Manhunt 2: Rockstar legt Einspruch ein

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GueffHELL
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Beitrag von GueffHELL »

leifman hat geschrieben:
tiere töten aufgrund von instinkten, der mensch stammt vom tier ab also muss auch der mensch den "killerinstinkt" insich haben!

Na besser hätte ich es auch nicht sagen können, nimmst mir ja die ganze Arbeit ab. :lol: Genau das ist es, den eigentlich sind wir auch nur Tiere. Aber deine Aussage oben sagt ja eigentlich schon alles. Ist ja eigentlich auch egal, vielen gefallen solche Spiele und das das nicht eine kleine Zielgruppe ist ist ja wohl klar. Ich finde es gut das solche Spiele da sind und es wird sie immer geben und sie werden immer realistischer und besser, was mich persönlich sehr freut :twisted:
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Ich gehe eigentlich fest davo aus das deine geistige Reife so um die 15 Jahre liegen muss.
Wer so ein Bull Shit erzählt kann nur extrem dumm sein.
Tut mir leid aber es so sagen zu müssen aber du bist wirklich Förderschulenniveau!!!
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GueffHELL
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Beitrag von GueffHELL »

Genau an solchen Texten erkennt man deutlich das euer Niveau selbst nicht dem eines Erwachsenen entspricht.
Ich mache mir hier mit euch einen Spaß, denn ihr seid solche die versuchen ihre Meinung den anderen aufzudrücken. Aus diesem Grund kann man schreiben was man will und ihr werdet doch immer wieder darauf reagieren, da ihr nicht anders könnt.
Die ganze Zeit kommen solche Sinnlosen Argumente das mein Niveau dem eines Kindes entspricht, wie toll.
Ihr greift mich persönlich an, nur weil ich eine ganz andere Sicht habe als ihr.
Ich habe meinen Standpunkt vertreten und dies scheint euch nicht zu gefallen weil ihr es auch einfach nicht vorstellen könnt oder wollt. Ist wie gesagt auch ziemlich egal, jeder hat verschiedene Ansichten und Gottseidank ist das so.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Nein man, wir haben jetzt 4 Seiten lang argumentiert...du kommst aber immer nur mit so einer kloppi kacke!

Ich wäre echt mal gespannt wie alt du bist...denn ich glaube nicht das du dieses Spiel spielen dürftest.
Damit würdest du dann auch gleich zeigen das die Beschlagnahmung gerechtfertigt ist.

Aber du brauchst es garnicht sagen...man sieht es ja!
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GueffHELL
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Beitrag von GueffHELL »

Wenn du richtig lesen könntest würdest du wissen das ich 24 bin.
Sehe es einfach ein das diese Spiele rauskommen werden und wenn sie verboten werden bekommt man sie trotzdem.

Du wirst langsam ausfallend, verhält sich so ein Erwachsener? Also bitte ruhig bleiben. Danke.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

^^Sorry das war halt mein Killerinstinkt der da gesprochen hat^^
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GueffHELL
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Beitrag von GueffHELL »

Ach so, na dann ist ja alles klar. :D
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Frank West
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Beitrag von Frank West »

jackdaniel1987 hat geschrieben: Manhunt besticht durch Mordungen und seiner Gewalt.
Die Story lässt keinen wirklichen Subtext erkennnen und das was ihr für Medienkritik haltet ist nichts anderes als ein Plumpes Alibi für die Gewalt im Spiel.

Dead Rising und GoW sind tatsächlich etwas anderes.
GoW ist viel surrealer als Manhunt, es spielt in einem fiktiven Universum in einer weit entfernten Zukunft und lässt somit keinerlei Assoziationen zur realität zu.
Dead Rising besticht durch seinen schwarzen Humor und seine Unwirklichen Gegner (Zombies, Der Clown u.u.u.) ausserdem ist der Subtext hier viel deutlicher und es lässt sich eine Geselschaftskritik erahnen.
Bevor ich irgendwas falsch verstehe: was zum Henker ist eine "Mordung"? Eine Tötungssimulation? Also Virtual Aua-haua?

