PlayStation 3: Wie senkt man die Entwicklungskosten?

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4P|Bot
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PlayStation 3: Wie senkt man die Entwicklungskosten?

Beitrag von 4P|Bot »

<P>Glaubt man den Aussagen mancher Spieleentwickler und Publisher, werden die Entwicklungskosten für Next Generation-Titel aufgrund von immer aufwändigeren Produktionen dramatisch in die Höhe schnellen - genau wie die Verkaufspreise. </P><P>Jon Burton, CEO des Entwicklerstudios Traveller's Tales, sieht die Situation nicht ganz so pessimistisch, denn seiner Meinung nach werden sich die Kosten bei der Entwicklung von PS3-Titeln in Grenzen halten. Die Lösung dafür sieht Burton in der Zusammenarbeit mit Filmstudios und er spricht aus Erfahrung: Sein Team werkelt gerade an der Videospielumsetzung des Disney-Films "The Cronicles Of Narnia", der Weihnachten 2005 in die Kinos kommen soll.</P><P><EM>"Imagine if Disney made another Narnia film in three years' time and we made the PS3 version. We could just get the movie assets and plug them into the game - suddenly we can use the same model that they built for the movie",</EM> so Burton gegenüber <A href="http://gamesradar.msn.co.uk/news/defaul ... ionid=1585" target=_blank>Gamesradar</A>. <EM>"EA are busy saying that developers would need 500 people to make a game and that it would be too expensive for everyone but them. But when you start tying in with movie studios that are making these assets anyway it becomes much more affordable. It makes real sense."</EM></P><P>Natürlich macht eine solche Argumentation Sinn, doch gibt es einen Haken: Burton redet nur von Filmsetzungen - und mal ehrlich: Auch wenn Film und Spiel immer mehr zusammenwachsen, wird sich in Zukunft wohl niemand mit Spielen begnügen wollen, die alle auf Filmlizenzen basieren. Dennoch ist der Ansatz interessant: Könnten Spieleentwickler auf bereits für Filme vorgefertigte Modelle zurückgreifen, würden dadurch die Entwicklungszeiten beträchtlich gesenkt - und damit auch die Kosten.</P><P>Die Zukunft wird es zeigen, ob Spiel- und Filmindustrie tatsächlich diesen gemeinsamen Weg beschreiten werden.</P><P><BR>  </P><br><br>Hier geht es zur News: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... wsid=43604" target="_blank">PlayStation 3: Wie senkt man die Entwicklungskosten?</a>
Alpha eXcalibur
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nee

Beitrag von Alpha eXcalibur »

Glaubt man den Aussagen mancher Spieleentwickler und Publisher, werden die Entwicklungskosten für Next Generation-Titel aufgrund von immer aufwändigeren Produktionen dramatisch in die Höhe schnellen - genau wie die Verkaufspreise.
Dann werd ich mir das mit den Konsolen aber nochmal genau überlegen. Mehr als 60€ zahle ich nicht für ein Spiel.
johndoe-freename-83466
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Beitrag von johndoe-freename-83466 »

Wenn, dan sollte Sony die Preise der Spiele in Japan erhöhen die sind da doch sowieso viel niedrieger als hier oder nicht?
johndoe-freename-68473
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Fanatischer Pessimismus?,...

Beitrag von johndoe-freename-68473 »

oder pessimistischer Fanatismus? Ich überlasse gut und gerne jedem Konsolen- und PC-Anhänger seine individuelle Schmerzgrenze in Belangen des Geldes für Soft- und Hardware. Angesichts der durch die fortschreitende Technik und Konsumentenwünsche steigenden Qualitäten, die die zukünftigen Konsolen besitzen werden, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, weshalb steigende Preise mehr als Übel bezeichnet werden. Fakt ist, dass wir, als Konsument sprechend, so viel wie nur möglich unserer finanziellen Mittel sparen und, im Gegenzug, bessere bzw. nutzenbringendere Produkte erwerben möchten. Im Bezug auf die steigenden Qualtitäten der Produkte, die nicht zuletzt auf Wünsche der Endkonsumenten zurückzuführen sind, scheint es mir aber mieslaunerisch zu sagen, dass steigende Preise nicht bezahlt werden wollen. Dann, und dieses Recht steht jedem zu, kauft man die Produkte nicht oder aber man arbeitet/spart, bis man sich Produkte, die man voreilig als \\\'\\\'Unbegründbar teuer\\\'\\\' abstempelt, zulegt.

