Was ist daran moralisch eine Schande? Niemand hat sich abgesetzt, alle arbeiten weiter wie bisher an dem Produkt.Vernon hat geschrieben:Jenseits allem "So läuft Marktwirtschaft": Beileid an die Unterstützer. Moralisch eine Schande.
Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günstigeren Preis"
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- SethSteiner
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Naja, die Kickstarter Backer.
Das Facebook die ganze Firma kauft, war wohl nicht teil des Vorstellungsvideos. Die Frage ist weiterhin, wie mit denen weiter verfahren wird.
Das Facebook die ganze Firma kauft, war wohl nicht teil des Vorstellungsvideos. Die Frage ist weiterhin, wie mit denen weiter verfahren wird.
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Naja, warum sollte mit denen anders umgegangen werden als ohne FB-Deal?crewmate hat geschrieben:Naja, die Kickstarter Backer.
Das Facebook die ganze Firma kauft, war wohl nicht teil des Vorstellungsvideos. Die Frage ist weiterhin, wie mit denen weiter verfahren wird.
Die kriegen ihre Goodies und fertig. Ist ja nicht so, dass durch das Investemnt in Form des KS-Backings irgendeine Art von zukünftiger Mitbestimmung im geförderten Unternehmen entstehen würde...
boom
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Ich denke mal, das trägt auch zur Enttäuschung bei. Es gibt doch auch Seiten ähnlich wie Kickstarter, nur dass man dort mit seiner Spende gleichzeitig auch Teilhaber wird - kA wie die Seiten gerade heissen. Wenn ich da jetzt im Falle Oculus Rift ein bischen spinne, meinetwegen 50€ gespendet, 5 Mio kamen zusammen, dazu die 75 Mio weiteres Kapital, also gesamt 80 Mio Euro Firmenwert, die werden nu für 2000 Mio gekauft, wieviel sind meine 50€ Anteil nu wert? 1000€?Supabock hat geschrieben: Die kriegen ihre Goodies und fertig. Ist ja nicht so, dass durch das Investemnt in Form des KS-Backings irgendeine Art von zukünftiger Mitbestimmung im geförderten Unternehmen entstehen würde...
- SethSteiner
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Ja aber bei Kickstarter wird man normalerweise nicht Teilhaber. Ein Pledge ist kein Aktienkauf. Das Vorstellungsvideo stellte das Projekt vor und das gibt es ja immer noch.
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Das wären ja dann fast 5 Milliarden DM vor der Euro-Umstellung gewesen!Vernon hat geschrieben:Wenn ich da jetzt im Falle Oculus Rift ein bischen spinne, meinetwegen 50€ gespendet, 5 Mio kamen zusammen, dazu die 75 Mio weiteres Kapital, also gesamt 80 Mio Euro Firmenwert, die werden nu für 2000 Mio gekauft, wieviel sind meine 50€ Anteil nu wert? 1000€?
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Jaajaa, ich hab mich ja mit "spinnen" etwas rausgeredet.^^Usul hat geschrieben:Das wären ja dann fast 5 Milliarden DM vor der Euro-Umstellung gewesen!Vernon hat geschrieben:Wenn ich da jetzt im Falle Oculus Rift ein bischen spinne, meinetwegen 50€ gespendet, 5 Mio kamen zusammen, dazu die 75 Mio weiteres Kapital, also gesamt 80 Mio Euro Firmenwert, die werden nu für 2000 Mio gekauft, wieviel sind meine 50€ Anteil nu wert? 1000€?
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
In dem Sinne, das sie ihr Produkt nun zu anderen Konditionen bekommen, als ohne FB.Vernon hat geschrieben:Ich denke mal, das trägt auch zur Enttäuschung bei. Es gibt doch auch Seiten ähnlich wie Kickstarter, nur dass man dort mit seiner Spende gleichzeitig auch Teilhaber wird - kA wie die Seiten gerade heissen. Wenn ich da jetzt im Falle Oculus Rift ein bischen spinne, meinetwegen 50€ gespendet, 5 Mio kamen zusammen, dazu die 75 Mio weiteres Kapital, also gesamt 80 Mio Euro Firmenwert, die werden nu für 2000 Mio gekauft, wieviel sind meine 50€ Anteil nu wert? 1000€?Supabock hat geschrieben: Die kriegen ihre Goodies und fertig. Ist ja nicht so, dass durch das Investemnt in Form des KS-Backings irgendeine Art von zukünftiger Mitbestimmung im geförderten Unternehmen entstehen würde...
