Allgemein: Verbot von Killerspielen steht zur Debatte!

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johndoe-freename-77716
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Beitrag von johndoe-freename-77716 »

Ganz Stark! Ich finde, Autofahren sollte auch verboten werden (Ironie!). Die Kiddies, die spielen wollen, kommen sowieso an ihre Spiele. Da kann auch der Staat nichts machen. Dann besorgen die sich ihre Games eben im Ausland, im Internet oder unter der Hand auf dem Schulhof. Und das schöne ist: die Volljährigen sollen auch darunter leiden! Wie schön! Endlich keine gewalttätigen Filme mehr. Es lebe Löwenzahn!
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McKnochus
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Beitrag von McKnochus »

also am anfang wollte ich noch raus aus deutschland aber langsam wirds interessant.
die politiker sind echt die besten komedians! jede besprechung sollte im tv übertragen werden, da könnt ich nich mehr sitzen vor lachen. wuahahaha
johndoe-freename-83893
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Beitrag von johndoe-freename-83893 »

Also, ich möchte mal eins zu zierfisch sagen ... wenn du die PCPP im entsprechenden Monat gelesen hättest, hättest du das NETTE Zitat von herrn Beckstein gelesen, der strikt gegen böööööse Gewaltspiele ist. Von der SPD widerum kam es so, dass sie so zufrieden sind, wie es ist. Und so isses auch okay. Hier werden selbst noch die ELTERN bevormundet, denn die sollten individuell entscheiden, wann ihr sohn was spielen darf. Jedes Kind/jede/r Jugendliche/r ist auf einem anderen Entwicklungslevel und kann solche Sachen entweder ganz leicht von der Realität trennen oder eben noch nicht. Und das müssen verdammt nochmal die Eltern einschätzen und das kann der staat einfach nicht.

Aber danke an alle CDU/CSU Wähler ... habt ihr klasse gemacht -_-
johndoe359545
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Beitrag von johndoe359545 »

leute, wenn ihr euch aufregen wollt, macht was vom versammlungsrecht gebrauch, organisiert euch, beschwert euch, aber nich hier, sondern bei den politikern, informiert euch über eure rechte, denkt mal drüber nach, ob ihr nich vielleicht selbst ein besserer politiker werden möchtet, aber bitte: heult und jammert nicht über die, die da oben sizen und walten und schalten. die machen das vielleicht nicht gut und sie haben auch oft nich wirklich den durchblick, aber im gegensatz zu euch allen, die ihr hier rumkrakehlt machen sie überhaupt was, und das macht sie alle in irgendeiner weise besser als euch. das problem in deutschlang besteht nämlich auch aus den bürgern, die alles, aber wirklich alles für sich erledigt haben wollen. wenn es den bürgern hier schlecht geht, dann beschweren sie sich und fragen sich nich, ob es auch an ihnen liegen könnte. und auswandern ist dann sogar der erste gedanke, na denn.. viel spaß in polen
ciao
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

jetzt mal für alle SPD Wähler hier, die sich ausnahmslos nur über Herrn Beckstein aufregen!!
Die SPD hat dem zugestimmt ok??? Ich mein mitgehangen mitgefangen ... also macht mal Halblang!
Idun
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Beitrag von Idun »

@ joey leone

Ich bin seit 10 Jahren in einer politischen Partei, ich bemühe mich seit mehr als 15 Jahren politisch aktiv zu sein und was zu ändern, bzw. an Änderungen beizutragen. In den letzten 5 Jahren habe ich mindestens 20 Briefe an meinen Bundestagsabgeordneten geschrieben...

