Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch Shooter
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- 4P|BOT2
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Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch Shooter
Laut einer im wissenschaftlichen Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA" veröffentlichten Studie haben Menschen, die Actionspiele wie Call of Duty oder Unreal Tournament 2004 spielen, eine größere Lernfähigkeit als Spieler, die keine Actiontitel konsumieren. Die Studie vergleicht die Leistung von 10 Actionspielern mit 10 Spielern ruhigerer Titel wie Die Sims bei ei...
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- Alter Sack
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Das war schon immer mein reden das man Shooter in der Schule einführen sollte
Endlich gibts ne Studie die das untermauert
Wie immer ... schwachsinnige Studie zu einem idiotischen Thema.
Wie immer ... schwachsinnige Studie zu einem idiotischen Thema.
- die-wc-ente
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Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch Shoo
Die sollten mal die Leute untersuchen die einen im Deathmatch zur Sau machen weil man sie abgeknallt hat.
Auf das Ergebnis wäre ich mal gespannt.
Auf das Ergebnis wäre ich mal gespannt.
- Kajetan
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Das hat aber nix per se mit Shootern zu tun, sondern passiert Dir auch in jedem anderen Spiel. Ob nun online oder von Angesicht zu Angesicht bei einem Brettspiel. Es gibt Leute, die einfach nicht verlieren können.die-wc-ente hat geschrieben:Die sollten mal die Leute untersuchen die einen im Deathmatch zur Sau machen weil man sie abgeknallt hat.
Auf das Ergebnis wäre ich mal gespannt.
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USERNAME_1444466
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
erinnere mich noch an meinem hörtest 2003 bei der musterung. viel counterstrike gespielt, wo es wichtig war schritte zu hören. am ende überproportional gut abgeschnitten 
- X-Live-X
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Oh ja - bei der "Lernfähigkeit" zu einem Reaktionstest (viel mehr ist es ja wohl wirklich nicht) übt ein Actionspiel besser als ... naja Sims halt. Wahnsinn und das dann noch mit 20 Personen, das sind ja mehr als 19!Alter Sack hat geschrieben:Wie immer ... schwachsinnige Studie zu einem idiotischen Thema.
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johndoe452118
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Ihr solltet nicht jeden Schwachsinn als Bericht veröffentlichen. Eine kleine QS wäre schon nützlich. Ich lese normal 4Players, damit ich genau vor so einem Mist bewahrt werde.
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LordFjord
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Wovon werden solche Studien eigentlich bezahlt? Wird sowas gut bezahlt? Wo kann ich mich anmelden? Ist ja fast so schön wie Gartner-Analysen.
Zum Thema Korrelation: http://www.tylervigen.com/
Da sind einige echt gute Schenkelklopfer drinn
Zum Thema Korrelation: http://www.tylervigen.com/
Da sind einige echt gute Schenkelklopfer drinn
- Temeter
- Beiträge: 18065
- Registriert: 06.06.2007 17:19
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Was ist das denn für eine bescheuerte Studie? Natürlich ist jemand besser darin, Muster mit einer geringen Reaktionszeit zu erkennen, wenn er es 50 Stunden die Woche übt, verglichen mit jemandem, der es eben nicht tut.
- 4P|Eike
- Beiträge: 537
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Cloonix hat geschrieben:Ihr solltet nicht jeden Schwachsinn als Bericht veröffentlichen. Eine kleine QS wäre schon nützlich. Ich lese normal 4Players, damit ich genau vor so einem Mist bewahrt werde.
Eine in einem anerkannten amerikanischen Fachmagazin veröffentlichte Studie zum Thema "Auswirkung von Videospielen" wurde von unserer QA "leider" nicht als Schwachsinn erkannt und durchgewunken.
