Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppern gedacht
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Solidus Snake
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Family Sharing ist also anders gesagt einfach nur Werbung. Ne danke. Ich finde es ja schon unsinnig für TV Apps Goldmitgliedschaft vorauszusetzen, aber das ist ja wohl wirklich ziemlich dämlich. Passt allerdings zur Xbox Philosophie.


Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Und hier zeigt sich der typische Denkfehler, die Mentalität, die zum Horst-Debakel geführt hat ... Du solltest Dich bei MS bewerbenTaLLa hat geschrieben:Mit der Engstirnigkeit eines Gamers gesehen vielleicht.
Anstatt ein Angebot nach den Wünschen des Kunden zu gestalten, gestaltet man das Produkt nach den eigenen Vorstellungen. Und wenn dann der Kunde nicht möchte, wer ist Schuld? Natürlich der Kunde, der dumme, stupide und ignorante Depp, der nicht "mit der Zukunft" gehen will.
Wie toll diese Herangehensweise bei einer Firma funktioniert, die ihre Produkte am Massenmarkt absetzen muss und nicht mit einem kleinen Kreis technik-verliebter Early Adopter vorlieb nehmen kann, das hat man jetzt gesehen. Sie hat GAR NICHT funktioniert. Aber wer aus den Fehlern von Sony beim letzten Mal nicht lernen will, der ist dazu verdammt diese Fehler wieder und immer wieder zu machen.
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Wenn es das ist was du willst, stell dir doch nen Linux oder Windows PC in 'nem kleinen schicken Gehäuse ins Wohnzimmer. Dank Multitasking kannst du damit sogar gleichzeitig z.B. spielen und Musik hören. Das ist der Vorteil einer offenen Platform...TaLLa hat geschrieben: Mit der Engstirnigkeit eines Gamers gesehen vielleicht. Wenn man mal über den Tellerrand schaut ist der MS Ansatz einfach gut. Hast statt zig Kisten eine Kiste dastehen die alles kann. Ich persönlich find das einen ausgezeichneten Ansatz. Es wurde auch nicht nur zockern vorgestellt sondern allen. Wenn ich mir vorstelle einfach per Gestik morgens Mucke anzumachen, oder nen Film, oder oder ist das ziemlich nice. Wenn man darauf scheißt, klar nutzte das entweder nicht oder nimmst ne PS4. Ich persönlich bin an dem "mehr" interessiert, weil mich nunmal an Medien mehr interessieren als nur Gaming. Wie mit jeder neuen Technologie muss man da erstmal auf den Geschmack kommen und vorallem offen gegenüber sein.
grüße
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Zu blöd, dass Horst kein All-in-One-Gerät ist. Es braucht einen Receiver und der Festplattenrekorder ist auch nicht inbegriffen. Was kann das Ding also, was andere Geräte, die es günstiger und ausgereifter nicht schon längst gibt, nicht können? Man kann ja nichtmal die Xbox360 wegräumen, weil es keine Abwärtskompatibilität gibt.TaLLa hat geschrieben: Mit der Engstirnigkeit eines Gamers gesehen vielleicht. Wenn man mal über den Tellerrand schaut ist der MS Ansatz einfach gut. Hast statt zig Kisten eine Kiste dastehen die alles kann. Ich persönlich find das einen ausgezeichneten Ansatz. Es wurde auch nicht nur zockern vorgestellt sondern allen. Wenn ich mir vorstelle einfach per Gestik morgens Mucke anzumachen, oder nen Film, oder oder ist das ziemlich nice. Wenn man darauf scheißt, klar nutzte das entweder nicht oder nimmst ne PS4. Ich persönlich bin an dem "mehr" interessiert, weil mich nunmal an Medien mehr interessieren als nur Gaming. Wie mit jeder neuen Technologie muss man da erstmal auf den Geschmack kommen und vorallem offen gegenüber sein.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 21.06.2013 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Imperator74
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Als ob die XBO alle Medien wiedergeben kann die ich bisher habe.
