Hamburg fördert Spiele-Entwicklung

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4P|BOT2
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Hamburg fördert Spiele-Entwicklung

Beitrag von 4P|BOT2 »

Der Hamburger Senat greift jungen Entwicklern unter die Arme: Bis Ende 2008 sollen laut Hamburg fördert Spiele-Entwicklung
johndoe-freename-49305
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Super

Beitrag von johndoe-freename-49305 »

Na das ist doch mal endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Das Spiele endlich genauso wie Filme vom Staat gefördert werden wurde ja schon lange "verlangt". Ich hoffe Hamburg ist nur der Anfang und auch Deutschland wird Spiele in zukunft als Kunst anerkennen und auch dementsprechend behandeln statt nur zu verdammen!

Das allerdings Ego-shooter ausgenommen sind von dieser Förderung finde ich extrem Schade da man dadurch alle Ego-shooter ohne Grund als stupides Gemetzel abtut. Das man keine Spiele alla Manhunt fördern will ist ja logisch und auch verständlich aber grundsätzlich ein Genre abzutun entäuscht mich dann doch wieder, ein schritt vor ein halber zurück :roll:
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staatsknecht
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Beitrag von staatsknecht »

Möchte mich dalic anschließen.
Sehr gute Idee zur Förderung neuer und junger Spielemacher. :D
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Jörg Luibl
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Beitrag von Jörg Luibl »

Vielleicht würde ein Ego-Shooter wie "Moorhuhn Soccer" oder "Flugratten" ja doch gefördert? In der Frage des Hamburger Abendblattes waren nur "Gewalt" und "Ego-Shooter" fest verknüpft:

ABENDBLATT: Werden auch Ego-Shooter, also Spiele mit gewalttätigem Inhalt, gefördert?

ULDALL: Nein, Spiele die Gewalt verherrlichen oder verharmlosen sind ebenso wie pornographische, volksverhetzende und rassistische Spiele ausdrücklich von der Förderung ausgeschlossen.


Ach so, die Flugratten hab ich hier gefunden:
http://www.mediabiz.de/newsvoll.afp?Nnr ... 000000&T=1
johndoe-freename-49305
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Beitrag von johndoe-freename-49305 »

Achso, bin dem Link erhlich gesagt gar nicht gefolgt aber so klingt das natürlich ganz anders da zwar das Abendblatt diese Verbindung hergestellt hatt aber nicht Uldall. Naja war in der kurzen News ein wenig verwirrend wiedergegeben aber so nehm ich den halben Schritt zurück und freu mich nur noch das Hamburg den Anfang gemacht hatt :D
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4P|Bodo
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Hanseatische Sparsamkeit?

Beitrag von 4P|Bodo »

Hi Leute,

im Prinzip eine gute Sache, der sich andere Bundesländer anschließen sollten. Da Hamburg von der CDU regiert wird, ist natürlich klar dass die verteufelten Killerspiele aus der Förderung rausfallen. Die Summe von 1,1 Mio. Euro bis 2008 (!) ist allerdings mehr als kleinlich, wenn man die Produktionskosten heutiger Spiele anschaut, die doch meistens im Millionen-Bereich liegen. Mit 100.000 Euro fängt man da nicht viel an, das reicht gerade mal, um ein Konzept zu erstellen. Und dann auch noch zurückzahlen...;-)

In diesem Sinne,
4P|Bodo
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Nur Ego-Shooter ausgenommen? Was ist mit Strategiespielen? Mal abgesehen von harmlosen Varianten wie Schach und Dame etc. sind diese Spiele im Grunde auch nicht besonders harmlos.

Na ja seis drum. Ein Schritt in die richtige Richtung.
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Merandis
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Beitrag von Merandis »

Ansich ne feine Sache. Aber die Aussage bezüglich der geförderten Spiele ist sehr wage. Einmal angenommen man möchte ein Jump & Run entwickeln, dessen Vorbild Super Mario ist, fällt dann die Förderung auch flach, weil der Spieler ja von einer X-Meter hohen Pixelmauer runterfallen kann und nur ein paar Lebenspunkte verliert aber ansonsten fröhlich weiter hüpft? Dann zählt ja so etwas auch unter "Gewalt Verharmlosung"?

Aber es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
unknown_18
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Re: Hanseatische Sparsamkeit?

