Electronic Arts - Interesse an Crytek?

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LordvonMord
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Beitrag von LordvonMord »

Trenchcoat_Harry hat geschrieben:...
Denken hier auch einige, bevor sie schreiben, oder wie ist das?

Im 4players-Forum ?


Muhahahaha :mrgreen:
[URL=http://exophase.com/gamercards/][IMG]http://gamercards.exophase.com/97527.png[/IMG][/URL]

Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
LordTyrano
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Beitrag von LordTyrano »

Stormrider One hat geschrieben:Na ja, wen die jeder gute spielschmiede kaufen was bleibt dan noch übrich? eine konsole !dan kriegt noch Sony noch Nintento oder Microsoft was dafon und wir spieler? ka wie ihr das sehet,aber ich bin von EAs so genante qualiteten nicht überzeugt(allein das kunten servies is ein witz und die technische probleme an spiele die nicht mal ansatz weise ,eine von denen(EA) entressiert,einfach nechstes jachr neue version bringen(oder serienteil).Nur weil EA schaft optisch zu beeindrucken fallen manche an EAs füße und....eigendlich is mir auch egal is schon lüsti g immer wieder zu lesen am erstze monate eines relese: ooo is da spiel geil oder so und nach eine monate kucken alle vonn das spiel gelangweilt und enteuscht auch wen manche ungern das zugeben werden!!

MFG
coole rechtschreibung, wo kann man die lernen :roll:
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

RueDIGGER hat geschrieben:http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=41977
scheinbar geht ea doch nicht so gut mit seinen leuten um was?
Meinst Du, dass solche Zustände nur bei EA herrschen? Sowas ist (leider) normal in der Softwarebranche. Zudem habe ich nicht gesagt, dass EA ganz arg toll ist, sondern dass es innerhalb der Branche, bei den Entwicklern, bei den Studios einen guten Ruf hat.
ganz zu schweigen von der tatsache, dass ea seine befugnisse als publisher ständig übersteigt indem sie in den entwicklungsprozess direkt eingreifen und den entwicklerteams vorschreiben was sie in welcher zeit zu schaffen haben. nun schau dir die ganzen fortsetzungen aus der retorte an: battlefield, fifa, need for speed und wie sie alle heißen.
Ähem ... das liegt daran, dass dies in der Regel EA-interne Entwicklungsteams sind. Da erfolgt Projektplanung und Projektausrichtung natürlich inhouse. Da wird niemandem "reingeredet". Also bitte sich zuerst informieren und dann erst argumentieren ;)
das schlimmste an ea ist einfach dass sie bestehende gute spielserien durch ihre völlig verfrühten und verhunzten (halb-)fortsetzungen in den dreck ziehen.
Was aber dennoch jedes Jahr brav gekauft wird. Schau Dir doch mal die Kommentare zu NfS Carbon an ... EA stellt den Support für Most Wanted ein, schaltet die Matchmaking-Server für NfSU1 und 2 ab ... und die Leute sind total heiss zu Weihnachten NfS Carbon zu zocken. Was regst Du Dich also so künstlich über Ea auf? Reg Dich lieber über diejenigen auf, die jedes Jahr wie Lemminge zur Kasse rennen und gar nicht merken, wie EA sich an ihnen dumm und dappig verdient.
da lobe ich mir publisher wie ubisoft bei denen (bis auf einige ausnahmen) nur gutes zu tage kommt.
*hust* Was glaubst Du denn ... warum gab es immer diesen Zoff mit FarCry-Patches? Warum erscheint Crysis unter dem EA-Label und nicht bei Ubisoft? Weil Ubisoft so toll ist und gut mit externen Studios kann?

Liebe EA-Hasser, Euer Gedächtnis ist kurz! Ihr denkt nicht für Euch selber! Ihr wiederholt nur eingeschliffene Phrasen und Schlagwörter! Ihr habt, um es mal klar und deutlich auszudrücken ... keinen blassen Schimmer!

So, nochmal abschliessend, damit es auch der letzte versteht:

Nein, ich finde EA nicht "toll". Nein, ich finde die allgemein Entwicklung des Genres, diesen Stillstand und all diese öden Graphiklangweiler, die jedes Jahr in den Regalen stehen, nicht "toll".

Doch anstatt sich das Leben einfach zu machen und "EA ist scheisse!" zu gröhlen, schaue ich mir an, WARUM EA denn damit so erfolgreich ist. Und verantwortlich ist nicht EA (oder ein anderen Publisher).

Das sind wir ganz alleine! Weil wir nämlich jeden Scheiss kaufen, anstatt einfach mal NEIN zu sagen. NEIN, ich kaufe diesen Schrott nicht mehr. Ich kaufe auch nicht mehr den Schrott der anderen Publisher, die sich vom EA-Schrott nur durch das Logo unterscheiden. Entweder ich kaufe nur noch die Spiele, die ich auch in Zukunft am liebsten sehen möchte oder ich kaufe gar nix mehr und suche mir ein anderes Hobby.

Ich will konsequent sein und mir nicht das Leben einfach machen, in dem ich zB Publisher wie EA zum bequemen Sündenbock mache!

Amen! :)
johndoe-freename-97033
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Beitrag von johndoe-freename-97033 »

Recht hast du!

Ich denke es wär zu schade wenn gute eigenständige Entwickler immer aufgekauft werden. Das wär dann fast wie im Kommunismus...EA die Partei die uns vorschreibt was wir zu zocken haben (mal ganz extrem überspitzt)

Oder man stelle sich vor, es würde NUR noch George Lucas Filme machen...

Für mich sind Videospiele auch sowas wie Kunst, die brauchen Individualität und neue Ideen, sonst muss man sich echt ein neues Hobby suchen
johndoe464488
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Beitrag von johndoe464488 »

LordvonMord
Naja, Was haste gegen das 4player Forum? Versteh ich da was falsch. Ich finde, dass einige hier denken, bevor sie schreiben. Im Vergleich zu anderen Foren, ist hier noch denken vorhanden.
RueDIGGER
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Beitrag von RueDIGGER »

Meinst Du, dass solche Zustände nur bei EA herrschen? Sowas ist (leider) normal in der Softwarebranche. Zudem habe ich nicht gesagt, dass EA ganz arg toll ist, sondern dass es innerhalb der Branche, bei den Entwicklern, bei den Studios einen guten Ruf hat.
Du widersprichst dir selbst. In einem Post argumentierst du, dass EA doch einen so tollen Ruf hat und gut mit ihren Mitarbeitern umgeht, im anderen sagst du dass nicht nur EA schlecht mit seinen Leuten umgeht, sondern auch andere Publisher.

Übrigens habe ich nie und mit nicht einem Wort erwähnt dass die Sache mit den Überstunden nur bei EA der Fall wäre.
Ähem ... das liegt daran, dass dies in der Regel EA-interne Entwicklungsteams sind. Da erfolgt Projektplanung und Projektausrichtung natürlich inhouse. Da wird niemandem "reingeredet". Also bitte sich zuerst informieren und dann erst argumentieren ;)
Und die EA-internen Entwicklerteams waren allesamt seit jeher unter EA's Fuchtel? Warum hat DICE mit Battlefield 1 einen riesen Erfolg gefeiert, wohingegen BF2 herbe Kritik wegen dessen Unvollständigkeit und des schlechten Net-Codes eingefahren hat? Außerdem sollte trotz allem, ob intern oder nicht, immernoch das Entwicklerteam ein Spiel entwickeln und nicht die Marketingabteilung. Ob die Projektplanung "inhouse" oder nicht erfolgt ändert nichts an der Tatsache dass das Endprodukt unfertig und nicht marktreif ist.

