Wulgaru hat geschrieben:TBF hat geschrieben:Wulgaru hat geschrieben:Jetzt hast du mir einen schönen Vortrag über das Thema gehalten, aber du hast sehr klar impliziert das das ganze genau hier passiert. Da du es in Verbindung mit einer Generalkritik an dieser Diskussion gemacht hast, wäre es ganz interessant wenn du das ganze auch mit Inhalt füllen könntest. Wer ist es denn meiner Meinung nach? Welche User machen das gerade genau hier?
Ansonsten ist dein Post nämlich ne inhaltslose Provokation. Kling gut, hätte aber nichts dahinter.
bitte? wir diskutieren hier doch über das phänomen #gamergate, warum sollte das dann inhaltlose provokation sein? ich hab mich nicht mit einem wort mit dem astroturphing auf dieses forum bezogen, sondern auf die debatte um #gamergate im generellen. mir war nicht klar, dass das hier eine selbstbezogene diskussionsrunde um das 4players forum wäre.
Was soll es sonst sein? Wir sind User die hier diskutieren...miteinander. Ich und du reagieren auf Posts die hier abgesetzt werden und nicht im 4chan-Forum. Dein "Rat" war ja auch an jeden hier gerichtet und da du das nicht genauer spezifizierst hast, liegt es ziemlich nahe das du mit deinem autoturfing-Hinweis dieses Forum meinst. Das du es allgemein auf die gesamte Debatte beziehst, hast du ja jetzt klargestellt.
Wobei ich da ebenfalls fragen müsste woran du das da festmachst und welche Interessen hier was steuern. Ich bin mir sicher das es sowas gibt und in jedem Autoforum solche Leute rumschwirren, aber wer steuert diese Debatten deiner Meinung nach in diesem Falle wo es um Spielejournalismus und Frauen in der Spielebranche geht? Ich finde das ist immer noch relativ inhaltsleer und wenig mehr als eine Unterstellung, egal welche Seite dieser Debatte man angehört oder meint anzugehören.
Ich sehe immernoch nicht, wo sich mein Beitrag dahingehend missverstehen ließe, dass ich hier leuten astroturphing unterstellen würde. das kann man denke ich auch klar erkennen, wenn man den ersten meiner posts liest. da richtete sich der erste teil klar an besagten user, weil er augenscheinlich die vorstellungen die er verteidigt nichtmal verstanden hat.
Ich sehe hier mehrere Konfliktlinien. Erstens haben wir eine ziemlich unorganisierte Masse an Spielern, mit verschiedenen Motiven, mit verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Manieren. Diese teilen zunächst mal überhaupt kein Interesse gemeinheitlich, außer sich angegriffen zu fühlen. Die ursprüngliche Debatte startete sicher über Zoe Quinn, aber der eigentlich breaking point der ganzen affäire war, als die sehr berechtigte Frage nach der Integrität des englischsprachigen Spielejournalismus, vor allem in der "inzestiösen" Indieszene, mit dem Argument des Sexismus niedergewalzt wurde, obwohl diese zwei Punkte erstmal gar nichts miteinander zu tun hatten. Ob und mit wem Zoe Quinn in die Kiste steigt, war den meisten Leuten relativ egal, die Empörungsmaschinerie dieser Seite fußte wie gesagt auf dem Argument, dass man ungerecht behandelt würde.
Die Gegenseite, und das beobachte ich leider nicht nur im Spielejournalismus, ist eine Gruppe von Journalisten, die ihren Beruf des Journalisten leider immer wieder mit dem des Kommentators vermischt haben und sich aufgrund der Frage nach ihrer Integrität wenig überraschend angegriffen fühlten. Statt offen zu legen, dass sie nicht, wie unterstellt, korrumpiert sind, haben sie sehr organisiert gegen die Gruppe derer, die sie angegriffen hat zurückgetreten. Problematisch ist dabei, dass es sich dabei um ihre eigene Kundschaft handelt und in der ganzen Organisation ein sehr paternalistischer(und das bei angeblichen Verteidigern des Feminismus) Ansatz gegenüber der eigenen Userbase angeschlagen wurde.
Nun wer hat die beiden Seiten manipuliert? Viele Seiten. Es wurden schon die konservativen Thinktanks angesprochen, die auf Seiten Gamergates ganz "unbedarft" in die Debatte traten, um ihre Positionen in einem Wir-Gefühl zu verstecken, zu nennen wäre da ein nicht geringer Teil des Spielejournalismus, der seine Haushoheit über die relevanten Diskussionsplattformen ausnutze und so die Debatte weiter radikalisierte, zu nennen wäre auch frau sarkesian, die mit der debatte zunächst nichts zu tun hatte und dann auf den Zug aufsprang, um die Debatte weiter anzuheizen und wieder ins mediale Schlaglicht zurückzukehren. Über die angebliche Morddrohung lasse ich mich jetzt nicht aus, bis das polizeilich geklärt ist. Ich habe aufgrund der Umstände meine Zweifel.
Das sind nur die Gruppierungen die mir aufgefallen sind. Ich habe die Sache nur mit einem Auge verfolgt, weil sie nur längst überfällige korrekturen im feld des online-journalismus und dessen moralischer standards provozieren wird. Egal wie sehr man um sich tritt.