Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderungen veröffentlicht

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LordOfNosgoth
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von LordOfNosgoth »

Ach ja, zu dem Thema Spielpreise.

Klar, ich kenne auch noch PC-Spieler, welche noch eine Schachtel in der Hand haben wollen ggf. mit irgendwelchen Extras (wie z.B. bei DaS - PtD) und dementsprechend auch noch gutes Geld im Laden liegen lassen.
Allerdings dürfte es doch auf ein Gros der PCler zutreffen, wie Richfield es schon eingeräumt hat, dass sie höchstens 5-20€ für ein Spiel ausgeben, welches sie lediglich als digitale Miet-Kopie auf der Platte liegen haben.
Würde ich auch nicht anders handhaben bzw. handhabe ich ja auf der Konsole schon nicht anders: Mir wichtige Spiele werden als Retail gekauft, gerne auch als CE, ansonsten kaufe ich die Spiele erst bei einem Angebot im PSN-Store (Jaaa, dort soll es auch ab und an mal ganz nette Angebote geben. Ich fand z.B. 7,50€ für die Zone of the Enders HD-Collection zumindest fair, oder nen 10er für Crysis 1 oder Trine.) Ausnahmen sind Spiele, wie Valkyria Chronicles oder Disgaea, welche sowie so kurz nach Release nur noch zwischen 15€ und 20€ neu kosten. ;)
Jimbei
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Jimbei »

Wieso sollte man auf PC auch mehr zahlen? Der ganze Rattenschwanz an Kosten fällt für die Verantwortlichen auf Steam weg. Keine Verpackung, keine Disk, kein mieten eines Platzes dafür in einem Laden, keine Lizenzkosten wie bei Xbox 360 und PS3. Und wie andere hier schon schrieben: Schlussendlich mietet man lediglich die Spiele auf Steam, besitzt sie also offiziell nicht einmal wirklich.

Aber ehrlich gesagt habe ich mit Steam kein Problem mehr. Der PC mit Steam als Plattform wird länger als jede Konsole durchhalten, und selbst wenn man nur ein Mietrecht auf Steam hat: Niemand würde es sich bei einem etwaigen Shutdown nehmen lassen, seine Spiele von DRM unter Umständen gar selbst zu befreien (ich glaube kaum, dass jemand in ein moralisches Dilemma deswegen kommen wird).
Bitte, für eine bessere Übersicht im Forum: Keine Fullquotes, wenn der Post direkt oder fast direkt davor steht. Kurze bündige Zusammenfassungen (wenn möglich) tragen deutlich zu einer besseren Diskussions- und Forumskultur bei. Danke. ( ^^ )
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SethSteiner
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von SethSteiner »

Weder ein Konsolero, noch ein PCler muss wirklich viel für seine Spiele ausgeben. Die Preise fallen schnell und oft gibt es von Anfang an oder vor Release gute Angebote. 60 Euro für ein Konsolenspiel, das überhaupt kein Extra hat, wer bezahlt sowas?

@Noeppchen
PCler kennen ordentliche Grafik halt von Crysis schon eine ziemlich lange Zeit, so dass vieles was einem so präsentiert wird ein alter Hut ist. In Sachen Grafik ist noch eine ganze Menge drin. Solange wie ich matschtexturen sehen und Polygone zählen kann, solange ist auch noch Luft nach oben.
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SethSteiner
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von SethSteiner »

Crysis ist von 2007. Wieso sollte es sechs Jahre später mit 10 fps laufen, wenn die Spielwelt ausgedehnt wird, zu Mal sie ja schon damals gar nicht so klein ist, jedenfalls nicht vergleichbar mit den echten Schläuchen, wie man aus Call of Duty kennt? Die Hardware auf den Konsolen ist sogar schon sieben Jahre alt, selbstverständlich wartet man daher nur auf einen sehr großen Sprung, denn technisch wurden die Konsolen schon ein paar Mal überrundet. Es gibt eben keinen Grund anzunehmen, da wären nur noch ein paar Prozent an Verbesserungen möglich.
Easy Lee
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Easy Lee »

