Es gibt schon einen Unterschied zwischen Konsolen in Haushalten und einem simplen Account. Mag sein, dass sich jemand im Laufe der Jahre mehrere Konsolen kauft, weil sie in der Zwischenzeit kaputtgegangen sind, die Zahl derjenigen, die sich auf die Schnelle eine Steam-Account zugelegt, um mal reinzuschauen oder die ständig einen neuen Steam-Account benötigen, weil der alte wegen Cheatens gesperrt wurde, durfte aber um Größenordnungen höher liegen.EvilReaper hat geschrieben:Naja... es sind etwa jeweils 80Mio PS3- und 360-Konsolen unterwegs. Steam-Nutzer soll es etwa 60Mio geben + einer unbekannte Zahl an PC-Gamern, die auch am PC zocken, sich Steam aber verweigern. Es dürfte weltweit ingesamt ausbalanciert sein. Deine Begründung kann also nicht wirklich stimmen.
Aber Du hast Recht, so groß einen Unterschied gibt es nicht. Denn schaut man sich die Anteile des PCs an den Umsätzen der Majors an, so ist der Anteil von PC-Spielen, je nach Quartal, ähnlich hoch wie der von 360- oder PS3-Spielen. Manche Spiele sind aber entweder plattform-exklusiv oder ihre Zielgruppe spielt mehrheitlich auf Konsolen, was dazu führt, dass die PC-Umsätze eines CoD oder GTAs natürlich immer kleiner sind als die auf Konsolen. Auch erscheinen PC-Versionen oftmals später als die Konsolenversion, so dass nur diejenigen als Käufer der PC-Version übrigbleiben, die zu Hause keine Konsole stehen haben. Kann man wunderbar aktuell an Diablo 3 für Konsole sehen. Verkauft sich deutlich schlechter als die PC-Version im vergleichbaren Zeitraum. Weil ... wer D3 haben will, der hat das schon für den PC geholt. Ende 2012 meldete Blizzard über 12 Mio. verkaufte Kopien für den PC. Aus diesem Mißverhältnis könnte man jetzt schliessen, dass es mehr Kopien auf Konsolen gibt, weil es auf Konsolen keine Online-Pflicht gibt und daher ... oder man schaut sich genauer an, was im Einzelnen passiert, wie populär bestimmte Franchises auf bestimmten Plattformen sind, wie sich die Käuferbasis zusammensetzt usw. usf.
Und man darf nicht ausser Acht lassen, dass es auf dem PC-Markt auf Grund der Offenheit der Plattform deutlich mehr Anbieter und somit angebotene Spiele gibt. Da verteilt sich das Geld eben stärker als im Konsolenbereich, wo sich alles auf weniger Spiele konzentriert, was automatisch zu höheren Umsätzen pro Multiplattform-Titel führt. [edit]Oops, hat ja schon jemand erwähnt


