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Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebühren: The Elder Scrolls Online hat über 700.000 Abonnenten

Verfasst: 19.07.2014 15:31
von 4P|BOT2
Bei der Betrachtung des gesamten Marktes der Online-Rollenspiele mit monatlichen Abonnementgebühren - sowie der Free-to-play-Titel mit optionalen Abonnements - stellt das Marktforschungsunternehmen SuperData Research Inc. fest, dass die Summe aller Abo-Erlöse seit 2010 stetig sinkt, während die Einnahmen durch Mikrotransaktionen - in eben diesen Titeln - leicht ansteigen. Im letzten Jahr (2013) do...

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Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 15:46
von Brakiri
770.000 Abonnenten für TESO?
Das sind locker 700k mehr als viele Unkenrufer hier behauptet haben.

Net schlecht...auch wenn ich den Erfolg schade finde. Trotz aller Behauptungen befürchte ich dadurch immer noch schlechte inhaltliche und zeitliche (Schedule) Einflüsse auf das/die nächsten Singleplayer Elder Scrolls.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 15:51
von DerSnake
Also ich Zahl lieber die 13€ im Monat und genisse den vollen Umfang statt mit Einschärnkungen & Mikrotransaktionen zu leben. Ein ganz schlimmer Trend. Erst seit kurzen habe ich mit FF14 angefangen und das ist ein MMO wo ich mir sage > Ja das sind die 13€ ( Oder 10€ mit 1 Chara Pro Welt) mir Wert weil die Qualität und der Content stimmt und am wichtigens > Der Spielspaß.

Daran leiden viele F2P MMos. Zu eingeschränkt.Mittlere Qualität,Und nicht gerade die beste Community. Soll jetzt nicht negatib klingen aber bei Bezahl Abos MMos habe ich immer das gefühl das hier mehr erwachsener & anständige Leute Spielen, als bei den ganzen F2P Mist wo die hälfte der Spieler Noch Kinder sind. Naja..

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 16:19
von johndoe984149
Bei der Betrachtung des gesamten Marktes der Online-Rollenspiele mit monatlichen Abonnementgebühren - sowie der Free-to-play-Titel mit optionalen Abonnements - stellt das Marktforschungsunternehmen SuperData Research Inc. fest, dass die Summe aller Abo-Erlöse seit 2010 stetig sinkt, während die Einnahmen durch Mikrotransaktionen - in eben diesen Titeln - leicht ansteigen.
Die Sinkt weil die Qualität seid Jahren abnimmt und ich würde Jederzeit ein Abbo MMO ein F2P/B2P usw vorziehen aber bitte nicht mit so einer Miesen Qualität wie in den letzten Jahren.

Bei ESO wurde eher getrickst vielleicht gabs die in den ersten tagen aber bezweifle es mal wenn ich so mitbekomme wie viele Spieler weiter gezogen sind oder aufgeben haben :D
Dann müsste ja ESO weit über eine Mill. beim release gehabt haben.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 17:38
von Wigggenz
Krass.

Das stellt meine Prognose "F2P noch 2014" in Frage. Ich halte trotzdem mal dran fest.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 17:55
von ColdFever
Im Juni haben die Konsolenspieler die Abozahlen hochgetrieben, da man zum 30. Juni ein PC-Abo laufen haben musste (als Key billig für 15-18 Euro zu haben), um später zum Konsolenrelease nochmals billigst für 15 Euro umsteigen zu können. Im Endeffekt bezahlt man auf diese Weise ca. 30-33 Euro für die Konsolenversion.

Inzwischen ist aber m.E. nur noch wenig los auf den Servern. Zum Release war es extrem nervig, dass die Levels völlig überlaufen waren, zuletzt konnte man dagegen froh sein, für manche Gruppenlevel überhaupt noch Mitspieler zu finden. Mein Abo habe ich jetzt gekündigt. Das Spiel ist auf Dauer sehr repetitiv, und im Hochsommer brauche ich kein MMO. Im Winter schaue ich aber wohl noch mal rein, bis Witcher 3 rauskommt.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 17:57
von Bedameister
Wow das ist viel mehr als ich erwartet habe. Scheint also doch recht erfolgreich zu sein. Aber mal abwarten wie lange sich das hält. Aber durch die Konsolenversionen sollten nochmal einige dazu kommen.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 18:08
von casanoffi
Bei der Betrachtung des gesamten Marktes der Online-Rollenspiele mit monatlichen Abonnementgebühren - sowie der Free-to-play-Titel mit optionalen Abonnements - stellt das Marktforschungsunternehmen SuperData Research Inc. fest, dass die Summe aller Abo-Erlöse seit 2010 stetig sinkt, während die Einnahmen durch Mikrotransaktionen - in eben diesen Titeln - leicht ansteigen.
Ach ne, dafür brauchte es eine Studie? :roll:

