Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderungen veröffentlicht

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bloub
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von bloub »

Sir Richfield hat geschrieben:Optimistisch würde ich sagen: Bei Steam haben die Leute bemerkt, dass sie da nur Lizenzen mieten und sind deshalb auch nur noch bereit, Mietpreise zu bezahlen.

Wenn PC Kunden Qualität erwarten (so sinnfrei diese Erwartung auch ist), dann laufen die ohne Probleme genauso sofort in den Laden / klicken Vorbestellen, wie die Konsolenspieler.
so siehts aus, star citizen ist da ein gutes beispiel. durchschnittspledge liegt momentan bei 77 dollar, wer da noch behauptet, pc spieler würden kein geld ausgeben wollen für spiele, ist ganz schön auf den holzweg.
johndoe1197293
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von johndoe1197293 »

Interessant: neben dem neuen COD nun schon wieder ein Titel, der mindestens 6GB RAM verlangt. Zwar traue ich Watchdogs als Open World Spiel eher zu davon Gebrauch zu machen, trotzdem erscheint mir der Arbeitsspeicher als ziemlich hoch. Ich habe den Eindruck, dass man da einfach die Lead Version (PS4) mit ihren 8GB direkt auf den PC portiert ohne zu optimieren.
unknown_18
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von unknown_18 »

Was hier wieder alles für PC Profis unterwegs sind, die den Entwicklern unterstellen einfach null optimiert zu haben... Alles Programmier Profis hier. ^^

Aber war klar, während die Einen froh sind, dass endlich aktuelle Hardware besser genutzt wird, unterstellen die Anderen den Entwicklern einfach unfähig zu sein.

Gerade Open World Spiele brauchen massiv RAM, wenn man auch eine anständige Sichtweite und Objektdichte bieten will. Und im Bezug auf die neue Konsolengeneration war auch zu erwarten, dass nun schlagartig auch die Anforderungen an eine PC Version steigen wird, zumindest wenn das Spiel direkt für die neue Konsolengeneration entwickelt wurde, das wird sehr wahrscheinlich nicht bei allen Titeln im ersten Jahr der neuen Konsolen der Fall sein. Aber wessen PC schon etwas älter ist, muss sich darauf einstellen 2014 definitiv aufrüsten zu müssen.
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Lebensmittelspekulant
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Meine Güte, bei diesen Systemanforderungen kriege ich ja nostalgische Gefühle. Es muss schon Jahre her sein als ich mir das letzte mal bei einem PC-Spiel die Frage stellen musste, ob es überhaupt bei mir laufen wird ^^
Nicht auf Lebensmittel spekulieren ;)
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Sir Richfield
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben:Was hier wieder alles für PC Profis unterwegs sind, die den Entwicklern unterstellen einfach null optimiert zu haben... Alles Programmier Profis hier. ^^
Stimmt!
Gerade Open World Spiele brauchen massiv RAM, wenn man auch eine anständige Sichtweite und Objektdichte bieten will.
Und du bist ihr Anführer. ;)

Aber gut, hau rein - erkläre mir, was der Allgemeine RAM mit Sichtweite und Objektdichte zu tun hat. Am Besten am Fallbeispiel The Elder Scrolls: Skyrim.

Vielleicht sollten wir alle einfach mal den Nuhr machen?

unknown_18
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von unknown_18 »

Sieht man doch gut bei GTA V, alles was von einer schnelleren Ladezeit profitiert. Objekte und Texturen werden dort erst sehr spät geladen, weil sie eben von Festplatte/CD geladen werden müssen anstatt im RAM zu liegen. Das liegt nicht immer bloß an einer schwachen Grafikkarte sondern liegt Hauptsächlich an zu wenig RAM. Und gerade wenn die NextGen nun auch noch höher aufgelöste Texturen hat und damit mehr Speicherplatz braucht, braucht man noch mehr RAM. Da reicht der RAM der Grafikkarte bei weitem nicht aus.
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EvilReaper
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von EvilReaper »

Hach ja, PC-Gamer:

>Beschweren sich ständig, dass Konsolen die Technik auf dem PC zurückhalten würden
>Spiele nun mit höheren Systemanforderungen als sonst
>"Mimimimimi mein PC ist zu schlecht, das Spiel ist nicht optimiert, meine 1-2 Jahre alte Grafikkarte/CPU/Whatever müsste doch für die ganze NextGen reichen blablabla"

Erbärmlich. Watch Dogs hat übrigens laut Ubisoft sogar den PC als Lead-Plattform, glaube ich...
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Xris
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Xris »

Es beschweren sich hier lediglich eine Handvoll. Und das obwohl für BF4 ganz ähnliche Anforderungen bekannt sind und da bereits Benchs aus der Beta besagen das es dann auch ohne 8 Kern CPU ziemlich rund läuft. Davon einmal abgesehen: Ultra und teilweise auch High Specs - wir sind mitlerweile an einem Punkt angekommen an dem da nur noch Verbesserungen im Detail möglich sind. D.h. das sind Einstellungen die man erst dann bemerkt wenn man die Nadel im Heuhaufen suchen geht anstatt das Spiel zu spielen. Ab einem bestimmten Punkt nur noch was für Enthusiasten und die haben idR das nötige Kleingeld und geben es gerne aus.
Deshalb wird auf den ersten Blick - von den Fps mal abgesehen - auch nicht weiter auffallen das die Konsolen "etwas" weiter entfernt von Ultra presets sind. Nachdem was bis jetzt von der Hardware bekannt ist.
Ich sehe ehrlich gesagt kein Problem mit einer leeren Welt, denn die Welt ist nun Mal recht leer
.

Aber im RL ist jeder Mensch ein Individium das dir im Normalfall mehr als 3 Standardsätze antworten kann. In direktem Vergleich macht sich Gothic 2 nach wie vor sehr gut. Es hat in der Summe sicher nicht so viele glaubwürdige Charaktere, aber die Spielwelt ist eben auch deutlich kleiner und dabei glaubwürdiger. Sehr viele indivuelle Charaktere und kein Stein in G2 gleicht dem anderen. Das geht sicher auch in der Größe von Skyrim. Aber wer soll das bezahlen? Und wie lange soll die Entwicklung dauern? Und dann noch mit der CE3....

Skyrim ist nicht viel größer als Oblivion, Oblivion war nur noch halb so groß wie Morrowind, Morrowind hingegen hat nicht mal 1/10 der Größe von Daggerfall. Warum? Weil Bethesda gesehen haben das sie eine so große Spielwelt einfach nicht glaubwürdig gestalten können mit Budget und Zeit. Das haben sie nach Daggerfall gesagt und nach Morrowind erneut. Und die G2 Macher haben nach Morrowind gemeint sie könnten es mit weniger Budget und einem Entwicklerteam das nicht mal halb so groß ist besser. Dabei kam G3 raus...
unknown_18
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von unknown_18 »

Xris hat geschrieben:Und die G2 Macher haben nach Morrowind gemeint sie könnten es mit weniger Budget und einem Entwicklerteam das nicht mal halb so groß ist besser. Dabei kam G3 raus...
Da konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. G3, die Lachnummer schlecht hin. Wollte damals die Demo ausprobieren um mir selbst ein Bild zu machen, mit 1 Frame alle 10 Sekunden war da nicht viel mit. Aber dafür sind die Anekdoten der G3 Spieler immer wieder amüsant. :lol:

Das ist halt den Preis den wir für immer bessere Grafik bezahlen müssen... die Entwickler kommen eben nicht hinterher die gleiche inhaltliche Fülle mit immer besserer Optik hin zu kriegen ohne das dabei der Aufwand und damit die Kosten extrem steigen. Zwar werden die Entwicklertools wirklich immer besser und besser, was man daran merkt, dass selbst Leute wie wir Dinge basteln können, die wir uns früher nicht vorstellen konnten, aber im Ganzen ist es zu wenig um mit der Grafik schritt halten zu können.
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SethSteiner
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von SethSteiner »

The Witcher 2 ist ein riesen Unterschied zu The Witcher 1 und hat trotzdem nicht unwesentlich mehr gekostet. Erst der neueste Teil kostet tatsächlich extrem viel mehr, ist im vergleich zur Konkurrenz aber immer noch nur durchschnittlich.
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Xris
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Xris »