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Freakstyles
- Beiträge: 2638
- Registriert: 13.10.2004 10:07
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Wahnsinns Erkenntis, jemand der ständig schnelle Reflexe und Auffassungsgabe benötigt und dies ständig anwendet, der ist doch tatsächlich schneller in der Wahrnehmung oder Umsetzung eines simplen Befehls, als jemand der täglich nur seinen Kiosk öffnet und dann 22 Std im Laden steht. Wer hätte es gedacht. Gut das wir auch mal über solche wichtigen Erkenntnisse wissenschaftlich informiert werden!
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SingendeElch
- Beiträge: 431
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Und wie kommst du zu solchen Erkenntnissen? Eben durch frühere Studien, die einen solchen Zusammenhang nahegelegt haben.Freakstyles hat geschrieben:Wahnsinns Erkenntis, jemand der ständig schnelle Reflexe und Auffassungsgabe benötigt und dies ständig anwendet, der ist doch tatsächlich schneller in der Wahrnehmung oder Umsetzung eines simplen Befehls, als jemand der täglich nur seinen Kiosk öffnet und dann 22 Std im Laden steht. Wer hätte es gedacht. Gut das wir auch mal über solche wichtigen Erkenntnisse wissenschaftlich informiert werden!
Es wäre vorab aber auch denkbar gewesen, dass es keine Auswirkungen hat.
Dieses künstliche Aufregen in diesem Forum ist manchmal nur noch nervig.
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USERNAME_1648515
- Beiträge: 292
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Oh ja, bitte bitte bittedie-wc-ente hat geschrieben:Die sollten mal die Leute untersuchen die einen im Deathmatch zur Sau machen weil man sie abgeknallt hat.
Auf das Ergebnis wäre ich mal gespannt.
@ Topic:
Die Studie scheint mir etwas veraltet zu sein, wenn im Artikel (zumindest hier) explizit Call of Duty und UT 2004 genannt werden
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Freakstyles
- Beiträge: 2638
- Registriert: 13.10.2004 10:07
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Richtig, ich habe meine Lebenserkenntnisse alle von früheren Studien. Das sind Abends meine Bettlektüren, eine Studie pro AbendSingendeElch hat geschrieben:Und wie kommst du zu solchen Erkenntnissen? Eben durch frühere Studien, die einen solchen Zusammenhang nahegelegt haben.Freakstyles hat geschrieben:Wahnsinns Erkenntis, jemand der ständig schnelle Reflexe und Auffassungsgabe benötigt und dies ständig anwendet, der ist doch tatsächlich schneller in der Wahrnehmung oder Umsetzung eines simplen Befehls, als jemand der täglich nur seinen Kiosk öffnet und dann 22 Std im Laden steht. Wer hätte es gedacht. Gut das wir auch mal über solche wichtigen Erkenntnisse wissenschaftlich informiert werden!
Es wäre vorab aber auch denkbar gewesen, dass es keine Auswirkungen hat.
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- Willy Wonka
- Beiträge: 233
- Registriert: 20.05.2006 18:49
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Re: Studie impliziert die Förderung der Lernfähigkeit durch
Dass Spiele durchaus Lerneffekte in bestimmten Bereichen hervorrufen ist soweit nicht neu. Aber die Studie (Paper http://greenlab.psych.wisc.edu/document ... 056111.pdf) weist meiner Meinung nach gleich mehrere Schwächen auf:
Die "Kontrollgruppe" spielte Spiele, deren Perspektive komplett "lebensfremd" ist (Vogelperspektive) im Gegensatz dazu sind Ego-Shooter von der Perspektive und mit der damit einhergehenden Verarbeitung sensorischer bzw. neuronaler Informationen deutlich näher an der Realität. In einer mMn interessanteren Studie (die leider nicht auf irgendeinen US-Populismus-Portal veröffentlich wurde und somit schwerer zu finden ist; Link http://www.nature.com/mp/journal/v19/n2 ... 3120a.html) konnte bereits bewiesen werden, dass Videospiele deren Charakter aktiv vom Anwender gesteuert werden (in diesem Fall Mario 64) die Navigationsfähigkeit bzw. -Kapazitäten der Probanden steigern (Stimulation des Hippcampus/Para-H. [diesjähriger Nobelpreis f. Medizin] ->Neurogenese ->Wachstum;).
