Schwächen sind ganz klar das Fahrverhalten hinsichtlich Realismus. Es spielt sich wie vorher beschrieben wie Burnout oder Driver. Anfangs fühlt sich die Steuerung sehr, sehr schwammig an. Das liegt an den Controller Settings die man indivudell anpassen muss, außerdem "muss" man sämliche Fahrhilfen deaktiveren. Nur dann fühlt man eine gewisse Freiheit.Balmung hat geschrieben:Ich warte erst mal ab, TDU hat mich schon nur bedingt überzeugt damals und da hier die ehemaligen Eden Games Entwickler auch wieder dran sitzen... mein Vertrauen hält sich in Grenzen, daher abwarten.
Mir persönlich fehlte der Kontakt zur Straße, ähnlich TDU. In der Beta gab es keine Geräusche wie Vibrationen der Karosserie oder die Reifen. Außerdem vibriert der Controller auch nicht beim Fahren. Das mag man gut oder schlecht finden, aber es fühlt sich anfangs ungewohnt an, als würde man in der Luft fahren.
Sobald man aber einige Rennen gefahren ist, relativiert sich das alles wie in jedem Rennspiel. Anfangs war die Steuerung eines NfS Shift 2 super schwammig, irgendwann driftete man mit totalen Gefühl für's Auto um Bestzeiten gegen Kumpels. Man hat schon das Gefühl fürs Auto, aber es fehlt das Feedback, das gewisse etwas.
Ansonsten wären weitere Schwachpunkte das es keine Relfexionen in Seiten und Rückspiegel gibt (in der beta jedenfalls nicht) und man dem Spiel eine Filmkörnung ala Mass Effect 1 verpasst hat.
Es wurde gesagt das man schon in der ersten Stunde merkt, ob ein Spiel gut ist oder nicht. Wenn ich danach gehen würde, hätte ich schon unzählige gute Spiele verpasst oder wieder bei Seite gelegt. In der ersten Stunde macht sich bei mir mit The Crew durchaus Ernüchterung breit. Ich hatte Skype laufen und war eigentlich nur am Meckern über besagte Punkte.
Dann irgendwann hab ich das Tuning-System kennengelernt, einige Sachen verstanden, die Story gespielt, bin durch die Gegend gefahren und Städte gefahren. Ja die Städte sind nicht gefüllt, aber Sie sehen großartig aus und haben ganz bestimmte Details. So sehen einige Straßenzüge New Yorks gut nachgebildet aus, ähnlich wie in GTA IV. Chicago hingegen kenne ich nur aus Watch Dogs, man hat da das Gefühl als hätten Sie die Stadt einfach aus Watch Dogs importiert - In diesem Fall heißt das jedoch: Gut gemacht.
Spätestens wenn man dann zu Viert total geschillt mit 80 auf den Landstraßen fährt und einfach ein bischen miteinander quatscht, kommt einfach Stimmung auf, die mir so weder eine echte Car-Sim, kein Gran Tourismo, kein Driver, kein Burnout oder kein Need for Speed im Multiplayer bietet. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal von The Crew. Wir haben 35 Minuten gebraucht um von Chicago nach New York zu fahren. Von New York nach Miami hab dann fast 50 Minuten und es ginge ja noch weiter bis nach Ford Lauderdale, aber ab Miami hab ich die Beta beendet, weil ich mir nicht mehr Spoilern wollte für die VV.
Leider bietet das Spiel abseits der Rennen die Ubisoft oder NfS Multiplayer typischen Challanges wie "mache weite Sprünge", "fahre schnell von a nach b". Hätte man sich im Grunde sparen können, aber es soll halt das Fahren auf den Straßen abwechslungsreicher gestalten. Mein Fall ist es nicht.
Ich hatte nach der Beta direkt vorbestellt, würde dir bzw. anderen Skeptischen die Tests abzuwarten, aber nicht nur das negative herauszulesen. The Crew bietet viele coole Sachen, aber ich werde trotzdem das Gefühl nicht los, als werde The Crew 2 das bessere Spiel. Ich hoffe einfach das Ubisoft nicht zu viel Bezahlinhalte anbietet, sondern auch regelmäßig kostenlose Updates und Inhalte einfügt wie EA bei Sims 3/Sims 4.