Beitrag von unknown_18 »

4P|Bodo hat geschrieben:Die Summe von 1,1 Mio. Euro bis 2008 (!) ist allerdings mehr als kleinlich, wenn man die Produktionskosten heutiger Spiele anschaut, die doch meistens im Millionen-Bereich liegen. Mit 100.000 Euro fängt man da nicht viel an, das reicht gerade mal, um ein Konzept zu erstellen. Und dann auch noch zurückzahlen...;-)
Das dacht ich mir beim lesen auch. Ob die Summe überhaupt für ein Handy-Spiel reicht? ;) Meine MMORPG Idee krieg ich damit jedenfalls nicht umgesetzt. :lol:
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Jörg Luibl
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Beitrag von Jörg Luibl »

Merandis hat geschrieben: Dann zählt ja so etwas auch unter "Gewalt Verharmlosung"?
Ich denke, dass man ganz einfach keine potenziellen USK18-Titel oder Military-Shooter fördern will - wenn man überlegt, dass die Finanzspritze vom Staat kommt, der sich den Jugendschutz auf die Fahnen schreibt, ist das okay.
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Zwutz
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Beitrag von Zwutz »

Wie genau soll das dann abluafen mit der Förderung, wenn gewaltverheerlichende Spiele ausgenommen sind?

IMO können sie das erst beurteilen, wenn sowohl USK als auch der Index entsprechendes verlauten. Und damit die was sagen können, muss das Spiel in einem möglichst fortgeschrittenem Stadium sein. Das Geld wird aber meist schon vorher gebraucht...
unknown_18
Beiträge: 26973
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Beitrag von unknown_18 »

Da wird wohl einfach danach geschaut, ob das Spielprinzip zu sehr Richtung Gewalt geht.

Das eventuell potenzielle USK 18 Titel nicht gefördert werden, find ich allerdings auch etwas dumm... weil damit finde ich werden Spiele wieder als Kinderkram abgetan und Spiele für Erwachsene sind ehr wieder die Ausnahme.
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staatsknecht
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Beitrag von staatsknecht »

Ich finde es wichtig, dass dadurch keine etablierten Spieleschmieden sondern neue Leute mit neuen Ideen gefordert werden und diese Leute sich nicht gleich in die Fänge großer Publisher begeben müssen, um sich und ihre Idee zu entwickeln. Fängt alles klein an. Oft fehlt nur das Geld bzw. der Kredit.
Evin
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Beitrag von Evin »

Hotohori hat geschrieben:Das eventuell potenzielle USK 18 Titel nicht gefördert werden, find ich allerdings auch etwas dumm... weil damit finde ich werden Spiele wieder als Kinderkram abgetan und Spiele für Erwachsene sind ehr wieder die Ausnahme.
Ich finde es sinvoller mal dafür zu sorgen dass "Nicht-18er-Titel" nicht als Kinderkram abgetan werden.

Ein Spiel für Erwachsene muss sich cniht durch Gore und Gewalt auszeichnen, man kann auch durch starke Emotionen und schwer verdaubare Handlung ein Spiel für Ältere machen.

Aber als Animefan der doch hoffentlich "Hotaru no Haka" kennt, muss ich das nicht sagen, oder? ;)
unknown_18
Beiträge: 26973
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Beitrag von unknown_18 »

Das hab ich ja auch nicht gesagt, für mich heisst ab 18 nicht automatisch das es ein so brutales Game ist das es erst ab 18 ist. Für mich gehören da auch Spiele dazu, die vom Thema her einfach nicht für jüngere geeignet sind. Das meinte ich eben auch mit Spielen für Erwachsene.

Als Erwachsener möchte man eben auch mal unter sich sein und typische Erwachsenen Dinge tun. Genauso gibts es bei Kindern/Jugendliche eben auch typische Kinder/Jugendliche Dinge, die die allein unter sich tun. Nur bei Videospielen hat man oft den Eindruck, daß diese ehr zur Kategorie "Kinder/Jugendliche Dinge" gehören. Mir persönlich werden einfach zu viele Spiele in Richtung jugendliche Zielgruppe entwickelt, auch spätere USK18 Titel sind oft ehr Spiele, die Jugendliche interessant finden, aber keine wirklichen Erwachsenenspiele sind.