Woher soll denn bitteschön ein Unternehmen ein lukratives Bilanzjahr herzaubern, wenn es ihm nicht vergönnt wird, dass seine steigenden Qualitäten der Produkte (und damit Kosten) auf Marktpreise niedergelassen werden können? Immerhin bezahlen wir für einen Mercedes der Klasse S nicht dasselbe wie für einen der A-Klasse. Niemand wird dazu gezwungen, sich eine Konsole der nächsten Generation zuzulegen. Pessimismus oder aber die individuelle Schmerzgrenze des Geldes aller in Ehren, jedoch können wir nicht erwarten, dass sich Sony oder Microsoft oder Nintendo mieswirtschaftet. (Was sie möglicherweise bei weitem bereits dort tun, von dem wir nichts wissen. Zu Gunsten aller Verbraucher!)
Toastman23
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hm...

Beitrag von Toastman23 »

Was ihr immer mit den Preisen habt. Ich machs wie bei der aktuellen Generation. Nich mehr als 35 und nur für Ausnahmesachen mal 50. Wozu gibs schliesslich ebay. Kann mich nich entsinnen wann ich mal den vollen Preis zahlte.

Und teurer als die aktuellen Spiele werden die neuen nicht. Konsolenspiele sind seit Jahr und Tag um 50-60 Euro. Im Vergleich zu früher eher billiger. Schliesslich kosteten N64 Games teilweise bis 150 DM. Meine Mega Drive Spiele anno dazumal kosteten immer 120 DM. Macht 60 Euro heutzutage. Doch soviel kosten die Sachen nur in den teuren Läden.
johndoe-freename-46627
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Beitrag von johndoe-freename-46627 »

@Makaze13: nein, Spiele sind etwa genauso teuer (immer so um die 7.000 = €50). Filme sind allerdings *viel* teurer als hier.
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Max Headroom
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jep...

Beitrag von Max Headroom »

Bei Filmumsetzungen kann man die Models und die Grafiken nutzen, das stimmt. In Eigenentwicklungen werden Models in 3D-Programmen hergezaubert und mehr oder weniger reduziert im Spiel integriert. In Zukunft werden einfach die selben Models wie in der \"PS2\" bzw. \"X-Box\" Version eingebaut, dafür kann man allerdings auf Special-Effects zurückgreifen, die in der jetzigen Generation erst mit viel Prozessorpower genutzt werden kann. Ob es Bump-Mapping in allen Varianten, Glanz- und Beleuchtungseffekte oder abgedrehte Buffer-Effekte wie das bekannte Blur. Was heute in High-End Spiele drinne steckt, wird morgen in einer Library dem Dev-Kit oder im DevNet erhältlich sein. Man muss ja nicht jeden Effekt neu erfinden und dann in den Tiefen der Programmierhöhlen vergraben (^,-).

Klar, explizite Wunderwerke in absoluter Filmqualität werden Mammutprojekte sein, doch einen Burnout 5 könnte ich mir auch als \"etwas schönere\" Burnout 3 Version vorstellen. Da benötige ich nicht unbedingt ultrarealistische Modelle der Fahrzeuge, sondern lieber eine ultrarealistische Simulation der Unfälle, gepaart mit der Texturauflösung der X-Box und ggf. ein paar Ausweichstrecken oder Details mehr (^,-).
Schliesslich wurden viele Hits nicht unbedingt immer mit EAs Hilfe beim Budget geboren. Ob er Sam Fisher, Solid Snake oder Jack Carver heisst, das Portemonai, Portemonää, Portmonäh ...ach!... die Geldbörse stammt nicht immer von EA. Und ich bezweifle, dass UbiSoft für einen (!) Titel sich ins finanzielle Chaos stürzen wird. Eher verteilen sie ihr Budget auf mehrere Titeln und die Programmierer werden ihr bestes tun. Nicht immer wird 110% der Konsole ausgenutzt, aber wer will nun wirklich Zweifel ausdrücken mit den jetzigen Titeln ? Haben wir nicht schon mit der jetzigen Generation viel Spass ? Durch eine im laufe der Zeit immer bessere werdende Spielequalität und -tiefe, wird die neue Generation uns weiterhin mit schönen Titeln beglücken. Sooo pessimistisch sehe ich es wirklich nicht.
Manch einer wird sich am Anfang vielleicht enttäuscht fühlen, weil die ersten Titeln ggf. nicht unbedingt Kinoqualität haben, doch im Laufe der Zeit werden wir sicherlich schönere Texturen, detaillierte Models und viel bessere AI bekommen. Nur muss man sich eben Geduld haben, bis das ganze (relativ ökonomisch) realisiert werden kann.

-=MAX HEADROOM=- - Der Virus der Gesellschaft
johndoe-freename-83466
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Beitrag von johndoe-freename-83466 »

Ist klar das keiner gezwungen wird sich etwas zu kaufen, aber man muss bedenken das sich das Geld nicht mehr mit Konsolen verdienen lässt sondern mit den Games selber und wenn der Preis jetzt höher ausfällt werden sich die Leute 2 mal überlegen ob sie sich ein Spiel Kaufen oder nicht. Damit würden sie sich zum Teil ins eigene Fleisch schneiden.


