http://youtu.be/wptLAtLIIzM?t=7m59sWulgaru hat geschrieben:Nein sind sie nicht. Wie oft werden denn Politiker in Filmen deutlich gezeigt? Ich rede jetzt nicht von kritischen Dokus sondern von Filmen der Unterhaltungsbranche. Bevor man da nen Prominenten wirklich attackiert oder irgendwie darstellt, muss einiges passieren. Man siehe nur die legendäre Scientology-Sache von South Park.
Die Medienschaffenden sind da in der Regel sehr vorsichtig, in diesem Falle wird man mit sowas einfach nicht gerechnet haben.
Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt Activision
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Re: Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt
Re: Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt
lol, auf der einen seite beschwert er sich über seine darstellung im spiel, auf der anderen seite meint er der realismusgrad würde erhöht.
ja wat denn nu? :wink:
ja wat denn nu? :wink:
Re: Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt
Unabhängig von den normalen rechten an der Eigenen Person. Ist es natürlich eine frage wie wird jemand dargestellt. Egal ob berechtigt oder nicht, der Kerl wird nun mal alles andere als Positiv dargestellt.
Wenn ich ne Person des öffentlichen Lebens nehme und damit nen Porno Animiere wird die Strafe vermutlich noch mal anders ausfallen als wenn es eine Animation eines öffentlichen Auftritts wäre.
Wenn ich ne Person des öffentlichen Lebens nehme und damit nen Porno Animiere wird die Strafe vermutlich noch mal anders ausfallen als wenn es eine Animation eines öffentlichen Auftritts wäre.
Re: Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt
Wenn ein Prominenter (ob Politiker, Schauspieler oder sonstwie Person des öffentlichen Lebens ist dabei egal) nichts dagegen hat, das seine Person ohne sein Einverständnis für ein Medium genutzt wurde und daher nicht klagt, ist das unproblematisch. Sobald aber eine realistische Darstellung gemacht wird mit der er nicht einverstanden ist und folglich klagt, hat er große Chancen den Prozess auch zu gewinnen. Satire ist hier ein Sonderfall. Die Verballhornung einer Person, Organisation oder eines Trademarks ist in Form klar erkennbarer humoristischer Äußerungen / Darstellung, eine nicht ahnbare Form der Meinungsäußerung (zumindest funktioniert es so im amerikanischen Recht. Im deutschen Recht könnte es wieder anders geregelt sein).SethSteiner hat geschrieben:Die werden meistens natürlich nicht deutlich gezeigt, was aber nichts mit Gesetzen zutun hat, sondern viel mehr dass Schauspieler halt nicht aussehen wie die Menschen die sie darstellen. Wenn es dann einen Auftritt von Barack Obama bei Doctor Who gibt, wird das Gesicht nicht deutlich gezeigt, weil er eben nicht aussehen würde wie Barack Obama. Aber so groß sind die Hemmungen doch nun wirklich nicht, ich mein wir machen hier in Deutschland glatt ganze Filme kurz nach dem bestimmte Politiker abgedankt haben (Guttenberg, Wulff).
Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
"Friedrich von Schiller"
"Friedrich von Schiller"
Re: Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt
Der kleine möchte auch ein Stück vom großen Kuchen haben.
Re: Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt
es kommt eben auf die darstellung an, gibt es einen fiktiven charakter mit fiktivem namen der nur charakterzüge übernimmt und von mir aus auch eine gewisse äußerliche ähnlichkeit besitzt ist es wohl kein problem und auch rechtlich ok.Moccajoe hat geschrieben:Wenn ein Prominenter (ob Politiker, Schauspieler oder sonstwie Person des öffentlichen Lebens ist dabei egal) nichts dagegen hat, das seine Person ohne sein Einverständnis für ein Medium genutzt wurde und daher nicht klagt, ist das unproblematisch. Sobald aber eine realistische Darstellung gemacht wird mit der er nicht einverstanden ist und folglich klagt, hat er große Chancen den Prozess auch zu gewinnen. Satire ist hier ein Sonderfall. Die Verballhornung einer Person, Organisation oder eines Trademarks ist in Form klar erkennbarer humoristischer Äußerungen / Darstellung, eine nicht ahnbare Form der Meinungsäußerung (zumindest funktioniert es so im amerikanischen Recht. Im deutschen Recht könnte es wieder anders geregelt sein).
sobald der charakter aber explizit den namen merkel/steinbrück etc. als beispiel bekommt, geht ohne einverständnis gar nix mehr, da dann der direkte bezug gegeben ist.