Wenn man Glück hat kann man Filme Online in schlechterer Qualität zu einem höheren Preis als beim Media Markt anschauen, oder Ausleihen zu Preisen für die man beim Media Markt im Angebot die Blu-Ray bekommt.
Werde ich meine Itunes Bibliothek mit der XBO abspielen können ?
Ist doch Schwachsinn, um dedizierte abspielgeräten kommt man auf Grund der vielen Serviceanbieter nicht herum. Es sei denn ich will bei MS alles neukaufen. Das ist ja auch das Ziel von MS, aber lassen wir das Thema.
Wenn man Glück hat kann man Filme Online in schlechterer Qualität zu einem höheren Preis als beim Media Markt anschauen, oder Ausleihen zu Preisen für die man beim Media Markt im Angebot die Blu-Ray bekommt.
Werde ich meine Itunes Bibliothek mit der XBO abspielen können ?
Ist doch Schwachsinn, um dedizierte abspielgeräten kommt man auf Grund der vielen Serviceanbieter nicht herum. Es sei denn ich will bei MS alles neukaufen. Das ist ja auch das Ziel von MS, aber lassen wir das Thema.
Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Huh? Seit wann das? Bisher braucht man doch immer noch einen externen Receiver für TV den man einfach an die Xbox Horst anschliesst.TaLLa hat geschrieben:Hast statt zig Kisten eine Kiste dastehen die alles kann.
Ich habe in meinem (2 Jahre?) alten HDTV schon Receiver für DVB-T und DVB-C drin. Zusätzlich zum CI-Slot für Sky-/andereKabelanbieterdecoder. Filme/Musik kann ich direkt via TV vom Rechner aus streamen. Würde ich mir jetzt die XBoxHorst holen, bräuchte ich um die TV Funktionen der Box nutzen zu können, zusätzlich einen externen Receiver und siehe da: Plötzlich müssten zum TV gucken 3 Geräte statt eines einzigen laufen....
Heutige Fernsehr haben doch schon "alles" eingebaut. Schon "damals" hätte ich einen TV inkl. DVB-C/T/S Receiver/Browser/Mail-Client/etc...etc... bekommen können. Heutzutage können die TVs noch mehr. Es BRAUCHT also gar keine Konsole die mehr kann als Spielen, weil alles andere schon im TV eingebaut ist.
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Sollte das "Family-Sharing" möglicherweise wirklich nur als zusätzliche Demo-/ Werbeplattform konzipiert worden sein, wäre das ein ziemlich erbärmliches Argument, um für diesen Müll, den es in Form von Demos schon längst gibt, seine Rechte aufzugeben. Sollte das so sein, wäre Horst sogar nochmal ein Stückchen ablehnens- und bedauernswerter geworden. Von ihren ganzen Zusatzfunktionen scheint es keine einzige zu geben, die mehr als eine -in anderer Form bereits bestehende- Spielerei und schon gar kein Kaufargument darstellt. Man wird es wohl eher nicht erfahren, ob das nun tatsächlich so angedacht war, weil es sich ja nun erstmal erledigt hat.
Der Seitenhieb gegen Sony ist ebenfalls ein ziemlich kläglicher Versuch der Selbstdarstellung. Schließlich ist Sonys System das genaue Gegenteil des hier beschriebenen Konzepts und hat die Form, wie sie hier für das Family-Sharing vermutet bzw. gewünscht wurde. Nur kann man nicht die Inhalte nicht mit zehn, sondern "nur" zwei Mal teilen. Früher waren es ja mal fünf. Aber beide Nutzer haben dann von jedem ihrer Accounts vollen Zugriff auf die Inhalte des anderen, selbst wenn sie mit ihrem eigenen Account spielen. Man kann dann sogar online gegeneinander spielen. Also kein kümmerliches Demo-System. Geschenkt, Microschrott. Geschenkt.