Anyway - GoW besticht in 1. Linie durch seine atembraubende Grafik. Die Gegner heißen zwar Locusts (Heuschrecken), wirken als Zweibeiner aber durchaus hominid (menschenähnlich). Mir würde das Spiel nicht weniger Spaß machen, wenn ich als Charly (Vietkong) auf Marines ballern sollte oder als Jedi-Ritter auf Soldaten der französischen Fremdenlegion. Das würde in der Kulisse dann wirklich etwas surreal wirken. So wirkt es bestensfalls utopisch, was ein himmelweiter Unterschied ist.

Dead Rising besticht durch seinen schwarzen Humor - nu ja... da gibt's z.B. diese leicht untersetzte Polizeibeamtin, die gefesselte junge Frauen mit einem Elektroschocker traktiert. Die ist nicht zombifiziert, umlegen muss man sie trotzdem.
Dann ist da Kent, der andere Fotograf, ein sehr nervtötender Zeitgenosse. Ich hab ihn bestimmt schon 2 oder 3 mal kalt gemacht, das Arschloch hat meine Fotos gedisst!
Jetzt sind wir uns quitt, Kent! 8)
Im Laufe des Spiels hängen 2 Überlebende an so 'ner Vorrichtung, drunten herum lauern ein paar Duzend Untote. Nun soll man diese unschuldigen Mitmenschen eigentlich retten, was das Spiel pädagogisch sehr wertvoll macht, man kann sie aber auch einfach nur fotografieren, so wie sie da hängen (10.000 Punkte: Drama - YES!). Will man noch ein paar zünftige 3000er-Shots, ballert man einmal drauf. Dann fallen die armen Teufel in die Zombiemenge und schreien "Help!". Als guter Fotograf ignoriert man das und drückt statt dessen auf den Auslöser: 3000Punkte: Gewalt, 1500Punkte: Horror - soviel ist drin. Das ist kein schwarzer Humor, das ist Zynismus pur. Deswegen liebe ich dieses Spiel, man kann da machen, was man will, als virtueller Paparazzo. Wie realitätsnah das ist, siehst du, wenn du mal schaust unter welchen Umständen eine gewisse englische Prinzessin starb:
Am 31. August 1997 kurz nach Mitternacht verunglückte Diana bei einem Autounfall in der Unterführung der Pont de l'Alma in Paris, bei dem ihr Mercedes S 280 auf der Flucht vor Paparazzi mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Tunnelpfeiler prallte...
http://de.wikipedia.org/wiki/Diana_von_ ... .80.931997
Hierzu sollte man anmerken, dass jeder verdammte Gaffer an einem Unfallort um keinen Deut besser ist, als ein Paparazzo.

Und nun kommt Manhunt. Die 1 hatte Anleihen von der Snuff-Szene. Jessas, unsere ganze Medienlandschaft ist nichts weiter als ein einziger Snuffpool. Allen voraus genau die Schmierblätter die Spiele immer wieder anprangern, sich aber nicht schämen, ihre Berichte mit drastischen Bildern zu illustrieren. Oft wird auch was in Szene gesetzt um Auflage oder Quote zu steigern:
http://www.youtube.com/watch?v=t_B1H-1opys

Teil 2 spielt in einer Art Psychoknast. Auch das ist recht realitätsnah:
http://www.zeit.de/2005/45/Gulag_HL
Allerdings ist die Realität viel unmenschlicher als es das Spiel je sein könnte. Trotzdem treiben wir Handel mit diesen unmenschlichen Diktaturen. Oder kuckst du vorher, ob ein Produkt aus China kommt und lässt es im Zweifelsfall im Regal liegen? Nein? Dann machst du dich mitschuldig und solltest bei Games wie Manhunt1/2 besser erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. Vor allem solltest du das Wort "Menschenwürde" erst gar nicht in den Mund nehmen. Die hat selbst in Deutschland nicht erst bei Hartz4 ihre Unschuld verloren.

Nun kannst du vielleicht die Frage stellen, warum man sowas spielen will?! Weil's Spaß macht. Und Spaß macht's immer dann, wenn gewisse andere Komponenten zum Kontext passen: Atmosphäre und Sounddesign seien hier genannt. Es ist wie bei einem guten Horrorfilm, ein gewisses Gore-Potenzial ist immer nur die halbe Miete. Ziemlich daneben, ein Games das noch keiner gespielt hat, auf ein paar Metzelszenen zu reduzieren.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Ich kann deine Meinung nicht teilen aber im großen und ganzen nachvollziehen.
Gerade der letzte Absatz gefiel mir sehr gut.
Anders als Gueff scheinst du Spiele nicht als Agressionskompensator zu sehen.

