Usul hat geschrieben:
Bruce Lee hat dem Kampfsport allerdings auch philosophische Aspekte abgewonnen und das Ganze aus einer alleinheitlichen Sicht betrachtet. Die Ring-Mentalität von UFC oder auch beim Boxen beißt sich meiner Meinung nach damit.
Klar beißt die sich mit Bruce Lees grundlegenden Ansichten, das sagt er auch selbst. Aber schon immer war er interessiert daran, einen fairen Wettkampf zu erschaffen, bei dem es um umfassendes Kampfsportkönnen geht. Vieles, was Bruce Lee in einem echten Kampf machen würde, darf man in der UFC nicht, und es schränkt die Kämpfer ein und führt wieder zu dem bekannten Versteiftsein. Allerdings ist es im Vergleich zu anderen Kampfsportarten die freiste die es gibt.
Bei MMA denkt der Unbedarfte z.B. daran, wie jemand am Boden liegt, der über ihm sitzt und so lange auf ihn eindrischt, bis der andere aufgibt oder der Ringrichter das Ganze abbbricht. Das ist natürlich nicht alles, woraus MMA (und eben das UFC) besteht, aber so etwas brennt sich eben ins Gedächtnis ein.
Klar, das ist das erste, was sie sehen. Wenn sie dann aber mal lernen, dass der am boden liegende gar nicht so unterlegen ist (kommt natürlich auf Position und so an) legt sich dass hoffe ich mal. ich denke dass kommt ja vor allem aus diesem gedanken "wenn einer am boden liegt is schluss" gleichbedeutend mit "wenn einer am boden liegt is schluss, weil er ko ist".
Bei solchen Bildern fällt es mir nicht leicht, an Bruce Lee und seinen Kampfstil und vor allem seine Kampfphilosophie zu denken. Rein im Wortsinn war es auch MMA, was er praktiziert hat... aber wenn ich mal einen schlechten Vergleich bringen darf:
Dann hast du aber nur die filme im kopf ^^ Bruce Lees Kampfstil in einer echten Situation würde sich durch präzise und direkte Angriffe (Bruce Lee LIEBTE den side kick auf das gegnerische bein, der "leg jab", der auch im MMA gerade sein Kommen feiert), immerwieder betont er die Wichtigkeit von Würfen, Griffen und Hebeln (das ist auch etwas, das man in den Filmen teils sehen kann. achte mal darauf, wie er mit den "Endgegnern" fertig wird).
Vanessa Mae hat Klassik mit Pop gemischt.
Helene Fischer mischt deutschen Schlager mit Elementen der internationalen Popmusik.
Fleshgod Apocalypse mischen Death Metal mit klassischen Elementen.
Faith No More sind allgemein die Götter des Crossover.
Würde man diese vier Acts in einem gemeinsamen Projekt erwarten? Bzw. gutheißen? Ich hätte da so meine Schwierigkeiten.
und letzten endes finde ich, dass sich kampfkunst stark von anderen KÜNSTEN unterscheidet, da man ihnen einen Wert bzw Nutzen zuschreiben kann. Was mir den Sieg bringt, ist nützlich.