Der 4P-Kommentar: Killer sein und Spaß dabei

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johndoe-freename-105511
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Beitrag von johndoe-freename-105511 »

Bear Knuckle hat geschrieben:Ich finde man sieht bei Beckstein schon eine gewissen Linie, die er fährt, und die hält er meiner Meinung nach ein.
Ja, die Populismus-Linie.
Wer so laut und kompromisslos schreit, hat nichts anders im Sinn, als seine eigene Karriere (Stichwort Stoiber) zu pushen.
Und so etwas zu gegenwaertigen Lage...
Beckstein macht sich das Interesse der Medien zu Nutze, wie ein Fähnchen im Wind. :wink:
Beckstein ist nicht bessser/schlechter, als jeder andere laute Politiker auch.
Cinergie
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Beitrag von Cinergie »

Es gibt sicher Spiele, die auch meines Erachtens total überflüssig sind und wo das reine Töten von Menschen zelebriert wird. Die Gamer-Community ist halt, wie auch CDU- und CSU-Minister, manchmal sehr unkritisch bzw. jeder ist in seinem Bereich etwas festgefahren - das ist schlussendlich menschlich! Ich spiele seit bald 20 Jahren Computerspiele und ich finde auch, der Beitrag von ARD ist reisserisch, unausgewogen und total daneben. Es muss ein Dialog stattfinden und kein Polarisieren auf beiden Seiten. Es ist schlichtweg dämlich vom ARD und gewissen Politiker, die Gamer-Szene einfach als "potente Killer" zu bezeichnen, es zeugt von fehlenden Kenntnissen und einer krankhaft konservativen Weltanschauung und sowies der Angst vor Neuem. Vorallem die Forderung "Cowboy- und Indianerspiele" zu verbieten ist ja sowas von lächerlich und ich frage mich, wie so ein offensichtlich fehlgeleiteter Mensch wie Beckstein den Weg in die Politik finden konnte.

Ich muss allerdings auch mit einer selbstkritischen Stimme sprechen: Wie bei Filmen sinkt auch bei Computerspielen die Hemmschwelle immer mehr! Horrorfilme (SAW) überschreiten monatlich die Grenze zum erträglichen, Gewalt hält wie im realen Leben auch in der Film- und Spielwelt einzug! Wir müssen auch selbstkritisch sein und dürfen nicht jeden Schund akzeptieren. Ein GTA mag spielerisch ja faszinieren (ich spiele es auch), gleichwohl bin ich mir bewusst, dass es an der Grenze zur Geschmackslosigkeit steht, wenn man wahllos Leute umbringen kann - auch in einem sinnlosen Zusammenhang.

Es ist falsch, Gewalt in Filmen, Computerspielen usw. herunterzuspielen wie es falsch ist, einfach Computerspiele, in welchen getötet werden kann, als "Killerspiele" zu betiteln. Schlussendlich ist es eine Sache der Erziehung und - leider - ist es so, dass viele Minderjährige Spiele zocken, die NICHT in deren Hände gehören! Es sollte jedoch nicht die Spielergemeinschaft für die Unfähigkeit vieler Eltern bezahlen müssen! Wenn die Herren Beckstein & Co. etwas sinnvolles tun wollen, dann sollten sie nicht mit neuen Verboten die Welt beglücken, sondern endlich mal dafür sorgen, dass Eltern Ihre Verantwortungspflicht ihren Kindern gegenüber wahrnehmen!
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Mr. Jigsaw hat geschrieben: Der alte Mann am Ende hatte eigentlich gesagt worum es ging.
Sie sind hilflos. Jedoch nicht gegen die "naja ihr wisst schon" sodern einfach weil sie keinen Draht mehr zur Jugend haben und nicht verstehn worum es geht. Um uns gehts dennen doch garnicht mehr!
Es ging dem überwiegenden Teil der Jugendschützer und allen Wächtern der Moral noch nie um das Wohlergehen der Jugend. Es geht hier nur um ganz persönliche Machtinteressen. Denn Kontrolle bedeutet Macht.
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johndoe478604#2
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Beitrag von johndoe478604#2 »

