Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Videospielen verändert"
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- Chibiterasu
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Mich wundert es schon ziemlich, dass sie zu dieser Show ging. Ich kenn Colbert nicht aber ich denke es war abzusehen, dass die Sache dort nicht allzu ernst angegangen wird und wie er ihr immer ins Wort fällt finde ich ziemlich nervig, wenn man es als Diskussion begreifen möchte - was es aber offensichtlich nicht sein soll.
Und für schlagfertigen Humor fehlt ihr dann etwas die Spontanität, scheinbar.
So sitzen sich da zwei Welten gegenüber die irgendwie nicht gut harmonieren. Wirkt seltsam und eben für Außenstehende erst recht lächerlich.
Und für schlagfertigen Humor fehlt ihr dann etwas die Spontanität, scheinbar.
So sitzen sich da zwei Welten gegenüber die irgendwie nicht gut harmonieren. Wirkt seltsam und eben für Außenstehende erst recht lächerlich.
Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
[...] and eventually became a fan of mainstream first-person titles like Mirror’s Edge, Portal and Half-Life 2.
[...] und wurde Fan von Mainstream-Shootern wie Portal, Mirror's Edge und Half-Life 2

- Imperator Palpatine
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Wulgaru hat geschrieben:Nun, ich denke Minus die Leute die Anita in "Gamergate" gegenüber stehen oder sich mit dieser Position solidarisieren. Die scheinen auch nicht einfach Mario spielen zu können ohne sich über was aufzuregen. :wink:Imperator Palpatine hat geschrieben:
Und natürlich macht er sich über sie und die ganz Diskussion lustig. Sie scheint es dabei nicht einmal zu realisieren und agiert als wenn sie nicht in einer Comedyshow sondern einer politischen Diskussionsrunde ist.
Im Grunde genommen zeigt es nur dass diese Person sich zu wichtig nimmt und von der reinen Thematik keine Ahnung hat.
Während Colbert und der Rest der Welt weiterhin Prinzessin Peach rettet, mit Ezio und seinen Nachfolgern weiterhin meuchelt, virtuelle Länder erobert, durch Häuserschluchten springt, Rennen fährt, und sich richtigerweise nichts weiter dabei denkt ausser Spass zu haben.
Im Grunde genommen wie mit Fussballfans.
Der Großteil ist Anhänger eines Clubs, geht zu den Spielen wenn es klappt, schaut sie im Fernsehen aber das war es dann auch.
Und wieder andere sind voll und ganz dabei, fahren jede Woche durch das ganze Land, kennen jede Aufstellung seit 1956, füllen ganze Foren mit Diskussionen über Reus, Müller und Co. und haben das ganze Wochenende versaut wenn der Verein verliert.
Allerdings denke ich dass beide Gruppierungen nicht damit einverstanden wären wenn z.B ein Politiker sie alle als Pöbel und Hooligans bezeichnen würde.
Der Unterschied ist dass die eine, erste und vielfach grössere, Seite einfach nur abwinkt während die andere, kleinere, wutentbrannt in den virtuellen Foren rumtobt. Oder schlimmeres.
Mehr Aufmerksamkeit bekommt dann natürlich letztere.
Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Was dafür ohnehin die aus unserer Sicht beste Lösung darstellt. Vermutlich wäre sie in diesem Fall und ohne besagte Morddrohungen schon längst wieder Geschichte. Aber so wir aus einer lästigen Fliege ein Elefant gemacht.Der Unterschied ist dass die eine, erste und vielfach grössere, Seite einfach nur abwinkt
Grundsätzlich kann ich die Kritik im Kern (zu wenig große Spiele für ein weibliches Publikum) verstehen, aber ernstnehmen kann ich sie nicht auf diesem Niveau. Ich staune nur zwischendurch immer wieder mal darüber wie viele Seiten der letzte Sarkeesian Thread bislang verschlungen hat und immer noch verschlingt.
- EvilReaper
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Da hat die gute Frau mal wieder keine Ahnung bzw. nur eingeschränkt. Nintendo ist mit seinen Animal Crossing oder irgendwelchen Hunde-Streichel-Spielen sicherlich auch mitverantwortlich dafür gewesen, dass mehr Frauen/Mädchen Videospiele spielen, aber davor gab es schon Singstar und Sims usw., das haben damals viele Mädchen in meiner Klasse gespielt. Dieses "Hardcore-Image", das dafür sorgt, dass es so scheint die Spiele seien für ein männliches Publikum produziert worden, ist seitdem fast aber fast geich geblieben, schlicht und einfach weil die meisten Spiele tatsächlich für eine männliche Zielgruppe produziert werden.