Kostet aber auch mehr.... und ob TW3 gut wird oder CD Projekt ähnlich wie PB an der magischen "3" und zu hohen Zielen scheitern bleibt noch abzuwarten. :wink:

Iwo ist denke ich einfach schluß. Es gibt nur ein entweder oder. Alles zusammen - ultra Grafix, Technik, große und autentische Spielwelt, Storytiefe - ist heutzutage im grunde noch schlechter realisierbar als noch vor 10 Jahren. Denn vor 10 Jahren war noch nicht so viel Geld im Spiel.
Da konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. G3, die Lachnummer schlecht hin. Wollte damals die Demo ausprobieren um mir selbst ein Bild zu machen, mit 1 Frame alle 10 Sekunden war da nicht viel mit. Aber dafür sind die Anekdoten der G3 Spieler immer wieder amüsant. :lol:
Es hat auch Jahre gedauert bis es für Fans okay war. Lohnt sich aber mitlerweile. Ich habe es einmal zu Release (ganze 10 Minuten vom Anfang mit durchschnittlich 12 Fps bis zur ersten Wildsau) und dann erst wieder vor einem Jahr gespielt. Was die Community noch retten konnte ist erstaunlich.
unknown_18
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von unknown_18 »

Xris hat geschrieben:Iwo ist denke ich einfach schluß. Es gibt nur ein entweder oder. Alles zusammen - ultra Grafix, Technik, große und autentische Spielwelt, Storytiefe - ist heutzutage im grunde noch schlechter realisierbar als noch vor 10 Jahren. Denn vor 10 Jahren war noch nicht so viel Geld im Spiel.
Vielleicht finden die Entwickler ja doch irgendwann Möglichkeiten Spielwelten einfach zu generieren. Ich denke schon, dass sich da bereits längst Entwickler darüber den Kopf zerbrechen.

Vielleicht wäre es ja ein Ansatz wie SOE bei EverQuest Next zu machen und die Spieler selbst einzuspannen. SOE will ja, zumindest hab ich das so verstanden, mit Landmark die Spieler bauen lassen und dann ein Teil davon direkt für EverQuest Next verwenden. Sprich die Spieler gestalten die Spielwelt selbst mit, aber eben immer noch mit dem Filter "Entwickler", was gut so ist. ^^
Es hat auch Jahre gedauert bis es für Fans okay war. Lohnt sich aber mitlerweile. Ich habe es einmal zu Release (ganze 10 Minuten vom Anfang mit durchschnittlich 12 Fps bis zur ersten Wildsau) und dann erst wieder vor einem Jahr gespielt. Was die Community noch retten konnte ist erstaunlich.
Wildsau, war das nicht dieses schier unbesiegbare Bossmonster? ;) Jo, G3 ist ein gutes Beispiel dafür was die Modding Scene drauf hat. Aber ich denke selbst mit Mods und allem ist es immer noch kein Meisterwerk. ^^
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LordOfNosgoth
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von LordOfNosgoth »

Balmung
Jo, G3 ist ein gutes Beispiel dafür was die Modding Scene drauf hat. Aber ich denke selbst mit Mods und allem ist es immer noch kein Meisterwerk. ^^
Naja, jetzt ist es halt ein weiteres Empty-Open-World-Spiel, mit einem leichten Gothic-Einschlag. Wenigstens ist es jetzt ganz gut spielbar (von den Bugs) und die Community arbeitet schon eine ganze Weile an einer völlig neuen Hauptgeschichte, welche dann endlich mal einen roten Faden durch die ganze Welt bilden soll. Mal schauen, ob sie jemals damit fertig werden. Ich drücke ihnen die Daumen! :) Mit PB habe ich ja nach Risen 1 und vor allem dem miesen Dark Waters abgeschlossen... :(
Sethsteiner
Ich selbst bevorzuge größere Areale, die aber eben wie Gothic genug Interaktionsmöglichkeiten bieten UND darüber hinaus auch möglichst einzigartig sind!
Ok, darin würden wir überein kommen, sollte das jemals ein Entwickler hinbekommen und auch noch gut aussehen lassen, dann bin ich glücklich. Hm, auch wenn ich persönlich sogar mit einer kleineren Welt sehr zufrieden bin, da ziehen schon genug Stunden ins Land. :Blauesauge:

Xris
Skyrim ist nicht viel größer als Oblivion, Oblivion war nur noch halb so groß wie Morrowind, Morrowind hingegen hat nicht mal 1/10 der Größe von Daggerfall.
8O 8O 8O Ehrlich jetzt? Ich habe nur Oblivion mal kurz auf der PS3 "gespielt" (war ja eine unmögliche Ruckelorgie!) und Skyrim und die kamen mir schon so unglaublich (unnötig) groß vor, wobei letzters immerhin schon eine kleine Besserung darstellte. Dort muss man ja Stunden unterwegs gewesen sein, vor allem, wenn man mal wieder überladen war, aber nichts ablegen wollte. Hätte sich bestimmt dolle meditative Übung nutzen lassen. ^^ Vor allem muss die Welt doch noch leerer und "unansehnlicher" gewesen sein...hat das Spaß gemacht? ;)

Noeppchen
Stimme ich dir auch absolut zu, meiner Meinung nach sollten die dann eben keine Hightechsachen benutzen dürfen. Es ist aber nunmal so, dass es da Geld zu holen gibt, aber nur wenn man das Marktgleichgewicht einhält. Es ist doch auch Unsinn, wenn man fordert, dass ein Stück Brot in Afrika das Gleiche kostet wie hier, diese Vergleichbarkeit von Güterpreisen endet ja schon an den deutschen Grenzen.
Und zusätzlich will ich hier auch mal sagen, dass ich nicht finde, dass es zu teuer ist, wenn man für ein 40 Stunden langes Spiel 55€ zahlt oder für ein 15 Stunden-Spiel mal 3 Monate wartet und es dann für 25€ mitnimmt.
Das ist Preis/Leistungstechnisch meist besser als ein Kino/Theater-Besuch oder der Kauf einer Dvd, geschweige denn Bluray.
Es herrscht halt immer noch in manchen Branchen ne GeizIstGeil-Mentalität. Genau wie die armen Inder, sollten sich hier vielleicht einfach ein paar arme Deutsche keine Videospiele mehr kaufen, wenn es doch so unverschämt teuer ist. Aber soweit geht die Vernunft dann eben auch nicht, ist für manche ja sogar ein Verstoß gegen die Menschenwürde (schon so gelesen ).
Früher haben die Spiele real 3 mal so viel gekostet und trotzdem hat sich keiner beschwert, weil man eben Vorderasien virtuell nicht brandroden konnte.
Ja, es gibt mehrere Möglichkeiten. Man kann z.B. sagen, man vereinbart weltweit einen Preis und wer sich den nicht leisten kann, soll es auch nicht haben und muss auf ältere Versionen ausweichen (ala Gucci oder weiß nicht was noch alles für High-Society-Produkte) oder man passt Preise regionel an, um im Verhätnis weltweit den selben Schichten sein Erlebnis ermöglichen zu können.
Sie haben sich halt für letzteres entschieden. Das ist soweit ihr gutes Recht und diese ganze Geiz-Billig-und-Wegwerf-Mentalität geht mir auch ziemlich auf den Geist. Doch wenn man schon Güter auch Ärmeren zur Verfügung stellen möchte, so sollte man auch nicht meckern, wenn sich weniger Betuchte auch in DE halt den billigen Key aus Asien holen.
Was ich dagegen schon unverfroren finde, ist, wenn sich Leute, die eigentlich das Geld soweit haben, aber nur zu geizig sind, für viel gebotenes kaum zu zahlen. Diese sägen sich dann in der Tat den Ast unter dem eigenen Hintern ab. ;) Aber die Menschen sind halt für nichts mehr bereit Geld auszugeben, meinen aber gleichzeitig, alles immer und am besten sofort besitzen zu müssen...
Bei deinem Preis/Leistungs-Verhältnis-Beispiel musste ich lachen. Ein Kinobesuch ist mittlerweile ja wirklich nur noch Abzocke, vor allem, da mein TV lange Zeit ein besseres Bild bot als die Leinwand. Die pure Größe lockt heute keinen mehr und die meisten haben anscheinend eh eine top Surround-Anlage. Ansonsten finde ich Spiele keineswegs zu teuer, jedenfalls, wenn sie mir persönlich etwas bieten. Zudem sind die Preise trotz Inflation und allem über die letzten 12 Jahre und länger konstant geblieben oder sind heute sogar einen Tacken günstiger (150DM z.B. für Zelda - Majoras Mask).
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Xris
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Xris »

