Ok, alle fünf Meter wäre übertrieben, aber gerade Oblivion, Fallout 3 oder auch Skyrim empfand ich als mir persönlich zu leer oder vielleicht trifft es aufgebläht besser. Denn Two Worlds II hatte zum Beispiel eine einigermaßen lebendige Fauna und war doch nicht zufriedenstellend für mich.
Wie soll ich es am besten in Worte fassen? Hm, vielleicht so:
Wenn mir die schiere Größe einer Welt keinen Mehrwert bietet im Gegensatz zu einer kleineren Welt, mit dem selben Inhalt, dann sollen sie doch einfach die Welt kleiner gestalten. Aberdutzende redundante, doch eigentlich sehr ähnliche skyrim`sche Höhlen könnte man gerne kürzen gegen wenigere, dafür aber "besonderere" Orte.
Weiß jetzt nicht, wie alt du bist oder seit wann du spielst, aber hast du mal Gothic 1, 2 oder DNdR gespielt?
Dort wurde für mein Empfinden bis heute die perfekte Symbiose getroffen aus offener Welt und authentischer Lebendigkeit. Dort wird man nicht überall in einen Kampf verwickelt und es gibt durchaus viele ruhige Gebiete, welche ich ebenso gerne besuche und selbst durch "feindliches" Territorium kann man oft irgendeinen Schleichweg nehmen, aber um einen herum sind immer irgendwo Tiere oder plötzlich irgendwo ein Eremit. Es gibt dort zwar viel weniger Höhlen, Städte, überhaupt Lokalitäten und sie liegen jeweils auch nur vielleicht 60 reale Sekunden auseinander, anstatt 10 realer Minuten, in denen aber nichts passiert. Aber dafür haben diese Orte dann auch noch eine Einzigartigkeit, ein Alleinstellungsmerkmal. Ich freute mich jedes mal, wenn ich wieder einen versteckten Ort erkundet habe. In Skyrim haben mich die Verliese und Höhlen, selbst die eigentlich beim ersten Mal sehr atmosphärischen Dwemer-Ruinen nur noch einen Dreck interessiert...wozu die X-te Höhle erkunden, wenn sie doch eh allen anderen gleicht, wie ein Ei dem anderen? Hmm...aber vielleicht habe ich auch einfach nur mal wieder meine Gothic-Nostalgie-und-Fanboy-Brille auf.
Ok, jetzt habe ich ganz schön viel nur von Gothic geschwafelt...
