Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen keine Rolle spielen

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|Chris|
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von |Chris| »

Bleibt nur noch die Frage des Titels.

"Effect of War" oder "Gears of Mass"
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dx1
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von dx1 »

kakihara hat geschrieben:Und trotzdem ist Mass effect eines der Besten rpgs und kaum ein anderes hat derlei tiefgreifende Konsequenzen. Insofern machts der rest auch nich besser ;)
Wenn Du mit "rpgs" ausschließlich crpgs meinst, vielleicht. Da ich aber nur wenige intensiv gespielt habe, kann ich das nicht beurteilen. Mir sind die immer zu eng, zu wenig Rollenspiel, zu mechanisch. Mass Effect hat mich nach meinem anfänglichen Staunen auch nur Plotpunkte abklappern lassen. Ich konnte vielleicht die Reihenfolge wählen und mich auch aktiv dagegen entscheiden, Neben-"Quests" zu lösen, aber letztlich bin ich nur Teil eines mehr oder weniger großen Scripts gewesen, bei dem die Entwickler hier und da meine Eingabe abwarten. Ich spiele lieber Pen&Paper, wenn auch grundsätzlich nur übers Internet.
Furious Ming hat geschrieben:Also wenn man nix von Shepard, Reapern und Co hören wird beim nächsten Mass Effect, dann muss es ja fast in der Vergangenheit spielen oder seeeeehr seeeeehr weit in der Zukunft. Immerhin hat der Typ die gesamte Galaxie gerettet, sowas bleibt sicher ein paar jahre in den Geschichtsbüchern.
Oder aber: "Meanwhile in a galaxy far, far away …"
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Smurfocide
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von Smurfocide »

Ich fände es toll wenn sie die Rachni- und/oder Genophage-geschichte weitererzählen würden. Da Wäre genug Handlung für ein gutes Spiel drin und man könnte sinnvoll noch alte Saves benutzen.
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Sevulon
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von Sevulon »

SethSteiner hat geschrieben:Aber Konsequenzen? Schön wäre es.
Die Chars werden zwar durch andere ersetzt [was auch logisch ist, wenn mein Abteilungsleiter die Firma verlässt, übernimmt auch ein anderer die Stellung], die sind aber nicht wirklich die gleichen. Die Affaire mit Ashley kannste ja zum Beispiel nicht eingehen, wenn sie draufgeht. Und nein, Kaidan ist in der Hinsicht kein Ersatz.. Auch bei anderen Geschichten finde ich es doch einen großen Unterschied, ob mein Ansprechpartner bei bestimmten Völker mein alter Bekannter aus Teil 1 und 2 ist, oder nur ein mir völlig unbekannter Abgesandter, der die Alienrasse eben vertritt. Auch Morinth gibt sich zwar als Samara aus, hat aber einen ganz anderen Charakter und eine ganz andere Geschichte. Von ihrem Defekt mal zu schweigen. Bei anderen Chars kann man sich durch die falsche Entscheidung komplett verscherzen und damit gewisse Interaktionen blockieren.

Davon abgesehen finde ich es schon konsequent, dass man tatsächlich über Tod oder Leben entscheiden kann und das Überleben bestimmter Leute von den eigenen Handlungen und teilweise auch Skills abhängig ist. Wenn man sich auch nur ein bisschen emotional auf das Rollenspiel einlässt, wird es einem ja wohl kaum egal sein, ob hier ein guter Freund oder gar deine Romanze draufgeht, weil du einen Fehler gemacht hast.
"There are no choices. Nothing but a straight line. The illusion comes afterwards, when you ask "Why me?" and "What if?". If you had done something differently, it wouldn't be you, it would be someone else, asking different questions."
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SethSteiner
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von SethSteiner »

Wenn Menschen sterben, Staatsoberhäupter draufgehen oder ganze Spezies (oder sagen wir Völker) vernichtet werden, hat das einen ziemlich großen Einfluss oder sind die Charaktere etwa nur die Abteilungsleiter einer xbeliebigen Consulting Firma? Ein paar Dialoge täuschen nicht darüber hinweg, das es keine tiefgreifenden Auswirkungen gibt. Da verschließen sich keine Wege und öffnen sich neue, die Level teilen sich nicht auf mehrere Ebenen auf, von denen unterschiedliche begangen werden, je nach dem was für Entscheidungen man traf. Es bleibt bei oberflächlichen Änderungen und das war wohl kaum das, was die Spieler Anfangs erwarteten als man über Jahre hinweg groß Konsequenzen ankündigte, von denen schon im zweiten nichts zusehen war. Ich finde es da etwas sehr verquer mit einem emotionalen Argument zu kommen, wie als ob nur jemand Bioware Irreführung vorwerfen könnte, der nicht empathisch genug rangegangen ist. Klar mag es einen treffen, wenn jemand tot ist. Im Falle von 2s Ende hat man es wohl auch ziemlich ordentlich gemacht aber wieso dann nicht auch tatsächlich einen Schlußstrich setzen? Dx1 hat schon nicht unrecht, die Sere ist einfach zu engeengt, einerseits um das gegebene Versprechen einzulösen, andererseits um wirklich tiefgreifend erzählen zu können. Im zweiten Teil war der rote Faden so fett, dass kaum Raum blieb für etwas anderes als Geschichte, was dann darin endete, dass die eigene Crew mit der man auf Mission geht, beständig ausgewechselt wurde, weil man immer wieder jemand neuen aufgesammelt hat und dessen Mission erledigen musste.
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Kr4ken
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von Kr4ken »