LordOfNosgoth hat geschrieben:Das wird langsam aber sicher richtig lächerlich mit den Sys-Anforderungen von den Spielen der neuen Generation. 8O

Mal ganz im Ernst, jahrelang reizt kein Spiel eine GTX760/660+ richtig aus (zumindest auf 1080p und 60fps) und nun braucht man plötzlich 8 Kerne, 6GB RAM und am besten eine Titan im SLI-Verbund!? C`mon! Da kann etwas nicht stimmen...für solch seichte Verbesserungen ist der Sprung einfach zu gewaltig.
Es wirkt eher so, als ob es nicht gewollt sei, dass "ältere" Hardware noch ausreichen soll. Stattdessen hat der geneigte PC-Spieler gefälligst sich mal wieder Neues anzuschaffen, auch wenn seine "alte" (High-) End GraKa eigentlich noch lange ausreichen würde.
Wie unendlich schlecht müssen Multi-Spiele dann erst in zwei, drei Jahren auf den Konsolen aussehen? :lol: Grafisch doch ein so riesiger Unterschied, schlecht portiert oder Aufrüstzwang? Wir werden es erleben...
Naja, vielleicht beziehen sich die ganzen Angaben für High bzw. Ultra ja auch auf Auflösungen in 4K,16AA,120fps und 800% Weitsicht. Dann könnte ich es schon eher verstehen.

ps: Achtung, Text kann Spuren einer Hyperbel enthalten. ;)
Hast nicht unrecht. Auf der anderen Seite können die Entwickler jetzt natürlich auch mehr Gas geben, weil der Spagat zwischen Konsole und PC mit der PS4 nicht mehr so groß ist. Ein erhöhter Mindeststandard ist angesichts des technologischen Sprungs im Massen- sprich Konsolenmarkt für alle Parteien sinnvoll.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass mein 2011er Rechner (i7 2600k, 20GB RAM, GTX 550 TI) immer noch im grünen Bereich bei sämtlichen Systemanforderungen liegt. Insofern bekomme ich da keine Panik. Früher war Hardware schneller veraltet.
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LordOfNosgoth
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Re: Kommentar

Beitrag von LordOfNosgoth »

Noeppchen hat geschrieben:Dass diese Keys aber halb illegal aus irgendwelchen strukturschwachen Ländern kommen, unterschlägt der geneigte Keyjunkie dabei immer gerne. Genau die, die sich die günstigen Keys aus Indien und den Phillipinen kaufen, machen den Markt kaputt und so unattraktiv für Publisher. Schön blöd, wenn man sich selbst den Ast absägt auf dem man sitzt..
Hör mir bitte auf mit den "Strukturschwachen Regionen"TM...genau wegen diesem Blödsinn gibt es doch z.B. auch Regionalcodes. Blabliblubb-bla...Absatz, Umsatz, durchschnittliches Einkommen, was weiß ich noch alles...das wird dann in von irgendwem in einem undurchsichtigen Pott verrührt und heraus kommt dann, dass wir in Deutschland für viele Dinge meist mehr blechen müssen als der Rest der westlichen Welt! Als Beispiele seien einfach mal Videospiele (Beyond CE: UK 50€ / DE 80€) oder Filme, im Speziellen Animes (Steins Gate: US 2*20€ / DE 300-600€) genannt. :evil: Entweder etwas hat einen festen Wert oder es hat keinen Wert. Ende. Aber diese teils enormen Preisunterschiede empfinde ich als unverschämt. Der deutsche Großverdiener kann die höheren Preise vielleicht schulterzuckend blechen, aber wir haben hier weit mehr Gering- oder Kleinverdiener als manch einer denken mag und von unserer abgebrannten Mittelschicht ist nicht mehr viel übrig. Ach...ist ja auch OT...aber das wollte ich dazu einfach mal loswerden. ;)
Noeppchen hat geschrieben:
LordOfNosgoth hat geschrieben:Das wird langsam aber sicher richtig lächerlich mit den Sys-Anforderungen von den Spielen der neuen Generation. 8O