Der Seitenhieb gegen Sony ist ebenfalls ein ziemlich kläglicher Versuch der Selbstdarstellung. Schließlich ist Sonys System das genaue Gegenteil des hier beschriebenen Konzepts und hat die Form, wie sie hier für das Family-Sharing vermutet bzw. gewünscht wurde. Nur kann man nicht die Inhalte nicht mit zehn, sondern "nur" zwei Mal teilen. Früher waren es ja mal fünf. Aber beide Nutzer haben dann von jedem ihrer Accounts vollen Zugriff auf die Inhalte des anderen, selbst wenn sie mit ihrem eigenen Account spielen. Man kann dann sogar online gegeneinander spielen. Also kein kümmerliches Demo-System. Geschenkt, Microschrott. Geschenkt.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 21.06.2013 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
@Kajetan:
MS möchte das "Apple-Konzept" auf die Wohnzimmerunterhaltung anwenden. Musik? Im App... äh ... MS-Shop. Die WMA-Dateien spielt auch NUR die One ab. Filme? Die kommen im WMV-Format auf die Box, die als einzigstes Gerät im Wohnzimmer auch das abspielen kann. Und nun sollen auch Spiele diesen Weg gehen. Alles hübsch verpackt in einem Container und mit einer festverdrahtten Signatur versehen, und schon hat man jeden Kunden und jedes Produkt unter der vollen Kontrolle. Von der Abspielzeit (max 24h am Tag) bis hin zu der Zweitverwertung, die man in die Hand der Publisher legt. Diese können ihre Waren dann nach belieben mit Weiterverwertungspreise versehen
Spielen wird zur Dienstleistung, die auch nur bei einem Verbraucher landen darf. Im Gegensatz zu "fester Ware" wie etwa ein Automobil oder ein Staubsauger, dessen Kosten kalkuliert und ab einer bestimmten Menge "abbezahlt" wird und Gewinne einfährt, sind Unterhaltungswaren wie Filme, Musik, Literatur und Spiele nun "Dienstleistungen am Kunden". MS hat als Dienstleistunganbieter den Traum, den Megaapple zu werden. Die Vereinigten Staaten von Amerika würden sich HAL ... entschuldige bitte ... Horst in das Wohnzimmer stellen und einzigst nur einen Anbieter für die Dienste wählen: MS. Das Wohnzimmer wäre "revolutioniert". Ich pers. kann auf diese "Revolution" gerne verzichten, wenn ich dafür die Freiheit wiedererlange
Vorteile? Na, die Facebook-Freunde können sofort sehen, was man so alles im Wohnzimmer anstellt. Und wenn sie Lust auf eine Partie haben, oder einfach mal reinschnuppern wollen, so wird Klein-HAL vollautomatisch den Shop aufrufen. Denn um das vollständige Unterhaltungserlebnis zu haben, muss die Ware gekauft werden. Ansonsten bleibt nur ein Reinschnuppern.