Man spielt während des Erstkontaktkrieges, also nachdem man erfuhr das Pluto ein Massenportal ist. Hauptperson "Der Unbekannte" :D
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Barranoid
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von Barranoid »

Mass Effect 3 hat mich zutiefst verletzt und ich reagiere immernoch etwas tramatisiert auf die Farben Blau, Rot und Grün. Ich bin in keinerlei Hinsicht scharf darauf dem ME Universum noch einen weiteren Besuch abzustatten...ich fürchte das würde ich nicht aushalten. Aber ein kleiner Teil von mir sagt, dass der Hype so gigantisch sein wird, dass sowieso wieder kaum ein Weg daran vorbei führen wird.
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Brakiri
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von Brakiri »

Widerstand ist nicht immer zwecklos! ;)

Ich bin zwar fehl am Platze hier, aber nachdem ich von ME1 angetan war und auf weitere gute Spiele gehofft habe, haben mich Teil 2 und 3 maßlos enttäuscht, da es für mich völlig in die falsche Richtung ging, und die Lore in dem Universum auch eher verbraucht als weiter ausgebaut wurde.
ME4 interessiert mich daher nicht im Geringsten.

Jenen denen diese gameplayarme Serie gefällt, kann ich nur viel Spass wünschen, für mich ist es nichts.
Barranoid hat geschrieben:Mass Effect 3 hat mich zutiefst verletzt und ich reagiere immernoch etwas tramatisiert auf die Farben Blau, Rot und Grün. Ich bin in keinerlei Hinsicht scharf darauf dem ME Universum noch einen weiteren Besuch abzustatten...ich fürchte das würde ich nicht aushalten. Aber ein kleiner Teil von mir sagt, dass der Hype so gigantisch sein wird, dass sowieso wieder kaum ein Weg daran vorbei führen wird.
Warum Trump gewonnen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=vSS4GCA__As

Die Wahrheit macht frech
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Wenn man sich streitet, einfach Kekse essen. Schmeckt gut und man hört nichts mehr.
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Kajetan
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von Kajetan »

Brakiri hat geschrieben:Jenen denen diese gameplayarme Serie gefällt, kann ich nur viel Spass wünschen, für mich ist es nichts.
Ach weisst Du, wenn man mal begriffen hat, dass Mass Effect lediglich ein mit viel Dialogen gepimpter Shooter ist, kann man den Shooter-Part recht entspannt genießen und die Lore in der Pfeiffe rauchen. Zwar schade für all die Mühe, die man sich mit dem Setting gemacht hat, aber hey ... die paar Euro füffzig, die ich für ME1 und ME2 ausgegeben habe, die bereue ich nicht. Amüsante Popcorn-Unterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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breakibuu
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von breakibuu »

Sevulon hat geschrieben: Die Chars werden zwar durch andere ersetzt [was auch logisch ist, wenn mein Abteilungsleiter die Firma verlässt, übernimmt auch ein anderer die Stellung], die sind aber nicht wirklich die gleichen. Die Affaire mit Ashley kannste ja zum Beispiel nicht eingehen, wenn sie draufgeht. Und nein, Kaidan ist in der Hinsicht kein Ersatz..

[...]

Davon abgesehen finde ich es schon konsequent, dass man tatsächlich über Tod oder Leben entscheiden kann und das Überleben bestimmter Leute von den eigenen Handlungen und teilweise auch Skills abhängig ist. Wenn man sich auch nur ein bisschen emotional auf das Rollenspiel einlässt, wird es einem ja wohl kaum egal sein, ob hier ein guter Freund oder gar deine Romanze draufgeht, weil du einen Fehler gemacht hast.
Nur das die "Entscheidung" zwischen Leben und Tod keine Konsequenzen nach sich zieht, auch wenn es oberflächlich suggeriert wird. Welche Konsequenzen zieht die Entscheidung zwischen Ash und Kaidan denn nach sich, außer dass ein Love Interest wegfällt? Ob Kaidan oder Ash leben spielt für den Verlauf keine Rolle. Genauso spielt es keine Rolle, ob man dieses Asari Schlachtschiff rettet, oder eben nicht. 3, 4 Sätze ändern sich und im dritten Teil werden die Punkte für die Galactic Readiness anders verteilt.
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JesusOfCool
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von JesusOfCool »