...für solch seichte Verbesserungen ist der Sprung einfach zu gewaltig.
Da heulen die Pcler den Konsoleros Jahre die Ohren voll, das sie die Ausgeburt der Hölle sind, weil sie sich wegen denen nicht jedes Jahr nen PC für 5000€ kaufen können und jetzt ist es auch wieder nicht recht :roll:
Und der Satz mit den Verbesserungen zeigt auch wie es mit vielen bestellt ist. :roll: Glaubt ihr echt, dass der Fortschritt immer weiter geht? Es ist doch mit gesundem Menschenverstand schon erklärbar, dass wir in einem Stadium sind in dem man nur noch winzige Verbesserungen erzielen kann. Früher hätte man bei so einer Verbesserung der Hardware eben (gefühlt) 500% bessere Grafik erzielen können. Heute sind es dann vielleicht noch 3%.
Selbstverständlich wird so eine Entwicklung irgendwann ineffizient, aber die Grafikfetis werden das niemals verstehen.
Ich bin doch selber Konsolero. :Blauesauge: Und meine Aussage behält Gültigkeit. Auch wenn es mir theoretisch am Allerwertesten vorbei ziehen kann. Natürlich ist irgendwo mal eine Grenze erreicht, was Detailgenauigkeit angeht, allerdings gibt es noch genug andere Dinge, an denen viel Potenzial nach oben besteht, wie z.B. die KI oder im Falle von Skyrim auf PS3 auch die Weitsicht und die Detailgeträue in der Ferne. Ich meine, heutige Spiele packt selbst Mittelklasse-Hardware ohne große Probleme auf Ultra. Nun kommen teilweise Spiele daher (CoD), welche faktisch kaum besseres bieten als bisher, aber unglaubliche Forderungen stellen.
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SethSteiner
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von SethSteiner »

Noeppchen hat geschrieben:Und selbstverständlich wird es innerhalb der nächsten 10 Jahre (auch ohne die satanischen Konsolen) auch niemals eine konsistente OpenWorld mit der Grafik eines Crysis geben. Geht nun mal nicht, da braucht man auch gar nicht drüber diskutieren
Und eben das solltest du auch belegen. Crysis ist uralt und hatte bereits eine ausgedehnte Spielwelt, mittlerweile sind sechs Jahre vergangen, manche haben schon ein oder zwei Mal wieder aufgerüstet und weit stärkere Hardware. Crysis ähnliche Titel gibt es mittlerweile auch auf Konsolen und die Grenzen dieser 2006er Hardware sind mittlerweile mehr als überdeutlich zusehen. Ich sehe keinen Grund, warum man die Spielwelt eines Crysis nicht auf die Größe eines GTA ausdehnen können.

Da ist kein Komplott um Konsolen zu puschen, wohl aber ist es mehr als deutlich, dass man sich bisher an den Konsolen bisher orientiert hat und sich eben gar nicht die Mühe machte das auszunutzen, was man am PC für Möglichkeiten hat. Soetwas könnte in der nächsten Generation der Fall sein, sicher wäre ich mir aber nicht. Crysis allerdings ist ein alter Hut und ich würde von einem Open World Spiel sogar noch viel mehr erwarten, eben weil die Technik weit vorangeschritten ist und auch zu viel mehr in der Lage.

@LordOfNosgoth
Die Grafikkartenindustrie scheint mir manchmal geradezu verzweifelt zusein. Da hat man mir ernsthaft bei Nvidia nach einem Test ausgegeben, dass ich mir doch eine neue kaufen sollte, weil meine Grafikkarte Batman Arkham City nicht mehr packen würde. Endergebnis? Das Spiel lief butterweich, ganz ohne neue Grafikkarte.
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LordOfNosgoth
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von LordOfNosgoth »