4P|Zierfish hat geschrieben:
4P|Heuermeuer hat geschrieben:Eine Moderatorin lächelt süffisant über den Verlust von Arbeitsplätzen... N

mir hat der part auch gefallen ohne Ende...
sie erzählt uns, wie die Entwickler auswandern werden, falls dieses Gesetz ratifiziert wird, und lacht dann sowas von dämlich.... die Frau hat doch nicht die geringste Ahnung, wie groß die Branche bereits ist... argh ... bei so viel Inkompetenz hörts irgendwann auf -.-
Ja, das war die absolute Krönung, denn zynischer kann man wohl nicht mehr sein;

"Sollte es doch irgendwann einmal zu einer Verschärfung der Gesetze kommen, haben die Hersteller solcher Computerspiele schon mal angedroht, ins Ausland abzuwandern...na dann!"

Nicht nur Hersteller verlieren somit Ihr Arbeitsplatz, denn da gibt es Redakteure von Print- oder O-Mags und unzählige Gameshops, die alle einen Tritt in den Arsch bekommen... genauso wie alle Jugendliche auch.
Denn es wurden Teils Ausschnitte aus SPielen gezeigt, welche im Deutschen Lande GAR nicht in dieser Form erhätlich sind.
Und warum schoss der Spieler beim Call of Duty-Ausschnitt noch nen ganzes MAgazin auf ne Leiche? Musste man das denn beim Spiel machen? Gab es Bonusse? War es ein Missionsziel?
omfG...

Falls es jemand bemerkt haben sollte, lautete der Panorama Text im Web Gestern Abend noch;

"Sie heißen "Final Fantasy", "Der Pate" oder "Call of Duty" .Ihr Ziel ist immer gleich: Menschen jagen, foltern, töten. Die Jäger sitzen vor dem Bildschirm, ihre Waffen sind Maus und Tastatur. ... "

und Heute plötzlich;

Sie heißen "GTA San Andreas", "Der Pate" oder "Call of Duty". Ihr Ziel ist immer gleich: Menschen jagen, foltern, töten. Die Jäger sitzen vor dem Bildschirm, ihre Waffen sind Maus und Tastatur. ...

...ganz zufälligerweise natürlich... die haben sich nur nen üblen Tippfehler gegönnt...



omfG, sry, aber ich kann mich nicht davon abhalten...

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TAKE THIS!

meinen Treuen zu posten!
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Pavona hat geschrieben:Wenn die Herren Beckstein & Co. etwas sinnvolles tun wollen, dann sollten sie nicht mit neuen Verboten die Welt beglücken, sondern endlich mal dafür sorgen, dass Eltern Ihre Verantwortungspflicht ihren Kindern gegenüber wahrnehmen!
Ganz ehrlich, das hört sich zwar toll an, aber ...

Es geht NIEMANDEN etwas an, wie ich meine Kinder erziehe. Da hat sich keine Behörde, keine Organisation, NIEMAND einzumischen. Eine derartige Forderung läuft auf eine Entmündigung der Eltern hinaus. Sozialarbeiter, die regelmäßige Elternkontrollen durchführen, Blockwarte, die verdächtiges Verhalten melden usw. usf.

Das willst Du mit Sicherheit so nicht, das ist mir klar. Aber das ist die direkte Folge von "Die sollen dafür sorgen, dass Eltern mehr in die Pflicht genommen werden!". Das einzige, für dass die Herren Politiker sorgen sollen, ist mehr Wert auf eine vernünftige Ausbildung unserer Kinder zu legen. Aber auch hier gefällt man sich lieber im parteipolitischen Streit, diversen Pisa-Panik-Beiträgen im TV und allgemeiner Planlosigkeit.

