Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 und Xbox One

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REXDAKEX
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von REXDAKEX »

SethSteiner hat geschrieben:Ich weiß nicht, repräsentativ für die Gesamtbevölkerung? Die USA hat immerhin 300 Millionen Einwohner, selbst in Deutschland liegt da doch die für repräsentative Studien benötigte Zahl so eher in Richtung 5.000 befragte.
War ja klar, dass bei dem Thema mit Halbwissen geglänzt wird. Die Stichprobengöße ist garnicht so wichtig und größere Stichproben sind häufig auch nicht sinnvoll - worauf es ankommt ist ihre Zusammensetzung. Je nach Ziel und Thema einer Studie reichen auch schon 20 Personen aus um belastbare Aussagen machen zu können (häufig bei psychologischen Studien so).
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greenelve
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von greenelve »

DasdingB hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Auch das Ubisoft als innovativstes Unternehmen gilt glaub ich nicht, den meisten sagt doch der Name Ubisoft nichts
Mußte ein wenig lachen als ich das gelesen habe!
Ubisoft ein Innovatives Unternehmen, alles klar :wink:
Diese "Marktforschungsstudie/Eigenwerbung" ist einfach nur lächerlich!
Welches Unternehmen auf dieser Liste überhaupt von "Gamern" als innovativ* betrachtet werden kann? :Blauesauge:


...andererseits ZombiU, Rayman Origin/Legends, Watch Dogs, The Division usw. >.>


*Innovation ungleich Qualität....
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Geklaut von greenelve. Falls das Forum schließen sollte:
Inoffizieller Forennachfolger: https://konsolentreff.de/ (hat auch PC Bereiche, ähnliche Struktur wie 4players und aus einer Reihe an Alternativen der letzten Wochen, war dies mit die beste)
Inoffizieller 4Players-Discord-Server: https://discord.gg/BQV9R54
abcde12345
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von abcde12345 »

REXDAKEX hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Ich weiß nicht, repräsentativ für die Gesamtbevölkerung? Die USA hat immerhin 300 Millionen Einwohner, selbst in Deutschland liegt da doch die für repräsentative Studien benötigte Zahl so eher in Richtung 5.000 befragte.
War ja klar, dass bei dem Thema mit Halbwissen geglänzt wird. Die Stichprobengöße ist garnicht so wichtig und größere Stichproben sind häufig auch nicht sinnvoll - worauf es ankommt ist ihre Zusammensetzung. Je nach Ziel und Thema einer Studie reichen auch schon 20 Personen aus um belastbare Aussagen machen zu können (häufig bei psychologischen Studien so).
Ich will jetzt mal kein Arsch sein und deinen Halbwissens-Satz zitieren... ;)
Oft sind 20 Subjekte in psychologischen Studien nicht genug. Teilweise kann ich Dir zustimmen, die Inhalte der Studie sind auch ausschlaggebend für N, aber die Methodologie/gewählte Analysemethode ist auch wichtig. T-test? Multiple Regressionsanalyse? AnCOVA? Spielt alles auch in der Interpretation mit rein. Bei nem T-Test sagt dir ein hinreichend geringer P-Wert nur, daß N groß genug war um eine signifikante Abweichung zu erkennen. Über die Kausalität sagt es dann wiederum nix aus. Die Effektstärke wird auch nicht berücksichtigt.
Ich weiß ja nicht aus welcher Ecke du kommst, wollt die Wahl der Analyse aber mal angehauen haben, gibt zusätzlich ja auch noch die Psychometrie die beäugt ob die Items überhaupt geeignet sind. Wenn ich die von Ubisoft so sehe...
die Studie ist sinnlos, ...
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Usul
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Usul »

greenelve hat geschrieben:...andererseits ZombiU, Rayman Origin/Legends, Watch Dogs, The Division usw. >.>


*Innovation ungleich Qualität....
Das ist der entscheidende Punkt. bei Innovation denken viele offensichtlich an supergeile innovative Spiele, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. Dabei ist die Frage nicht nach DER innovativen Firma, sondern nach der innovativsten der genannten (oder eben einer anderen bzw. "Don't know").