Was aber dennoch jedes Jahr brav gekauft wird. Schau Dir doch mal die Kommentare zu NfS Carbon an ... EA stellt den Support für Most Wanted ein, schaltet die Matchmaking-Server für NfSU1 und 2 ab ... und die Leute sind total heiss zu Weihnachten NfS Carbon zu zocken. Was regst Du Dich also so künstlich über Ea auf? Reg Dich lieber über diejenigen auf, die jedes Jahr wie Lemminge zur Kasse rennen und gar nicht merken, wie EA sich an ihnen dumm und dappig verdient.
Natürlich wird das immer wieder gekauft. Weil das Groß der Menschen einfach so ist. Es gibt immer Menschen die sich nicht informieren, es nicht wollen oder die Spiele einfach nur kaufen weil es "cool" ist und jeder es hat. Trotzdem sinken die Absätze weil immer mehr Menschen verstehen das Spiele aus der Retorte doch nicht so gut sind wie uns die Marketingabteilung von EA weiß machen möchte. Und ob die Leute wie "Lemminge" zur Kasse rennen ist mir doch gelinde gesagt scheiss egal. Letzten Endes ist es trotzdem noch EA die den Knopf drücken. EA ist es der die kleineren Publisher und Entwicklerteams einkauft.

Liebe EA-Hasser, Euer Gedächtnis ist kurz! Ihr denkt nicht für Euch selber! Ihr wiederholt nur eingeschliffene Phrasen und Schlagwörter! Ihr habt, um es mal klar und deutlich auszudrücken ... keinen blassen Schimmer!
Behaupte nicht ich oder andere seien Narren, nur weil wie nicht der selben Meinung sind wie du. Verallgemeinere nicht, ich habe das Wort "Hass" nicht einmal verwendet.
So, nochmal abschliessend, damit es auch der letzte versteht:

Nein, ich finde EA nicht "toll". Nein, ich finde die allgemein Entwicklung des Genres, diesen Stillstand und all diese öden Graphiklangweiler, die jedes Jahr in den Regalen stehen, nicht "toll".

Doch anstatt sich das Leben einfach zu machen und "EA ist scheisse!" zu gröhlen, schaue ich mir an, WARUM EA denn damit so erfolgreich ist. Und verantwortlich ist nicht EA (oder ein anderen Publisher).

Das sind wir ganz alleine! Weil wir nämlich jeden Scheiss kaufen, anstatt einfach mal NEIN zu sagen. NEIN, ich kaufe diesen Schrott nicht mehr. Ich kaufe auch nicht mehr den Schrott der anderen Publisher, die sich vom EA-Schrott nur durch das Logo unterscheiden. Entweder ich kaufe nur noch die Spiele, die ich auch in Zukunft am liebsten sehen möchte oder ich kaufe gar nix mehr und suche mir ein anderes Hobby.

Ich will konsequent sein und mir nicht das Leben einfach machen, in dem ich zB Publisher wie EA zum bequemen Sündenbock mache!

Amen! :)
Dann können wir uns ja die Klinke in die Hand geben. Ich bin der selben Meinung. Allerdings mache ich EA trotzdem zum Sündenbock. Ich hätte gerne ein gutes Battlefield 2 gespielt. Und ich hätte erwartet, dass EA dem Team von DICE genug Zeit lässt um bestehende Probleme zu beheben und BF2 in den Online-Ligen dieser Welt höher aufsteigen zu lassen. Aber EA ist das egal. Bestehende Prinzipien werden zugunsten der Marktwirtschaft eingestampft. Stattdessen bekommt BF2 ein verschlimmbesserndes, kostenpflichtiges Addon nach dem nächsten und BF3 lässt auch nicht mehr lange auf sich warten, was dann den ganzen Käse wieder von vorne los gehen lässt.

Genauso erwarte ich, dass ich weiterhin Spiele kaufen kann, bei denen EA nicht dazwischen pfuscht. Und sollte Crytek wirklich von EA geschluckt werden, dann können wir uns schon auf Far Cry 2007 und Crysis 3 freuen, beide erscheinen natürlich noch nächstes Jahr.

Ich gröhle also nicht "EA ist scheisse" und ich kaufe auch keine EA Produkte, verurteile trotzdem EA's Firmenpolitik. Was machst du nun mit mir? Passe ich nicht mehr in dein Schema?
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johndoe-freename-95910
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Zustimm

Beitrag von johndoe-freename-95910 »

Ich muss hier mal RueDigger echt Recht geben. Mir geht diese Gleichmacherei a la "machen ja eh alle" echt auf den Sack. Die Firmenpolitik solcher Konzerne gehört offengelegt und objektiv kritisiert. Tut mir ja leid, dass es inzwischen Leute gibt, die Fans von solchen Großkonzernen sind.
johndoe-freename-79054
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Beitrag von johndoe-freename-79054 »

Und siehst du irgendwo objektive Kritik? Nein. Stattdessen kommt immer nur das gleiche Geheule und die ewig selben Stammtischparolen werden bis zum Erbrechen gedroschen.
johndoe-freename-95910
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Beitrag von johndoe-freename-95910 »

Doch, siehe Gamespotlink.
Es bieten sich sehr wohl viele Ansatzpunkte zur Kritik an EA. Sie perfektionieren doch die Politik der ständigen Aufgüsse, der Gewinnmaximierung ohne Orientierung an der echten Weiterentwicklung der Spielekultur. Sie haben nicht einmal den Anspruch kreative neue Spielekonzepte zu entwickeln. Stattdessen kaufen sie vielversprechende Firmen auf. Wenn sie so toll wären, würden sie ja wohl selbst solche Projekte wie Crysis entwickeln, meine ich. Sobald eine Firma anfängt Potential einzukaufen muss man schon mal kritisch fragen warum. Das zeigt ja eher eigenes Unvermögen kreative Inhalte zu schaffen. Und wenn es keine Konkurrenz gibt, wird der Spieler immer mit der gleichen Sch**** abgespeist zu sehen schön an den ständigen Aufgüssen von FIFA, das erst seit Konami Pro Evolution Soccer entwickelt ernste Konkurrenz bekommt. Solche Firmen wie EA töten durch ihre starke Stellung jegliches Kreativpotential, und wenn sie anfangen andere Firmen, die ihnen möglicherweise zu Gunsten der Spielekultur Konkurrenz zu machen aufzukaufen, vernichten sie den Wettbewerb, der dem Spieler viele positive neue Software bringen würde.
johndoe-freename-79054
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Beitrag von johndoe-freename-79054 »

Soso, keine Orientierung an einer Weiterentwicklung der Spielekultur. Hmm...wem haben wir denn die ganzen ewigen WW2-Shooter-Aufgüsse von CoD und BiA zu verdanken? Medal of Honor war der erste WW2-Shooter dieser "epischen" Art und der Anstoß zu dieser ganzen Lawine.
Wem haben wir denn den Tuning-Wahn in Rennspielen zu verdanken? Seit NFSU ein derartiger Erfolg war, kommt fast kein Rennspiel mehr ohne diesen Käse aus. Und von wem kam NFSU? Richtig. Welche Reihe ist in dieser Rubrik nach wie vor der Maßstab? Ah...

Ständige Aufgüsse? Richtig. Aber wieso kommen die denn? Weil EA zuviel Geld hat und nicht weiß, wohin damit?