Lediglich im Mobile- und Social-Media-Gaming hat sich was getan, da gibt es eventuell sogar mehr Mädchen als Jungs, bei Spielen wie "Candy Crush Saga". Zahlen solcher Spiele werden dann gerne von Feministinnen miteinbezogen, wenn es z.B. darum geht in Assassins Creed weibliche Figuren zu integrieren, dann heißt es "etwa 50% der Spieler sind Frauen blablabla". Dass etwa 45% von den angeblichen 50% lediglich Spiele wie Candy Crush spielen wird dann gerne unterschlagen, aber Hauptsache man soll für die restlichen 5% an Traditionspielen wie GTA5 oder Assassins Creed rumpfuschen, obwohl das Groß der Käufer männlich ist.
Lediglich im Mobile- und Social-Media-Gaming hat sich was getan, da gibt es eventuell sogar mehr Mädchen als Jungs, bei Spielen wie "Candy Crush Saga". Zahlen solcher Spiele werden dann gerne von Feministinnen miteinbezogen, wenn es z.B. darum geht in Assassins Creed weibliche Figuren zu integrieren, dann heißt es "etwa 50% der Spieler sind Frauen blablabla". Dass etwa 45% von den angeblichen 50% lediglich Spiele wie Candy Crush spielen wird dann gerne unterschlagen, aber Hauptsache man soll für die restlichen 5% an Traditionspielen wie GTA5 oder Assassins Creed rumpfuschen, obwohl das Groß der Käufer männlich ist.
- danke15jahre4p
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
lasst der frau doch ihre meinung, vorallem weil es genug männer in dieser industrie gibt die weitgrößeren bullshit ablassen, cliffyb, molyneux, yerli, pachter, don mattrick, um nur einige zu nennen.
im gegensatz zu den geistigen ergüssen der oben genannten herren, ist das doch hier absolut harmlos.
greetingz
im gegensatz zu den geistigen ergüssen der oben genannten herren, ist das doch hier absolut harmlos.
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dOpesen has quit IRC (Connection reset by beer)
Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Es wird generell zu viel Scheisse geredet, seit Gaming Massenindustrie und Mainstream ist.
- danke15jahre4p
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
je größer der trog, desto mehr schweine finden daran platz.Dr. Assborn hat geschrieben:Es wird generell zu viel Scheisse geredet, seit Gaming Massenindustrie und Mainstream ist.
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Verstrickt sich seltsame Widersprüche. Warum behauptet sie, Gaming wäre vor der Wii nichts für Frauen gewesen? Als bräuchten Frauen zwangsläufig knuddlige Spiele, um an Gaming interessiert zu sein... DAS nenne ich mal eine absurde These.
Einfach reden, um zu reden....
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Fiddlejam und ColdFever haben sich ja noch gar nicht zu Wort gemeldet, was ist den hier los!?
- bomberdomme
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Ich habe weder etwas gegen Feminismus oder Frauen in gamingcommunitys. Gegen was ich etwas habe ist Casuals, Breitenpublikum und dem Gerücht Frauen seien Friedfertiger. Es ist ein absolut peinliches Klischee und zwängt Frauen auch Rollenbilder auf wenn ihnen qua Geburt oder Sozialisation Gewaltlosigkeit angedichtet wird. Oder ihnen die fähigkeit abzusprechen bei der darstellung von Macht und Gewalt freude empfinden zu können.
Ich gebe mal als beispiel das Buch einer anderen Feministin: "Die friedfertige Antisemitin?" von Ljiljana Radonic
http://www.amazon.de/Die-friedfertige-A ... 3631533063 ein buch was unter anderem mit dem 68er Geschichtsbild im NS währe der Antisemitismus nur durch Männer geprägt gewesen.
Gewalt ist keinenfalls rein männlich. Weder historisch noch im konsum von künstlerisch dargestellter Gewalt. Wobei darzwischen ein Unterschied ums ganze existiert. Die darstellung von Gewalt stellt in meiner Vorstellung einen gegensatz zur echten Gewalt da. Hatte Kunst schon nicht selten die Rolle echte Gewalt zu sublimieren.