Einige mir bekannte Abo-MMOs sprangen in den letzten Jahren auf den F2P-Itemshop-Zug auf.
Zudem haben viele "alte" MMOs mit Abo-Gebühren zulaufende Abonnenten-Zahlen, eben weil diese Spiele langsam in die Jahre kommen.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 18:11
von Stalkingwolf
Habe ich mit Lineage 1 was verpasst? #2?
Tera auf 3? Tera ist ok, aber das Nalancing der Rollen total im Arsch. Dazu der Instant Respawn der irgendwann reinkam und man kommt als Priester nicht mehr 2m weit.
Und Blade&Soul soweit unten. Ich würde es so gern einmal spielen. Aber ich bezweifle das es irgendwann einmal nach Europa kommt.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 18:35
von bird.gif
Wow! Tolle Studie , evtl liegts auch daran , dass seit WoW kein gutes MMORPG mehr gekommen ist und es unabhängig vom Model zum scheitern verurteilt ist :roll: - und ja das f2p Modell eignet sich natürlich besser um aus einer Leiche noch ein paar € zu ziehen.
F2P ist entweder Pay to Win oder wenn man nur Cosmetics kaufen kann F2Bot , beides tolle Optionen für ein MMO :Katze:

Gerade bei dem kommenden Archage , das auf den ersten Blick mal wieder ein Lichtblick am MMORPG Himmel zu sein scheint , sind meine größten Bedenken das F2P Modell.

Btw glaube ich , wenn man ein gutes MMORPG hat , zieht man am meisten Geld raus wenn man eine 30Tage Trialphase anbietet (lockt alle möglichen Kunden an) und danach ein Abo :Vaterschlumpf:

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 18:52
von Fain
WoW zu Recht auf Platz 1. So viele MMOS nach WoW ausprobiert, nichts kam für mich an WoW ran und ich bin immer wieder zurück zu WoW, auch wenn ich derzeit kein Abo habe (warte auf Addon).

Mittlerweile habe ich die Hoffnung aufgegeben und freue mich auf ein neues großes MMO aus dem Hause Blizzard.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 18:54
von ColdFever
bird.gif hat geschrieben:Btw glaube ich , wenn man ein gutes MMORPG hat , zieht man am meisten Geld raus wenn man eine 30Tage Trialphase anbietet (lockt alle möglichen Kunden an) und danach ein Abo
Ich fürchte, das würde nichts, denn nach 30 Tagen haben bei einem neuen MMO die Hardcore-Spieler bereits alles gesehen. Und selbst bei vielen Gelegenheitsspielern ist bereits nach 30 Tagen die Luft raus, da letztlich die MMOs der letzten Jahre immer wieder nur das WoW-Konzept in anderen Szenarien klonen. Ich denke, die Blütezeit dieser MMOs ist einfach vorbei. Auch das neue Destiny sieht für mich grafisch zwar top, aber spielerisch zum Gähnen aus.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 18:59
von bird.gif
ColdFever hat geschrieben:
bird.gif hat geschrieben:Btw glaube ich , wenn man ein gutes MMORPG hat , zieht man am meisten Geld raus wenn man eine 30Tage Trialphase anbietet (lockt alle möglichen Kunden an) und danach ein Abo
Ich fürchte, das würde nichts, denn nach 30 Tagen haben bei einem neuen MMO die Hardcore-Spieler bereits alles gesehen. Und selbst bei vielen Gelegenheitsspielern ist bereits nach 30 Tagen die Luft raus, da letztlich die MMOs der letzten Jahre immer wieder nur das WoW-Konzept in anderen Szenarien klonen. Ich denke, die Blütezeit dieser MMOs ist einfach vorbei. Auch das neue Destiny sieht für mich grafisch zwar top, aber spielerisch zum Gähnen aus.
Ich meine damit ich auch nicht das 100ste Themeparkmmo.... :D