Was das Beispiel FIFA vs. PES angeht, so hast du recht. Rein vom spielerischen Aspekt her ist PES besser. Genauso wie die 2K-Reihe besser ist, als die EA-Sports Pendants. Aber was bedeutet in diesem Fall besser? Diese Spiele sind komplexer, komplizierter, weit schwerer zu beherrschen. Ist es das, was die echten Zocker wollen? Mit Sicherheit. Ist es das, was die Gelegenheitsspieler wollen? Mit Sicherheit nicht.
Wer sind die, die den Profit in der Branche bringen? Siehste. EA macht nichts anderes, als sich an der Zielgruppe zu orientieren, die den meisten Gewinn verspricht. Und diese Zielgruppe hat kein Interesse daran, monatelang rumzuprobieren, um die Feinheiten eines Spieles herauszufinden, damit sich mal ein paar Erfolge einstellen. Diese Zielgruppe will schnellen Spaß. Bieten den die EA-Titel? Auf jeden Fall. Dazu sind sie noch erstklassig präsentiert und mit ordentlichen Lizenzen ausgestattet.
Was ist daran jetzt schlecht? Das EA versucht, Profite einzufahren? Das sie ihre Spiele an den Bedürfnissen der übewiegenden Mehrheit der Spieler ausrichten?

Sehen wir uns doch mal einen anderen großen Publisher an : Ubisoft.
Drei Jahre, drei Mal das gleiche Splinter Cell veröffentlicht. Minimale Veränderungen (SWAT-Turn, höhöhö) als großen Wurf angepriesen - großes Kino.
Drei Jahre, drei Mal Prince of Persia. Als sich der erste Teil unter den Erwartungen verkaufte...da orientierte man sich ganz plötzlich am Massengeschmack, der da "düster und blutig" lautete und siehe da - es waren Sands of Time und The two Thrones geboren. Der Charme des Originals war zwar weg, aber was macht das schon, wenn man blutig metzeln kann?
Zwei Jahre, zwei Mal BiA, wobei Teil 2 maximal als überteuertes Update durchgeht.

Und jetzt werfen wir mal noch einen Blick auf die Qualität bei Ubisoft. EA wird immer vorgeworfen, dass sie ihre Engines auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Konsolen zuschneiden und deswegen die Xbox nie richtig ausnutzen. Ein berechtigter Vorwurf.
Aber jetzt schauen wir mal zu Ubisoft. Die orientieren sich immer an der stärksten Plattform und brechen ihre Spiele dann für die anderen Kisten so weit runter, bis es da irgendwie läuft. Aktuellstes Beispiel ist G.R.A.W. Auf der 360 glänzt das mit echter NextGen-Präsentation. Schon auf der Xbox ist es nur noch ein müder Abklatsch und über die PS2-Version reden wir lieber gar nicht erst.
Bei Splinter Cell das Gleiche. Auf der Xbox top, auf der PS2 mit mieser Grafik, beschnittenen Levels usw. Seltsamerweise bietet sich das gleiche Bild auf dem GCN, der ja leistungsmäßig näher an der Xbox als an der PS2 dran ist. Aber offensichtlich hat man bei Ubisoft keine Lust mehr gehabt, eine ordentliche GCN-Version zu proggen.
Beispiel Brothers in Arms : Sieht genauso aus wie Splinter Cell. Auf der Xbox technisch top auf der PS2 dank Bugs usw. eher so lala.

Was zeigt uns das? Ubisoft verfolgt die gleiche Softwarepolitik wie EA : Die Kuh so lange melken, bis sie bricht und das möglichst schnell, schnell, schnell. Dabei sind sie aber was die Multiplattformstrategie angeht, VIEL SCHLECHTER als EA, da sie eine spezielle Plattform bevorzugen und den Rest dann mit dem abspeisen, was nach soundsovielen Runterskalierungen gerade noch so drauf läuft.
Nebenbei rennen sie auch noch dem Massenmarkt hinterher. Was sich nicht verkauft, wid eingestampft (BG&E) oder einfach solange umgebogen, bis es passt (PoP). Was sich verkauft, wird hingegen solange mit Minimalveränderungen neu aufgelegt, bis es allen zu den Ohren rauskommt (Splinter Cell, BiA).

Was sehen wir daran? EA mag zwar der größte Fisch im Becken sein, aber ab einer gewissen Größe sind sie alle gleich, was die Firmenpolitik angeht und hier hat EA gegenüber den anderen keine großartigen Rückstände, was Qualität etc. angeht - im Gegenteil.
Seltsamerweise wird immer nur auf EA eingedroschen, wenn es um solche Themen geht. Ubisoft dagegen wird dann immer zum leuchtenden Gegenpart erhoben, was angesichts der Faktenlage ein absolutes Unding ist und rein gar nix mit Objektivität sondern nur mit blödem Rumgebashe und Mitläuferverhalten zu tun hat.

Was die Aufkaufproblematik angeht : Natürlich liest sich das komisch, wenn eine Firma offensichtlich auf dem Einkaufstrip ist. Aber man sollte bedenken, dass keine Firma einfach so aufgekauft wird. Von feindlichen Übernahmen ist mir nicht allzuviel bekannt. Also gibt es da nicht nur den Part, der die dicken Geldscheinbündel auf den Tisch legt, sondern auch den Part, der sie in der Hosentasche verschwinden lässt. Und wieso regt sich da eigentlich keiner drüber auf? Wieso opfern die Studios für Geld ihre Freiheit, um sich einem Moloch zu unterwerfen, der sie ankettet, ihnen jegliche Freiheit raubt, sie bis zum letzten Tropfen auspresst und die Reste dann wieder ausspuckt? Das schon mal gefragt?
Nun, vielleicht liegt es daran, dass es tatsächlich gar nicht so übel ist, für EA zu arbeiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklung eines Titels wie Crysis nicht mit Fünffuffig abgegolten ist und dass nicht viele diese Mittel haben und dass sich die Entwickler somit jemanden suchen müssen, der das managt, oder sie stampfen Crysis ein. Könnte vielleicht auch ein Apsekt sein, oder?
Was ja auch noch möglich wäre, ist, dass sie Crysis zwar aus eigenen Mitteln finanzieren, es dann aber mangels ordentlicher Werbung zu einem finanziellen Flop wird und somit kein Nachfolger mehr kommt. Möchte hier wirklich jemand die Crytek-Spiele vermissen?

Oh, apropos Crytek...Far Cry. Wer hat da gleich nochmal die Publisher-Rechte? Könnte das Ubisoft sein? Wollen mir mal schnell einen Blick auf die Far Cry-Verwertungstaktik von Ubisoft werfen? Ich schätze, das ist nicht nötig, oder? Denke, dass jeder weiß, was ich meine. ;)
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

RueDIGGER hat geschrieben: Du widersprichst dir selbst. In einem Post argumentierst du, dass EA doch einen so tollen Ruf hat und gut mit ihren Mitarbeitern umgeht, im anderen sagst du dass nicht nur EA schlecht mit seinen Leuten umgeht, sondern auch andere Publisher.
Ich widerspreche mir nicht selber. Du kannst nur mein Posting nicht richtig lesen. Nochmal langsam zum Mitschreiben:

EA hat in der Branche, vor allem bei Entwicklern und Studios, einen sehr guten Ruf. Weil EA, im Gegensatz zur Konkurrenz, lange Jahre sehr viel professioneller gearbeitet hat. Da wurden Verträge eingehalten, Milestones pünktlich bezahlt und Royalties ohne x-mal Nachzufragen nach dem Release des Spieles korrekt ausbezahlt.

Die im Gamespot-Link beschriebenen Arbeitsbedingungen sind aber nichts EA-spezifisches, sondern sind innerhalb der Branche fast schon normal. Das hat mit dem guten Ruf von EA bei den Entwicklern nichts zu tun. Viel Arbeit, Crunchtime und das Ausbeuten junger, leistungswilliger Mitarbeiter ist (leider) ÜBERALL gang und gäbe. EA hat sich den guten Ruf dadurch verdient, dass sie wenigstens pünktlich gezahlt haben und die Zusammenarbeit professionell organisiert war.
Und die EA-internen Entwicklerteams waren allesamt seit jeher unter EA's Fuchtel? Warum hat DICE mit Battlefield 1 einen riesen Erfolg gefeiert, wohingegen BF2 herbe Kritik wegen dessen Unvollständigkeit und des schlechten Net-Codes eingefahren hat?
Ach, BF2 ist micht erfolgreich? BF1942 war bugfrei? Auch hier wieder: Das Gedächtnis der EA-Hasser ist kurz. Fakten, die nicht ins Konzept vom phösen EA passen, werden einfach ignoriert.