Bei nahezu allen verkauften Waren besteht die Möglichkeit, sie "gebraucht" wieder abzugeben - zumeist für einen Teil des Originalpreises. Ob es ein Föhn, ein Fernseher, ein PC, ein Auto oder ein Jumbo-Jet ist, spielt keine Rolle. Sie sind ja keine Dienstleistungen. Das Auto erzeugt z.Bsp. Fahrsspaß durch Benzinverbrauch und freie Wegwahl. Wäre das Automobil ein MS-Produkt, so würde nicht nur das Benzin nur bei MS erhältlich sein, was man aufgrund der besonderen Verarbeitung der Motoren im Gegensatz zu der Konkurrenz verstehen kann. Nein, die gesamte Benutzung des Fahrzeuges wäre eine Dienstleistung, für die MS Lizenzen (= Erlaubnisse zur Benutzung) erteilt. Sie darf entscheiden, wer das Auto fährt, und für wie lange. Und diese Gängelung wünschen sich viele Menschen nicht, die in einer "Tauschgesellschaft" leben. Sie möchten ihr Glück gerne auch anderen Teilhaben lassen - etwa indem man einen Freund eine Konsole über's Wochenende überlässt, wärend man selbst den Wagen fahren darf
Ich vermute, selbst durch das tollste Mitteilen hätte sich da nicht sehr viel geändert. Dieser lizenzierter Kontrollweg ist zwar der restriktivste Weg und würde die Diensteanbieter in einen wahren Apple-Rausch versetzen (und Konten füllen!), doch das klappt bekanntlich erst, wenn Spiele für Gratis bis hin zu 3,99 zu haben sein würden. Bei Preisen um die 60 Steine und aufwärts sieht die Sache zumeist anders aus
@Topic:
Wie sonst sollte man sowas "gut umsetzen"? Wenn man Zusatzdienste einbaut, kommen sie unter'm Strich viel teurer als erwartet. Dann kann man es schon in ein fertiges Game verbauen und es z.Bsp. "Saint's Row IV" nennen - statt "Online-Pass Additional Content"
Da wäre ein eigenständiges (und billiger beworbenes) DLC-Paket sogar werbewirksamer.


Seit dem ersten Modell des Atari VCS 2600 werden Spiele getauscht und weiterverkauft. Diese Tätigkeit schadet einzigst der Gewinnmaximierung und hat mit der Länge der Verwertungskette nun kaum was zu tun. Diese kann der Entwickler gerne selbst verlängern. Dafür ist der Spieler nicht zuständig. Crytek verkauft ihre Engine auch an Designbüros, die mit dem "Spielemotor" ihre Häuser und Straßen vor dem Bau in 3D begutachten können. Angepasste Versionen von Operation Flashpoint & Co. werden auch für mehr als nur Highscorejagten benutzt. So wie die Filmindustrie ihre Produkte verändern, z.Bsp. als Theatrical Cut für das Kino, Director's Cut für die DVDs, gewaltreduzierte TV-Schnitte usw., können auch Spielehersteller ihre Produkte weiterverwerten. Mit einer ausreichend guten Lobby könnte man die Gesetzgebung davon überzeugen, dass Spielautomaten von Forza oder öffentliche Spielstationen für ICO nicht als "Glücksspielautomaten mit monetären Gewinnmöglichkeiten" anzusehen sind, sondern als Unterhaltungsgeräte, welche die Produkte (interaktiv) abspielen wie Fernseher die statischen Fernsehfilme. Und wer wird bei Heidi oder Biene Maia im TV das Gerät in eine dunkle und verrauchte Spielhalle aufstellen wollen? So könne man ein interaktives Bibi Blocksberg auch in der Kinderabteilung eines Geschäftes aufstellen. Verwerten kann man die Produkte vielfältig. Man muss es nur wollen. Der umgekehrte Weg, den Spieler dafür zahlen zu lassen, weil man selbst keine Kraft für die Vermarktung aufwenden möchte, geht natürlich auch. Dies zeigt jedoch nur offensichtlicher, wo die Bemühungen der Spieleindustrie fruchten (sollen)

Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass SONY mit ihrem "Wer will, spielt bei meinem Game per Streaming mit"-Konzept das gesamte Spiel mit allen Lebens durchstreamen. Ich vermute, nur bestimmte Zeitdauern oder Abschnitte werden von der Konsole aufgenommen und geschickt. Sonst können schnell Hubs entstehen, wo man sich die Games fern-durchspielen könnte
Denkbar wäre, dass bei Ladescreens oder größer auseinander stehenden Spielabschnitten die Steuer-Verbindung gekappt wird und man wieder freigeben muss.
