Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und anderen Spielelementen

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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von FuerstderSchatten »

@ Oldholo

Das jetzt im einzelnen durchzukauen bringts jetzt auch nicht, ich glaube wir kommen darüber überein, das wir nicht überein kommen. Deiner Argumentation kann ich folgen, aber ich hab halt scheinbar nen gänzlich anderes Spiel gespielt vermutlich ^^. Ich finde zb., dass den Schatten durchaus Zeit eingeräumt wird, mehr als dem quasi Einzigen von DA 1 Loghain, der glaube ich in 3 oder 4 Cutscenen vorkommt, später kann man ihn als 6th Power-Ranger einspannen, da erfährt man etwas mehr.
Ich finde es auch erfrischend, dass man nur etwas sieht wenn Hawke es sieht, ich glaube bis auf ganz wenige Ausnahmen zumindestens, die alle Varric selbst betreffen. So eine personlisierte Erzählform gibt es selten, das mit den Cutscenen außerhalb des Wissens des Erzählers ist ja ein alter Hut seit Monkey Island. Also die berühmten Cutscenen mit Le Chuck, hier mit Loghain.
Bist ja leider auch nicht darauf eingeganen, wie albern es ist, das auf einmal alles in Ferelden im desolaten Zustand ist. Oder überhaupt die Quests, die 4 Hauptaufgaben gehen ja vielleicht noch, aber im Vergleich zu sind schon die kleinere Nebenaufgaben in DA 2 genauso stark. Ich kann mich an sehr viele Interessante in DA2 erinnern, zb. den mit dem Richter der seinen kranken Sohn beschützen will, Dragon Age kommt da absolut nicht mit. Ich kenne überhaupt nur 2 kleinere die erwähnenswert wären, das mit dem kastenlosen Baby von der Zwergin und vielleicht noch das Haunted House, obwohl das in Vampire auch wesentlich spannender umgesetzt ist.
Mit den Qunari sind wir vollkommen nicht Daccord. Ich finde sie stark eingebracht, dir wirken sie zu passiv. Vielleicht haben wir völlig verschiedene Vorstellungen von Inszenierungen. Ich finds ok, wenn der König als nicht Handlungsführender immer auf seinen Thron sitzt, also kein eigenes Dynamisches Leben führt, sondern nur für mich "lebt". Oder das man in die Bar kommt und die Personen die das Spiel vorantreiben auch dort sind und nicht gerade ihre Computer definierten Routen abklappern. Und das die Barschlägerei dann losgeht, wenn ich ins Saloon komme und nicht wenn zufällig Person A auf B trifft, was aber nicht möglich ist, weil A noch einkaufen geht, was er jeden Tag um 15 Uhr 30 programmiert vorgegeben bekommt. Vielleicht sind das ja unsere Verständigungsschwierigkeiten.

Ich glaube aber wirklich nicht, dass man dem Spiel nachsagen kann, dass es plumb, 0815 oder ähnliches sei. Es hat eine raffinierte Geschichte. Gibt jedenfalls ne Menge Spiele die da kaum mithalten können. Vielleicht gefällt sie nicht jeden. Es fällt mir sehr schwer zu akzeptieren und es wirkt von dir auch, wenn du erlaubst, nen bisschen krampfhaft dahergeschrieben, dass du die Erzählerische Frische und Kraft nicht anerkennst oder kaum anerkennst die dem Werk innewohnt. Ich zb. finde es durchaus interessant, das man in anderthalb Jahren ein besseres Spiel auf die Beine stellen kann, als eins in 6 Jahren. Andererseits ich kenne zb. auch nicht Games of Thrones, vielleicht bist du ja dadurch verwöhnt.