BF2 ist kommerziell sehr erfolgreich, auch die Boosterpacks werden ordentlich verkauft. BF1942 war noch lange Zeit unglaublich buggy und fehleranfällig, so dass schon BF Vietnam sich den Vorwurf gefallen lassen musste, das kostenpflichtige Point Release von BF1942 zu sein.
Außerdem sollte trotz allem, ob intern oder nicht, immernoch das Entwicklerteam ein Spiel entwickeln und nicht die Marketingabteilung. Ob die Projektplanung "inhouse" oder nicht erfolgt ändert nichts an der Tatsache dass das Endprodukt unfertig und nicht marktreif ist.
Willkommen in der Wirklichkeit! Niemand investiert Abermillionen in die Produktion hochwertiger AAA-Spiele, wenn nicht VORHER genau abgeklärt wurde, welche Zielgruppe man ansprechen will und welchen Massengeschmack man treffen möchte. Du solltest Dich bitte von diversen Illusionen bez. der Spieleproduktion lösen. Die "Der Entwickler programmiert so vor sich hin und der Vertrieb verkaufts dann hinterher"-Zeiten sind schon lange vorbei.

Natürlich wird das immer wieder gekauft. Weil das Groß der Menschen einfach so ist. Es gibt immer Menschen die sich nicht informieren, es nicht wollen oder die Spiele einfach nur kaufen weil es "cool" ist und jeder es hat. Trotzdem sinken die Absätze weil immer mehr Menschen verstehen das Spiele aus der Retorte doch nicht so gut sind wie uns die Marketingabteilung von EA weiß machen möchte. Und ob die Leute wie "Lemminge" zur Kasse rennen ist mir doch gelinde gesagt scheiss egal.
Das Dir das scheiisegal ist, ist mir klar. Niemand gibt so leicht das vorher so eindringlich gepflegte Feindbild auf ;)
Letzten Endes ist es trotzdem noch EA die den Knopf drücken. EA ist es der die kleineren Publisher und Entwicklerteams einkauft.
Normale Konzentrationsvorgänge auf dem Markt. In anderen Branchen längst üblich und normal. Ich höre übrigens hier kein Wort der Kritik an Take2, die Irrational Games eingekauft haben. Oder an Activision, die Raven Software übernommen haben. Oder an Ubisoft, die Bluebyte eigentlich nur noch als Marke führen. Das macht jeder!

Aber bei EA ist ja gaaaaanz schrecklich schlimm.

Liebe EA-Hasser, Euer Gedächtnis ist kurz! Ihr denkt nicht für Euch selber! Ihr wiederholt nur eingeschliffene Phrasen und Schlagwörter! Ihr habt, um es mal klar und deutlich auszudrücken ... keinen blassen Schimmer!
Behaupte nicht ich oder andere seien Narren, nur weil wie nicht der selben Meinung sind wie du. Verallgemeinere nicht, ich habe das Wort "Hass" nicht einmal verwendet.
Ich behaupte nur, dass EA-Hasser keine Ahnung haben. Ihre Meinung dürfen sie gerne haben. Sie sollten sie nur begründen können und nicht einfach nur x-mal gehörte Phrasen von sich geben, ohne selber einen Funken eigener Gedanken daran verschwendet zu haben.

Fühlst Du Dich davon angesprochen? Ich hoffe doch nicht, da Du hier den Eindruck eines guten Gesprächspartners machst.
Ich gröhle also nicht "EA ist scheisse" und ich kaufe auch keine EA Produkte, verurteile trotzdem EA's Firmenpolitik. Was machst du nun mit mir? Passe ich nicht mehr in dein Schema?
Du bist kein EA-Hasser, Du bist ein EA-Nichtmöger! Du machst Dir zumindest eigene Gedanken und begründest diese glaubhaft. Damit habe ich überhaupt kein Problem ;)
RueDIGGER
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Beitrag von RueDIGGER »

Kajetan hat geschrieben: Ich widerspreche mir nicht selber. Du kannst nur mein Posting nicht richtig lesen. Nochmal langsam zum Mitschreiben:

EA hat in der Branche, vor allem bei Entwicklern und Studios, einen sehr guten Ruf. Weil EA, im Gegensatz zur Konkurrenz, lange Jahre sehr viel professioneller gearbeitet hat. Da wurden Verträge eingehalten, Milestones pünktlich bezahlt und Royalties ohne x-mal Nachzufragen nach dem Release des Spieles korrekt ausbezahlt.

Die im Gamespot-Link beschriebenen Arbeitsbedingungen sind aber nichts EA-spezifisches, sondern sind innerhalb der Branche fast schon normal. Das hat mit dem guten Ruf von EA bei den Entwicklern nichts zu tun. Viel Arbeit, Crunchtime und das Ausbeuten junger, leistungswilliger Mitarbeiter ist (leider) ÜBERALL gang und gäbe. EA hat sich den guten Ruf dadurch verdient, dass sie wenigstens pünktlich gezahlt haben und die Zusammenarbeit professionell organisiert war.
Und Regelungen zur Arbeitszeit sind nicht vertraglich festgesetzt? Was steht denn in den Verträgen? "Hiermit verpflichtet sich der Arbeitnehmer so lange zu Arbeiten, wie es der Arbeitgeber vorschreibt." ?

Wobei EA einen noch so guten Ruf in der Entwickler-Szene haben mag, das bringt mir als Endverbraucher recht wenig.

Ach, BF2 ist micht erfolgreich? BF1942 war bugfrei? Auch hier wieder: Das Gedächtnis der EA-Hasser ist kurz. Fakten, die nicht ins Konzept vom phösen EA passen, werden einfach ignoriert.

BF2 ist kommerziell sehr erfolgreich, auch die Boosterpacks werden ordentlich verkauft. BF1942 war noch lange Zeit unglaublich buggy und fehleranfällig, so dass schon BF Vietnam sich den Vorwurf gefallen lassen musste, das kostenpflichtige Point Release von BF1942 zu sein.
Keine Software ist bugfrei. Erst recht nicht zum Release. Jedoch sollte man erwarten dass früher gemachte Fehler bei der Fortsetung einer Spieleserie nicht wieder gemacht werden und vor allem nicht in solchem Umfang! BF1942 war längst nicht so verbuggt wie sein Nachfolger. Das angesprochene BF Vietnam stand vor allem deshalb in der Kritik, weil es sogut wie keine Neuerungen brachte und mehr wie ein Addon wirkte, das daher auch relativ schnell wieder in der Versenkung landete. Die ordentlich verkauften Boosterpacks sind ihr Geld in Sachen Umfang nicht im geringsten wert und bringen stattdessen nur noch mehr Bugs in das Spiel.
Willkommen in der Wirklichkeit! Niemand investiert Abermillionen in die Produktion hochwertiger AAA-Spiele, wenn nicht VORHER genau abgeklärt wurde, welche Zielgruppe man ansprechen will und welchen Massengeschmack man treffen möchte. Du solltest Dich bitte von diversen Illusionen bez. der Spieleproduktion lösen. Die "Der Entwickler programmiert so vor sich hin und der Vertrieb verkaufts dann hinterher"-Zeiten sind schon lange vorbei.
Das der Publisher immernoch ein Wörtchen mitzureden hat ist mir sowohl klar als auch einleuchtend. Dennoch sollte man das Entwicklerteam seinen Freiraum lassen und nicht Leute zur Rate ziehen, die mehr auf den schnellen kommerziellen Erfolg aus sind als auf ein fertiges Endprodukt.

