Synonyme (Deutsch) für "Salon": Wohnzimmer · Stubefirestarter111 hat geschrieben:wohnzimmerfähig hätte ich noch verstanden... .
Valve: Details zu den ersten Steam Machines
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- Erm... What?
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Denke ich nicht. Die Online-Zahlen beruhen nur auf den PC-Besitzern. Und warum sollten die sich eine Steam Machine zulegen? Ich, als ebensolcher, sehe zumindest keinen Grund.ICHI- hat geschrieben:Steam Machines werden sich irgendwan besser verkaufen als Stationäre Konsolen.
Man brauch sich nur die Online Zahlen von Steam ansehen die alle Konsolen zusammen alt aussehen
lassen. Call of Duty ist das meistgespielte Online Konsolengame aber die Zahlen im vergleich
zu den PC Online Spielerzahlen sind lächerlich gering. Mehr brauch man nicht sagen.
- Mr.H3artBe4t
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
@firestarter111
Das was ich meine ist: Ein Equivalent zu den Konsolen, Kiste hinstellen, plug&play. Nicht nur für Dich oder für mich, (keine Werbung hat mir den Kopf verdreht, seit jahren PCler, meine PS3 ist bedeckt von Staub) nein sondern für die breite Masse. Ich dachte Valve will den PC als Spieleplattform für die Masse Salonfähig machen. Kommt man nun mit Preisen jenseits der 1000€ wird das nichts. Die Preise der guten Hardware ist jenseits von gut und böse und die billigeren Varianten haben kein Laufwerk! Wer kommt denn auf so eine Idee? Deswegen find ichs enttäuschend. Zudem muss ich Madaa recht geben: Jemand der eh keine Ahnung hat vom PC und sich nun eine kaufen möchte, wird nur noch mehr durcheinander sein als davor.
@Erm... What?
Also kann man diesen Punkt doch verstehen
Das was ich meine ist: Ein Equivalent zu den Konsolen, Kiste hinstellen, plug&play. Nicht nur für Dich oder für mich, (keine Werbung hat mir den Kopf verdreht, seit jahren PCler, meine PS3 ist bedeckt von Staub) nein sondern für die breite Masse. Ich dachte Valve will den PC als Spieleplattform für die Masse Salonfähig machen. Kommt man nun mit Preisen jenseits der 1000€ wird das nichts. Die Preise der guten Hardware ist jenseits von gut und böse und die billigeren Varianten haben kein Laufwerk! Wer kommt denn auf so eine Idee? Deswegen find ichs enttäuschend. Zudem muss ich Madaa recht geben: Jemand der eh keine Ahnung hat vom PC und sich nun eine kaufen möchte, wird nur noch mehr durcheinander sein als davor.
@Erm... What?
Also kann man diesen Punkt doch verstehen
- hardcoreHARALD
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
(das) wohnzimmer auf spanisch: (el) salónErm... What? hat geschrieben:Synonyme (Deutsch) für "Salon": Wohnzimmer · Stubefirestarter111 hat geschrieben:wohnzimmerfähig hätte ich noch verstanden... .
aber genug spanisch unterricht, geht ja wirklich weit am thema vorbei ¿no cierto?^^
- Alter Sack
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Und dann schaut man sich Fifa an ... und dann ist es genau umgekehrt. Der Vergleich hinkt doch.ICHI- hat geschrieben:Steam Machines werden sich irgendwan besser verkaufen als Stationäre Konsolen.
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Ich bin Konsolero und hatte gehofft das hier ein Zwitter ensteht zwischen Konsole und PC. Und was ist gekommen (bis jetzt). Mehr oder weniger (mehr weniger
- OriginalSchlagen
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
an den haaren herbeigezogen. steam ist mittlerweile absoliter zwang. für die nextgen braucht man keine steammachine. für die nächste generation an konsolenspielen benötigt man allerdings eine neue konsole.ICHI- hat geschrieben:Steam Machines werden sich irgendwan besser verkaufen als Stationäre Konsolen.
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zu den PC Online Spielerzahlen sind lächerlich gering. Mehr brauch man nicht sagen.
ausserdem fehlt das marketing, sowohl für hard- als auch software. und das wichtigste. es fehlt an qualtität. technische maue und verbuggte spiele sind die regel. das ist nicht der einzige grund warum steammachines überflüssiger sind. muss man sich nur vor augen führen wie sich die pc hardware in den nächsten paar jahren wandeln wird.
last but not least. bzgl. online gaming. wie gut wird man mit dem steamcontroller im kompetitiven mp eines rts oder fps mithalten können wenn eine überwiegende mehrzahl der gegenspieler mit m&kb zocken?
Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Ich sehe mich eher als Steam Fan und habe mich sehr auf die Machine gefreut, aber das hier ist ein Schlag ins Gesicht.
Warum sollte ich mir so was kaufen, wenn ich für 500€ (man bedenke das die günstigste Variante 1 zu 1 umgerechnet bei uns angeboten werden wird) meinen jetzigen, guten PC aufrüsten kann und damit wohl sogar noch billiger weg komme? Mainboard, CPU, Ram und ich hab mindestens was gleichwertiges mit meiner GTX 760.
Das OS braucht man dank Big Picture Mode von Steam auch eher weniger. Und selbst wenn...Dual Boot ist ja nun nichts unmögliches auf einem normalen PC
Schade Valve, man hätte den PC günstig machen können und so die Verbreitung steigern.
Warum sollte ich mir so was kaufen, wenn ich für 500€ (man bedenke das die günstigste Variante 1 zu 1 umgerechnet bei uns angeboten werden wird) meinen jetzigen, guten PC aufrüsten kann und damit wohl sogar noch billiger weg komme? Mainboard, CPU, Ram und ich hab mindestens was gleichwertiges mit meiner GTX 760.
Das OS braucht man dank Big Picture Mode von Steam auch eher weniger. Und selbst wenn...Dual Boot ist ja nun nichts unmögliches auf einem normalen PC
Schade Valve, man hätte den PC günstig machen können und so die Verbreitung steigern.
Hallo. Ich suche eine Schallplatte, auf der James Last Songs von Nelly Furtado singt - auf dem Banjo.
Auf dem Cover soll James Last mit ausgebreiteten Armen und Kreuzigungswunden sein. Hat jemand so etwas?
Auf dem Cover soll James Last mit ausgebreiteten Armen und Kreuzigungswunden sein. Hat jemand so etwas?
- Master Chief 1978
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Tja da solltest du aber auch bedenken das man zum beispiel als PC Only Zocker wohl kaum um einen Steam Account vorbei kommt wenn man denn auch Aktuelle Games Spielen will. Warum wird sowas immer gerne vergessen?ICHI- hat geschrieben:Steam Machines werden sich irgendwan besser verkaufen als Stationäre Konsolen.
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Jo 6000 für ne Steam Machine! Da würde ich mir lieber für die Hälfte nen gescheiten Tower zusammen stellen und den rest für schlechte Zeiten oder die nächste Stromrechnung beiseite legen.
- Kampfhamster
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Bis auf sehr wenige Ausnahmen (iBuyPower, Alienware und Gigabyte) finde ich die Maschinen auch optisch fürs Wohnzimmer äußerst unansprechend. Entweder fast gewöhnliche, zu große, bunte oder einfach billig-schwarz-blecherne Gehäuse. Für ein Wohnzimmer in dieser Preisklasse ein ziemliches NoGo.
Du bist Herr deiner Worte. Doch einmal gesprochen, beherrschen sie dich.
- Master Chief 1978
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Weiß auch garnicht warum jemand ein Problem damit hat seinen Tower ins Wohnzimmer zu stellen. Ja ut es sieht nicht so toll aus aber es gibt doch auch Gehäuse die recht unauffällig aussehen etc. Und dank Funkmäusen und Tastaturen sollte es kein Problem sein den Tower auch dort hin zu stellen wo er nicht jedem gleich ins Auge springt!Kampfhamster hat geschrieben:Bis auf sehr wenige Ausnahmen (iBuyPower, Alienware und Gigabyte) finde ich die Maschinen auch optisch fürs Wohnzimmer äußerst unansprechend. Entweder fast gewöhnliche, zu große, bunte oder einfach billig-schwarz-blecherne Gehäuse. Für ein Wohnzimmer in dieser Preisklasse ein ziemliches NoGo.
Und dann hast du jeh nach ausstattung ein wirkliches All in One Multimedia Gerät im Wohnzimmer!
- Kampfhamster
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Ein Problem hätte ich persönlich damit nicht. Wenn ich es täte, sollte es aber nicht die Größenordnung eines Minitowers übersteigen - diese zu erreichen, ist schon kritisch.Master Chief 1978 hat geschrieben:Weiß auch garnicht warum jemand ein Problem damit hat seinen Tower ins Wohnzimmer zu stellen. Ja ut es sieht nicht so toll aus aber es gibt doch auch Gehäuse die recht unauffällig aussehen etc. Und dank Funkmäusen und Tastaturen sollte es kein Problem sein den Tower auch dort hin zu stellen wo er nicht jedem gleich ins Auge springt!