Es gab vor kurzem einen sehr interessanten Kommentar bei Eurogamer zum Thema Ubisoft: http://www.eurogamer.net/articles/2013- ... unch-party

Da geht es nicht unbedingt um Innovationen, aber um den stetig wachsenden Einfluss von Ubisoft. Und erfreulich finde ich, daß sie sich nicht damit zufrieden geben, sondern hin und wieder auch mal was Neues bzw. Neueres ausprobieren.
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Xris
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Xris »

Man haette die Teilnehmer zusaetzlich fragen sollen wie sie Innovation definieren.... der gequirlte haufen Scheiße den Ubsisoft seit Jahren produziert soll innovativ sein? Das die Masse auf huebsch anzusehende, aneinandergereihte Cutscenes mit famosem QTE Gameplay abfaehrt ist schon klar, sonst wuerde sich ja keine der beiden Konsolen so gut verkaufen. Aber das sie scheinbar Innovation nicht von Stangnation unterscheiden kann....
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Usul
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Usul »

Xris hat geschrieben:Man haette die Teilnehmer zusaetzlich fragen sollen wie sie Innovation definieren.... der gequirlte haufen Scheiße den Ubsisoft seit Jahren produziert soll innovativ sein? Das die Masse auf huebsch anzusehende, aneinandergereihte Cutscenes mit famosem QTE Gameplay abfaehrt ist schon klar, sonst wuerde sich ja keine der beiden Konsolen so gut verkaufen. Aber das sie scheinbar Innovation nicht von Stangnation unterscheiden kann....
Die Frage lautet:

Which of the following publishers of videogame, if any, would you say has the most innovative games for next-generation console (Xbox One or PS4)?

Ubisoft hat da Watch Dogs, The Crew, The Division - um mal drei relativ vielversprechende Titel zu nennen. Bei der Frage geht es um das, was noch kommen wird. Nicht um die Vergangenheit. D.h. der gequirlte Haufen Scheiße, den Ubisoft deiner werten Meinung nach produziert, spielt da weniger eine Rolle. Zumal eben das bereits genannten ZombiU oder die Raymans nicht in diese Kategorie fallen. Und wenn ich mir die Spiele-Liste von Ubisoft anschaue, dann sehe ich da:

ShootMania Storm
Far Cry 3: Blood Dragon
I Am Alive
Far Cry 3
Outland
From Dust
Anno 2070
R.U.S.E.

usw.

Wenn du der Meinung bist, daß das z.B. alles gequirlte Scheiße ist und - implizierterweise - aus aneinandergereihten Cutscenes mit famosen QTE Gameplay besteht, dann sei dir diese Annahme belassen... aber halt nicht wirklich zutreffend.
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Xris
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Xris »

Nein ich glaube nicht das Ubisoft in Zukunft innovativ sein wird. Und ja Ausnahmen bestaetigen die Regel. Und ich wuerde auch nicht allen
die du aufgelistet hast zustimmen.
Eastwood1
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Eastwood1 »

Man sollte einsehen, dass wir, die hier in den Foren unterwegs Freaks sind und auch nicht representativ fuer die Meinung der Gesamtbevölkerung stehen. Das heißt diese representativen Umfragen machen Sinn, insofern sie wissenschaftlich korrekt durchgeführt werden. Was hier in Foren fuer Meinungen ausgetauscht werden interessiert bei sony und ms keine sau. Weil wir einfach nur ein kleiner Teil der Kaeuferschaft sind. Man muss es einsehen. Der Großteil der Kaeufer hat von den technischen Hintergründen keine Ahnung. DIE KAUFEN sich ne xbox oder ps4 weil sie in der werbung sehen. Ich kenn viele die wissen nicht wie die Hardware etc. der neuen Konsolen aussieht. Und die interessiert das auch nicht. Ich bin mir sicher haette die presse den shitstorm der ueber ms nach der E3 hereingebrochen nicht aufgenommen und öffentlich gemacht , so dass er ein viel breiteres Spektrum an potentiellen Kunden erreicht wuerde es heute noch die Gebrauchtspielesperre etc. geben.
Bambi0815
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Bambi0815 »

Werde das nie mit COD verstehen. Denke das ist so ein konsolenspieler ding.
flo-rida86
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von flo-rida86 »