HMMM kommisch könnte meinen das ich in einer Zeitschrifft vor paar Jahren gelesen habe das der Preis in Japan für Ace Combat 4 bei 12xx Yen lag.( war warscheinlich ein Druckfehler weil sonst wäre es echt zu billig)
johndoe460366
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Beitrag von johndoe460366 »

Also ich persönlich erachte Videospiele ohnehin als teures Hobby (ich selbst kann es mir z.B nicht leisten,alle Spiele auf meiner Wunschliste zu beschaffen),und sofern der Preis weiter steigt-was ja angesichts steigender Technikstandards usw und so fort höchstwahrscheinlich passieren wird-werden es wohl nicht alle Zocker bewerkstelligen können,alle Spiele,die sie spielen wollen auch tatsächlich ihr Eigen nennen zu können. ich denke es gibt eine gewisse preisliche Toleranzgrenze,die wohl bei jedem individuell ist. Aber sofern das Preis/Leistungsverhältnis stimmt,bin ich bereit,etwas mehr zu zahlen,ansonsten wird es mir wohl nicht erspart bleiben,auf das Erscheinen des Titels im Platinum bzw Players Choice Format zu warten.
johndoe-freename-68473
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Beitrag von johndoe-freename-68473 »

Damit würden sie sich zum Teil ins eigene Fleisch schneiden.
Richtig! Ich, für meinen Teil, hatte in meinem Beitrag jedoch das Thema der Resignierung gegenüber Preiserhöhungen angesprochen. Nichtsdestotrotz gebe ich dir zweifellos recht. In dem, was du ansprichst, finden wir nun die wirtschaftlich-wissenschaftliche Seite der Preispolitik der kommenden Konsolengeneration. Sicherlich ein Thema, über das wir Laien unzureichend diskutieren können. Was aber nicht heissen muss, dass wir nicht darüber diskutieren dürfen. ;-)
Nestromo
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Beitrag von Nestromo »

da kommen wir ja wiede zum Thema entwiklungskosten! Fette power, imense Entiklungskosten für ein nicht wirklich riesigen unterscheid. Oder doch eine leicht zu programierende platform unterstützen die auch eine sehr gute grafick leistung erbringen wird. Na klingelt es bei euch. Jo . Die fragen aller fragen hat Bin N noch eine Chance gegenüber den 3 bis 4 mal leistungstärkeren konkurenz

Revo
+ Revolution
+ leicht zu programieren
+ bessere ausreizung der konsole
+ klein , sieht gut aus
+ Extrem kleiner Preis
+ durch das leichte Programieren, eventuel niedrigere Kosten und damit günstigere spiele

PS3 UND XBOX 360
+ fette Power
+ multimedia bis zum abwinken
+ gewohnte gute kost mit besserer grafick( fortsezungen)


ich glaub mal das die breite masse so oder so genug spiele bekommt die auf allen systemen leufen werden siehe EA , EA Sports und andere multi games dadurch gibt es mal wieder keine großen unterschiede und die stärkeren konsolen werden nicht wirklich ausgereitzt außer von den exclusiv titeln.
johndoe-freename-82113
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Beitrag von johndoe-freename-82113 »

Nene... die beste Entwicklungsumgebung bietet MS mit der Xbox 360. Darauf kannst du schonmal deinen Arsch verwetten bevor du hier Nintendo lobst.

Das ist kein Scherz, frag mal die Entwickler. Das hat sich schon mit der Xbox gezeigt, wo hier die Lobeshymnen hingehören. ;)
johndoe-freename-50013
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Beitrag von johndoe-freename-50013 »

@milot

Denk nochmal über deinen Mercedes-Vergleich nach, der hinkt gewaltig.
johndoe-freename-82852
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Beitrag von johndoe-freename-82852 »

das die spiele vielleicht zu teuer sind (werden) das muss jeder für sich selbst entscheiden.ich finde die 60€ die wir jetzt schon für ein gutes,neues spiel berappen müssen enorm hoch.
deshalb kaufe ich meine spiele fast ausschliesslich nur bei ebay und 12sold.
wenn ich mir schon mal ein neues zulege(zB.GOD of WAR) dann kaufe ich es um 60€,spiele es durch und habe es dann wieder um 55€ bei ebay verkauft.

es gibt immer irgendwelche möglichkeiten günstig an sofware zu kommen. :o)
Nestromo
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Beitrag von Nestromo »

1. ich hab Bin N nicht gelobt wollte nur mal meine Gedanke so in die Runde werfen.

2. ich denke aber das der Revo doch einfacher zu programieren ist, er hat ja schließlich nur eine CPU. Und keine 3 oder 7.