Und dann hast du jeh nach ausstattung ein wirkliches All in One Multimedia Gerät im Wohnzimmer!
Eben, es sieht nicht gut aus; und das für diesen Preis. Stellen wir uns ein steriles, avantgardistisches Wohnzimmer vor, alles in schwarz-weiß und dann leuchtet da wie eine Discokugel das 6000$ Falcon rum. Gänge auch günstiger, aber das wäre nicht im Sinne der Neureichen (an den Haaren herbeigezogene Annahme).
Gut, also verstecken, aber das Ding mit seiner/n Titan. Da brauchts einen logistisch ausgeklügelt gekühlten Ort.
Oder man baut sich einfach selbst einen unauffälligen HTPC zusammen
Edit: oder was einfach noch unauffälliger im Wohnzimmer aussähe, da Gang und Gäbe: Playstation, Xbox, Wii. Klein, leise, günstig und in für Laien verständlichen Grenzen variabel (HDD).
Du bist Herr deiner Worte. Doch einmal gesprochen, beherrschen sie dich.
- Alter Sack
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Das kommt auch immer aufs Umfeld an. Wir sind eine Familie und das Wohnzimmer ist der soziale Mittelpunkt (neben der Küche) und nicht das Spielezimmer vom PapaMaster Chief 1978 hat geschrieben:Weiß auch garnicht warum jemand ein Problem damit hat seinen Tower ins Wohnzimmer zu stellen. Ja ut es sieht nicht so toll aus aber es gibt doch auch Gehäuse die recht unauffällig aussehen etc. Und dank Funkmäusen und Tastaturen sollte es kein Problem sein den Tower auch dort hin zu stellen wo er nicht jedem gleich ins Auge springt!Kampfhamster hat geschrieben:Bis auf sehr wenige Ausnahmen (iBuyPower, Alienware und Gigabyte) finde ich die Maschinen auch optisch fürs Wohnzimmer äußerst unansprechend. Entweder fast gewöhnliche, zu große, bunte oder einfach billig-schwarz-blecherne Gehäuse. Für ein Wohnzimmer in dieser Preisklasse ein ziemliches NoGo.
Und dann hast du jeh nach ausstattung ein wirkliches All in One Multimedia Gerät im Wohnzimmer!
Und so ein Tower verschandlet das Wohnzimmer schon immens. Und Konsolen haben da den Vorteil (wie von Kampfhamster schon genannt) das sie sich unauffällig einfügen lassen. Außerdem sind Konsolen sogar für Nicht- (oder Anti) Gamer kein ungewöhnliches Bild im Wohnzimmer.
- Master Chief 1978
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Natürlich kommt es auf das Umfeld an, das ist keine Frage, nur wie schon gesagt bekommst du mittlerweile auch Minigehäuse etc. Und mit den richtigen Programmen ersetzt du auch das ein oder andere Gerät! Natürlich kann man mittlerweile auch per Fernseher oder BR Player ins Netz etc.Alter Sack hat geschrieben: Das kommt auch immer aufs Umfeld an. Wir sind eine Familie und das Wohnzimmer ist der soziale Mittelpunkt (neben der Küche) und nicht das Spielezimmer vom Papa![]()
Und so ein Tower verschandlet das Wohnzimmer schon immens. Und Konsolen haben da den Vorteil (wie von Kampfhamster schon genannt) das sie sich unauffällig einfügen lassen. Außerdem sind Konsolen sogar für Nicht- (oder Anti) Gamer kein ungewöhnliches Bild im Wohnzimmer.
Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Ich habe das Gefühl, dass ein großer Teil der Gaming Community diese Geräte noch immer nicht verstanden hat.
Wir haben es mir einer neuen Geräte-Klasse zu tun, die eigentlich gar nicht so neu ist. So wie Tablets vor einigen Jahren. Die gab es schon eine Weile, aber niemand hat sich dafür interessiert. Dann kamen iPad und Android und von überall hieß es nur: Wer braucht denn sowas? Unnütz! Zu Teuer! Da kann ich mir besser ein vollwertiges Notebook kaufen!
Heute hat sich die Geräteklasse etabliert, die VK-Zahlen klassischer PC-Systeme gehen zurück, aber Tablets haben die Geräte nicht ersetzt, die User haben trotzdem noch ihren Computer. Sie sind eine Ergänzung, für User die sich sowas wünschen.