SethSteiner hat geschrieben: Ich sehe keinen Grund, warum man die Spielwelt eines Crysis nicht auf die Größe eines GTA ausdehnen können.
Daran habe ich so meine Zweifel. OK, auf die pure Größe eines GTA ließe es sich wahrscheinlich schon ausweiten, insoweit hast du Recht. Allerdings zu was für einem Preis? -> Eine Bethesda`sche leere, tote Welt, in der man Ewigkeiten nichts als Bäume und Felder trifft.
Auch Crysis war an sich doch eine ausgestorbene, wenngleich recht große Landschaft. Man ist doch letzten Endes nur von einer "Schießarena" in die nächste gelaufen. Nur waren diese "Arenen" dort halt über einen fünf- bis zehnminütigen Spaziergang durch die Einsamkeit verbunden, anstatt direkt aufeinanderfolgend, wie in jedem anderen Schlauch-Spiel auch. Zwischendrinn traf man vielleicht mal auf einen feindlichen Jeep oder eine kleine Hütte alias Wachposten oder ne bewachte Schranke, aber unter einer belebten Welt, wozu auch Flora und Fauna (!) gehört, stelle ich mir anderes vor.
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LordOfNosgoth
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von LordOfNosgoth »

@Noeppchen

OK, dass darunter wirklich arme Länder/Menschen leiden ist mir klar, aber ich habe nicht ohne Grund UK und die USA herangezogen. ;)
Wobei man jetzt ganz gemein sein könnte und hypothetisch hinterfragen: Müssen sich auch solch arme Länder solch einen First-World-Schund leisten können? Ok, Kunst ist frei und für jeden zugänglich. Außerdem verursachen Kopien keine wesentlichen weiteren Kosten mehr für den geistigen Vater (Entwickler und Publisher), weshalb es dann möglich ist, seine Ware dort deutlich billiger zu verkaufen.

Noch mehr OT: :oops:
Bei Autos z.B. sieht die Sache aber wieder anders aus: Jeder neu gebaute Wagen kostet aufs neue Geld. Und angeblich machen die Hersteller mit Neuwagen kaum oder garkeinen Gewinn mehr. Wie also ist es zu erklären, dass Neuwagen in DE teilweise das Doppelte kosten als im Ausland. Das wäre nur möglich, wenn wir eine Summe n+1 für den Wagen zahlen, während der "arme Pakistani" nur die Summe n-1 zahlen müsste und dies wiederrum würde ich persönlich schon als ungerecht empfinden. Warum sollte ich mehr zahlen, damit sich in einem Schwellenland jemand, der im Verhältnis so viel verdient wie ich, einen dicken Wagen leisten kann, ich aber nun nicht mehr? ;)
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SethSteiner
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von SethSteiner »

LordOfNosgoth hat geschrieben:Daran habe ich so meine Zweifel. OK, auf die pure Größe eines GTA ließe es sich wahrscheinlich schon ausweiten, insoweit hast du Recht. Allerdings zu was für einem Preis? -> Eine Bethesda`sche leere, tote Welt, in der man Ewigkeiten nichts als Bäume und Felder trifft.
Auch Crysis war an sich doch eine ausgestorbene, wenngleich recht große Landschaft. Man ist doch letzten Endes nur von einer "Schießarena" in die nächste gelaufen. Nur waren diese "Arenen" dort halt über einen fünf- bis zehnminütigen Spaziergang durch die Einsamkeit verbunden, anstatt direkt aufeinanderfolgend, wie in jedem anderen Schlauch-Spiel auch. Zwischendrinn traf man vielleicht mal auf einen feindlichen Jeep oder eine kleine Hütte alias Wachposten oder ne bewachte Schranke, aber unter einer belebten Welt, wozu auch Flora und Fauna (!) gehört, stelle ich mir anderes vor.
Ich sehe ehrlich gesagt kein Problem mit einer leeren Welt, denn die Welt ist nun Mal recht leer. Es wäre ja ziemlich seltsam, wenn alle fünf Meter geballert würde und auch nicht besonders wünschenswert, wenn dem so wäre. Auch in einem Videospiel erwarte ich zwischenzeitlich etwas Ruhe zu haben, gerade auch wenn die Möglichkeit zu verschiedenen Lösungswegen bestehen sollte. Und wenn es zu kämpfen kommt, sollte es auch Möglichkeiten zum Rückzug geben. Skyrim hat das denke ich eigentlich sogar ganz gut gemacht, ich hatte die Welt als eine recht angenehme Mischung empfunden. Bei Oblivion oder Morrowind hatte ich nie wirklich Spaß empfunden. Bei GTA San Andreas wiederum habe ich nie nachvollziehen, warum man dort so positiv über die große Welt sprach, da sie nicht einfach nur leer war, sondern geradezu steril. Natürlich, wenn ich jetzt Crysis auf GTA V Größe aufblähe und nur Wiesen und Wälder habe aber gar nichts zum endtecken, keine Aktivitäten, dann macht das nicht viel Sinn, nur welchen Grund gäbe es anzunehmen, dass man diese Aktivitäten, Fauna und Co. nicht hineinbringen würde? Wenn ich mir das neue Metal Gear anschaue, das ja einen Open World Aspekt bieten soll, sieht das für so aus als wäre es bereits recht dicht an Crysis dran und es scheint erst Mal nicht steril zu wirken. Wie gesagt, würde ich schon einen Grund wissen, warum Crysis auf Open World Größe einen Preis fordern würde, wir reden hier fast schon von einem antiken Titel.
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von d3paX »