Denn die Früchte einer sinnvollen Bildungspolitik kann man erst eine Generation später ernten, wenn diese Kinder erwachsen geworden sind. Man kann damit jedoch keine populistische Schnellschusspolitik betreiben, wie sie (leider) in vielen Teilen der Bevölkerung und den Stammtischen so gut ankommt.
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anigunner
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Beitrag von anigunner »

Pavona hat geschrieben:.
Ich muss allerdings auch mit einer selbstkritischen Stimme sprechen: Wie bei Filmen sinkt auch bei Computerspielen die Hemmschwelle immer mehr! Horrorfilme (SAW) überschreiten monatlich die Grenze zum erträglichen, Gewalt hält wie im realen Leben auch in der Film- und Spielwelt einzug! Wir müssen auch selbstkritisch sein und dürfen nicht jeden Schund akzeptieren. Ein GTA mag spielerisch ja faszinieren (ich spiele es auch), gleichwohl bin ich mir bewusst, dass es an der Grenze zur Geschmackslosigkeit steht, wenn man wahllos Leute umbringen kann - auch in einem sinnlosen Zusammenhang.
Ich stimme dir da voll zu das eine sachliche Diskussion zum Thema Gewalt in modernen Medien etwas sehr sinnvolles sein könnte. Und ich stimme dir ebenso zu das viel Schund rauskommt, der mit Grafik und Gore blenden will. Aber zu dem Thema gibt es ein ganz einfaches Instrument um diese Entwicklung zu stoppen.. einfach nicht kaufen und gut. Genauso wie die ganzen Leute welche die Jahresupdates bei EA lautstark beklagen, aber hintenrum wird das Zeug doch gekauft.. auch bei uns Spielern ist in manchen Dinge etwas Heuchlerei nicht abzustreiten....
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Cò.Ópa~
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Beitrag von Cò.Ópa~ »

Pavona hat geschrieben: Ein GTA mag spielerisch ja faszinieren (ich spiele es auch), gleichwohl bin ich mir bewusst, dass es an der Grenze zur Geschmackslosigkeit steht, wenn man wahllos Leute umbringen kann - auch in einem sinnlosen Zusammenhang.
Wieso wird Gta ständig als geschmackslos oder ähnliches bezeichnet?
Ja, man kann wahllos Leute umbringen, aber hat man da nicht dann auch mit Konsequenzen zu rechnen? Das das Töten von Passanten in dem Spiel nicht erlaubt ist, und folglich die Polizei kommt, wird wohl ganz außer Acht gelassen... Meiner Meinung nach wäre Gta erst dann geschmacklos, wenn man OHNE KONSEQUENZEN wahllos passanten umbringen könnte...
Aber so gibt es Folgen und übertreibt man es mit dem Töten, ist das überleben schon fast unmöglich(wegen der immer mehr auftauchenden Polizei)
Somit wird der moralische Aspekt noch durchaus beachtet, denn Töten wird in diesem Spiel nicht einfach so geduldet...
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Cinergie
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Beitrag von Cinergie »

Kajetan hat geschrieben:Es geht NIEMANDEN etwas an, wie ich meine Kinder erziehe. Da hat sich keine Behörde, keine Organisation, NIEMAND einzumischen. Eine derartige Forderung läuft auf eine Entmündigung der Eltern hinaus. Sozialarbeiter, die regelmäßige Elternkontrollen durchführen, Blockwarte, die verdächtiges Verhalten melden usw. usf.
Nein, es geht niemanden etwas an, wie man seine Kinder erzieht, solange diese Erziehung nicht die Mitwelt beeinflusst. Leider aber sind sehr viel Eltern überfordert mit der Erziehung Ich denke schon, dass da der Staat zumindest die Eltern in die Pflicht nimmt, wenn diese verantwortungslos handeln und es gibt immer mehr Eltern die ihre elterlichen PFLICHTEN nicht wahrnehmen. Ich kann es nicht mehr hören dieses "ich weiss schon, wie ich meine Kinder zu erziehen habe"...leider wissen es eben sehr viele nicht!
Cinergie
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Beitrag von Cinergie »