Zu Dead Rising...Ja auch ich habe Kent geschlachtet, dieser narzistischer pisser.
Ein Fakt den ich noch nicht benannt habe ist, das man für das retten von Menschenleben belohnt wird.
Klar man wird auch belohnt wenn man Fotos von toten Menschen macht, aber das muss man nicht.
Ausserdem finde ich die Gesellschaftskritik an den Menschen als "schlimmsten Zombie" einfach großartig.

GoW...wirkt auf mich def. surreal, allein schon weil es in der Zukunft spielt.
Ich verstehe die Argumentaion nicht.

Utopie beschreibt eine Wunschvorstellung die niemals oder höchst wahrscheinlich nie eintreten wird.

Mordungen: ja weiß jetzt leider nicht mehr wie ich auf den Schwachsinn kam.

Kannst du mir den Satz
"Die gesamte Medienlandschaft ist ein Snuff-Pool"

Snuff zeigt eine Vergewltigung oder eine Ermordung(so ist's richtig) einer Person, meißt in Filmen.

Naja auch wenn wir unterschiedlicher Meinungen seien sollten.
Du hast bisher wohl den besten Pro Manhunt Beitrag geschrieben.
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Frank West
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Beitrag von Frank West »

jackdaniel1987 hat geschrieben: Anders als Gueff scheinst du Spiele nicht als Agressionskompensator zu sehen.

Zu Dead Rising...Ja auch ich habe Kent geschlachtet, dieser narzistischer pisser.
It's just Fun!
Und Kent... nun ja, ich bin im Real Life auch Fotograf und Handbuchvermeider. DR war mein allererstes Game, ich dachte, wenn ich den Kerl umniete, krieg ich vielleicht seine Ausrüstung. :oops:
Hey Capcom - das hätte ich gern in Teil 2! Ich will dieses Tele!

Ein Fakt den ich noch nicht benannt habe ist, das man für das retten von Menschenleben belohnt wird.
Klar man wird auch belohnt wenn man Fotos von toten Menschen macht, aber das muss man nicht.
Die meisten Fotopunkte kriegt man von Menschen in unerquicklichen Situationen. Die beiden, die da an dieser Kugel hängen, kann man auch nach dem Shot noch retten, wenn man einfach 2 Königinnen in die Zombiemenge wirft. Es gibt aber auch viele, die man um die Ecke bringen muss. Die Vater mit seinen 2 Bengels, die mit ihren Rifles rumballern... Cletus, der olle Vollbartträger...
Ausserdem finde ich die Gesellschaftskritik an den Menschen als "schlimmsten Zombie" einfach großartig.
Sicher, das war auch Romeros Intention bei Dawn of the Dead. Aber man braucht keine unwirklichen Zombies für eine Gesellschaftskritik. Siehe Wallraffs Buch "Ganz unten" - das war 'ne Gesellschaftskritik.
Ich mein, wer hat Dawn of the Dead aus diesem Grunde gesehen? Der Film galt damals als das Härteste, was es je auf der Leinwand zu sehen gab (so wurde er auch auf den Kinopostern beworben), deswegen waren alle scharf drauf. Viele die den Film mögen, fühlen sich nun intellektuell auf der sicheren Seite, weil er 2 Jahrzehnte später plötzlich als Gesellschaftskritik gilt. Nu ja, wenn's schee macht. Ich hab ihn geliebt, weil's so eine gottverdammte Metzelei war.
GoW...wirkt auf mich def. surreal, allein schon weil es in der Zukunft spielt.
Ich verstehe die Argumentaion nicht.