Normale Konzentrationsvorgänge auf dem Markt. In anderen Branchen längst üblich und normal. Ich höre übrigens hier kein Wort der Kritik an Take2, die Irrational Games eingekauft haben. Oder an Activision, die Raven Software übernommen haben. Oder an Ubisoft, die Bluebyte eigentlich nur noch als Marke führen. Das macht jeder!

Aber bei EA ist ja gaaaaanz schrecklich schlimm.
Take2, Activision und UbiSoft machen auch das, wofür sie eigentlich da sind. Sie publishen! Und lassen den Entwicklerteams genug Freiraum um auch ein gutes Spiel auf den Markt werfen zu können. Nicht umsonst hat UbiSoft vom umstrittenen StarForce Kopierschutz abgelassen und vertreibt seine Spiele in Zukunft mit einem anderen Kopierschutz. Weil ihnen ihre Kundschaft nicht völlig egal ist, hauptsache sie kaufen. Bis auf wenige Ausnahmen bringen diese Publisher immer gute Spiele heraus, die ihr Geld meist auch wirklich Wert sind. Hinzukommt die Tatsache, dass EA nur einen Bruchteil ihrer Investitionen in Neuentwicklungen steckt. Der große Teil ihrer Versoftungen sind immenoch Fortsetzungen altbekannter Spieleserien, die in kürzestem Zeitraum und mit geringstem Aufwand auf den Markt geschmissen werden.
Genau deshalb ist es bei EA schlimm. Ich habe Angst davor, dass gute Spiele, die einen würdigen Nachfolger verdienen verhunzt werden und zum kommerziellen Mainstreamprodukt verkommen. Außerdem kann ich mit Sicherheit sagen dass Neuentwicklungen, sollten diese tatsächlich mit EA als Publisher erscheinen, auf keinen Fall die Qualität bisheriger Spiele des gleichen Entwicklerteams haben werden.

Fühlst Du Dich davon angesprochen? Ich hoffe doch nicht, da Du hier den Eindruck eines guten Gesprächspartners machst.
Das freut mich. Doch solltest du auch die "Hasser" nicht unterschätzen. Denn auch dieser "Hass" ist nicht völlig unbegründet, auch wenn er sich vielleicht nicht so ausdrückt wie man es sich wünschen sollte.
NEUES PROFIL: Tony
RueDIGGER
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Beitrag von RueDIGGER »

jetzt zum guten Trenchcoat_Harry:
Trenchcoat_Harry hat geschrieben:Soso, keine Orientierung an einer Weiterentwicklung der Spielekultur. Hmm...wem haben wir denn die ganzen ewigen WW2-Shooter-Aufgüsse von CoD und BiA zu verdanken? Medal of Honor war der erste WW2-Shooter dieser "epischen" Art und der Anstoß zu dieser ganzen Lawine.
Wem haben wir denn den Tuning-Wahn in Rennspielen zu verdanken? Seit NFSU ein derartiger Erfolg war, kommt fast kein Rennspiel mehr ohne diesen Käse aus. Und von wem kam NFSU? Richtig. Welche Reihe ist in dieser Rubrik nach wie vor der Maßstab? Ah...
Medal Of Honor war garantiert nicht der Anstoß. WW2 Spiele gibt es, seit es Videospiele gibt. Das dieses Genre gerade bei amerikanischen Entwicklerstudios nie ausgehen wird, sieht man an der Filmbranche aus Übersee. Das diese Spiele den deutschen Markt übersättigen, hat damit nichts zu tun.
In Sachen Tuning-Spiele ist immernoch NFSU1 der Maßstab. Und was kam danach? NFSU2, NFS:MW und nun Carbon. Der erste Teil dieser Reihe erschien Ende 2003. Nun, 3 Jahre später erscheint der 4. Teil einer praktisch unveränderten Spieleserie. Das soll ein Maßstab sein? Reihenweise Spiele gleicher Art zum Vollpreis zu veröffentlichen? Wer erinnert sich nicht auch gerne an Need For Speed Underground 2, welches dem Spieler den LAN-Modus entzog.
Ständige Aufgüsse? Richtig. Aber wieso kommen die denn? Weil EA zuviel Geld hat und nicht weiß, wohin damit?
Die Aufgüsse kommen, weil EA noch nicht genug Geld zu haben scheint.
Was das Beispiel FIFA vs. PES angeht, so hast du recht. Rein vom spielerischen Aspekt her ist PES besser. Genauso wie die 2K-Reihe besser ist, als die EA-Sports Pendants. Aber was bedeutet in diesem Fall besser? Diese Spiele sind komplexer, komplizierter, weit schwerer zu beherrschen. Ist es das, was die echten Zocker wollen? Mit Sicherheit. Ist es das, was die Gelegenheitsspieler wollen? Mit Sicherheit nicht.
Wer sind die, die den Profit in der Branche bringen? Siehste. EA macht nichts anderes, als sich an der Zielgruppe zu orientieren, die den meisten Gewinn verspricht. Und diese Zielgruppe hat kein Interesse daran, monatelang rumzuprobieren, um die Feinheiten eines Spieles herauszufinden, damit sich mal ein paar Erfolge einstellen. Diese Zielgruppe will schnellen Spaß. Bieten den die EA-Titel? Auf jeden Fall. Dazu sind sie noch erstklassig präsentiert und mit ordentlichen Lizenzen ausgestattet.
Was ist daran jetzt schlecht? Das EA versucht, Profite einzufahren? Das sie ihre Spiele an den Bedürfnissen der übewiegenden Mehrheit der Spieler ausrichten?
Schlecht daran ist, dass so grundlegende Dinge wie Innovation, Kreativität und technische Vollständigkeit zugunsten des Profits über Bord geworfen werden. Die Spiele von EA erscheinen grundsätzlich auf allen Plattformen, ohne die Software auf die jeweilige Plattform genügend anzupassen. So ruckeln Spiele auf älteren Konsolen und es werden unnötige Bugs hinzugefügt. Man schaue sich die grauenhaften und trotzdem in Massen erschienenen Handheld Versionen von EA an.
Sehen wir uns doch mal einen anderen großen Publisher an : Ubisoft.
Drei Jahre, drei Mal das gleiche Splinter Cell veröffentlicht. Minimale Veränderungen (SWAT-Turn, höhöhö) als großen Wurf angepriesen - großes Kino.
Drei Jahre, drei Mal Prince of Persia. Als sich der erste Teil unter den Erwartungen verkaufte...da orientierte man sich ganz plötzlich am Massengeschmack, der da "düster und blutig" lautete und siehe da - es waren Sands of Time und The two Thrones geboren. Der Charme des Originals war zwar weg, aber was macht das schon, wenn man blutig metzeln kann?
Zwei Jahre, zwei Mal BiA, wobei Teil 2 maximal als überteuertes Update durchgeht.
Also darf ab jetzt keiner mehr Fortsetzungen produzieren? Verwechsle Fortsetzungen nicht mit billigen Neuauflagen. Du kannst Spiele mit Story nicht mit Sportserien oder Multiplayergames vergleichen. Hinzukommt, das gerade die SplinterCell und Prince of Persia immer mit genügend Innovationen aufwarteten. Spiele jeweils den ersten und letzten Teil dieser Serien und du würdest einen gigantischen Unterschied bemerken. Nun spielst du mal Fifa 2001 und Fifa 2007 und versuche mir einen Unterschied zu erklären, der nicht auf grafische Veränderungen basiert.