Cò.Ópa~ hat geschrieben:Wieso wird Gta ständig als geschmackslos oder ähnliches bezeichnet?
Ja, man kann wahllos Leute umbringen, aber hat man da nicht dann auch mit Konsequenzen zu rechnen? Das das Töten von Passanten in dem Spiel nicht erlaubt ist, und folglich die Polizei kommt, wird wohl ganz außer Acht gelassen... Meiner Meinung nach wäre Gta erst dann geschmacklos, wenn man OHNE KONSEQUENZEN wahllos passanten umbringen könnte...
Aber so gibt es Folgen und übertreibt man es mit dem Töten, ist das überleben schon fast unmöglich(wegen der immer mehr auftauchenden Polizei)
Somit wird der moralische Aspekt noch durchaus beachtet, denn Töten wird in diesem Spiel nicht einfach so geduldet...
Ich sage ja, es ist an der Grenze zur Geschmackslosigkeit, schlussendlich kann es nicht das inhaltliche Ziel eines Spiels sein, Menschen wahllos zu töten, wieso muss man das überhaupt in ein Spiel einbauen? Würde es nicht reichen, dass man die Passanten einfach betäubungsmässig ausschalten kann...aber nein, es muss gleich töten sein (Baseballschläger, Knarren, Kettensägen usw.)! Das verstehe ich halt auch nicht und es ist - sorry - bei vielen Gamern eine krankhafte Gier nach Blut und Gewalt. Es gibt sehr viele Spiele die aufzeigen, dass es auch ohne unnötige Gewalt gehen kann. Dem Spiel einen moralischen Aspekt zu vergeben, weil die Polizei auftaucht ist sehr fadenscheinig!
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Cò.Ópa~
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Beitrag von Cò.Ópa~ »

Pavona hat geschrieben: Ich sage ja, es ist an der Grenze zur Geschmackslosigkeit, schlussendlich kann es nicht das inhaltliche Ziel eines Spiels sein, Menschen wahllos zu töten, wieso muss man das überhaupt in ein Spiel einbauen? Würde es nicht reichen, dass man die Passanten einfach betäubungsmässig ausschalten kann...aber nein, es muss gleich töten sein (Baseballschläger, Knarren, Kettensägen usw.)! Das verstehe ich halt auch nicht und es ist - sorry - bei vielen Gamern eine krankhafte Gier nach Blut und Gewalt. Es gibt sehr viele Spiele die aufzeigen, dass es auch ohne unnötige Gewalt gehen kann. Dem Spiel einen moralischen Aspekt zu vergeben, weil die Polizei auftaucht ist sehr fadenscheinig!
Ok, in diesem Falle stimme ich dir zu, das hätte man auch anders machen können...
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Brotkruemel
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Beitrag von Brotkruemel »

Es wurde hier ja schon vieles Richtiges und Vernünftiges gesagt, ich möchte eigentlich nur noch kurz anmerken, über was ich mich bei solchen Beiträgen immer aufrege:

Ist euch eigentlich nie aufgefallen, dass bei solchen Beiträgen immer US-Versionen der Spiele gezeigt werden? Nach meinem Kenntnisstand wurde das Blut in der deutschen Version von GTA schon lange entfernt und konnte nur manuell rückgängig gemacht werden (wenn ich falsch liege, bitte belehren). Es werden also Bilder von Spielen gezeigt, die a) in dieser Form so nicht im Media Markt um die Ecke erhältlich sind (und für 15 Jährige laut Gesetz auch nicht käuflich zu erwerben sein sollten) oder b) sowieso nur für Volljährige freigegeben sind. Mir fällt da immer der Porno-Vergleich ein. Ich denke die meisten Eltern wollen nicht, dass ihre Kids Pornos anschauen, aber sollte man nur weil die Möglichkeit besteht, dass Kinder an Pornos kommen (es lebe das Internet und Handys) jetzt pornografische Filme verbieten, weil einige Kinder davon psychische Störungen davontragen könnten?! Es ist wirklich traurig, dass sich die ARD so weit von ihren früheren journalistischen Ansätzen entfernt (ist ja beileibe nicht die einzigste Sendung der man nicht mehr trauen kann) und dass unsere GEZ-Gebühren zur Produktion von solchem Schund verwendet werden. Die Vermutung mit dem Gewaltmonopol bei den TV-Anstalten und dem Zuschauerschwund bei den Jugendlichen finde ich persönlich einen sehr interessanten Hintergrund. Wer weiß was da noch alles im Busch ist?!

Am Ende noch eine kritische Anmerkung an unsere "Interessensvertreter":

Ich muss sagen, dass ich von der deutschen Spielepresse in Bezug auf Gegenmaßnahmen zur Verbesserung der Außendarstellung von uns Gamern doch ziemlich enttäuscht bin. Die Ansätze von PC Games und Gamestar in allen Ehren, aber es sind doch nur kleine Funken, die von uns wahrgenommen werden, aber überhaupt nicht in die breite Öffentlichkeit getragen werden. Wo ist eigentlich nach dem kritischen Herbst jetzt der so dringend benötigte Vorstoß von 4Players, einen aufklärenden Frühling zu starten? Wieso schließen sich die Offline- wie Online-Magazine nicht einfach zusammen, kratzen vllt. ein paar Euro zusammen, sammeln Geld unter den Gamern um eben unser Wort, unsere Meinung in die breite Öffentlichkeit zu tragen? Sei es per Plakat, TV-Spot und Minianzeige in der Blöd. Ich weiß das klingt hochgegriffen, aber mal ganz unter uns....so kanns doch jetzt aber wirklich nicht die nächsten 10 bis 15 Jahre weitergehen, bis eine neue Politikergeneration angereift ist?! Wir sollten jetzt was tun! Ich träum ja immer noch von einer Gamer-Demo. :D Aber ich kann sowas einfach nicht organisieren. Dabei wär ich aber auf alle Fälle! Was meint ihr zu mehr Öffentlichkeitsarbeit der Spielepresse? Auch die Spielepublisher in Deutschland sehe ich da in der Pflicht. Von denen hört man auch nur sporadisch etwas. Irgendwie fühlt man sich als normaler Bürger gegen so eine Propagandaübermacht auf verlorenem Fuße....

Brotkruemel
johndoe529561
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Beitrag von johndoe529561 »

Ich habe hier einige sehr gute und interessante Posts gelesen, doch sollte man sie lieber auf der ARD, Panorama oder CSU Seite loswerden, denn hier (im 4Players Forum) hat man schon erkannt dass besagter Panorama-Beitrag, nichts anderes als Propaganda und Hezte war.
johndoe-freename-105511
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Beitrag von johndoe-freename-105511 »

Den einzigen positiven Effekt, den man hier erkennen kann, ist die Sensibilisierung seitens der Eltern, durch solche Berichte.
Und ich glaube auch, dass das alles als Propaganda ausgelegt ist, um eben die Oefffentlichkeit etwas wachsamer zu machen.
Ein generelles Verbot wird es sehr wahrscheinlich nicht geben, weil die EU da nicht einfach so mitmachen wird.

Thema elterliche Pflichten:
Immer mehr Praeventiv-Maßnahmen kommen einem Kontrollstaat auch immer naeher.
Meiner Meinung nach, sollten die Eltern angegangen werden, wo sich herausgestellt hat, dass der amoklaufende Sohn solche Spiele gespielt hat.