wenn das die optimalen bedingungen für die grafik sind, sehe ich irgendwie schwarz für die next gen konsolen. das muss ja dann im vergliech absolut grottig aussehen ^^
Bild
Bisschen Musik? :)http://www.so.cl/#/party/13378
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LordOfNosgoth
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von LordOfNosgoth »

Ok, alle fünf Meter wäre übertrieben, aber gerade Oblivion, Fallout 3 oder auch Skyrim empfand ich als mir persönlich zu leer oder vielleicht trifft es aufgebläht besser. Denn Two Worlds II hatte zum Beispiel eine einigermaßen lebendige Fauna und war doch nicht zufriedenstellend für mich.

Wie soll ich es am besten in Worte fassen? Hm, vielleicht so:
Wenn mir die schiere Größe einer Welt keinen Mehrwert bietet im Gegensatz zu einer kleineren Welt, mit dem selben Inhalt, dann sollen sie doch einfach die Welt kleiner gestalten. Aberdutzende redundante, doch eigentlich sehr ähnliche skyrim`sche Höhlen könnte man gerne kürzen gegen wenigere, dafür aber "besonderere" Orte.

Weiß jetzt nicht, wie alt du bist oder seit wann du spielst, aber hast du mal Gothic 1, 2 oder DNdR gespielt?
Dort wurde für mein Empfinden bis heute die perfekte Symbiose getroffen aus offener Welt und authentischer Lebendigkeit. Dort wird man nicht überall in einen Kampf verwickelt und es gibt durchaus viele ruhige Gebiete, welche ich ebenso gerne besuche und selbst durch "feindliches" Territorium kann man oft irgendeinen Schleichweg nehmen, aber um einen herum sind immer irgendwo Tiere oder plötzlich irgendwo ein Eremit. Es gibt dort zwar viel weniger Höhlen, Städte, überhaupt Lokalitäten und sie liegen jeweils auch nur vielleicht 60 reale Sekunden auseinander, anstatt 10 realer Minuten, in denen aber nichts passiert. Aber dafür haben diese Orte dann auch noch eine Einzigartigkeit, ein Alleinstellungsmerkmal. Ich freute mich jedes mal, wenn ich wieder einen versteckten Ort erkundet habe. In Skyrim haben mich die Verliese und Höhlen, selbst die eigentlich beim ersten Mal sehr atmosphärischen Dwemer-Ruinen nur noch einen Dreck interessiert...wozu die X-te Höhle erkunden, wenn sie doch eh allen anderen gleicht, wie ein Ei dem anderen? Hmm...aber vielleicht habe ich auch einfach nur mal wieder meine Gothic-Nostalgie-und-Fanboy-Brille auf. :D

Ok, jetzt habe ich ganz schön viel nur von Gothic geschwafelt... :oops:
Seitenwerk
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Seitenwerk »

Ihr solltet höhere Anforderungen nicht immer mit besserer Grafik verbinden. Klar wird die Grafikqualität bei der kommenden Generation an Spielen steigen aber es geht hier ja auch um Dinge wie Spielgröße, KI, Anzahl an Objekten und vieles, was man nicht sehen kann.