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Beim moralischen Standpunkt spielt auch eine Rolle, dass ein mit Kickstarter finanziertes Projekt gewinnbringend verkauft wird, im Austausch gegen - im schlimmsten Fall - jegliche Kontrolle. Wie immer das ausgeht und bewerted werden mag, KS als Plattform hat die Situation auf jeden Fall geschadet.
Naja, ganz so einfach ist es nicht. Ein Problem könnte vor allem dann entstehen, wenn virtual Reality tatsächlich in die Nähe des zentralen Geschäftsbereichs rücken sollte. Dann wird es Einflussnahme geben, in welcher Form auch immer. Aus der Richtung kommen ja viele Befürchtungen.Usul hat geschrieben:Eben das ist der entscheidende Punkt. Das macht mich auch zuversichtlich, daß es bei OR zumindest erfreulich weiter gehen wird.Temeter hat geschrieben:Nach ein bischen Recherche fiel mir allerdings auf, dass Facebook eigentlich nicht gerade eine Geschichte mit dem Rumpfuschen in aufgekauften Unternehmen hat.
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Bis es mal so weit ist, wird es aber eben das OR geben und wir werden unseren Spaß daran haben. Und es wird genügend Freaks geben, die das Ding dann unabhängig von der von Facebook geplanten Implementierung nutzen können.Temeter hat geschrieben:Naja, ganz so einfach ist es nicht. Ein Problem könnte vor allem dann entstehen, wenn virtual Reality tatsächlich in die Nähe des zentralen Geschäftsbereichs rücken sollte. Dann wird es Einflussnahme geben, in welcher Form auch immer. Aus der Richtung kommen ja viele Befürchtungen.
Was mich bei diesem Thema stört, ist der Pessimismus. Es gibt keine ausreichenden Hinweise auf einen "guten" oder "schlechten" Ausgang dieser Zusammenarbeit... wäre das Leben nicht einfacher und schöner, wenn wir dann einfach optimistischer sind und an einen "guten" Ausgang glauben? Natürlich kann es am Ende ein totaler Reinfall werden oder ein Facebook-Monster. Aber darüber können wir uns dann zu gegebener Zeit auslassen.
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Was bitte sehr kann Kickstarter oder Oculus dafür, wenn die Backer den Sinn hinter Crowdfunding über Kickstarter anscheinend nicht verstanden haben?
Kickstarter ist lediglich dafür da Projekte vorzustellen und Leuten die Möglichkeit zu geben vorab gegen das Produkt oder andere Leistungen Geld investieren zu können damit das Projekt erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Und damit hat es sich auch schon. Wie es mit der Firma dann weiter geht mag interessant sein, aber dabei ist egal ob man nun Backer war oder die Kampagne einfach so mitverfolgt hat. Die Backer kriegen das versprochene für ihr Pledge Level und damit hat sich die Sache. Die Projekt Initiatoren sind zwar sicherlich auf ewig dankbar, aber zu nichts weiter verpflichtet den Backern gegenüber, wenn diese ihre Leistungen erhalten haben.
Im Grunde gibt es da eigentlich nicht viel zu sagen. Selbst wenn FB jetzt Oculus aufgekauft hat, na und? Es ist ja nicht so das FB nun Oculus auflöst und die Brille im Keller wegsperrt (huhu EA
), sie investieren in Oculus um es noch besser machen zu können. Sicherlich kann man FB für FB.com kritisieren, aber mir scheint daneben haben sie inzwischen so einige andere Projekte, die deutlich weniger Kritikpotential und durchaus auch positive Seiten zeigen. Und ich finde es generell besser den Firmen eher zu zeigen was sie gut machen als ein komplett Boykott (gut, bei manchen Firmen kann man das getrost machen - nochmal huhu EA
), Firmen dürfen ruhig sehen welche ihrer Produkte gut ankommen und welche nicht.
Kickstarter ist lediglich dafür da Projekte vorzustellen und Leuten die Möglichkeit zu geben vorab gegen das Produkt oder andere Leistungen Geld investieren zu können damit das Projekt erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Und damit hat es sich auch schon. Wie es mit der Firma dann weiter geht mag interessant sein, aber dabei ist egal ob man nun Backer war oder die Kampagne einfach so mitverfolgt hat. Die Backer kriegen das versprochene für ihr Pledge Level und damit hat sich die Sache. Die Projekt Initiatoren sind zwar sicherlich auf ewig dankbar, aber zu nichts weiter verpflichtet den Backern gegenüber, wenn diese ihre Leistungen erhalten haben.