Der Differnez Feminimus, bei dem indirekt geradezu versucht wird das Wesen des weiblich Seins zu beschreiben und ihm eine positiv konnotierte Rolle anzudichten, den eine Antia Sarkeesian zum besten gibt gilt auch unter Feministinnen als überholt.
Nicht die art der Spiele oder die Gewaltdarstellung verhindern Frauen die Teilnahme in Gaming-Communitys sondern eher die sozialen Bindungen die sich in dieser Gruppe bilden.
Nicht selten sind bei den Nerds und Geeks diejenigen Jungs gelandet die im Mainstream, im Klassenverbund keine Alphamännchen seien konnten oder wollten. Sie sind oft Heile Welt für Leute die anderswo keinerlei sozialen Anschluss fanden. Kommen Frauen in diese Gruppe blüht in einerseits ein Exotendasein. Andrerseits erhoffen sich manche typen Chancen bei eben jenen Frauen (post)pubertäre Erfahrungen zu sammeln nicht selten mit traurigem Ausgang für alle beteiligten.
Ich finde da den Artikel über Ihre Rolle als kompetitive Gamerin / esportlerin von Lilian Chen ein eindrückliches Beispiel:
http://ideas.ted.com/2014/09/18/whats-i ... -explains/
Wir reden bei Computerspielen über ein Kulturgut meiner Meinung nach über Kunst. Für mich lohnt dabei der vergleichende Blick in andere Medien. Eines der fortschrittlichsten Actionfilme mit Darstellung eines neuen Frauenbildes ist Ridley Scotts Alien Sigourney Weaver als Ripley stellt darin einen neuen Typus Helden in diesem Genre dar. Erstens ist sie selber handelnde Heldin, sie ist kein Opfer, sie benötigt keinen Mann um gerettet zu Werden. Zweitens ist kein Aufreizend dargestelltes Sexobjekt. Sie muss genauso hart wie jeder Mann in anderen Actionfilmen ums Überleben kämpfen.
Es gibt diverse amerikanische Studien zu dem Thema über anzahl von Frauen unter den Besitzern von Konsolen über 40 % sollen dabei angeblich schon Frauen sein. Keine Ahnung ob dem wirklich so ist aber ohne Frage glaube ich das die Anzahl von Spielerinnen zunimmt. Begrüssenswert denn es zeigt das das Medium ein Erwachseneres wird. Darstellungen über das ausüben von Macht und Gewalt gibt es in jedem Medium. Es gehört in vielen der goßen Bücher der Literatur und auch zum Kino zu den narrativen Elementen. Frauen auf Spiele wie die Sims Puzzle, Ponny oder Partygames festzuschreiben empfinde ich viel eher als Beispiel davon Frauen in historische Muster zu zwängen.
Nichtsdestotrotz finde ich die Reaktionen vieler männlicher Spieler auf Anita Sarkeesian als gerade zu prähistorisch.
Ich gebe mal als beispiel das Buch einer anderen Feministin: "Die friedfertige Antisemitin?" von Ljiljana Radonic
http://www.amazon.de/Die-friedfertige-A ... 3631533063 ein buch was unter anderem mit dem 68er Geschichtsbild im NS währe der Antisemitismus nur durch Männer geprägt gewesen.
Gewalt ist keinenfalls rein männlich. Weder historisch noch im konsum von künstlerisch dargestellter Gewalt. Wobei darzwischen ein Unterschied ums ganze existiert. Die darstellung von Gewalt stellt in meiner Vorstellung einen gegensatz zur echten Gewalt da. Hatte Kunst schon nicht selten die Rolle echte Gewalt zu sublimieren.
Der Differnez Feminimus, bei dem indirekt geradezu versucht wird das Wesen des weiblich Seins zu beschreiben und ihm eine positiv konnotierte Rolle anzudichten, den eine Antia Sarkeesian zum besten gibt gilt auch unter Feministinnen als überholt.
Nicht die art der Spiele oder die Gewaltdarstellung verhindern Frauen die Teilnahme in Gaming-Communitys sondern eher die sozialen Bindungen die sich in dieser Gruppe bilden.
Nicht selten sind bei den Nerds und Geeks diejenigen Jungs gelandet die im Mainstream, im Klassenverbund keine Alphamännchen seien konnten oder wollten. Sie sind oft Heile Welt für Leute die anderswo keinerlei sozialen Anschluss fanden. Kommen Frauen in diese Gruppe blüht in einerseits ein Exotendasein. Andrerseits erhoffen sich manche typen Chancen bei eben jenen Frauen (post)pubertäre Erfahrungen zu sammeln nicht selten mit traurigem Ausgang für alle beteiligten.