Utopie beschreibt eine Wunschvorstellung die niemals oder höchst wahrscheinlich nie eintreten wird.
surreal leitet sich aus einer Kunstform ab, dem Surrealismus. Bilder von Salvador Dalí oder Max Ernst hast du bestimmt schon mal gesehen, es ist ein sehr abstrakter Stil. Eine Utopie ist eine - im weitesten Sinne - denkbare Vorstellung. So undenkbar ist es ja nicht, dass irgendwelche Space-Cowboys in 500 Jahren irgendwo gegen Aliens antreten müssen.
Kannst du mir den Satz
"Die gesamte Medienlandschaft ist ein Snuff-Pool"

Snuff zeigt eine Vergewltigung oder eine Ermordung(so ist's richtig) einer Person, meißt in Filmen.
Explizit bedeutet "Snuff", dass für einen Film oder ein Bild getötet wird. Es gab vor elend langer Zeit mal einen gleichnamigen Film, viel später kam dann "8mm", der sich mit der Thematik beschäfigt. Und zwischendurch machte das FBI Jagd auf div. Filme, weil der Schauspieler Charly Sheen eine Kopie eines japanischen Gorestreifens in die Hände bekam und die MPAA (Motion Picture Association of America) einschaltete, so echt sah das aus. Später erschien das Making of zu dem Streifen, ein paar japanische Filmstudenten hatten gezeigt, was sie SFX-technisch drauf haben.

Lange Zeit war das Thema "Snuff" umstritten, viele konnten sich nicht vorstellen, dass es eine solche Szene wirklich gibt. Aber spätenstens seit dem Fall Dutroux in Belgien weiß man, dass es diese Bestien sehr wohl gibt - und dass die Behörden nicht allzuviel dagegen tun. In Belgien wurden damals Staatsanwälte abgezogen, die zu fleißig ermittelten. Man verbietet lieber Spielfilme, als gegen echte Verbrechen vorzugehen. Und hier setzt die Mitschuld unserer Medien an, die lassen nichts unversucht, solche Fälle zu pushen. Sie geben eher den Tätern eine Bühne, als die Opfer zu schützen. Und sie machen mit bei der Hatz auf Games und Spielfilme, nur aus dem Grund, weil sowas Quote bringt. That' Reality! Und in einer solchen Realität habe ich kein Problem, mich als "Killerspieler" zu outen. Ich weiß nämlich, dass es beim Spielen bleibt und niemand Schaden nimmt, wenn ich in DR oder irgendeinem anderen fragwürdigen Titel ein paar Gegner umniete.

Spiel mal gegen einen hochbegabten 12-Jährigen mit latentem Aggressionspotenzial Schach. Wenn der 6-7 Mal verliert, haut er dir möglicherweise das Schachbrett um die Ohren. Und jeder kennt sicher dieses kurze Video, wo ein Angestellter in einem Büro erst seine Tastatur massakriert und dann den Monitor an die Wand knallt.
http://www.youtube.com/watch?v=qviRSSJLe2U
Aggression entwickelt sich meist aufgrund einer Ohnmacht, egal was man spielt oder tut oder nicht tun will.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Kunst, Film und Spielinterpretation in bezug auf einer Gesellschaftskritik ist doch immer sehr subjektiv.
10 Leute würden vielleicht 5 verschiedene Interpretationen zu ein und dem selben Bild abgeben.
In Dead Rising ist es sehr offensichtlich, ja es erschlägt ein fast.
Daraus ergibt sich aber ein gewisser Unterton, ein satirischer Aspekt im Spiel der die Grundstimmung sehr positiv ausfallen lässt.

Sehr interessant finde ich den Aspekt, dass wenn du die Metzelscheiße haben willst, die Gesellschaftskritik ertragen musst!
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Frank West
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Beitrag von Frank West »

jackdaniel1987 hat geschrieben:Sehr interessant finde ich den Aspekt, dass wenn du die Metzelscheiße haben willst, die Gesellschaftskritik ertragen musst!
Ich habe nichts gegen Gesellschaftskritik, ganz im Gegenteil. Ich finde es nur heuchlerisch, wenn sie als Alibi herhalten muss. Ich hab auch nichts dagegen, wenn sie in Film und Spiel in den Kontext passt, aber seien wir mal ehrlich: wer spielt DR aus diesem Grunde? Dann könnte man auch sagen, die Werke von Hideshi Hino oder Ruggero Deodato seien gesellschaftskritisch. Deodato hat das von seinen Frühwerken ja durchaus behauptet. :twisted:

Beide haben sie dermaßen widerliche Filme gedreht, dass es einem sogar als Horror-Fan speiübel wird. Wenn du der Gesellschaft Hemmungslosigkeit und Unmenschlichkeit vorhalten willst, dich aber genau dieser in deinem Medium bedienst, wirkt das schnell unglaubwürdig. Da finde ich die Produzenten glaubwürdiger, die einfach nur gute Unterhaltung bieten und von pseudointellektuellem Firlefanz absehen.
BTW: eine der besten Gesellschaftskritiken in Romanform kommt ganz ohne Horror und Hass aus und wirkt gerade deshalb so verstörend. Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Nein, du hast sicher recht.
Das habe ich oben auch schon mal erwähnt.
Die Geselschaftkritik ist ein beiwerk und abhängig vom Interpreten, kein Kaufgrund.