Genau das machen auch die Steam Machines. Ich glaube auch nicht dass man damit im großen Stil die Kids von den Konsolen weg locken wird, und der Hardcore-PC-Zocker wird dafür auch nicht seinen selbstgebauten Gaming-Rechner aufgeben.
Aber wer bereits PC-Spieler und Steam-User ist, der hat in der Regel auch schon viele Spiele. Und der will vielleicht auch mal im Wohnzimmer auf der Couch spielen. Was tun? Sich eine Konsole kaufen, und nochmal Geld für das gleiche Spiel auf einer anderen Plattform zahlen? Oder einfach den PC an den Fernseher anschließen?
Letzteres machen ja schon einige Leute, aber es ist eher unkomfortabel. Gamepads und Spiele die sie unterstützen sind auf dem PC heute nicht ungewöhnlich, bei Multiplattform-Spielen eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber in der Regel braucht man nach wie vor zusätzlich Maus und Tastatur zur Bedienung des OS. Einige stört es nicht, viele finden es lästig und nutzen deshalb keinen PC im Wohnzimmer.
Hier kommt SteamOS ins Spiels und erleichtert die Navigation und die Bedienung, da alles per Gamepad steuerbar ist. Ich denke SteamOS wird sich daher auch bei selbstgebauten Wohnzimmer-Gaming-PCs durchsetzen, sobald ausreichend Spiele für Linux verfügbar sind. Ist ja schließlich kostenlos verfügbar, und (gefühlt) gerade in Deutschland ist der gemeine Zocker ja sehr kostenbewusst und wird nicht müde vorzurechnen wie günstig sich Computer selbst zusammen bauen lassen.
Wer darauf trotzdem keine Lust hat, kann jetzt zur vorgefertigten Steam-Maschine greifen, die im Zweifel besser im Wohnzimmer aussehen kann als ein handelsüblicher Rechner, aber das ist Geschmackssache.
Und auch die günstigen Steam Machines erfüllen ihren Zweck, gerade in Haushalten in denen ein regulärer Gaming-PC vorhanden ist: Per SteamOS werden sich Spiele nämlich vom einen auf den anderen Rechner streamen lassen, und dadurch wird wieder egal wie stark die Hardware in der Wohnzimmer-Box ist, wenn die Berechnung im Desktop-PC stattfindet.
Zusammengefasst: Wer PC Spiele auf der Couch vor dem Fernseher mit dem Gamepad spielen möchte kann das jetzt komfortabler als je zuvor und er hat viele Möglichkeiten das zu tun: einen normalen Rechner anschließen, einen HTPC oder eine Steam Machine (ein HTPC mit SteamOS) selbst bauen oder sich eines der Komplett-Geräte kaufen.
Valve interessiert es wahrscheinlich eher weniger wie viele Steam Machines am Ende des Tages verkauft werden. Die wollen keine Hardware verkaufen. Durch ihre Vormachtstellung im PC-Spiele-Bereich geht es nur um eines: Die Leute sollen mehr PC-Spiele spielen, nicht nur am Schreibtisch, auch auf der Couch, denn an Steam kommt man bei PC-Gaming kaum vorbei. Je mehr Leute es nutzen desto mehr Leute kaufen ihre Spiele bei Steam, und das ist das Ziel. Wer keine Steam Machine kaufen will baut sich eine, wer keine braucht lässt die Finger davon. Kein Grund sich darüber aufzuregen. Auf welche Weise auch immer, ich denke PC-Gaming im Wohnzimmer ist ein Trend und man wird es in der nächsten Zeit immer häufiger sehen.
Wir haben es mir einer neuen Geräte-Klasse zu tun, die eigentlich gar nicht so neu ist. So wie Tablets vor einigen Jahren. Die gab es schon eine Weile, aber niemand hat sich dafür interessiert. Dann kamen iPad und Android und von überall hieß es nur: Wer braucht denn sowas? Unnütz! Zu Teuer! Da kann ich mir besser ein vollwertiges Notebook kaufen!
Heute hat sich die Geräteklasse etabliert, die VK-Zahlen klassischer PC-Systeme gehen zurück, aber Tablets haben die Geräte nicht ersetzt, die User haben trotzdem noch ihren Computer. Sie sind eine Ergänzung, für User die sich sowas wünschen.
Genau das machen auch die Steam Machines. Ich glaube auch nicht dass man damit im großen Stil die Kids von den Konsolen weg locken wird, und der Hardcore-PC-Zocker wird dafür auch nicht seinen selbstgebauten Gaming-Rechner aufgeben.