Ich finde da den Artikel über Ihre Rolle als kompetitive Gamerin / esportlerin von Lilian Chen ein eindrückliches Beispiel:
http://ideas.ted.com/2014/09/18/whats-i ... -explains/
Wir reden bei Computerspielen über ein Kulturgut meiner Meinung nach über Kunst. Für mich lohnt dabei der vergleichende Blick in andere Medien. Eines der fortschrittlichsten Actionfilme mit Darstellung eines neuen Frauenbildes ist Ridley Scotts Alien Sigourney Weaver als Ripley stellt darin einen neuen Typus Helden in diesem Genre dar. Erstens ist sie selber handelnde Heldin, sie ist kein Opfer, sie benötigt keinen Mann um gerettet zu Werden. Zweitens ist kein Aufreizend dargestelltes Sexobjekt. Sie muss genauso hart wie jeder Mann in anderen Actionfilmen ums Überleben kämpfen.
Es gibt diverse amerikanische Studien zu dem Thema über anzahl von Frauen unter den Besitzern von Konsolen über 40 % sollen dabei angeblich schon Frauen sein. Keine Ahnung ob dem wirklich so ist aber ohne Frage glaube ich das die Anzahl von Spielerinnen zunimmt. Begrüssenswert denn es zeigt das das Medium ein Erwachseneres wird. Darstellungen über das ausüben von Macht und Gewalt gibt es in jedem Medium. Es gehört in vielen der goßen Bücher der Literatur und auch zum Kino zu den narrativen Elementen. Frauen auf Spiele wie die Sims Puzzle, Ponny oder Partygames festzuschreiben empfinde ich viel eher als Beispiel davon Frauen in historische Muster zu zwängen.
Nichtsdestotrotz finde ich die Reaktionen vieler männlicher Spieler auf Anita Sarkeesian als gerade zu prähistorisch.
Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Grundsätzlich hast Du vollkommen recht!leifman hat geschrieben:lasst der frau doch ihre meinung, vorallem weil es genug männer in dieser industrie gibt die weitgrößeren bullshit ablassen, cliffyb, molyneux, yerli, pachter, don mattrick, um nur einige zu nennen.
im gegensatz zu den geistigen ergüssen der oben genannten herren, ist das doch hier absolut harmlos.
greetingz
Nur diese Frau ist nicht mal Teil dieser Industrie, sondern nur ein nervender Zaungast....
Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Ich finde vieles was Frau Sarkeesian sagt berechtigt, vorallem ihre Videos und wie sie zeigt, dass viele Spiele Frauen nur noch als Sexobjekte implementieren, in unpassenden Outfits und unangebrachten Posen..
Allerdings finde ich diesen Artikel eher total sexistisch von ihrer Seite aus.. ich als weiblicher Gamer, möchte nicht darauf reduziert werden, nur Tiersimulationen oder Minispielsammlungen zu spielen.. Diese gehören meiner Meinung nach auch nicht zu "richtigen" Spielen, obwohl man sich über die genaue Definition natürlich streiten kann.
Ich persönlich bin ein riesiger JRPG Fan und kann mit so genannten "Casual Games" selten was anfangen.. und da geht es nicht nur mir so.
Frau Sarkeesian allerdings stellt es so hin, dass Frauen ja diese Art der Spiele am ehesten spielen und daher drängt sie selbst Frauen ein Bild auf, was nicht wirklich der Realität entspricht.
Damit verteilt sie die Rolle des "schwachen" Geschlechts am Ende selbst.
Meiner Meinung nach hat die Wii eher das Spielen innerhalb der Familie oder des Freundeskreises gefördert, da es zuhauf Partyspiele auf diesem System gibt, die in einer vollen Runde durchaus Spaß machen können.
Allerdings finde ich diesen Artikel eher total sexistisch von ihrer Seite aus.. ich als weiblicher Gamer, möchte nicht darauf reduziert werden, nur Tiersimulationen oder Minispielsammlungen zu spielen.. Diese gehören meiner Meinung nach auch nicht zu "richtigen" Spielen, obwohl man sich über die genaue Definition natürlich streiten kann.
Ich persönlich bin ein riesiger JRPG Fan und kann mit so genannten "Casual Games" selten was anfangen.. und da geht es nicht nur mir so.