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 19:15
von casanoffi
bird.gif hat geschrieben:Btw glaube ich , wenn man ein gutes MMORPG hat , zieht man am meisten Geld raus wenn man eine 30Tage Trialphase anbietet (lockt alle möglichen Kunden an) und danach ein Abo :Vaterschlumpf:
Ich denke auch, dass das der gewinnbringenste Weg ist - aber ich denke auch, dass das alles nicht so simpel ist.

Ich halte z. B. The Lord of the Rings online immer noch für eines der besten und schönsten MMOs auf dem Markt, obwohl es schon einige Jahre auf dem Buckel hat.
Aber der Abo-Zug ist hier schon lange abgefahren, anscheinend kann sich Turbine nur noch mit dem Itemshop über Wasser halten (aber das immerhin schon ziemlich lange).

The Secret World ist ein ähnliches Beispiel. Geniales MMO, welches in vielen Bereichen seines gleichen sucht, aber das Abo-Model wurde schnell über den Haufen geworfen und über den Itemshop, der

EVE online ist da ohnehin eine Ausnahme. Hier hat sich seit vielen Jahren eine kleine aber feine Fanbase festgebissen, "obwohl" es seit Beginn an ein recht teures Abo-Model hat.

Unterm Strich zählt ohnehin nur eines: Qualität.
Mit Qualität kann sich ein MMO über viele Jahre hinweg etablieren, egal mit welchem Bezahlmodel.

Re: Marktstudie zu Online-Rollenspielen mit monatlichen Gebü

Verfasst: 19.07.2014 19:20
von greenelve
Dass sich EVE Online so weit oben befindet gibt mir Hoffnung, so mancher Investor erkennt, nicht nur Themenpark MMO's können finanziell rentabel sein. Klasse finde ich auch Soul & Blade, das es bisher nur in China (oder ganz Asien?) gibt, denn ich bin nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Online RPG.
casanoffi hat geschrieben:
Bei der Betrachtung des gesamten Marktes der Online-Rollenspiele mit monatlichen Abonnementgebühren - sowie der Free-to-play-Titel mit optionalen Abonnements - stellt das Marktforschungsunternehmen SuperData Research Inc. fest, dass die Summe aller Abo-Erlöse seit 2010 stetig sinkt, während die Einnahmen durch Mikrotransaktionen - in eben diesen Titeln - leicht ansteigen.
Ach ne, dafür brauchte es eine Studie? :roll:

Einige mir bekannte Abo-MMOs sprangen in den letzten Jahren auf den F2P-Itemshop-Zug auf.
Zudem haben viele "alte" MMOs mit Abo-Gebühren zulaufende Abonnenten-Zahlen, eben weil diese Spiele langsam in die Jahre kommen.
Die Stimme im Hinterkopf meinte auch erst zu mir, an dem Ganzen stimmt etwas nicht, werden doch Abo MMOs weniger veröffentlicht bzw. gehen zu F2P über und viele direkt als F2P (in irgendeiner Form) herausgebracht. Aber nach einiger Zeit des Nachdenkens bin ich zu der Auffassung gelangt, in der Studie geht es überhaupt nicht um die Gründe, nur um Zahlen und Entwicklung.
Überraschend finde ich, dass die F2P Sektion kaum zugenommen hat, auf jeden Fall nicht so stark, wie der Abfall des Abographen es vermuten lassen würde, da jene zahlungswillige MMO-Spieler Geld zum Ausgeben zur Verfügung steht. Andererseits hätte ein gehypter Titel wie The Old Republic eventuell etwas bewegen können - inwieweit lässt sich an der Statistik nicht ablesen, für einen zeitweisen Umschwung, der sich optisch in einen der Balken niederschlägt, hat es nicht gereicht.


ps: Da es sich um eine weltweite Studie handelt, sind dort auch viele Asia-Grinder enthalten... (will ich nochmal besonders hervorheben, für jene, die mit ihrem eigenen Geschmack argumentieren...)