Daraus leitet sich natürlich die Frage ab, warum man überhaupt "Actionspiele" und "Simulationen" vergleicht, eine Antwort liefert die Studie nicht. Das dann im Ergebnis immer "Actionspiele fördern die Leistungsfähigkeit in einem abstrakten Warhnehmungsmodell" rumposaunt wird, wirkt eher populistisch, denn im Endeffekt ist die Frage viel interessanter, ob alle Spiele, die eine aktive Steuerung des Charakters in einer realitätsnahen Perspektive erfordern, ähnliche Effekte aufweisen. Dann könnte man sagen 1st/3rd Person spielen fördern dies und das. So stellt die Studie aber nur heraus, dass Actionspiele einen besseren Effekt erzielen als Simulationen in einem recht spezifischen Wirkungs-Bereich. Wirklich interessant ist das aber nicht.
Darüber hinaus sind die Unterschiede der Ergebnisse zwischen Actionspiel und Simulation gering (teilweise schwach signifikant) und die Probanden (10 pro Spiel) sind auch recht wenig. Auch wurden nur männliche Probanden getestet, so dass auf eine Verallgemeinerung wie "Actionspiele fördern ..." ersteinmal überhaupt nicht zulässig ist. Obendrauf kommt noch das alte Problem Korrelation =! kausaler Zusammenhang.
Aber da findet irgendein US-Redakteur mal eine Studie mit "Shootern" + "postitiv" + "lernen" und schwupps ist der Hype da...
Die "Kontrollgruppe" spielte Spiele, deren Perspektive komplett "lebensfremd" ist (Vogelperspektive) im Gegensatz dazu sind Ego-Shooter von der Perspektive und mit der damit einhergehenden Verarbeitung sensorischer bzw. neuronaler Informationen deutlich näher an der Realität. In einer mMn interessanteren Studie (die leider nicht auf irgendeinen US-Populismus-Portal veröffentlich wurde und somit schwerer zu finden ist; Link http://www.nature.com/mp/journal/v19/n2 ... 3120a.html) konnte bereits bewiesen werden, dass Videospiele deren Charakter aktiv vom Anwender gesteuert werden (in diesem Fall Mario 64) die Navigationsfähigkeit bzw. -Kapazitäten der Probanden steigern (Stimulation des Hippcampus/Para-H. [diesjähriger Nobelpreis f. Medizin] ->Neurogenese ->Wachstum;).
Daraus leitet sich natürlich die Frage ab, warum man überhaupt "Actionspiele" und "Simulationen" vergleicht, eine Antwort liefert die Studie nicht. Das dann im Ergebnis immer "Actionspiele fördern die Leistungsfähigkeit in einem abstrakten Warhnehmungsmodell" rumposaunt wird, wirkt eher populistisch, denn im Endeffekt ist die Frage viel interessanter, ob alle Spiele, die eine aktive Steuerung des Charakters in einer realitätsnahen Perspektive erfordern, ähnliche Effekte aufweisen. Dann könnte man sagen 1st/3rd Person spielen fördern dies und das. So stellt die Studie aber nur heraus, dass Actionspiele einen besseren Effekt erzielen als Simulationen in einem recht spezifischen Wirkungs-Bereich. Wirklich interessant ist das aber nicht.
Darüber hinaus sind die Unterschiede der Ergebnisse zwischen Actionspiel und Simulation gering (teilweise schwach signifikant) und die Probanden (10 pro Spiel) sind auch recht wenig. Auch wurden nur männliche Probanden getestet, so dass auf eine Verallgemeinerung wie "Actionspiele fördern ..." ersteinmal überhaupt nicht zulässig ist. Obendrauf kommt noch das alte Problem Korrelation =! kausaler Zusammenhang.
Aber da findet irgendein US-Redakteur mal eine Studie mit "Shootern" + "postitiv" + "lernen" und schwupps ist der Hype da...
Zuletzt geändert von Willy Wonka am 20.11.2014 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
