CandyBlock hat geschrieben:Baldurs Gate 1 (Teil 2 kenn ich noch nicht) hatte ja nichtmal so ´ne Story ^^.
Für heutige Maßstäbe hat BG1 auch ne ziemliche 08/15-Story inklusive Vatermord, Bruder als Antagonist, etc. Also insgesamt ebenfalls Klischeestory.
Nun muss man aber überlegen, dass BG1 in einer Zeit entstanden ist, wo das RPG in der Krise steckte. Diese Art von RPGs gab es in der Form eben noch nicht so wie heute und daher war BG1 für DAMALIGE Verhältnisse wirklich sehr innovativ und revolutionär. Heute wirkt BG1 sehr antiquitiert. Mir persönlich hat BG1 auch nicht sonderlich gefallen. Habs erst letztes Jahr(2013) mal durchgespielt(in ca. 50-60 Stunden) und naja, ist wirklich nix mehr was man irgendwem empfehlen könnte. Und das sage ich, als jemand der kein Problem hat uralte Pixel-Orgien zu spielen, sofern sie denn spielerisch überzeugen!
Aber was z.B. Charakterinteraktion angeht ist BG1 nach heutigem Verständnis wirklich allenfalls Mittelmaß. Man muss aber bedenken, dass die Charaktertiefe wie gesagt DAMALS wirklich was neues war und z.T. viele moderne RPG-Entwickler nichtmal das BG-Niveau erreichen!
Bioware muss sich aber langsam wirklich auch mal die Meinung gefallen lassen, dass ihre Storys wirklich 08/15 sind und da auch die guten Chars nicht immer alles rausreißt. Schon wieder durch die Gegend reisen und Fraktionen gegen einen mächtigen Feind einen, das klingt wirklich öde. Ich bin einfach schon viel zu satt von dieser Art Story und Setting.
Muss es denn IMMER gleich das Ende der Welt/Galaxie/Existenz allen Seins sein? Langsam kann ich es nicht mehr sehen
Ansonsten klingt DA: I zumindest danach, dass sie aus den Fehlern von DA2 gelernt haben, das stimmt mich zumidest dahingehend vorsichtig optimistisch. Ob DA: I dann auch spielerisch und inhaltlich was für mich ist, wird die Zukunft zeigen.
MfG Ska