Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten von Spielern gestoppt

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Fiddlejam
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Fiddlejam »

Die Abwesenheit von Hakenkreuzen in den deutschen Versionen von solchen Spielen ist bekanntlich auf die Regeln in Deutschland bezüglich deren Präsentierbarkeit zurückzuführen. Wobei man nun weiter argumentieren kann, dass derartige Zensur sich auch auf andere schwerwiegende Themen auswirken würde.

Aber generell kann man doch nicht sagen, dass die Bereitschaft, solche Themen zu behandeln komplett abwesend wäre oder "wegen des guten Geschmacks" zurückgenommen würde.
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Obscura_Nox
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Obscura_Nox »

Die Bereitschaft der Spieler lässt sicherlich nicht zu wünschen übrig. Die Kollegen von der Bpjm werden jedoch sabbernd auf solche Games stürzen, auch wenn die "EGO SHOOTER SIND PHÖSE!!!!" Hetzjagd in den letzten Jahren zumindest ein bisschen nachgelassen hat.
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3nfant 7errible
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von 3nfant 7errible »

SethSteiner hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:man muss keinen deutschen Soldaten spielen, wenn man die Schrecken des Krieges und die sich daraus ergebende Charakterentwicklung darstellen möchte. Spec-Ops ist sogar mit einem fiktiven Szenario ausgekommen.
Ist ja auch mal eine schöne Sache, auch wenn die Amerikaner als Protagonisten irgendwann auch auf die Nüsse geht. Natürlich muss man keinen Deutschen Soldaten spielen aber warum sollte man sich in seinen Möglichkeiten kastrieren? Jedes Medium erzählt alle möglichen Geschichten, ich sehe keinen Mehrwert darin, nur amerikanische oder englische oder russische Geschichten zu erleben.
Ich sehe keinen Mehrwert darin einfach irgendwelche Charaktere bzw Nationalitäten auszuwechseln. Das ist eher eine billige Alibi-Innovation und spieltechnisch vollkommen bedeutungslos.
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SethSteiner
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von SethSteiner »

Wie soll das bedeutungslos sein? Die Parteien und deren Hintergründe sind doch grundverschieden und der Austausch eines Charakters ist ziemlich heftig in Anbetracht der Unterschiedlichkeit zwischen den Menschen, von ihren Erfahrungen bis zu ihren Persönlichkeiten.
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3nfant 7errible
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von 3nfant 7errible »

Ja genau, die Menschen sind sehr unterschiedlich. Und es kann durchaus vorkommen, dass sich 2 Amerikaner stärker voneinander unterscheiden, als ein Amerikaner und ein deutscher. Die Nationalität ist irrelevant.

Spieltechnisch ändert sich nichts, weil man nach wie vor die rechte Maustaste zum Anvisieren drückt, die linke MT zum schiessen, WASD zum bewegen, bissel springen und ducken...
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SethSteiner
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von SethSteiner »

Da ein Spiel nicht nur daraus besteht, welche Knöpfe ich drin muss und ein Deutscher nun mal trotz allem einen anderen background als ein Amerikaner hat, ist die Nation relevant.
Fiddlejam
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Fiddlejam »

Scipione, ja, wenn man "spieltechnisch identisch" als reines "am Grundprinzip und -schema des Spiels ändert sich nichts" definiert, mag es keinen Unterschied machen.
Nach der selben Logik brauchen wir aber auch nur einen Shooter, ein Strategiespiel, ein RPG, ...

Betrachten wir spieltechnisch als eine Gesamtheit von Gameplay, Artdesign, Story, individuellem Unit-Balancing, ja, dann macht es einen Unterschied welche Nationalitäten man spielbar macht.
(Beispiel Punkt Unit-Balancing: Die Zerg in Starcraft haben andere Einheiten und Stats als etwa die Protoss. Im Endeffekt ist es trotzdem "klicke Einheiten an, klicke Gegner an, Einheiten greifen nun den Gegner an" und es macht so gesehen keinen Unterschied ob man mehr Rassen hat oder nicht.)
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3nfant 7errible
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von 3nfant 7errible »

SethSteiner hat geschrieben:Da ein Spiel nicht nur daraus besteht, welche Knöpfe ich drin muss und ein Deutscher nun mal trotz allem einen anderen background als ein Amerikaner hat, ist die Nation relevant.

Also in den Shootern, die ich kenne, spielt man hauptsächlich ne schwebende Waffe, 2 Hände, und wenn man Glück hat sieht man auch mal die eigenen Beine, wenn man nach unten schaut. Man ballert hauptsächlich andere Leute ab, und wenn es überhaupt sowas wie eine Story gibt, dann wird die in der Regel in Form von gescripteten Ereignissen, Cutcenes oder als Text im Ladescreen präsentiert. All die Sachen, die darin gezeigt oder erzählt werden könnten, könnte man auch so zeigen, ganz gleich für welche Seite man kämpft. Inklusive irgendwelcher Gräueltaten oder Propaganda, der eigenen oder der gegnerischen Seite. Es gibt keinerlei neue, revolutionären Erkenntnisse (spielerisch sowieso nicht), die man nur dadurch gewinnen könnte, dass man jetzt endlich mal als deutscher Soldat des 2. WK in einem SP-Shooter spielen könnte.
Und wie zuvor gesagt, braucht man für irgendwelche emotionalen Entwicklungen des eigenen Spielcharakters auch gar nicht erst einen realen Konflikt herzunehmen.