Glaubst Du wirklich, daß das etwas bringt, wenn der stinknormale Bürger etwas in unserem Land ändern will ???
Wenn Du kein Geld hast ( und davon brauchst Du schon ne Menge) und keinen enormen wirtschaftlichen/politischen Einfluss, kannst Du demonstrieren bis Du schwarz wirst, ändern wird sich dadurch gar nichts.
Nimm als Beispiel die breite Schicht der mittelständischen Unternehmen: Seit Jahren gibt es zunehmenden Unmut gegenüber der stetig wachsenden Bürokratisierung; Vorschriften hier, Vorschriften da, Steuererhöhungen, Gebührenerhöhungen, Sozialabgabenerhöhingen. Nur kurz vor einer Wahl werden sie gehört, aber direkt nach der Wahl wird von der sogenannten Endbürokratisierung nicht mehr gesprochen.

Beispiel Mehrwertsteuererhöhung: Auf jeden Befürworter kommen mindestens 50 Gegenstimmen, aber ändert das was daran, das sie kommen wird ?
Bis zur nächsten Wahl sind es ja wieder ein paar Jahre und der Wähler an sich vergißt leider alles viel zu schnell.

Wenn die quantitative Masse der mittelständischen Unternehmen schon kein Gehör bei der Politik findet, wie soll dann die Randgruppe von PC- Und Videospielern etwas bewirken können. Hör auf zu träumen und lande in der Realität, wenn die Lobby der Spieler jetzt auch noch aufmuckt, dann werden die Gesetze noch früher kommen, denn das wäre ja ein Beweis für die Entmoralisierung durch neue Medien.

Wäre die Unterhaltungsindustrie in Deutschland genauso mächtig wie die Autoindustrie, dann wäre es vielleicht anders, so aber müssen wir wohl oder übel alle Hindernisse hinnehmen müssen.

MfG Idun
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stormgamer
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Beitrag von stormgamer »

stoiber hat schon damals damit gedroht...
immer dieses geschwätz das videospiele für gewalt verantwortlich sind...

@Dr. Roboto
Netter comic das ist schon war...doch nintendo fanboys sind meist nicht die die meckern sondern angemeckert werden
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stormgamer
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Beitrag von stormgamer »

wenn ego-shooter und co hier verboten werden kann ich mir vorstellen das hier raubkopiert wird ohne ende
johndoe-freename-43228
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Hallo alle

Beitrag von johndoe-freename-43228 »

Ich wohne in Österreich. Es hat eine Zeit gegeben, wo ich vor lauter Neid und Bewunderung nach Deutschland geblickt habe. Diese Weltoffenheit und beinahe grenzenlose Toleranz die bei euch zu finden war. Es gab Waren zu kaufen, die man in Österreich gar nicht kannte und wie billig das ganze erst war. Beeindruckend, die geradlinige und vor allem menschliche Politik.
Dieses Land verbreitete den Duft vom großen Amerika, es war beinahe ein Ersatz, wenn man es sich nicht leisten konnte in die USA zu reisen.
Heute, wenn ich heute zu euch rüber Blick, möchte ich nur den Kopf schütteln. Ich kann mir gar nicht vorstellen dieses Deutschland einmal bewundert zu haben. Es ist nichts mehr übrig von damals. Eine menschenverachtende Politik, die nur eines im Sinn hat, pausenlos Arbeitslose zu produzieren und die Kaufkraft Richtung Null lenkt. Keine Sekunde möchte ich bei euch leben, nicht solange es Intelligenzbestien in eurer Politik gibt, die dieses Land noch tiefer in den Abgrund lenken.
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Calyptratus
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Beitrag von Calyptratus »

Es ist schon so vieles verboten worden, was dann erst recht praktiziert wurde: gutes Beispiel ist hier die Zeit der Prohibition in Amerika: Alkohol war verboten - was nur dazu führte, dass heimlich umso mehr gesoffen wurde.
Bei \"Killerspielen\" wird das so ähnlich sein. Und die Publisher im Ausland reiben sich genüsslich die Hände.
Aber mal ganz abgesehen von dieser Thematik: Ich halte die Halbwertzeit der künftigen Koalition aus den beiden Voksparteien, die ja beide am meisten Stimmenverluste hinnehmen mussten, für recht gering: die Aktzeptanz bei den Wählern (also bei uns) dürfte so gering sein wie selten bei einer Regierung zuvor.
Also: abwarten und Tee trinken.
johndoe-freename-51581
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Beitrag von johndoe-freename-51581 »

ich frage mich nur, was bei den nächsten landtagswahlen passieren wird. wer wird da der gewinner/verlierer. soviel ich ich weiss, stehen in BA-WÜ anfang 2006 landtagswahlen an.