Also wird folgendermaßen vorgegangen: Die Box sucht nach den IDs der Spielen und nimmt die Spiele+Beschreibungen aus dem Online-Shop. Davon läd sich die Box die Demoversionen runter. Sind sie abgelaufen, so blendet man den Kauf-Mich-Button ein. Der Freund, der es "teilt", macht nichts anderes als den Spieler mitzuteilen, welches Demo er sich runterladen solle, weil ihm das Game gefällt. Vor langer Zeit, als die Daten noch vollständig auf flachen Scheiben verteilt wurden, teilte man einem Freund das erfreuliche Spiel per Telefon, per E-Mail oder per Instant Messenger mit. Nun, im Zeitalter der Mehrkernunterhaltung, werden solche Informationen per konsoleninternem Instant Messenger vermittelt und als "Family-Sharing" verkauft. Man "tauscht" innerhalb der "Familie". In Klartext: "Mein Buddy bekommt den Link zur Demo, die ich mir vor 2 Tagen gekauft habe. Die Box läd dankenswerterweise die Demo automatisch runter und installiert sie leise. Erspart mir viele Klickwege!" 
Wahrlich eine Zukunftstechnologie. Erschaffen für das "Spielvergnügen" der Kunden! Weil das kommunizieren mit Wörtern am Telefon/Headset wohl nicht reicht
Ich finde diese Unternehmen, die ständig Begriffe neu erfinden, schon irgendwie putzig. "Sharing" bedeutet Extreme Demo-Verteiling. Und bei Facebook hat man "Freunde" als Ersatz für "Kann auf meine Seite einen Knopf drücken!" genommen. Schön das MS bei dem Begriffsgeschwurbel mitmacht


Die Spieler werden das One-Erlebnis zu lieben lernen ... wenn sie es auch wirklich möchten. Da der Großteil der Spieler eine Spielkonsole zum spielen gekauft haben, sind sie an Bonusfeatures wie Filmstreaming, MP3-Kaufmöglichkeiten, sozialerTwitteritis und der verteilten Demorunterladefähigkeit schlicht nicht sondernlich begeistert. Erst recht nicht, wenn sie nicht optional, sondern fest vorgeschrieben sind. Für einige ist schon das fest verbaute Datenkabel zur Kamera zuviel
Anstatt ein Core-Gerät mit Zusatzfeatures zu haben, will man die voll kontrollierbare eierlegende Wollmilchsau mit Shop-Anbindung haben. Kein Wunder, dass die meisten Kunden nach Freiheit streben und diesem Gerät einen Tritt versetzen.
Dies hätte man vorhersehen können. Aber anstatt das Gerät hauptsächlich als TV-Box zu bewerben, was nebenbei - man erinnere sich bitte an 3DO, CDi & Co. - Spielemöglichkeit als Bonusfeature mitbringt, ging man den Weg des "360 Nachfolgers". Und diese Zielgruppe hatte ganz klare Erwartungen.
SONY hat ebenfalls zu spüren bekommen, dass die Erwartung nach kostenlosem Multiplayer vorhanden waren. Nur sind bei ihnen die "Bonusfeatures", die Microsoft als Hauptfeatures anpreist und zum Service gehören müssen, schlichtweg nicht vorhanden. Sie bleiben wie sie sind und haben "nur" den Multiplayer nun unfrei gemacht. Doch anscheinend ist der Mehrwert durch den "Verzicht", wie auch die Features im Plus-Netzwerk höher als der Kontrollwahn von MS. Und siehe da ... durch "wir bleiben wie wir sind", was vorher zumindest als Stagnation hätte bewertet werden müssen, wurde ein Pluspunkt daraus. Dank Microsoft und ihren Vorlagen.

Absolut richtig erkannt!Jedoch will MS keine Videospiel-Konsole verkaufen, sondern das Wohnzimmer mit einem integrierten Gesamtpaket kontrollieren, wo die Familie auf MS-Hardware zockt, Mukke hört, surft und Filme sieht und die Inhalte besorgt sich die Familie ausschliesslich bei MS-Partnern.