DasdingB hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Auch das Ubisoft als innovativstes Unternehmen gilt glaub ich nicht, den meisten sagt doch der Name Ubisoft nichts
Mußte ein wenig lachen als ich das gelesen habe!
Ubisoft ein Innovatives Unternehmen, alles klar :wink:
Diese "Marktforschungsstudie/Eigenwerbung" ist einfach nur lächerlich!
Naja unter den großen ist ubisoft teils innovativ ich freu mich jedenfalls auf the Division und Watch dogs.und the Crew wirkt auch interessant.
Bambi0815
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von Bambi0815 »

flo-rida86 hat geschrieben:
DasdingB hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Auch das Ubisoft als innovativstes Unternehmen gilt glaub ich nicht, den meisten sagt doch der Name Ubisoft nichts
Mußte ein wenig lachen als ich das gelesen habe!
Ubisoft ein Innovatives Unternehmen, alles klar :wink:
Diese "Marktforschungsstudie/Eigenwerbung" ist einfach nur lächerlich!
Naja unter den großen ist ubisoft teils innovativ ich freu mich jedenfalls auf the Division und Watch dogs.und the Crew wirkt auch interessant.
Ubisoft war mal innovativ. Dann durch Assasins Creed nicht mehr Jahre lang und vllt werden sie wieder durch Division ein wenig mehr Innovativ. Zumindest innovativer als ein Activision-Blizzard.
rockhount82
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von rockhount82 »

Einige scheinen hier den Begriff "Innovation" bzw. "innovativ" anders auszulegen, als er tatsächlich gemeint ist.
Innovation heißt wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Das Wort ist vom lateinischen Verb innovare (erneuern) abgeleitet. In der Umgangssprache wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreiche Anwendung finden und den Markt durchdringen (Diffusion).
Das heisst auf Ubisoft im Allgemeinen und Assassin´s Creed im Speziellen angewendet:

Ja, Ubisoft ist innovativ. Es kann keiner Verlangen, dass aus AC plötzlich ein Egoshooter oder ein MMO wird. Stattdessen hat man mit AC eine Marke und einen Typ Spiel erschaffen, den/die man nun fortführt, was alleine wirtschaftlichen Grundsätzen folgt ("Jede Nachfrage schafft sich sein Angebot"). Was der Markt will, bekommt er auch. Wer dem nicht folgt, macht weniger Gewinn/Umsatz. Um nichts anderes geht es den Unternehmen heutzutage. Man veröffentlicht aber nicht nur einfach einen Refresh des Vorgängers, sondern versucht mit neuen Elementen (ja, das ist die Innovation), einen qualitativen Fortschritt zu erreichen.

Brotherhood -> Gilden
Revelations -> Crafting, erw. Gilden, neue Stadt in neuem Land
AC 3 -> mehr Open World, neuer Charakter, neue Epoche

Von Gameplayveränderungen (Kampfmechanismen etc.) mal ganz abgesehen erkennt man, so denn man will, durchaus Innovationen (Verbesserungen, Weiterentwicklungen). Ob einem das subjektiv ausreicht um das Spiel gut zu finden ist, oh wunder, subjektiv zu betrachten :)

Man sollte sich hier von der romantischen Vorstellung verabschieden, dass Unternehmen wie Ubisoft, EA und Activision/Blizzard wie früher mit dem eher künstlerisch kreativen Ansatz an Spiele herangehen. In erster Linie sind diese Unternehmen Aktiengesellschaften und den Kapitalgebern verantwortlich. Ergo ist der Hauptantrieb Spiele zu verkaufen. Die wiederum werden so designt, wie der Markt es will.

Fakt ist auch, dass sich die Masse, entgegen der subjektiven Annahmen hier und in anderen Foren, weder im Netz organisiert noch dort die Meinung kundtut. Auch begleitet die Masse die Entwicklung und Fortführung der Spiele i.d.R. nicht so energisch und emotional wie das der harte Kern im Netz tut. Hier kann und darf man einfach keinerlei Repräsentativität ansetzen und erwarten. Ist im übrigen der selbe Fehler, wie einem Marktforschungsunternehmen vorzuwerfen, eine repräsentative Umfrage sei nicht repräsentativ.
Wer in Frage stellt, dass 1000 Befragte zu einem für eine Bevölkerung repräsentativen Ergebnis kommt, sollte mal Fachliteratur zu Rate ziehen. Zumal es in der Umfrage, so wie ich es verstanden habe, nicht mal um die gesamte Bevölkerung, sondern um die "Gamer" in der Bevölkerung geht. Da diese Gruppe nochmal deutlich kleiner ist, wird die Stichprobengröße n=1000 noch stabiler.

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muecke-the-lietz
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von muecke-the-lietz »

Solang man die Umfrage nicht gesehen hat, ist das statistische Ergebnis immer anzuzweifeln, da man schon mit der Art der Fragen, der Reihenfolge, der Betonung, etc. die Antworten der Probanten in eine bestimmte Richtung lenken kann.
Hinzu kommt, dass viele Umfragen, egal zu welchem Thema, völlig schwachsinnig sind und oftmals die Realität komplett ignorieren. Das hat dann was mit Quoten, etc. zu tun.