Solche Dinge fressen Performance und sind vor allem in Open World Spielen ein wichtiger Punkt, auf den in der kommenden Generation viel Augenmerk gelegt werden kann.

Das gehört auch zu den Gründen warum zb. die Anforderungen an RAM höher sind als früher und warum zb schneller RAM wie GDDR5 einen großen Performanceschub bringen. Das ganze Thema wurde aber bereits von einigen Spieleentwicklern behandelt.

Jedenfalls darf man sich nicht wundern, wenn in nächster Zeit Hardware abseits der Grafikkarten plötzlich wichtiger werden, als sie es bisher waren.
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SethSteiner
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von SethSteiner »

Spiele Gothic nicht in einem Käfig? An Gothic 2 erinnere ich mich aber sehr gut, diesem Spiel habe ich trotz geringerer Größe auch den Vorzug gegenüber Morrowind damals gegeben, einfach weil die Welt eben die richtge Mischung hatte aus ruhigen Stellen und Punkten an denen es irgendwas zutun gab, wo Interaktivität möglich war. In die Nähe kam für mich eben erst wieder Skyrim, wobei auch hier die Limitierung doch ziemlich deutlich war, vor allem wenn man nur ein Stück weiter weg stand und bspw. auf eine Ebene runtersah. Diese Mustertextur für den Boden kannte ich noch von Battlefield 1942 und das war geradezu prähistorisch. Ich bin ja auch gar nicht für eine riesige Open World Welt, mir leuchtet nur eben nicht ein warum man das nicht in Crysis Optik hinkriegen sollte, unabhängig davon ob daraus nun ein gutes Spiel werden würde oder nicht. Ich selbst bevorzuge größere Areale, die aber eben wie Gothic genug Interaktionsmöglichkeiten bieten UND darüber hinaus auch möglichst einzigartig sind!
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Re: Watch_Dogs: Neue, nicht aber niedrigere System-Anforderu

Beitrag von Unc13Fu »

SethSteiner hat geschrieben:Spiele Gothic nicht in einem Käfig?
Jopp, einem Energiekäfig.

Was Gothic 1 und 2 so perfekt hinbekommen haben war, eine lebendige Welt zu erschaffen die theoretisch von Anfang an komplett frei zugänglich war, aber eben durch die Stärke der Gegner dennoch ein Gefühl der Progression erzeugt hat. Mann konnte halt bestimmte Gebiete erst sicher betreten, wenn man weit genug aufgelevelt war. Aber theoretisch konnte man da auch schon als Level 1 hansel um sein Leben rennen gehen :wink:
Ich erinnere mich noch genau, wie sehr ich in Gothic 1 mir in die Hose gemacht habe, als ich die ersten Male am Orklager vorbei musste. Später dann als hochgelevelter Haudegen haben mir die Orks kaum mehr als ein müdes Lächeln entlockt. Aber gerade in den ersten Spielstunden, sowohl bei Teil 1 als auch bei Teil 2, dieses Gefühl der permanenten Gefahr wenn mann sich außerhalb der Lager befand. Das war großartiges Spieldesign (auch wenn natürlich nicht alles perfekt und fehlerfrei war)

@Topic:
Oha, nach CoD Ghosts das zweite Spiel innerhalb von zwei Tagen, dass 6GB RAM vorraussetzt. 8O
Aber es war zu erwarten das mit der neuen Konsolengeneration jetzt ein Sprung in den Hardwareanforderungen kommt, nachdem diese ja jahrelang mehr oder weniger stagniert sind.
Und der Tod stellte die Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher...denn es war Krieg
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