Kasparov besiegt Deep Junior
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Kasparov besiegt Deep Junior
Mensch gegen Maschine, Geist gegen CPU: Weltmeister Kasparov hat die erste Runde gegen den Schack-Computer "Deep Junior" gewonnen. Nach drei Stunden und 27 Zügen hat er die Künstliche Intelligenz schachmatt gesetzt. Damit konnte er die Schmach von 1997 wettmachen, als er gegen den IBM-Rechner "Deep Blue" verlor. Es bleibt allerdings spannend, denn es wird insgesamt sechs Partien geben. Ausführlich dazu <a href="http://www.reuters.com/newsArticle.jhtm ... ID=2112290" target="_blank">Reuters</a>!
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Jack.The.Jochen
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junior steht für die Spielstärke?
Nach 27 Zügen gewonnen ok... aber Matt??? Was soll denn das fürn scheiss Computer sein, der sich nach 27 Zügen Mattsetzen lässt, solche groben Fehler trau ich nem wirklich guten Computer nicht zu. Soweit müsste der ja allein schon an Eröffnungen und Partien gespeichert haben, dass sowas nicht passiert.
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johndoe-freename-26064
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johndoe-freename-2289
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Jack.The.Jochen
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@Rockshow ich denke nicht, dass der Mensch noch lange ne Chance gegen Schachcomputer haben wird. Die können einfach schneller und weiter rechnen und man kann ihnen alle wichtigen Eröffnungen und Partien einspeichern, da hält ein Mensch nicht lange mit.
Das beste Beispiel war ja der letzte Kampf Kasparov gegen DeepBlue. Dass er diesmal gewonnen hat liegt wohl kaum daran, dass er besser geworden ist, sondern mehr daran, dass der junior nix drauf hat. Also 30 Züge trau ich mir auch zu, egal gegen wen und ich hab keine Million Züge gespeichert.
Die einzige Chance die man gegen wirklich gute Computer hat ist sie mit irgendwas unbekanntem zu überraschen denn alles andre ist schon gespeichert und wird nicht mehr falsch gemacht. Eröffnungen sind teilweise bis über 30 Züge gespeichert. Bei Endspielen sind ALLE möglichen Stellungen schon eingespeichert und der kann dir da schon vorraussagen dass er z.B. in max 60 Zügen Mattsetzt und solche Spässe. Dazu kommt, dass die unendlich viele Meisterpartien gespeichert haben und sobald irgendwas gespielt wird, das schonmal da war weiss der Comp das und kennt die besten Züge. Und die Entwicklung hört ja nicht auf, irgendwann haben die schon so viel Wissen gespeichert, dass man gar keine Chance mehr haben kann.
Das beste Beispiel war ja der letzte Kampf Kasparov gegen DeepBlue. Dass er diesmal gewonnen hat liegt wohl kaum daran, dass er besser geworden ist, sondern mehr daran, dass der junior nix drauf hat. Also 30 Züge trau ich mir auch zu, egal gegen wen und ich hab keine Million Züge gespeichert.
Die einzige Chance die man gegen wirklich gute Computer hat ist sie mit irgendwas unbekanntem zu überraschen denn alles andre ist schon gespeichert und wird nicht mehr falsch gemacht. Eröffnungen sind teilweise bis über 30 Züge gespeichert. Bei Endspielen sind ALLE möglichen Stellungen schon eingespeichert und der kann dir da schon vorraussagen dass er z.B. in max 60 Zügen Mattsetzt und solche Spässe. Dazu kommt, dass die unendlich viele Meisterpartien gespeichert haben und sobald irgendwas gespielt wird, das schonmal da war weiss der Comp das und kennt die besten Züge. Und die Entwicklung hört ja nicht auf, irgendwann haben die schon so viel Wissen gespeichert, dass man gar keine Chance mehr haben kann.