Frau Sarkeesian allerdings stellt es so hin, dass Frauen ja diese Art der Spiele am ehesten spielen und daher drängt sie selbst Frauen ein Bild auf, was nicht wirklich der Realität entspricht.
Damit verteilt sie die Rolle des "schwachen" Geschlechts am Ende selbst.
Meiner Meinung nach hat die Wii eher das Spielen innerhalb der Familie oder des Freundeskreises gefördert, da es zuhauf Partyspiele auf diesem System gibt, die in einer vollen Runde durchaus Spaß machen können.
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PixelMurder
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Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Ich habe Frau Sarkeesian ja immer verteidigt, da ich ihre Denkanstösse für nicht unberechtigt halte.
Sie hat auch insofern recht, dass die Wii das Image von Games für Jungs abgeschwächt hat und das stört mich überhaupt nicht.
Kann mich allerdings nicht erinnern, dass ich ein Casual-Spiel jemals als zu weiblich bezeichnete. Casual-Spiele sind einfach nur casual, zu einfach, zu simpel und oft zu harmlos für einen altgedienten Gamer mit Anspruch, auch Spiele mit gewalttätigen Macho-Inhalten sind für mich oft zu casual im Gameplay.
Auch die Verbindung von Hardcore-Gamern zu Männern mit Gewalt-Fantasien stört mich. Okay, ich mag es, Locust mit meiner Kettensäge zu schnetzeln, aber eben, weil ich keine Games mit zu offensichtlichem Bezug zur Realität mag, in der ich meist eine durchaus politisch korrekte Meinung pflege, eben auch im Umgang mit Frau Sarkeesian.
Und die werde ich auch weiterhin pflegen, obwohl mir ihr verallgemeinernder Ton in diesem Beitrag überhaupt nicht gefällt. Wobei ich ihre Gereiztheit im Ansatz verstehen kann, ich finde es auch erschreckend, was für Macho-Kiddies sich in Gaming-Foren rumtreiben.
Sie hat auch insofern recht, dass die Wii das Image von Games für Jungs abgeschwächt hat und das stört mich überhaupt nicht.
Kann mich allerdings nicht erinnern, dass ich ein Casual-Spiel jemals als zu weiblich bezeichnete. Casual-Spiele sind einfach nur casual, zu einfach, zu simpel und oft zu harmlos für einen altgedienten Gamer mit Anspruch, auch Spiele mit gewalttätigen Macho-Inhalten sind für mich oft zu casual im Gameplay.
Auch die Verbindung von Hardcore-Gamern zu Männern mit Gewalt-Fantasien stört mich. Okay, ich mag es, Locust mit meiner Kettensäge zu schnetzeln, aber eben, weil ich keine Games mit zu offensichtlichem Bezug zur Realität mag, in der ich meist eine durchaus politisch korrekte Meinung pflege, eben auch im Umgang mit Frau Sarkeesian.
Und die werde ich auch weiterhin pflegen, obwohl mir ihr verallgemeinernder Ton in diesem Beitrag überhaupt nicht gefällt. Wobei ich ihre Gereiztheit im Ansatz verstehen kann, ich finde es auch erschreckend, was für Macho-Kiddies sich in Gaming-Foren rumtreiben.
Re: Anita Sarkeesian: "Die Wii hat das Hardcore-Image von Vi
Also so habe ich das jetzt nicht verstanden. Eher so, dass die Computerspielszene bis zur Wii ein geschlossener Raum fuer ballernde Jungs war. Die Wii hat den Markt dann weiter geoeffnet, und der Videospielindustrie gezeigt, dass man auch mit anderen Stoffen Geld verdienen kann, als ausschliesslich mit arischen Testosteronterminatoren, die sich durch nicht enden wollende Gegnerhorden ballern.shoko-tan hat geschrieben:Frau Sarkeesian allerdings stellt es so hin, dass Frauen ja diese Art der Spiele am ehesten spielen und daher drängt sie selbst Frauen ein Bild auf, was nicht wirklich der Realität entspricht.
Damit verteilt sie die Rolle des "schwachen" Geschlechts am Ende selbst.
Hierbei geht es dann auch nicht darum, dass es mit Studios wie dem frueheren LucasArts, Bioware oder Sierra auch durchaus Entwickler gab, die schon damals gegen diesen Strom anschwammen, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Hier geht es nur um die Rezeption des Mainstreams.

