Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-App-Abzocke auf
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- 4P|BOT2
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Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-App-Abzocke auf
Der britische Staat will die Abzocke mit verführerisch werbenden In-App-Käufen in Spielen eindämmen: Wie Spiegel Online berichtet, hat das das britische Amt für Verbraucherschutz und Wettbewerbsaufsicht (OFT) acht Grundregeln ausgearbeitet, an die sich die Entwickler von Free-to-Play-Spielen halten müssen, wenn sie Kunden zum Bezahlen auffordern. Das pdf-Dokument lässt sich hier einsehen.Die konkr...
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Pirouette
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Och, menno. Das zerstört doch völlig die Immersion in meinem Pferdesammelspiel! Wie können die es wagen?!Oder (bei einem Pferdesammelspiel): Einzelne Tiere kosten zwischen X und Y Euro, Spieler kaufen am häufigsten das Einhorn für 1,49 britische Pfund.
- Solon25
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Hoffentlich macht das Schule. Ich hab das eine oder andere mal versucht bei einem f2p Spiel zu den Preisen zu gelangen, ohne Registrierung und Anmeldung im Shop kriegt man die nicht zu sehen..
- greenelve
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Kann ich auch nur befürworten. Obschon die Formulierung "am meisten gekauft wurde..." als Information über Preise bizarr klingt. 
- (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Jetzt hat EA tatsächlich noch den Verbraucherschutz auf den Radar geholt mit unrealistisch hohen Preisangeboten. 
- Mirabai
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Selbst jetzt, gibt es bestimmt noch Spieler die EA verteidigen...
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calmon
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Kommentar
Ein Lob an den britischen Staat! Sicherlich wird es im ersten Schritt noch nicht ganz Reibungslos laufen aber es muss hier Einhalt geboten werden. Aus Spielersicht sehe ich das positiv da vielleicht endlich ein Umdeckung in kruden Vermaktungsstrategien stattfindet.
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arctangent
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
I hate to be that guy, aber was sind denn bitte "die wahren Kosten" eines Dungeon Keepers? Oder Candy Crush Sagas? Oder Tiny Towers?
Oder wenn wir schonmal dabei sind: Forza 5?
Ich bin kein F2P-Experte, aber die mir bekannten Spiele funktionieren nach dem Prinzip "Warte bzw. grinde wie blöde oder wirf halt Geld drauf". Aber letztlich kann man doch selbst bei Dungeon Keeper die "wahren Kosten" bei Null halten, oder? Man wird halt alt und grau dabei.
Oder wenn wir schonmal dabei sind: Forza 5?
Ich bin kein F2P-Experte, aber die mir bekannten Spiele funktionieren nach dem Prinzip "Warte bzw. grinde wie blöde oder wirf halt Geld drauf". Aber letztlich kann man doch selbst bei Dungeon Keeper die "wahren Kosten" bei Null halten, oder? Man wird halt alt und grau dabei.
Zuletzt geändert von arctangent am 04.02.2014 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Die Mutter der Idioten ist immer schwanger! Und irgendjemand muss uns doch als schlechtes Beispiel dienen, wie soll der Rest denn sonst lernen?Mirabai hat geschrieben:Selbst jetzt, gibt es bestimmt noch Spieler die EA verteidigen...
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rexcel
- Beiträge: 89
- Registriert: 15.10.2009 16:03
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Finde ich sehr gut.
Zum einen müssen Kinder geschützt werden, und zum anderen müssen auch die erwachsenen "Verbraucher" von diesen Richtlinien unterstützt werden.
Denn es ist unfair wenn ein Spiel scheinbar kostenfrei erscheint (oder mit günstigen In-App Käufen arbeitet) und dann plötzlich höhere Kosten als erwartet anstehen.
Man stelle sich das im Kino vor. Man guckt bis 10 min vor dem Ende und dann muss man plötzlich 2 Euro bezahlen um den Schluss sehen zu dürfen. Das Argument: "kann sich ja jeder selber aussuchen ob er das Ende sehen möchte" ist hier deplatziert. Es ist einfach nur Abzocke.
Zum einen müssen Kinder geschützt werden, und zum anderen müssen auch die erwachsenen "Verbraucher" von diesen Richtlinien unterstützt werden.
Denn es ist unfair wenn ein Spiel scheinbar kostenfrei erscheint (oder mit günstigen In-App Käufen arbeitet) und dann plötzlich höhere Kosten als erwartet anstehen.
Man stelle sich das im Kino vor. Man guckt bis 10 min vor dem Ende und dann muss man plötzlich 2 Euro bezahlen um den Schluss sehen zu dürfen. Das Argument: "kann sich ja jeder selber aussuchen ob er das Ende sehen möchte" ist hier deplatziert. Es ist einfach nur Abzocke.
- greenelve
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Zuerst einmal die klare Ansage, wie die Kosten aufgestellt sind. Was kann ich kaufen und wie viel bezahlt man dafür. Daher auch der Verweis auf "am meisten gekauft wurde...." um zu zeigen, welche Kosten am wahrscheinlichsten anfallen.arctangent hat geschrieben:I hate to be that guy, aber was sind denn bitte "die wahren Kosten" eines Dungeon Keepers? Oder Candy Crush Sagas? Oder Tiny Towers?
Oder wenn wir schonmal dabei sind: Forza 5?
Bei Forza 5 muss man doch nicht grinden um im Spiel weiterzukommen, oder? Also im Sinne von: Um diese Rennserie abzuschließen grinde 15 Stunden oder kaufe dir das Paket für 4,99". Es geht hierbei um f2p Spiele, die klar auf den Itemshop zugeschneidert sind und durch die Regelung ein schneller Überblick ermöglicht werden soll, was der Shop kostet.
Fehlt nur noch ein Filter um alle Spiele mit Beträgen "über x Euro" auszublenden.
Zuletzt geändert von greenelve am 04.02.2014 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
- Mirabai
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Auch wahr. Vll Ändern sich jetzt etwas, zumin. in England.Kajetan hat geschrieben:Die Mutter der Idioten ist immer schwanger! Und irgendjemand muss uns doch als schlechtes Beispiel dienen, wie soll der Rest denn sonst lernen?Mirabai hat geschrieben:Selbst jetzt, gibt es bestimmt noch Spieler die EA verteidigen...
- Kajetan
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Merkste was? Genau DAS ist ja der Knackpunkt der ganzen Sache. Damit werden die Anbieter gezwungen das Angebot preislich zu deckeln, anstatt es heimtückisch nach oben offen zu lassen.arctangent hat geschrieben:I hate to be that guy, aber was sind denn bitte "die wahren Kosten" eines Dungeon Keepers? Oder Candy Crush Sagas? Oder Tiny Towers?
Oder wenn wir schonmal dabei sind: Forza 5?
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Nanimonai
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap
Das erinnert mich an bestimmte Telekommunikationsanbieter, die es einem so schwer wie möglich machen, ohne längere Recherche herauszufinden, wie lange der eigene Vertrag eigentlich noch läuft, damit der ein oder andere in die automatische Verlängerung läuft.Solon25 hat geschrieben:Hoffentlich macht das Schule. Ich hab das eine oder andere mal versucht bei einem f2p Spiel zu den Preisen zu gelangen, ohne Registrierung und Anmeldung im Shop kriegt man die nicht zu sehen..