Und jetzt werfen wir mal noch einen Blick auf die Qualität bei Ubisoft. EA wird immer vorgeworfen, dass sie ihre Engines auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Konsolen zuschneiden und deswegen die Xbox nie richtig ausnutzen. Ein berechtigter Vorwurf.
Aber jetzt schauen wir mal zu Ubisoft. Die orientieren sich immer an der stärksten Plattform und brechen ihre Spiele dann für die anderen Kisten so weit runter, bis es da irgendwie läuft. Aktuellstes Beispiel ist G.R.A.W. Auf der 360 glänzt das mit echter NextGen-Präsentation. Schon auf der Xbox ist es nur noch ein müder Abklatsch und über die PS2-Version reden wir lieber gar nicht erst.
Bei Splinter Cell das Gleiche. Auf der Xbox top, auf der PS2 mit mieser Grafik, beschnittenen Levels usw. Seltsamerweise bietet sich das gleiche Bild auf dem GCN, der ja leistungsmäßig näher an der Xbox als an der PS2 dran ist. Aber offensichtlich hat man bei Ubisoft keine Lust mehr gehabt, eine ordentliche GCN-Version zu proggen.
Beispiel Brothers in Arms : Sieht genauso aus wie Splinter Cell. Auf der Xbox technisch top auf der PS2 dank Bugs usw. eher so lala.
Du erwartest auf der PS2 die technisch gleiche Version eines X-Box Spiels? Natürlich musste man bei SplinterCell die Level beschneiden, anders wäre das Spiel technisch gar nicht zu realisieren gewesen. Sollte man aber deshalb kein Splinter Cell für die PS2, die nunmal einen riesigen Kundenstamm beherbergt, releasen? Das manche Spiele ruckeln und nicht ganz so flüssig laufen wie ihr Pendant der größeren Konsolen, mag sein. Schlimm wirds erst wenn Spiele in ihrer Spielbarkeit so grundlegend beeinträchtigt werden, dass es schon an Dreistigkeit grenzt. Ich gebe zu dass UbiSoft gerade bei den PSP Portierungen sehr großen Mist gebaut hat.
Aber grundlegend kann ich behaupten das Releases bei UbiSoft auch auf älteren Konsolen eine gute Qualität haben!

Und wenn Splinter Cell auf GameCube und PS2 so schlecht waren, warum können dann beide Titel mit einer 90% Wertung auf 4Players auftrumpfen?
(http://www.4players.de/4players.php/dis ... _Cell.html
http://www.4players.de/4players.php/dis ... _Cell.html)

Das gleiche bei Brothers In Arms.
(http://www.4players.de/4players.php/dis ... ll_30.html)

Was zeigt uns das? Ubisoft verfolgt die gleiche Softwarepolitik wie EA : Die Kuh so lange melken, bis sie bricht und das möglichst schnell, schnell, schnell. Dabei sind sie aber was die Multiplattformstrategie angeht, VIEL SCHLECHTER als EA, da sie eine spezielle Plattform bevorzugen und den Rest dann mit dem abspeisen, was nach soundsovielen Runterskalierungen gerade noch so drauf läuft.
Nebenbei rennen sie auch noch dem Massenmarkt hinterher. Was sich nicht verkauft, wid eingestampft (BG&E) oder einfach solange umgebogen, bis es passt (PoP). Was sich verkauft, wird hingegen solange mit Minimalveränderungen neu aufgelegt, bis es allen zu den Ohren rauskommt (Splinter Cell, BiA).
Bis es uns allen zu den Ohren rauskommt ja? Hm, ok lass mal Bilanz ziehen.

Fifa: 1994 (die älteste Version, von der ich weiß und die ich gespielt habe) bis 2007. Das macht 13 Teile, die World Cup Spiele nicht eingerechnet.
Jetzt mal Splinter Cell: 3 Teile.
Kommen wir zu Need For Speed. Teil 1, 2, 3, Porsche, Underground 1, 2, 3 und jetzt 4.
Prince Of Persia. 3 Teile.

Merkst du schon einen Unterschied? Ich glaube ich brauche weiteres nicht zu erwähnen.
Was sehen wir daran? EA mag zwar der größte Fisch im Becken sein, aber ab einer gewissen Größe sind sie alle gleich, was die Firmenpolitik angeht und hier hat EA gegenüber den anderen keine großartigen Rückstände, was Qualität etc. angeht - im Gegenteil.
Seltsamerweise wird immer nur auf EA eingedroschen, wenn es um solche Themen geht. Ubisoft dagegen wird dann immer zum leuchtenden Gegenpart erhoben, was angesichts der Faktenlage ein absolutes Unding ist und rein gar nix mit Objektivität sondern nur mit blödem Rumgebashe und Mitläuferverhalten zu tun hat.
Siehe oben. De Fakto von mir widerlegt.
Was die Aufkaufproblematik angeht : Natürlich liest sich das komisch, wenn eine Firma offensichtlich auf dem Einkaufstrip ist. Aber man sollte bedenken, dass keine Firma einfach so aufgekauft wird. Von feindlichen Übernahmen ist mir nicht allzuviel bekannt. Also gibt es da nicht nur den Part, der die dicken Geldscheinbündel auf den Tisch legt, sondern auch den Part, der sie in der Hosentasche verschwinden lässt. Und wieso regt sich da eigentlich keiner drüber auf? Wieso opfern die Studios für Geld ihre Freiheit, um sich einem Moloch zu unterwerfen, der sie ankettet, ihnen jegliche Freiheit raubt, sie bis zum letzten Tropfen auspresst und die Reste dann wieder ausspuckt? Das schon mal gefragt?
Nun, vielleicht liegt es daran, dass es tatsächlich gar nicht so übel ist, für EA zu arbeiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Entwicklung eines Titels wie Crysis nicht mit Fünffuffig abgegolten ist und dass nicht viele diese Mittel haben und dass sich die Entwickler somit jemanden suchen müssen, der das managt, oder sie stampfen Crysis ein. Könnte vielleicht auch ein Apsekt sein, oder?
Ist dir ein Entwicklerstudio bekannt bei dem alle Mitarbeiter gleichberechtigte Anteilhaber dessen sind? Nein? Ah, dann müsste dir auch aufgefallen sein dass auch ein Softwareentwickler einen Chef hat. Und der entscheidet ob er das Angebot seitens EA annimmt, nicht der kleiner Entwickler.
Was ja auch noch möglich wäre, ist, dass sie Crysis zwar aus eigenen Mitteln finanzieren, es dann aber mangels ordentlicher Werbung zu einem finanziellen Flop wird und somit kein Nachfolger mehr kommt. Möchte hier wirklich jemand die Crytek-Spiele vermissen?
Du glaubst doch nicht wirklich das Crysis aufgrund mangelnder Werbefinanzierung ein Flop wird? Wenn doch, hast du sie nicht mehr alle oder bist im falschen Forum. Mal abgesehen hat Crytek genug Alternativen zu EA als Publisher.
Oh, apropos Crytek...Far Cry. Wer hat da gleich nochmal die Publisher-Rechte? Könnte das Ubisoft sein? Wollen mir mal schnell einen Blick auf die Far Cry-Verwertungstaktik von Ubisoft werfen? Ich schätze, das ist nicht nötig, oder? Denke, dass jeder weiß, was ich meine. ;)
Far Cry: 4 potenzielle Teile auf verschiedenen Plattformen. Oben noch von lieblosen Portierungen gesprochen und sich jetzt beschweren, dass zu viele eigene Titel einer Serie erscheinen?
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Beitrag von johndoe-freename-79054 »