breakibuu hat geschrieben: Nur das die "Entscheidung" zwischen Leben und Tod keine Konsequenzen nach sich zieht, auch wenn es oberflächlich suggeriert wird. Welche Konsequenzen zieht die Entscheidung zwischen Ash und Kaidan denn nach sich, außer dass ein Love Interest wegfällt? Ob Kaidan oder Ash leben spielt für den Verlauf keine Rolle. Genauso spielt es keine Rolle, ob man dieses Asari Schlachtschiff rettet, oder eben nicht. 3, 4 Sätze ändern sich und im dritten Teil werden die Punkte für die Galactic Readiness anders verteilt.
also da will ich bioware wirklich nichts vorwerfen. dass es überhaupt solche entscheidungen gibt, die überhaupt irgendeine auswirkung haben und dass jemand mal wirklich stirbt find ich schon gut genug. die konsequenzen weiter reichen zu lassen ist aus finanziellen gründen utopisch. wir sind noch nicht bei der holodeck technologie aus star trek, wo sich alles von selbst weiterentwickeln kann. jedes kleine detail im spiel ist quasi von hand gemacht.
mehr zu verlangen ist in ordnung, es allerdings als total schlecht zu werten wenns nicht da ist, ist aber unsinnig.

die ambition und denkrichtung von bioware gefällt mir hier allerdings. bin gespannt wie sich das weiterentwickeln wird. ich gehe davon aus, dass es diese entscheidungen in den kommenden mass effect spielen nicht mehr geben wird weils zu viel aufwand sein wird.
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breakibuu
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von breakibuu »

JesusOfCool hat geschrieben: also da will ich bioware wirklich nichts vorwerfen. dass es überhaupt solche entscheidungen gibt, die überhaupt irgendeine auswirkung haben und dass jemand mal wirklich stirbt find ich schon gut genug. die konsequenzen weiter reichen zu lassen ist aus finanziellen gründen utopisch. wir sind noch nicht bei der holodeck technologie aus star trek, wo sich alles von selbst weiterentwickeln kann. jedes kleine detail im spiel ist quasi von hand gemacht.
mehr zu verlangen ist in ordnung, es allerdings als total schlecht zu werten wenns nicht da ist, ist aber unsinnig.
Bei Witcher 2 gehts doch heute schon besser.
Eine Entscheidung ändert gute Hälfte des Spiels. Die anderen bringen auch immer in irgendeiner Form Konsequenzen mit sich, die über 2, 3 Sätze hinausgehen. Natürlich sind auch bei Witcher die Entscheidungen oft mehr Schein als Sein, aber das wird einfach 100 mal besser kaschiert. Bei Mass Effect hab ich die Wahl zwischen A und B und die Konsequenz daraus wird mir sofort präsentiert. Ob ich Miranda sag, sie soll ihrem Freund verzeihen oder ob ich es sein lasse ist egal - in der nächsten Cutscene wird er auf die eine oder andere Weise sterben. Bei Witcher würde das in der Form definitiv nicht passieren.
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JesusOfCool
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von JesusOfCool »

ich sollt mal endlich witcher spielen.
gekauft hab ichs ja schon lange. ^^'
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HeLL-YeAh
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von HeLL-YeAh »

Hätte man nicht die kreative Schöpfungskraft nutzen können um sich was ganz neues auszudenken ? Auch wenn das Spiel vermutlich nichts mit der Story aus Mass Effect 1-3 zu tun haben wird ... so muss doch auf jeden Fall das Mass Effect Logo draufpappen, find ich schade. Man kann ja die eigentliche Spielmechanik bzw. das Genre beibehalten und ne neue Story um ein anders Setting wickeln, würde bei mir zumindest eine größere Vorfreude und Spannung erzeugen als eine "Pre/Se-quel" von X-Teiliger Marke Y.
Manchmal zweifle ich an Ihrem Engagement für Sparkle Motion !

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DasGraueAuge
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Re: Mass Effect 4: Shepard & vergangene Ereignisse sollen ke

Beitrag von DasGraueAuge »

Das Problem ist, dass sie das Universum mit dem Deus Ex Machina - Stunt und dem an sich sehr merkwürdigen Ende für nachfolgende Erzählungen imho entwertet haben.
Bleibt also nur die Pre-Shepard-Ära und da ist letztendlich zu viel Geschichte aus dem Codex, den Büchern und Comics bekannt, als dass es da noch etwas Überraschendes/Frisches geben könnte. Am liebsten wäre mir eine richtige kleine Geschichte völlig unabhängig von großen Ereignissen. Gebt mir einen Space-Detective mit eigenem Raumschiff und lasst mich Kleinkriminelle verfolgen. Aber da passen dann natürlich die heroischen Space-Marines, die in jedem Sci-Fi-Spiel zur Pflicht geworden sind, nicht wirklich rein.
Soul of the lost, withdrawn from its vessel.
Let strength be granted so the world might be mended,
so the world might be mended.
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