Edit: Nun, ich hab gerade nochmal nachgedacht vielleicht leide ich ja auch einfach an Geschmacksverirrung was das Spiel angeht. Aber dagegen ist man ja bekanntlich machtlos. Ich mags einfach. Hoffe jedenfalls das DA 3 gut wird, genauso wie Wasteland 2 und Southpark. Auch natürlich für die anderen Leutchen das Witcher 3 und ESO gut wird. Für mich sind MMOS zum Glück nix mehr, hab Guild Wars 2 wirklich extremst gespielt. War das einzige bisher und soll auch das letzte sein.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 08.01.2014 00:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

TheLaughingMan hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
maho76 hat geschrieben: in skyrim finde ich 300+ bücher, von denen 200+ miteinander verwoben sind und einem die welt samt 3 Äonen (elder-scrolls 1-4) langer geschichte, hintergründe zu orten und Geschehnissen und auch noch "lebenden" Charakteren näher bringen, und deren Inhalt ich BESUCHEN kann, ganz aktiv in himmelsrand (du findest alle 2 meter was besonderes, ganz anders als fallout), ganz ohne vorgekauten quests, ich kann einfach dorthin.
Da muss ich dir ausdrücklich Recht geben. Man mag von Skyrim ja halten, was man will (Stichwort Wandersimulator), aber die Hintergrundgeschichte(n) vermittelt über die unzähligen verstreuten Bücher, die für CRPG-Verhältnisse (!) weit überdurchschnittlich gut geschrieben sind, ist mit das "Tiefste" was es es in diesem Bereich gibt, gleich ob Vergangenheit oder Gegenwart, story-driven oder OW. Vorausgesetzt, man tut sich das wirklich an, liest die ganzen Schinken und setzt sie auch zueinander in Beziehung. DANN ist Skyrim tatsächlich nicht halb so flach, wie es gerne dargestellt wird. Das erfordert allerdings Lesearbeit und die entprechende Zeit + Bereitschaft.
Wenn die Herrschaften sich solche Mühe geben können (wenn sie wollen), wieso kommt dann bei der Main Story nicht mehr rüber als "Chefdrache erweckt Drachen. Erledige Chefdrache!"? Ingame Lore über Religionen, historische Ereignisse und Persönlichkeiten ist ja ne nette Sache, aber was hat man wirklich am Ende des Tages davon? Ein volles Bücherregal in einem der Häuser, mehr nicht. Andere können es doch auch, und die machen das in ihrer verdammten Freizeit!
Das zeigt aber auch Beths durchaus zielgerichtete, ökonomische Arbeitsweise: Sie wissen, dass ihre Ressourcen nicht unbegrenzt sind und fokussieren sich daher klar auf Dinge, die ihnen seit je her liegen (Entdeckung, Gefühl von Freiheit, Spielwelt, Hintergrundlore...). Anderes, wie tiefe Charakterausarbeitung und Storyqualität, wird vernachlässigt. So ein ressourcenbewusstes Arbeiten muss nicht zwangsläufig das Schlechteste sein und der Erfolg gibt ihnen in ihrer konsequenten Ausrichtung ja auch recht.

Von daher darf man doppelt gespannt auf das sein, was CDP demnächst abliefern werden und wie sie ihr Vorhaben im Angesicht begrenzter Ressourcen koordinieren. Natürlich wäre es eine feine Sache, in einer gigantischen OW Erkundungsanreize mit einfallsreichen Quests, Charaktertiefe und einer anspruchsvollen, verwobenen Hauptstory zu kombinieren. Da sind ihnen wirklich alle Daumen zu drücken, dass sie sich da nicht verrennen und ihnen dieses "Kunststück" gelingt.

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TheLaughingMan
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von TheLaughingMan »

Ohne zynisch klingen zu wollen, aber ich glaube "Recht" gibt ihnen zum einen der Umstand dass man in ihren Spielen als bunthaariges Anime Busenwunder im Ketten Bikini durch die Welt streifen kann (Wobei die offene Ausrichtung zur Modbarkeit durchaus löblich ist), zum anderen der Umstand das Elder Scrolls Spiel Simulationen für Machterfüllungs Phantasien sind. Nicht nur Auserwählter Drachenschlächter, auch Führer der Krieger, Meister der der Diebe, Erzmagier obendrein...

Ich bin einfach nicht in der Zielgruppe für diese Art Games, da geht für mich jegliche Immersion verloren.
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