Bei Manhunt finde ich wirkt diese Medienkritik unglaubwürdig...das habe ich aber oben auch schon mal geschrieben.

Nun ja...es geht ja eigentlich um die Beschlagnahmung des Spiels.
DR soll ja ebenfalls beschlagnahmt worden sein.

Wie schon mal gesagt halte ich eine Manhunt Beschlagnahmung für richtig.
Bei DR allerdings finde ich es überzogen.
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Frank West
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Beitrag von Frank West »

jackdaniel1987 hat geschrieben:Bei Manhunt finde ich wirkt diese Medienkritik unglaubwürdig...das habe ich aber oben auch schon mal geschrieben.

Nun ja...es geht ja eigentlich um die Beschlagnahmung des Spiels.
DR soll ja ebenfalls beschlagnahmt worden sein.

Wie schon mal gesagt halte ich eine Manhunt Beschlagnahmung für richtig.
Bei DR allerdings finde ich es überzogen.
Beziehst du dich auf MH1?

Medienkritik sollte man nicht mit Gesellschaftskritik gleichsetzen, Erstere ist schon etwas spezifizierter, Medien sind ja nur ein Teil unserer Gesellschaft, nicht die Gesellschaft an sich. Manhunt mag als Medienkritik gelten - Snuff-Produzenten, Reality-Shows. DR stellt den Menschen an sich als Monster dar. Beide tun das aber, indem sie sich ausgelutschter Mittel bedienen, die explizite Darstellung von Gewalt, deswegen ist das für mich nichts weiter als kurzweilige Unterhaltung.
Bei DR ist es die ewig böse US-Regierung, die einen "Säuberungstrupp" schickt, nachdem man Selbstjustiz übend ein paar Psychopathen erledigt hat. Eine Beschlagnahmung finde ich bei beiden Spielen völlig überzogen.

Allerdings: sollte irgendwann empirisch bewiesen sein, dass Menschen durch das Spielen solcher Games einen Dachschaden kriegen, verzichte ich freiwillig und such mir ein neues Hobby. Bislang bezieht man sich aber nur auf Mutmaßungen selbsternannter Experten.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Exakt...ich frage mich erlich gesagt sowieso, wie es eine solche Hypothese in unser Gesellschaft überhaupt überlebt?
Schließlich steckt ein großer Industriezweig, der Jahr für Jahr mehrere Milliarden Euro macht, dahinter.
In unserer heutigen, kapitalistischen, Geschellschaft sollte sich doch eine Hypothese ohne, wie du sehr schön sagtest, empirischen Beweis garnicht halten können!
Bei dieser Hypothese scheint die Welt sich plötzlich rückwerts zu drehen.

Die Leute bevorzugen anscheinend eine einfache aber falsche Wahrheit.(Also quasie ein Lüge)
Es erinnert fast an die Erde, die ja eine Scheibe ist, und an das Universum, das sich um unseren Planeten dreht.(Ironie)
Diese Hypothese ist nach heutigen Erkenntnissen falsch aber wir haben hunderte von Jahren daran geglaubt weil die Wahrheit viel komplizierter ist und gegen unseren Erwartungen sprach.

Ich halte Gewaltdarstellende Medien nicht für bedänklich solange sie auch zum eigentlichen Zweck genutzt wird.
Medien unterhalten und das ist ihr Zweck.
Sie sollten in meinen Augen allerdings nicht als Ventil für Aggressionen dienen.
Das hat mit dem Spiel herzlich wenig zu tun sondern mit dem Spieler.
Leider muss da, gesetzlich pauschalisiert werden.

Ja ich beziehe mich auf Manhunt 1.
Ich habe den zweiten Teil noch nicht gespielt.
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