Nur mal ein Beispiel: Das Alter; 18 - 75. Da sehe ich schon ein Problem.

Die Quoten teilen sich meist auf in 18 - 24, 24 - 39, 39 - 54, 54 - 75. Oder so ähnlich. Im Detail variiert das oft, aber das Problem ist ersichtlich. Wo man vielleicht keine Problem hat, 18 - 39 Jährige zu diesem Thema animiert zu kriegen, wird das da drüber oft schon schwieriger. Denn erstens ist das Interesse an dem Thema ab 54 gleich null und zweitens beteiligt sich diese Altersgruppe ungern an solchen Umfragen. Rentner vielleicht noch, aber die wollen sich meistens nur mit jemanden unterhalten und bieten keine brauchbaren Ergebnisse mehr.

Nun muss man aber alle Altersgruppen gleichmäßig bedienen. Die wichtigste Altersgruppe 14 - 18 wird überhaupt nicht berücksichtigt, etc.
Irgendwann, wenn man denn die ersten Quoten voll hat und die Ü54 Quote einfach nicht voll werden will, dann wird das Ergebnis nicht selten "geschönt", sprich, beim Alter wird einfach ein wenig gemogelt, um auch diese Quote voll zu kriegen.
Das war jetzt nur ein Problem, und bei jeder Umfrage, egal, ob online, telefonisch, oder direkt im Gruppen Gespräch gibt es hunderte solcher Punkte, die am Ende dazu führen, dass die Ergebnisse der Umfrage nur dazu dienen, den Aktionären etwas schönes präsentieren zu können. Und oft noch, um überschüssiges Geld zu verbraten, um weniger Steuern zu zahlen. Dieser ganze Marktforschungsinstitut Apparat ist also immer höchst fragwürdig zu betrachten.

Edit: Ich möchte jetzt natürlich nicht sagen, dass es keine Ü54 Gamer gibt. Nur ist da das Interesse an Next Gen Konsolen vielleicht nicht mehr so stark. Viele ältere Gamer sind ehemalige Nerds, die auch heute noch eher am PC zocken. Desweiteren zockt man eher, wenn man Zeit hat und da holt man sich öfter mal irgendwelche Titel vom 10€ Stapel, weil die oftmals auch noch extrem gut sind und man eh nicht immer das neueste Spiel braucht. Außerdem ist das Interesse an solchen Umfragen in dem Alter auch mal eher niedrig, gerade, wenn es denn um sowas geht.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 25.11.2013 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
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rockhount82
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von rockhount82 »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Solang man die Umfrage nicht gesehen hat, ist das statistische Ergebnis immer anzuzweifeln, da man schon mit der Art der Fragen, der Reihenfolge, der Betonung, etc. die Antworten der Probanten in eine bestimmte Richtung lenken kann.
D´accord!

Problem ist aber: Diese Umfrage kostet einen Haufen Geld. Da gibst Du nicht alle Ergebnisse heraus.
Das ist auch gängige Praxis, man darf sich imo schon auf die Aussage "repräsentativ" verlassen, da hier die MaFo Unternehmen einen guten Ruf zu verlieren haben, wenn sie hier Schindluder betreiben.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Hinzu kommt, dass viele Umfragen, egal zu welchem Thema, völlig schwachsinnig sind und oftmals die Realität komplett ignorieren. Das hat dann was mit Quoten, etc. zu tun.

Nur mal ein Beispiel: Das Alter; 18 - 75. Da sehe ich schon ein Problem.