wir erinnern uns an das SPD debakel in NRW....
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Ich kann mir gar nicht vorstellen dieses Deutschland einmal bewundert zu haben. Es ist nichts mehr übrig von damals.
Nur weil wir paar Deppen in der Politik haben ist jetzt unser ganzes Land Moppelkotze? Ich würde sagen überall gibts Vor- und Nachteile. Geh z.B. nach China und protestiere gegen die Regierung. So schnell kannst du gar nicht bis drei zählen und du sitzt im Knast. ;)

Soziale Kälte und Neoliberalismus sind leider kein Privileg der Deutschen sondern generell in Europa auf dem Vormarsch.
stehen in BA-WÜ anfang 2006 landtagswahlen an.

wir erinnern uns an das SPD debakel in NRW....
Im Gegensatz zu NRW hat sie in BW nix zu verlieren, denn bei uns Häuslebauer regiert schon immer die CDU. Andererseits könnte die CDU hier mal ihr Fett wegbekommen. In Bayern sank die CSU in Umfragewerten von 60 auf 40%. ;)
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Bubunator
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Beitrag von Bubunator »

Dieser Text steht im Koalitionsvertrag... und was steht in solchen Verträgen? Ziemlich viel. Was davon wiederum 1:1 umgesetzt wird, steht in den Sternen.

Man sollte diese Meldung nicht überbewerten. Solche radikalen Forderungen gibt es hierzulande nicht erst seit der großen Koalition, das man nun ausdrücklich die "Killerspiele" erwähnt hat, ist für mich erstmal nicht mehr als ein Zugeständnis an die hiesige Lobby derer, die allzu vorschnell die Brücke zwischen echter Gewalt und Gewalt in den Medien schlagen.

ABgesehen davon, im selben Text steht das Ziel geschrieben, sich für europäische Standards in Sachen Internet einzusetzen. Die Europäischen Standards sind es auch, die solche Deutschen Eigenarten wie BPJS und BPJM schneller in ihre Schranken verweisen könnten, als ihnen lieb ist. Im Zuge einer einheitlichen Gesetzesgrundlage innerhalb der EU kann sich Deutschland auch nicht auf ewig davor drücken, in Sachen gewalttätigen Spielen nachzugeben und seinen volljährigen Bürgern die gleichen Erwerbsmöglichkeiten für derart eingestufte Software einzuräumen wie in anderen EU Staaten.

Aus ähnlichem Anlass befürchte ich ja auch, das irgendwann mal das generelle Tempolimit auf Deutschen Autobahnen kommen wird, wobei dann der Aufschrei wesentlich größer wäre. Die Spielelobby ist nun mal klein. :wink:
johndoe-freename-59884
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Beitrag von johndoe-freename-59884 »

mh... so lange der besitz nicht verboten wird, isses mir schnuppe. dann muss ich halt importieren. zum ersten mal bin ich froh, dass es ösis gibt.
sunnywusch
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Beitrag von sunnywusch »

bleibt abzuwarten, wie unsere \"regierung\" den begriff killerspiel definiert.
warscheinlich soll dann gleich jedes game verboten werden, in dem man menschliche sprites auch nur böse anschaut.

dann besorg ich mir den kram eben aus der schweiz oder bei den össis. ich habe übrigens noch nie davon gehört, dass in diesen ländern ausgeflippte videospieler mit kettensägen und/oder pumpguns auf die straße gehen und dort mehr oder weniger relmäßig ein massaker anrichten.....auch ironie.

wenn sie es verbieten wollen, wayne? ich lasse mir von denen nicht sagen was ich zu zocken habe.

gruss
sunny
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