Im Grunde gibt es da eigentlich nicht viel zu sagen. Selbst wenn FB jetzt Oculus aufgekauft hat, na und? Es ist ja nicht so das FB nun Oculus auflöst und die Brille im Keller wegsperrt (huhu EA
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Sie vermitteln das unzureichend. Sieht man doch auch an den ständigen Fragen wie "Kriege ich mein Geld zurück, wenn die das nicht schaffen?" oder "Warum geht das nur mit Kreditkarte?"
Davon abgesehen, das ist eben die Masse des Internets mit Trends etc. Wenn wir da anfangen, hören wir nicht mehr auf.
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Ich sehe Kickstarter da schon etwas romantischer. Ja im Grunde geht es nur um Geld und die Erfüllung der Rewards, aber ich hoffe auch immer das die Firmen die ich unterstütze im Idealfall unabhängig werden.
Wie genial wäre es wenn Obsidian, Inxile, Larian und co. selbstständig auch mittelgroße Projekte stemmen könnten, ähnlich wie CDP. Den zwischen AAA und kleinen Indie-Projekten klafft ein Loch, das momentan fast nur durch Crowdfunding ausgefüllt wird.
Wahrscheinlich ist das alles nur Wunschdenken und die genannten Firmen müssen nach ihrem Kickstarter Ausflug wieder unter die Fuchtel eines Majors um zu überleben, aber das Wunschdenken ist trotzdem schön, vermutlich naiv, aber schön.
Der Aufkauf von Oculus VR war der harte Schlag der Realität dass es eben doch nicht so einfach läuft.
Wie genial wäre es wenn Obsidian, Inxile, Larian und co. selbstständig auch mittelgroße Projekte stemmen könnten, ähnlich wie CDP. Den zwischen AAA und kleinen Indie-Projekten klafft ein Loch, das momentan fast nur durch Crowdfunding ausgefüllt wird.
Wahrscheinlich ist das alles nur Wunschdenken und die genannten Firmen müssen nach ihrem Kickstarter Ausflug wieder unter die Fuchtel eines Majors um zu überleben, aber das Wunschdenken ist trotzdem schön, vermutlich naiv, aber schön.
Der Aufkauf von Oculus VR war der harte Schlag der Realität dass es eben doch nicht so einfach läuft.
- SethSteiner
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Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Weiß nicht aber Oculus VR ist doch was ganz anderes. In der Videospielbranche sind die Publisher stellenweise ein richtiges Problem, die Unabhängigkeit scheint mit Kickstarter nicht nur mehr möglich zusein, sondern wird praktiziert. Oculus hingegen ist Hardware und die Firma wurde nicht von einem bekannten Hardwareriesen aufgekauft, erst Recht keinen von dem man bereits einige negative Erfahrungen gemacht hat. Stattdessen ist es Facebook und die negativen Erfahrungen damit, betreffen bislang Facebook allein und keine Hardware.
Re: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günst
Du zitierst gerade die Nutzungsbedingungen. Die haben aber rein gar nichts mit der eigentlichen Kritik zutun, noch kannst du Backern erzählen, was sie von einer Kampagne erwarten sollen. Bei Kickstarter verkauft man weniger das Pledgelevel, als vielmehr Ideen und setzt auf Vertrauen. OR hätte niemals solche Unterstützung erfahren, wenn nur ein unfertiges Devkit geplant wäre.Balmung hat geschrieben:Was bitte sehr kann Kickstarter oder Oculus dafür, wenn die Backer den Sinn hinter Crowdfunding über Kickstarter anscheinend nicht verstanden haben?
Kickstarter ist lediglich dafür da Projekte vorzustellen und Leuten die Möglichkeit zu geben vorab gegen das Produkt oder andere Leistungen Geld investieren zu können damit das Projekt erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Und damit hat es sich auch schon. Wie es mit der Firma dann weiter geht mag interessant sein, aber dabei ist egal ob man nun Backer war oder die Kampagne einfach so mitverfolgt hat. Die Backer kriegen das versprochene für ihr Pledge Level und damit hat sich die Sache. Die Projekt Initiatoren sind zwar sicherlich auf ewig dankbar, aber zu nichts weiter verpflichtet den Backern gegenüber, wenn diese ihre Leistungen erhalten haben.
Das Urteil über die fortlaufende Entwicklung ist jedem selbst überlassen und ist das eigentliche Ziel der Kampagne. Überhaupt, wo kommt eigentlich der hier desöfteren auftauchende Gedanke her, Legalität rechtfertige Entscheidungen?