Die Quoten teilen sich meist auf in 18 - 24, 24 - 39, 39 - 54, 54 - 75. Oder so ähnlich. Im Detail variiert das oft, aber das Problem ist ersichtlich. Wo man vielleicht keine Problem hat, 18 - 39 Jährige zu diesem Thema animiert zu kriegen, wird das da drüber oft schon schwieriger. Denn erstens ist das Interesse an dem Thema ab 54 gleich null und zweitens beteiligt sich diese Altersgruppe ungern an solchen Umfragen. Rentner vielleicht noch, aber die wollen sich meistens nur mit jemanden unterhalten und bieten keine brauchbaren Ergebnisse mehr.
Grundproblem ist richtig erkannt, aber die Quote bzw. die Gruppierung der Befragten ist nur dann relevant, wenn Du Informationen über die jeweilige Gruppe erhälst. Denn an den Antworten ändert sich ja erstmal nix, nur der Anteil wird, je größer die Gruppe ist, kleiner. Aber in Summe haben auch bei einer feineren Gruppierung mit engeren Altersklassen nicht mehr und nicht weniger für mehr oder nicht weniger für oder gegen eine Antwort gestimmt...
muecke-the-lietz hat geschrieben: Nun muss man aber alle Altersgruppen gleichmäßig bedienen. Die wichtigste Altersgruppe 14 - 18 wird überhaupt nicht berücksichtigt, etc.
Irgendwann, wenn man denn die ersten Quoten voll hat und die Ü54 Quote einfach nicht voll werden will, dann wird das Ergebnis nicht selten "geschönt", sprich, beim Alter wird einfach ein wenig gemogelt, um auch diese Quote voll zu kriegen.
Das Problem ergibt sich aber nur, wenn Du im Vorfeld mit einer Festen Vorgabe bzgl. Klassen herangehst.
Plan B dürfte dann aber durchaus realistisch gesehen der sein, eine möglichst große Klasse zu haben, da diese einfacher zu befüllen ist. Auch hier müssen entsprechende Verteilungen berücksichtigt werden, um Repräsentativität über den vollen Altersbereich zu gewährleisten.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Das war jetzt nur ein Problem, und bei jeder Umfrage, egal, ob online, telefonisch, oder direkt im Gruppen Gespräch gibt es hunderte solcher Punkte, die am Ende dazu führen, dass die Ergebnisse der Umfrage nur dazu dienen, den Aktionären etwas schönes präsentieren zu können. Und oft noch, um überschüssiges Geld zu verbraten, um weniger Steuern zu zahlen. Dieser ganze Marktforschungsinstitut Apparat ist also immer höchst fragwürdig zu betrachten.
Auch richtig, aber dann begib Dich mal in die Unternehmensperspektive:
- Transition years
- Vollkommen veränderte Marktlage im Vergleich zur letzten Generation
- Gestiegene Budgets und somit auch gestiegene Risiken

Da willst Du Dich bestmöglichst informieren und absichern, und sei es nur um bereits mehr oder minder fixe Entscheidungen zu bekräftigen oder zu widerlegen. Informationen (oder Wissen) kostet Geld. Leider kann kein Unternehmen von seinen Kunden auf den Markt im Allgemeinen schließen. Da brauchst Du zwangsläufig Marktforschung, nicht jedes Unternehmen kann diese Leistung intern bewältigen, zumal Du diesen Informationsbedarf nicht laufend decken musst.

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muecke-the-lietz
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Re: Ubisoft: Ergebnisse einer Marktforschungsstudie zu PS4 u

Beitrag von muecke-the-lietz »

rockhount82 hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Solang man die Umfrage nicht gesehen hat, ist das statistische Ergebnis immer anzuzweifeln, da man schon mit der Art der Fragen, der Reihenfolge, der Betonung, etc. die Antworten der Probanten in eine bestimmte Richtung lenken kann.
D´accord!

Problem ist aber: Diese Umfrage kostet einen Haufen Geld. Da gibst Du nicht alle Ergebnisse heraus.
Das ist auch gängige Praxis, man darf sich imo schon auf die Aussage "repräsentativ" verlassen, da hier die MaFo Unternehmen einen guten Ruf zu verlieren haben, wenn sie hier Schindluder betreiben.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Hinzu kommt, dass viele Umfragen, egal zu welchem Thema, völlig schwachsinnig sind und oftmals die Realität komplett ignorieren. Das hat dann was mit Quoten, etc. zu tun.

Nur mal ein Beispiel: Das Alter; 18 - 75. Da sehe ich schon ein Problem.

