USA: Spielsucht ist keine "Sucht"

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4P|BOT2
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USA: Spielsucht ist keine "Sucht"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Suchtexperten haben sich auf dem Jahrestreffen der American Medical Association zumindest vorerst USA: Spielsucht ist keine "Sucht"
RueDIGGER
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...

Beitrag von RueDIGGER »

alles was spass macht und in extremen maßen betrieben wird kann abhängig/süchtig machen; zumindest per definition. das ist bei glücksspiel so, bei fernsehjunkies und sogar bei einigen achterbahnfahrern ;)

was allerdings wohl unverkennbar stimmt, ist, dass man das nicht mit chemischen substanzen wie nikotin, alkohol oder thc vergleichen kann.
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johndoe-freename-1484864
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Beitrag von johndoe-freename-1484864 »

ZOOOCKKKEEEN!!! Zocken zocken zocken zocken zocken :Schüttel2:
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

Warum nicht?

Ist genau der gleiche Mechanismus.
Beim Alkohol oder Nikotin geht es nur zweitrangig um die dort enthaltenen Substanzen, denn in erster Linien ist es der Körper oder besser das Gehirn, welches für die wirkliche Sucht verantwortlich ist.
Und je öfter und mehr man davon konsumiert, desto mehr braucht das Gehirn um "das Glück auszuschütten".

Und Leute, die sowieso für eine Sucht anfällig sind, können an dieser auch in Videospielen "erkranken".

Die Verarschung bei der Sache ist nun, dass diejenigen, die nun wirklich an Spielesucht leiden, die Kosten für eine mögliche Therapie selbst bezahlen müssen, weil es von diesem Germium nicht anerkannt wurde.

Den gings doch sowieso im erster Linie um die Kosten, die als Folge davon anfallen könnnten. Ist doch eigentlich immer so. Früher hat ja auch niemand geglaubt, rauchen mache abhänigig oder sei gesundheitsgefährdend.
Bestimmte Sachen werden erst als ein Problem anerkannt werden, wenn man die Augen davor nicht mehr verschließen kann...
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MaSerDM
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Beitrag von MaSerDM »

Ich bin auch der Meinung ,dass Spielsucht keine richtige Sucht ist denn wenn man viel spielt macht es einen spaß und darum spielt man das dann viel.

Man spielt nicht das spiel weil der körper davon abhängig ist :D
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KingWannabe
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Beitrag von KingWannabe »

MaSerDM hat geschrieben:Ich bin auch der Meinung ,dass Spielsucht keine richtige Sucht ist denn wenn man viel spielt macht es einen spaß und darum spielt man das dann viel.

Man spielt nicht das spiel weil der körper davon abhängig ist :D
Aber der Geist, oder willst du mir sagen das bei der Spielsucht auch der
Körper abhängig wird? :roll:
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sinsur
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Beitrag von sinsur »

also es ist so...im videospiel wird das belohnungssystem aktiviert. ein neues schwert ne neue gun nen boss gekillt yay...das hirn belohnt mit endorphin aaaah zufriedenheit stellt sich ein...ye mehr man das macht desto lieber möchte man gerne belohnt werden....(macht ja zufrieden) und da es erheblich einfacher ist als ne gute klassenarbeit zu schreiben oder künstlerisch aktiv und erfolgreich zu sein wählt das gehirn das videospiel....es gibt sogar nen entzug finde ich...nach gewisser weile ohne spielen wird einem unerträglich langweilig. alles andere kommt einem extrem eintönig vor und man hat riesen lust zu zocken....vorallem in situationen die extrem unangebracht sind...zb man hat besuch...oder die freundin ist da....trotzdem möchte man lieber am pc sitzen...wer sagt das da keine sucht hinter steckt hat wohl seine brieftaschen füllung in der industrie.
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

jau dann bin ich auch handballabhängig
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Merandis
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Beitrag von Merandis »

Es geht vorrangig um die chemische Abhängigkeit, die der Körper braucht. Und im Grunde werden alle notwendigen Substanzen vom Körper selbst geliefert. Nur wenn man über einen langen Zeitraum zuviel von einem Wirkstoff konsumiert, gewöhnt sich der Körper an die mengen. Bekommt der Körper die Mengen nicht mehr, macht sch das meistens durch die bekannten Entzugserscheinungen bemerkbar, bis er wieder auf das normale Maß zurückfährt.

Und wie bereits erwähnt wurde: Beim Spielen (oder beim "Shoppen") werden im Gehirn Endorphine freigeschüttet, die uns "glücklich" machen. Und weil dieses Glücksgefühl so schön ist, will man eben nicht aufhören.
abandoned
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Beitrag von abandoned »

Es gibt auch Leute die sind sport oder arbeitssüchtig... :wink:
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Also ich bin der Meinung, wenn der betroffene Mensch sich von seine Umwelt, Freunden, Familie oder sogar den Beruf/Schule entzieht und nur noch am Zocken ist, dann kann man ganz klar von einer Sucht sprechen.