Aber wer bereits PC-Spieler und Steam-User ist, der hat in der Regel auch schon viele Spiele. Und der will vielleicht auch mal im Wohnzimmer auf der Couch spielen. Was tun? Sich eine Konsole kaufen, und nochmal Geld für das gleiche Spiel auf einer anderen Plattform zahlen? Oder einfach den PC an den Fernseher anschließen?
Letzteres machen ja schon einige Leute, aber es ist eher unkomfortabel. Gamepads und Spiele die sie unterstützen sind auf dem PC heute nicht ungewöhnlich, bei Multiplattform-Spielen eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber in der Regel braucht man nach wie vor zusätzlich Maus und Tastatur zur Bedienung des OS. Einige stört es nicht, viele finden es lästig und nutzen deshalb keinen PC im Wohnzimmer.
Hier kommt SteamOS ins Spiels und erleichtert die Navigation und die Bedienung, da alles per Gamepad steuerbar ist. Ich denke SteamOS wird sich daher auch bei selbstgebauten Wohnzimmer-Gaming-PCs durchsetzen, sobald ausreichend Spiele für Linux verfügbar sind. Ist ja schließlich kostenlos verfügbar, und (gefühlt) gerade in Deutschland ist der gemeine Zocker ja sehr kostenbewusst und wird nicht müde vorzurechnen wie günstig sich Computer selbst zusammen bauen lassen.
Wer darauf trotzdem keine Lust hat, kann jetzt zur vorgefertigten Steam-Maschine greifen, die im Zweifel besser im Wohnzimmer aussehen kann als ein handelsüblicher Rechner, aber das ist Geschmackssache.
Und auch die günstigen Steam Machines erfüllen ihren Zweck, gerade in Haushalten in denen ein regulärer Gaming-PC vorhanden ist: Per SteamOS werden sich Spiele nämlich vom einen auf den anderen Rechner streamen lassen, und dadurch wird wieder egal wie stark die Hardware in der Wohnzimmer-Box ist, wenn die Berechnung im Desktop-PC stattfindet.
Zusammengefasst: Wer PC Spiele auf der Couch vor dem Fernseher mit dem Gamepad spielen möchte kann das jetzt komfortabler als je zuvor und er hat viele Möglichkeiten das zu tun: einen normalen Rechner anschließen, einen HTPC oder eine Steam Machine (ein HTPC mit SteamOS) selbst bauen oder sich eines der Komplett-Geräte kaufen.
Valve interessiert es wahrscheinlich eher weniger wie viele Steam Machines am Ende des Tages verkauft werden. Die wollen keine Hardware verkaufen. Durch ihre Vormachtstellung im PC-Spiele-Bereich geht es nur um eines: Die Leute sollen mehr PC-Spiele spielen, nicht nur am Schreibtisch, auch auf der Couch, denn an Steam kommt man bei PC-Gaming kaum vorbei. Je mehr Leute es nutzen desto mehr Leute kaufen ihre Spiele bei Steam, und das ist das Ziel. Wer keine Steam Machine kaufen will baut sich eine, wer keine braucht lässt die Finger davon. Kein Grund sich darüber aufzuregen. Auf welche Weise auch immer, ich denke PC-Gaming im Wohnzimmer ist ein Trend und man wird es in der nächsten Zeit immer häufiger sehen.
Meine Systeme: PC, Xbox 360, Wii, DS
- Alter Sack
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Re: Valve: Details zu den ersten Steam Machines
Nur da bin ich ganz ehrlich. Wenn ich mir nen GamingPC holen würde dann passt das nicht in nen Minitower :wink: Also dann würde ich auch schon klotzen anstatt kleckern. Für nen PC der nicht weit von der Konsole weg ist würde ich kein Geld ausgeben.Master Chief 1978 hat geschrieben:Natürlich kommt es auf das Umfeld an, das ist keine Frage, nur wie schon gesagt bekommst du mittlerweile auch Minigehäuse etc. Und mit den richtigen Programmen ersetzt du auch das ein oder andere Gerät! Natürlich kann man mittlerweile auch per Fernseher oder BR Player ins Netz etc.Alter Sack hat geschrieben: Das kommt auch immer aufs Umfeld an. Wir sind eine Familie und das Wohnzimmer ist der soziale Mittelpunkt (neben der Küche) und nicht das Spielezimmer vom Papa![]()
Und so ein Tower verschandlet das Wohnzimmer schon immens. Und Konsolen haben da den Vorteil (wie von Kampfhamster schon genannt) das sie sich unauffällig einfügen lassen. Außerdem sind Konsolen sogar für Nicht- (oder Anti) Gamer kein ungewöhnliches Bild im Wohnzimmer.