Und ueber die Art, wie sich die Spiele "ausdruecken", brauchen wir erst gar nicht diskutieren, weil ja keiner gezwungen wird, diese Spiele zu spielen. Jede erwachsene Person hat das Recht, zu konsumieren, was sie will, wenn sie damit niemanden direkt oder indirekt Schaden zufuegt.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

@andreasg

der Gedanke, wie viel Industrie als Rattenschwanz die Computerspiele hinter sich herziehen ist mir noch nicht gekommen. Ich denke, dass vor allem die Hardwarehersteller, wie du mit AMD schon erwähntest, gekniffen sind. Wer soll denn noch großartig aufrüsten, wenn es kein Crytek gibt? ^^
aber vor allem die hersteller der GPUs werden wohl Probleme bekommen.
Denn Prozessorleistung kann man für einige Dinge noch ganz gut nutzen.
Aber warum müssen diese Beiträge immer so schwarz/weiß sein? Ist das Verhalten symptomatisch für unsere Gesellschaft, dass es nur gut und/oder böse gibt? Mein Gott.... wie kann man es eigentlich mit seinem Gewissen vereinbaren so viel SCheisse zu berichten. Ich frage mich dann doch oft, wie objektiv unsere Medien überhaupt sind? Das die Bildzeitung Müll schreibt.... das wissen wir... aber das die öffentlich rechtlichen auch Müll machen... das ist traurig... was soll man denn da noch machen? Das Internet ist auch nicht immer frei von Vorurteilen, aber man hat doch gar nicht die Zeit sich bei 1000 Seiten zu informieren, um die Wahrheit herauszufiltern. Das sollte nicht in den Aufgabenbereich eines mündigen Bürgers fallen, sondern in den der Medien.... aber das is ja alles relativ...
Ich denke das ist alles sehr unterschätzt, aber so weit wird es nun wohl glücklicherweise nicht kommen.
Zuletzt geändert von Zierfish am 23.02.2007 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
(21:27:51) (schibbu) ihr seit unter mein niwo
(21:28:09) ([St4lk3r]) erstmal nivou schreiben können
(21:28:16) (|m4rCeL) zu blöd nievo zu schreiben
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Pavona hat geschrieben:Ich kann es nicht mehr hören dieses "ich weiss schon, wie ich meine Kinder zu erziehen habe"...leider wissen es eben sehr viele nicht!
Und was willst Du dagegen tun? Den Eltern die Kinder wegnehmen? Einfach nur zu fordern "Da muss was passieren!" ist leicht. Zu leicht! Doch was soll denn gemacht werden? Wie soll man das angehen? Hast Du dazu Vorschläge, Ideen?

Das ist kein Problem, dass man so einfach auf die Schnelle lösen kann, in dem man hübsche Sofortmaßnahmen beschliesst. Fremdbestimmung löst das Problem nicht, es verdrängt es nur auf die nächste Generation Eltern, die dann auch nicht in der Lage ist ihre Kinder zu erziehen. Es gibt auch keine einfache Lösung, wo man einfach auf einen Knopf drückt und dann spuckt eine Maschine die perfekten Eltern aus.

Auch ist es nicht einfach damit getan, mit dem Finger auf "Die Eltern" zu zeigen. Denn da gibt es so viele verschiedene Ursachen wie es Menschen gibt. Überforderung, mangelndes Wissen über Kindererziehung, von den eigenen Eltern selbst falsch erzogen/mißbraucht worden, zuviel falsch verstandene Liebe und zuviel Laissez-faire, beruflicher Stress, familiärer Stress, langwierige Krankheitsfälle ... es gibt soviel Gründe. Und genauso viel unterschiedliche Lösungsansätze muss es geben.

Nein, das ist alles andere als einfach. Darum ist es auch so unpopulär. Darum möchte auch jeder eine schöne, übersichtliche Lösung, mit der man möglichst wenig selbst zu tun hat ...
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