RueDIGGER hat geschrieben:Medal Of Honor war garantiert nicht der Anstoß. WW2 Spiele gibt es, seit es Videospiele gibt. Das dieses Genre gerade bei amerikanischen Entwicklerstudios nie ausgehen wird, sieht man an der Filmbranche aus Übersee. Das diese Spiele den deutschen Markt übersättigen, hat damit nichts zu tun.
MoH war der Antoß zu diesen pseudorealistischen epischen WW2-Actionorgien, mit "Militärberater" im Hintergrund, hochdetaillierten Waffen, Uniformen, Fahrzeuge, Originalsounds und allem Schmonzes. Call of Duty, BiA, und natürlich auch die MoH-Reihe selbst, sind die Folgen davon.
In Sachen Tuning-Spiele ist immernoch NFSU1 der Maßstab. Und was kam danach? NFSU2, NFS:MW und nun Carbon. Der erste Teil dieser Reihe erschien Ende 2003. Nun, 3 Jahre später erscheint der 4. Teil einer praktisch unveränderten Spieleserie.
Ändert nichts daran, dass die NFSU-Reihe nach wie vor die Nummero Uno bei den Tuningspielen ist, was angesichts der losgetretenen Welle, die sogar alle möglichen anderen Genres beeinflusste (z.B. GTA SA) nicht schlecht für einen Produzenten liebloser Aufgüsse ist, oder?
Was das unveränderte Spiel angeht :
Teil 1 : Rennen auf einzelnen Strecken mit Illusion einer Großstadt
Teil 2 : frei befahrbare Großstadt
Teil 3 : Hinzufügen von Polizeiverfolgungsjagden
Teil 4 : Keine Ahnung - hab mich nicht damit beschäftigt
Über die Veränderungen im Detail rede ich jetzt gar nicht mehr, aber zu behaupten, dass sich die Serie nicht verändert hat, ist Bullshit
Das soll ein Maßstab sein?
Nenne ein besseres Spiel dieser Art. Gibt ja genug davon.
Die Aufgüsse kommen, weil EA noch nicht genug Geld zu haben scheint.
Oh mein Gott, die bösen bösen EA-Leute versuchen, Geld zu verdienen. Sie produzieren Spiele nicht aus Leidenschaft und der Liebe wegen. Sie wollen Kohle machen. Hängt sie höher...
Das irgendwer die Teile auch kauft, ist dir aber schon aufgefallen, oder?
Aber wird schon so sein, dass das entweder Jahr für Jahr Neukäufer oder eben Masochisten sind.
Schlecht daran ist, dass so grundlegende Dinge wie Innovation, Kreativität und technische Vollständigkeit zugunsten des Profits über Bord geworfen werden.
EA versucht bei den Spielen jedes Jahr, irgendwas Neues einzubauen (z.B. off the ball control). Nur weil das nicht immer gelingt (bzw. die Fans nicht willens sind, ein Feature anzunehmen, weil sie lieber immer wieder das gleiche Spiel zocken wollen), braucht man noch lange nicht von fehlender Innovation zu reden.
Letztendlich bewegt sich EA aber in einem selbstgesteckten Zielgruppen-Rahmen. Und dieser Rahmen besagt eben, dass FIFA niemals das zweite PES werden wird, denn dann werden die Verkäufe massiv einbrechen.
Die Spiele von EA erscheinen grundsätzlich auf allen Plattformen, ohne die Software auf die jeweilige Plattform genügend anzupassen.
Kann man von anderen Publishern genauso behaupten, nur das bei denen (z.B. Ubisoft) immer eine Version top und der Rest im Vergleich dazu stark abfällt,während bei EA alle Versionen mindestens gut sind (Ausnahmen wie NFS HP2 gibt's natürlich).
So ruckeln Spiele auf älteren Konsolen und es werden unnötige Bugs hinzugefügt.
Irrtum. Die PS2-Versionen schlagen sich gegenüber Xbox und GCN hervorragend, obwohl alle EA-Spiele einen grafischen Mindeststandard haben, der ein ganzes Stück über dem liegt, was andere Entwickler in ihrem ganzen Leben nicht zustandekriegen.
Also darf ab jetzt keiner mehr Fortsetzungen produzieren? Verwechsle Fortsetzungen nicht mit billigen Neuauflagen.
Die Fortsetzungen von Splinter Cell und BiA waren billige Neuauflagen einer willkommenen Cash-Cow und nichts anderes.
Hinzukommt, das gerade die SplinterCell und Prince of Persia immer mit genügend Innovationen aufwarteten.
Oh ja, die hochinnovative Blutschiene bei PoP, die genial innovativen und noch nie dagewesenen Stealthkills bei beiden Serien (besonders bei SC so irrsinnig sinnvoll und logisch, wenn Fisher einen Gegner lautlos über die Brüstung zieht und der dann wild brüllend in den Abgrund stürzt).
Der geniale SWAT-Turn unseres Herrn Fisher in SC PT, den der Hauptcharakter von The Getaway schon beherrschte, ohne dass er dort überhaupt als Spezialmove angepriesen wurde.
Ja, mächtige Innovationen.

Nebenbei schreibst du, dass ich Fortsetzungen zu Sportspielen etc. nicht mit Fortsetzungen zu Story-Spielen vergleichen kann. Da hast du Recht. Ein Sport wird Jahr für Jahr immer der gleiche Sport bleiben. Rennspiele werden Rennspiele bleiben. Storybasierte Einzelspielergames dagegen...naja, ich denke, ich muss hier nicht großartig ausholen, wo weit mehr Potential zur Innovation liegt, oder?
Nun spielst du mal Fifa 2001 und Fifa 2007 und versuche mir einen Unterschied zu erklären, der nicht auf grafische Veränderungen basiert.
Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder?
Du erwartest auf der PS2 die technisch gleiche Version eines X-Box Spiels?
Nein, tu ich nicht. Ich erwarte nur, dass die Möglichkeiten der PS2 genutzt werden, was nicht der Fall war. Stattdessen wurde das Spiel solange runtergebrochen, bis es irgendwie lief.
Natürlich musste man bei SplinterCell die Level beschneiden, anders wäre das Spiel technisch gar nicht zu realisieren gewesen.
Falsch. Rein von der Levelarchitektur her wäre das Spiel locker auf der PS2 zu realisieren gewesen. Gibt genug Beispiele, die eine bessere und umfangreichere Architektur aufweisen und komischerweise trotzdem auf der PS2 laufen.
Ist aber der Ubisoft-Standard statt zu tüfteln, lieber die Schere anzusetzen. Ist ja auch einfacher.
Und wenn Splinter Cell auf GameCube und PS2 so schlecht waren, warum können dann beide Titel mit einer 90% Wertung auf 4Players auftrumpfen?
Tests von 4players sind für mich schon lange kein Maßstab mehr, da die offenbar nur 2 Würfel zur Wertungsfindung verwenden und nicht 4, wie es Standard ist.
Aber wir können auch mal einen Blick auf die Gamezone-Tests werfen und was da so zu BiA steht :

Im direkten Vergleich mit den anderen Versionen aber muss sich die PS2 deutlich geschlagen geben. Nicht nur das die Texturen recht kontrastarm und matschig ausgefallen sind, auch die Framerate ist nicht unbedingt die stabilste, was einem so manchen Schuss versaut.

Was uns hingegen bei der PS2-Version weniger gefallen hat, ist das mitunter fehlende Mündungsfreuer. Das ist natürlich ein unverzeihlicher Glitch in einem Egoshooter, der eigentlich nicht vorkommen dürfte. Besonders bei der MP ist es mehr als übel, wenn bereits drei Schuss den Lauf verlassen haben bis wir die Waffe endlich blitzen sehen. Dazu gesellen sich immer wieder böse Ruckler in heißen Situationen, welche einem das richtige Reagieren in angemessener Zeit ziemlich erschweren. Denn ausgerechnet wenn uns ein Deutscher sein Gewehr über die Rübe zieht oder die Gegner vor uns ins Schussfeld springen, bricht die Framerate gerne ein.