Daggerfall war bzw ist in etwa so groß wie Großbritanien. ;) Die Welt war damals aber bis auf die namensgebung von Orten bzw Staedten komplett zufallsgeneriert. Und ja das hat Spaß gemacht und macht auch nach wie vor Spaß. Allerdings ist das Spiel auch unter dem Namen Buggerfall bekannt. Bis heute ist das Spiel nicht voellig bugfrei.


Ja rie Geschmaecker sind halt verschieden. Der Vorteil in einem Spie wie TES ist halt das es nicht so arg vordefiniert was der Spieler darf und was nicht. Durch die Moeglichkeit von Anfang an zu tun was man will, kann ein dichteres Mittendringefuehl entstehen. Ich fuer meinen Teil habe bspw. in Morrowind erst Jahre spaeter das erste Mal die HQ beendet. TES ist einfach nichts fuer Leute die gerne den roten Storyfaden haben. Ich spiels weil ich es mag von Anfang an tun zu koennen wonach mir grade ist. Man hoert oefter das Bethesda keine gute main Storyline kann, aber das war ja auch nie das Ziel.


Der Fehler den PB damals gemacht haben war das Gothic eben eine andere Fanbase hat. Obwohl TES und Gothic im gleiche Genre sind koennten sie unterschiedlicher nicht sein.
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LordOfNosgoth
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von LordOfNosgoth »

Oha...da wäre ich mir so dermaßen verloren vorgekommen. :lol: Das mit dem Spaß war auch eher darauf bezogen, Ewigkeiten durch diese Welt zu marschieren, da ich mir denke, dass die Welt, dank der damaligen technischen Einschränkungen, einfach sehr kahl und tot war für ihren Umfang. ;)
Bugs sind so eine Sache...der Begriff ist einfach sehr dehnbar.Gegner oder Gegenstände, die mal in der Luft schweben oder in Wänden verschwinden sind ja ebenso "lediglich" Bugs, wie ein spielbrechender Fehler. Ersteres stört mich eher weniger...

Es war in Skyrim schon eine geniale Erfahrung, nach dem Intro aus dem Untergrund zu treten und eine ganze Welt vor sich zu haben. Ich war erst mal komplett hilflos und sehr dankbar, dass das nächste Dörflein (Whiterun?) nicht allzu weit weg war. ^^ Aber nach kurzer Gewöhnungszeit war die gebotene Freiheit sehr angenehm - tun zu können, was ich wollte. Immer weiter, immer höher, immer besser und überall gab es etwas zu tun, selten bis nie war irgendwas von einem Levelfortschritt oder ähnlichem abhängig.
80-100 Stunden hat mich das Ganze auch unglaublich unterhalten, aber dann merkte ich doch langsam, dass sich bis auf die Farben der Landschaften wenig ändert und mir irgendwie ein größeres Ziel abging. Dies habe ich mir dann mit der Platin-Trophäe selber gesteckt und habe letzten Endes doch rund 160h in Himmelrand verbracht. 8O Aber vielleicht dient TES (für mich) auch weniger, um es durchgehend zu spielen, als vielmehr dann und wann mal ein paar Stunden abzutauchen und die Welt auf mich wirken zu lassen. :)
Ja, Gothic hatte einen dagegen schön an die Hand genommen, insofern man das wollte bzw. der Geschichte gefolgt ist und einen durch das Land geführt. Beides hat seine klare Daseinsberechtigung und keine Erfahrung wollte ich missen, auch wenn Bethesda sich meiner Meinung nach ein klein wenig mehr dem Motto "Weniger ist manchmal mehr" annähern sollte.
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