Besten beispiel sind doch die MMORPG Spieler die ihre komplette Freizeit in das Spiel stecken.
Nächte durchzocken und dann direckt zur Arbeit gehen um dort mit dem einschlafen zu kämpfen.

Die Auswirkungen auf den Körper und Geist sind nich unbedingt das auslaggebenste sonder das Verhalten was sich dadurch einstellt.
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

nur weil man sich von freunden und familie zurückzieht etc und sich nurnoch einer sache widmet ist man sicher nicht süchtig.

denn wenn ich mich einer sache voll widme, die mich interessiert, fasziniert und motiviert dann bin himmelweit davon entfernt süchtig daran zu sein.

es gibt viele menschen die ihr leben einer sache voll widmen, so wie die großen mathematiker, physiker, ärzte etc etc. und es gibt sicherlich auch viele unbekannte, die ihrer passion mit vollem herzblut nachgegangen sind doch niemals irgendwo erwähnt wurden.

so kann auch ein computerspieler einer dieser stillen helden sein, die ihren spass an den spielen am computer über alles andere stellen, die immer wieder fasziniert sind von den virtuellen welten, die von den regeln die dort gelten motiviert werden und dort auch freude und nicht zuletzt auch freunde finden.

natürlich ist das computerspielen nicht produktiv, aber es gibt auch menschen die von natur aus nicht kreativ sind die möglichkeit in andere welten überzutreten. manche spieler finden dieses vielleicht so phantastisch und die möglichkeiten andere rollen anzunehmen so befriedigend, das sie im spielen, wie der künstler im schaffen, ihre berufung, ihren sinn des lebens sehen.
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KleinerMrDerb
Beiträge: 3740
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Also genau das is doch eine Sucht.
Man sucht sich etwas um dem REALEN Leben zu entkommen.

Man Spielt nur noch, weil man nicht im stande ist sein eigenes Leben zu Leben sondern lieber einen Char in einem Spiel sein will.

Genau aus diesen Gründen greifen Leute zu Drogen etc.

Sein Leben einer sinnvollen Sache witmen is eine Lebenseinstellung die man würdigen kann aber sein Leben einem sinnlosen Spiel zu witmen ist KRANK.

Oder willst du mir etwa sagen, dass man als alter Mann auf dem Sterbebett auf sein Leben zurückblicken kann und sich denkt " Ich habe alles erreicht was ich wollte max. LvL mit voller Epic Ausrüstung und den schwersten Boss in einem Ultimativen Speedkill down bekommen" jetzt kann ich Sterben denn es gibt nichts mehr was mich Glücklicher machen kann.

Und wieder geht einer dieser Stillen Helden LoL ^^

Du vergleichst hier Ärzte, Physiker usw. mit Krankhaften Zockern.
Also der vergleich hinkt aber gewaltig.

Kannst auch gleich nen Profifußballer mit nem übergewichtigen Fifa E-Sportler vergleichen und sagen die leisten in etwa das gleiche.
Obwohl dem einen schon der Schweiss ausbricht wenn er nur dran denkt vom Stuhl aufzustehen.
Zuletzt geändert von KleinerMrDerb am 25.06.2007 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
TNT.sf
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Beitrag von TNT.sf »

Sein Leben einer sinnvollen Sache witmen is eine Lebenseinstellung die man würdigen kann aber sein Leben einem sinnlosen Spiel zu witmen ist KRANK.
was ist denn eine sinnvolle sache? kennst du etwa den sinn des lebens? wenn nicht, ist die aussage ziemlich mistig :)
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Hab ich irgendwas vom Sinn des Lebens geschrieben??
Also ich glaube nicht.
Lesen und verstehen, evtl. nochmal Lesen und dann vielleicht verstehen.
Danach Antworten!

Aber egal: ein Artz z.B. der einem Menschen das leben rettet hat was sinnvolles getan.

Ein Zocker kann sowas nich von sich behaupten

Und genau sowas wird hier auf einer Ebene verglichen.
Und das finde ich halt bescheuert, weil man sowas nicht vergleichen kann.

Ob etwas Sinn macht oder nicht hängt vom Betrachter ab aber Zocken ist eine Freizeitbeschäftigung aber wenn man es übertreibt ist man sicherlich kein Stiller Held nur weil man im Leben nichts besseres zutun hat als zu Zocken und damit seine Mitmenschen die einen Lieben unglücklich macht.
Zuletzt geändert von KleinerMrDerb am 25.06.2007 15:42, insgesamt 1-mal geändert.