DARK-THREAT hat geschrieben:Cloud Computing > Cloud Gaming
Was bringt es einen, wenn man unbedingt eine 50+ MBit/s Leistung braucht, damit ein Spiel zu einem gestreamt wird? Das was Sony möchte ist qualitativ schlechter als stationaeres zocken auf der Konsole. Vorallem wegen Laggs bei der Eingabe.
Das Streaming aber soll die Retailspiele vom Markt fegen. Dann zahlst du schnell mal 10 Euro im Monat für einen Titel, statt einmal 50-60 Euro.
Schon allein desswegen sollte man eher dagegen sein...
Guter Punkt. Diese Vision Sonys scheint allein schon aus einer wesentlich geringeren Nachfragebasis nicht möglich zu sein (zumindest in absehbarer Zeit). Strom, den man zum Spielen auf Konsolen braucht ist nunmal um einiges weiter verbreitet als 50+ MBit/s Leitungen.... Gerade wenn man mal abseits des primären Marktes der industriellen Regionen schaut.
Und mal abseits von der möglichen Verbreitung und dem (noch bestehenden) Widerstand in der Gamingcommunity, die eindeutig der physikalischen Variante des Gamings den Vorzug geben (Weil evtl. günstiger, zuverlässiger usw.), wäre das überhaupt für das Unternehmen profitabel?
- Man verliert die Einnahmen von Konsolen und Retailspielen:
Hierbei sollte man auch bedenken das wenn man die Möglichkeit hat, ein Spiel für eine gewisse Zeit zu mieten dabei wohl in den meisten Fällen weniger Gewinn für den Anbieter anfällt. Was wenn Leute nach 3 Stunden, die sie gemietet haben, auf ein Spiel keine Lust mehr haben? Sie machen keinen Verlust dadurch das sie aufhören das Spiel zu spielen, außer ihre gemiete Restzeit.
Retailspiele haben Pauschalpreise, die man zahlen muss, unabhängig davon ob man das Spiel überhaupt durchspielt oder es einem gefällt. Durch die Möglichkeit des Mietens gibt man dem Verbraucher also quasi eine gewisse Kosten-Nutzenkontrolle, die nicht im Sinne des Unternehmens sein kann.
- Man hat zusätzliche Kosten durch die Bereitstellung wahnwitzig umfangfreicherer Serverkapazitäten