Der schlimmste Glitsch der PS2-Version aber ist der eingebaute Sprachbug, der unsere Soldaten verstummen lässt sobald wir Deutsch als Sprache gewählt haben. Alle anderen Sprachversionen auf der DVD funktionieren einwandfrei, nur bei der Deutschen gibt es Probleme. So wird man mehr oder weniger gezwungen die englische Sprache zu benutzen, um von den Einsatzbesprechungen mehr als nur stumm herumstehende Charaktere mitzubekommen.


Das sagen sie zum ersten Teil von BiA :

Besonders die Level und allen voran die Framerate unterscheiden sich stark voneinander. Wo bei der PS2 die Mission bereits zuende ist, gibt es auf der Xbox noch ein Haus zu räumen und auf dem PC wartet noch der halbe Level. Auch viele der Objekte, und wenn es sich nur um tote Tiere oder Trümmerteile handelt, sind auf der PS2 nicht vorhanden und auf der Xbox nur noch teilweise. Am augenfälligsten aber ist die leider grundsätzlich recht niedrige Framerate auf der PS2, die sich mitunter schon auf das Gameplay auswirkt, wohingegen es auf der Xbox nur selten zu Slowdowns kommt und auf dem PC praktisch gar nicht mehr. Wer also die Wahl hat, sollte zur PC-Version greifen und erst dann die Xbox und zuletzt erst die PS2-Version ins Auge fassen.

Nichts davon müsste auf der PS2 sein, wenn man sich etwas Mühe gibt.

Was sagen sie zur PS2- und GCN-Version von SC CT? Tja...das hier

Wer die Versionen der Xbox und des PCs bereits kennt, dem fällt auf den ersten Blick auf, dass man bei der PS2 ebenso wie der Gamecube Version die Level ziemlich zusammengestutzt hat. Wo es bei den anderen genannten Versionen mehrere Wege gibt das Ziel zu erreichen, sind wir hier oft auf nur einen gangbaren beschränkt. Doch sind es nicht nur Dinge die fehlen, vieles wurde auch komplett umgestellt und minimiert, wie beispielsweise die Zeltstadt der bösen Jungs, die eigentlich aus mehreren Zelten besteht die mit einem Generator mit Strom versorgt werden, auf der PS2 und dem Cube aber gibt es nur noch ein einzelnes Zelt mit einer Öllampe. Dieser Umstand begegnet einem eigentlich in jedem Level. Besonders auffällig dabei wie oft man in der abgespeckten Version überhaupt nicht das Ende des Levels erreicht, sondern einfach an einem Punkt kommt wo man per Tastendruck in den nächsten Level wechseln kann. So werden ganze Spielabschnitte übersprungen, wie das vorbeischleichen an bekannten Wachen oder das Ablenken derer, weil sie schlicht nicht mehr existieren.


Deutlich schwächere Grafik auf PS2 und Gamecube
Doch auch an der Grafikschraube hat man kräftig gedreht, denn was uns auf dem Cube und der PS2 geboten wird ist weit von der Pracht der PC oder Xbox-Version entfernt. Wo wir eigentlich verrostete Wände erwarten an denen das Regenwasser hinabläuft, begegnen uns grob aufgelöste Texturen die nur mit ganz wenigen Effekten aufgepeppt wurden. Hier merkt man einfach die Zugeständnisse die man an die inzwischen schon mehr als in die Tage gekommene PS2-Hardware machen musste. Allerdings trauen wir uns behaupten, das auf dem Cube doch etwas mehr drinnen gewesen wäre. Trotzdem glänzt aber ausgerechnet Nintendos Spielewürfel mit einer gerne einbrechenden Framerate im Singleplayer-Mode.


Während ich durchaus Verständnis dafür habe, dass dieses Spiel auf der PS2 der Xbox- oder PC-Version grafisch um einiges nachhängt, geht mir dieses Verständnis bei der GCN-Version völlig ab.
Ebenso unverständlich ist die völlig schwachsinnige Beschneidung der Level, die keinesfalls technischer Natur ist, sondern einfach nur das Unvermögen/die Unlust der Entwickler widerspiegelt.


Bis es uns allen zu den Ohren rauskommt ja? Hm, ok lass mal Bilanz ziehen.
...
Merkst du schon einen Unterschied? Ich glaube ich brauche weiteres nicht zu erwähnen.
Nö, ich merke keinen Unterschied. Die Tatsache, dass Splinter Cell und PoP Serien jüngeren Datums sind, ändert nichts daran, dass Ubisoft sie gnadenlos ausgeschlachtet hat.
Siehe oben. De Fakto von mir widerlegt.
Nö, eigentlich nicht.
Ist dir ein Entwicklerstudio bekannt bei dem alle Mitarbeiter gleichberechtigte Anteilhaber dessen sind? Nein? Ah, dann müsste dir auch aufgefallen sein dass auch ein Softwareentwickler einen Chef hat. Und der entscheidet ob er das Angebot seitens EA annimmt, nicht der kleiner Entwickler.
Dann sieh dir mal z.B. Crytek an, um das es hier geht. Und das trifft auch auf etliche andere kleine Entwicklerschmieden zu, bei denen der Chef noch selbst am Entwicklungstool hockt und das Ganze eher ein verschworener Haufen ist.
Du glaubst doch nicht wirklich das Crysis aufgrund mangelnder Werbefinanzierung ein Flop wird? Wenn doch, hast du sie nicht mehr alle oder bist im falschen Forum.
BG&E : Spitzenspiel, wenig Werbung => Flop => keine Fortsetzung
PoP : Spitzenspiel, wenig Werbung => Flop => totale stilistische Umkremplung
ICO : Spitzenspiel, wenig Werbung => Flop
Shenmue : Spitzenspiel, wenig Werbung => Flop

Diese Liste kann noch sehr lange fortgesetzt werden. Schon viele Spieleperlen sind in den Läden gnadenlos eingegangen, weil zuwenig Werbung betrieben wurde und die Leute lieber bekannte Spiele kauften.
Was den Flop von Crysis angeht, so glaube ich da nicht wirklich dran, aber der Umstand, dass es für Windows Vista gepusht wird (zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht gerade die verbreiteste Plattform) und mit astronomischen HW-Anforderungen daherkommt, könnte u.U. dem totalen Erfolg etwas entgegenstehen, wenn nicht massiv beworben wird.
Far Cry: 4 potenzielle Teile auf verschiedenen Plattformen. Oben noch von lieblosen Portierungen gesprochen und sich jetzt beschweren, dass zu viele eigene Titel einer Serie erscheinen?
Eigene Titel? Du meinst, die grafisch leicht aufgebohrte Version von Far Cry Instincts mit Addon, die zum Vollpreis auf 360 veröffentlich wurde, anstatt wenigstens zu versuchen, bei Instincts soviele Veränderungen vorzunehmen, dass es spielerisch wenigstens halbwegs ans Original heranreicht?
johndoe-freename-79054
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Registriert: 04.03.2005 19:07
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Beitrag von johndoe-freename-79054 »

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht : Ich betreibe hier nicht die Heiligsprechung von EA. Tatsache ist, dass sie viele, viele Fortsetzungen produzieren, solange der Rubel rollt. Tatsache ist, dass sie unangepasste Multiplattformtitel produzieren.
Tatsache ist aber auch, dass sie damit keinesfalls die einzigen auf dem Markt sind und das andere Publisher genauso verfahren. Nur wird das mit schöner Regelmäßigkeit ausgeblendet. Und irgendwie ist es in, mit falschen Argumenten auf EA einzuschlagen. Muss das MS-Syndrom sein.

Nebenbei bemerkt ist es auch eine Tatsache, dass EA all das niemals tun könnte, wenn ein Millionenseller für sie ein Ding in 10 Jahren wäre. Da Millionenseller für sie aber etwas völlig banales sind, sollte man sich mal fragen, woran das u.U. liegen könnte.
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