Die Quoten teilen sich meist auf in 18 - 24, 24 - 39, 39 - 54, 54 - 75. Oder so ähnlich. Im Detail variiert das oft, aber das Problem ist ersichtlich. Wo man vielleicht keine Problem hat, 18 - 39 Jährige zu diesem Thema animiert zu kriegen, wird das da drüber oft schon schwieriger. Denn erstens ist das Interesse an dem Thema ab 54 gleich null und zweitens beteiligt sich diese Altersgruppe ungern an solchen Umfragen. Rentner vielleicht noch, aber die wollen sich meistens nur mit jemanden unterhalten und bieten keine brauchbaren Ergebnisse mehr.
Grundproblem ist richtig erkannt, aber die Quote bzw. die Gruppierung der Befragten ist nur dann relevant, wenn Du Informationen über die jeweilige Gruppe erhälst. Denn an den Antworten ändert sich ja erstmal nix, nur der Anteil wird, je größer die Gruppe ist, kleiner. Aber in Summe haben auch bei einer feineren Gruppierung mit engeren Altersklassen nicht mehr und nicht weniger für mehr oder nicht weniger für oder gegen eine Antwort gestimmt...
muecke-the-lietz hat geschrieben: Nun muss man aber alle Altersgruppen gleichmäßig bedienen. Die wichtigste Altersgruppe 14 - 18 wird überhaupt nicht berücksichtigt, etc.
Irgendwann, wenn man denn die ersten Quoten voll hat und die Ü54 Quote einfach nicht voll werden will, dann wird das Ergebnis nicht selten "geschönt", sprich, beim Alter wird einfach ein wenig gemogelt, um auch diese Quote voll zu kriegen.
Das Problem ergibt sich aber nur, wenn Du im Vorfeld mit einer Festen Vorgabe bzgl. Klassen herangehst.
Plan B dürfte dann aber durchaus realistisch gesehen der sein, eine möglichst große Klasse zu haben, da diese einfacher zu befüllen ist. Auch hier müssen entsprechende Verteilungen berücksichtigt werden, um Repräsentativität über den vollen Altersbereich zu gewährleisten.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Das war jetzt nur ein Problem, und bei jeder Umfrage, egal, ob online, telefonisch, oder direkt im Gruppen Gespräch gibt es hunderte solcher Punkte, die am Ende dazu führen, dass die Ergebnisse der Umfrage nur dazu dienen, den Aktionären etwas schönes präsentieren zu können. Und oft noch, um überschüssiges Geld zu verbraten, um weniger Steuern zu zahlen. Dieser ganze Marktforschungsinstitut Apparat ist also immer höchst fragwürdig zu betrachten.
Auch richtig, aber dann begib Dich mal in die Unternehmensperspektive:
- Transition years
- Vollkommen veränderte Marktlage im Vergleich zur letzten Generation
- Gestiegene Budgets und somit auch gestiegene Risiken

Da willst Du Dich bestmöglichst informieren und absichern, und sei es nur um bereits mehr oder minder fixe Entscheidungen zu bekräftigen oder zu widerlegen. Informationen (oder Wissen) kostet Geld. Leider kann kein Unternehmen von seinen Kunden auf den Markt im Allgemeinen schließen. Da brauchst Du zwangsläufig Marktforschung, nicht jedes Unternehmen kann diese Leistung intern bewältigen, zumal Du diesen Informationsbedarf nicht laufend decken musst.
Nein, das ist nicht die Aufgabe einer solchen Umfrage. Die Quoten sind oft in Stein gemeißelt, da kannst du stellenweise stundelang mit den Auftraggebern diskutieren, dass das Unfug ist. Die wollen beschissen werden - zumindestens kriege ich manchmal den Eindruck.
Hier stehen Theorie und Praxis oft in starken Widerspruch zueinander. Was theoretisch alles möglich wäre und was du in der Praxis oft für Vorgaben erhälts, könnte nicht unterschiedlicher sein. Und wenn du dann noch damit beauftragt wirst, die Umfrage nach festen Vorgaben selber zu programmieren, kriegst du schon beim Erstellen Kopfschmerzen, was da für eklatante Fehler drin sein werden - und das teilweise mit voller Absicht.
Diese Umfragen dienen nicht der Information, sondern des Schulterklopfens. Die sind oft so gedreht und erstellt, dass am Ende das Ergebnis bei rauskommt, was man am Anfang erwartet.

Das ist nicht bei jeder Umfrage so, ganz und gar nicht. Aber wenn eine Firma so eine Umfrage in Auftrag gibt, dann oft nur noch, um den Aktionären zeigen zu können, wie geil man ist.

Edit: Wie gesagt, man muss die Umfrage sehen um in Detail darüber reden zu können, erst dann kann man mit den Ergebnissen was anfangen. So zusammengefasst, wie sie hier in solchen Pressemitteilungen zu finden sind, bringen dir die Ergebnisse nicht viel, zumal die Ergebnisse ja nicht mal besonders überraschend scheinen, sondern genau dem Bild entsprechen, was zu erwarten war.
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