Fiddlejam hat geschrieben:Scipione, ja, wenn man "spieltechnisch identisch" als reines "am Grundprinzip und -schema des Spiels ändert sich nichts" definiert, mag es keinen Unterschied machen.
Nach der selben Logik brauchen wir aber auch nur einen Shooter, ein Strategiespiel, ein RPG, ...

Betrachten wir spieltechnisch als eine Gesamtheit von Gameplay, Artdesign, Story, individuellem Unit-Balancing, ja, dann macht es einen Unterschied welche Nationalitäten man spielbar macht.
(Beispiel Punkt Unit-Balancing: Die Zerg in Starcraft haben andere Einheiten und Stats als etwa die Protoss. Im Endeffekt ist es trotzdem "klicke Einheiten an, klicke Gegner an, Einheiten greifen nun den Gegner an" und es macht so gesehen keinen Unterschied ob man mehr Rassen hat oder nicht.)

Ein Dark Souls spielt sich anders als ein Dragon Age spielt sich anders als Final Fantasy spielt sich anders als ein Elder Scrolls
Ein Starcraft spielt sich anders als Civ spielt sich anders als TotalWar spielt sich anders als ein Dawn of War

Eben weil man nicht einfach mal Nationalitäten ausgetauscht hat, es sind komplett andere Spiele. Und jedes davon ist im Vergleich zum anderen wirklich innovativ, revolutionär, wirklich etwas ganz anderes.
Starcraft ist ein RTS mit sehr unterschiedlichen Rassen. Amerikaner und Deutsche sind aber beides Menschen, die sich mal in einem realen Konflikt gegenüberstanden. Als Soldaten mussten beide essen, kacken, schlafen, haben die gleiche Luft geatmet, mussten marschieren, ihre Feldflaschen auffüllen, ihre Gewehre reinigen und letztlich aufeinander schiessen.
cannabis sativa
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Kommentar

Beitrag von cannabis sativa »

GEIL!!! da drauf warte ich schon längst das die russen mal das maul aufmachen und der welt erzählen wer dieser AMI in wirklichkeit ist!! beschpitzeln sich seid jahrzehnten!!
SO WIRD PROPAGANDA gemacht und es ist überall in allen Kriegspielen zu finden..der dumme ami glaubt es und will SOLDAT werden!!
so einfach!!
cannabis sativa
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von cannabis sativa »

Sp@xX hat geschrieben:Das schlimme daran, es war tatsächlich so!
Die eigene Zivilbevölkerung massakriert, auf die eigenen Soldaten geschossen die schlecht bewaffnet ins gegnerische abwehrfeuer getrieben wurden!

Geschichte wird nunmal von Siegern geschrieben und der schlecht gebildete und desinteressierte (Spieler) Bürger frisst jeden dreck.....

Solange es immer nur gegen die bösen Deutschen Nazis geht ist alles in ordnung, das dies natürlich nur dazu dient von den eigenen (Kriegs)verbrechen abzulenken können und wollen die meisten nicht verstehen.
mal ein beitrag mit nivou! :Vaterschlumpf:
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ATPase
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von ATPase »

Das Spiel wurde doch nur wegen dem Ansturm der Russen-Goblins auf die Foren usw. verboten. Sie sahen das seltsame Video, unterschrieben die Petetion und haben anschließend die Foren gestürmt.

Die Russen beschäftigen sich sehr wohl mit den Kriegsverbrechen oder Stalinismus und verschweigen diese nicht. Zum Thema werden viele Filme gedreht und Bücher geschrieben, die die UdSSR kaum besser darstellen als CoH2. Das Problem ist wohl die russische Mentalität. Der Russe mag nicht, wenn fremde nach Leichen im eigengen Keller graben und schon gar nicht wenn fremde dabei antirussisch eingestellt sind. Die Russen kriegen natürlich auch mit, wie Russland hier von Medien dargestellt wird. Da wundert man sich nicht, dass die Russen durchdrehen, wenn "der Westen" sie auf eine Stufe mit dem Nazi-Deutschland stellt.
Ich kann mich natürlich auch irren:)

Edit:
In Russland gab es in letzer Zeit viele Skandale zum Thema SU = Nazi-De (siehe Leonid Gosman). Die "Patrioten" waren also schon vorbelastet. Einen schlechter Zeitpunkt für ein Release eines solchen Spiels imho
barmalej
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von barmalej »

Ist schon klar, dass hier manche vollgefressene Grünschnäbel zu wissen behaupten, wie es tatsächlich gewesen ist. Doch ich würde empfehlen erst mal das hier anzuschauen, um zu verstehen gegen was die Russen tatsächlich gekämpft haben.
http://www.youtube.com/watch?v=tckFSHh3 ... 6SP0oxN7wf
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sourcOr
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von sourcOr »

barmalej hat geschrieben:Ist schon klar, dass hier manche vollgefressene Grünschnäbel zu wissen behaupten, wie es tatsächlich gewesen ist. Doch ich würde empfehlen erst mal das hier anzuschauen, um zu verstehen gegen was die Russen tatsächlich gekämpft haben.
http://www.youtube.com/watch?v=tckFSHh3 ... 6SP0oxN7wf
Erster Beitrag, Thema verfehlt.

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