MS möchte das "Apple-Konzept" auf die Wohnzimmerunterhaltung anwenden. Musik? Im App... äh ... MS-Shop. Die WMA-Dateien spielt auch NUR die One ab. Filme? Die kommen im WMV-Format auf die Box, die als einzigstes Gerät im Wohnzimmer auch das abspielen kann. Und nun sollen auch Spiele diesen Weg gehen. Alles hübsch verpackt in einem Container und mit einer festverdrahtten Signatur versehen, und schon hat man jeden Kunden und jedes Produkt unter der vollen Kontrolle. Von der Abspielzeit (max 24h am Tag) bis hin zu der Zweitverwertung, die man in die Hand der Publisher legt. Diese können ihre Waren dann nach belieben mit Weiterverwertungspreise versehen
Spielen wird zur Dienstleistung, die auch nur bei einem Verbraucher landen darf. Im Gegensatz zu "fester Ware" wie etwa ein Automobil oder ein Staubsauger, dessen Kosten kalkuliert und ab einer bestimmten Menge "abbezahlt" wird und Gewinne einfährt, sind Unterhaltungswaren wie Filme, Musik, Literatur und Spiele nun "Dienstleistungen am Kunden". MS hat als Dienstleistunganbieter den Traum, den Megaapple zu werden. Die Vereinigten Staaten von Amerika würden sich HAL ... entschuldige bitte ... Horst in das Wohnzimmer stellen und einzigst nur einen Anbieter für die Dienste wählen: MS. Das Wohnzimmer wäre "revolutioniert". Ich pers. kann auf diese "Revolution" gerne verzichten, wenn ich dafür die Freiheit wiedererlange
Vorteile? Na, die Facebook-Freunde können sofort sehen, was man so alles im Wohnzimmer anstellt. Und wenn sie Lust auf eine Partie haben, oder einfach mal reinschnuppern wollen, so wird Klein-HAL vollautomatisch den Shop aufrufen. Denn um das vollständige Unterhaltungserlebnis zu haben, muss die Ware gekauft werden. Ansonsten bleibt nur ein Reinschnuppern.
Bei nahezu allen verkauften Waren besteht die Möglichkeit, sie "gebraucht" wieder abzugeben - zumeist für einen Teil des Originalpreises. Ob es ein Föhn, ein Fernseher, ein PC, ein Auto oder ein Jumbo-Jet ist, spielt keine Rolle. Sie sind ja keine Dienstleistungen. Das Auto erzeugt z.Bsp. Fahrsspaß durch Benzinverbrauch und freie Wegwahl. Wäre das Automobil ein MS-Produkt, so würde nicht nur das Benzin nur bei MS erhältlich sein, was man aufgrund der besonderen Verarbeitung der Motoren im Gegensatz zu der Konkurrenz verstehen kann. Nein, die gesamte Benutzung des Fahrzeuges wäre eine Dienstleistung, für die MS Lizenzen (= Erlaubnisse zur Benutzung) erteilt. Sie darf entscheiden, wer das Auto fährt, und für wie lange. Und diese Gängelung wünschen sich viele Menschen nicht, die in einer "Tauschgesellschaft" leben. Sie möchten ihr Glück gerne auch anderen Teilhaben lassen - etwa indem man einen Freund eine Konsole über's Wochenende überlässt, wärend man selbst den Wagen fahren darf
Ich vermute, selbst durch das tollste Mitteilen hätte sich da nicht sehr viel geändert. Dieser lizenzierter Kontrollweg ist zwar der restriktivste Weg und würde die Diensteanbieter in einen wahren Apple-Rausch versetzen (und Konten füllen!), doch das klappt bekanntlich erst, wenn Spiele für Gratis bis hin zu 3,99 zu haben sein würden. Bei Preisen um die 60 Steine und aufwärts sieht die Sache zumeist anders aus
@Topic:
Kosten/Nutzen scheint fraglich zu sein. Wieviel Kohle wirft man in die Aufklärung rein um den Spieler zu "überzeugen", sich einen Pass kaufen zu müssen - obwohl sie das "fertige Produkt" schon in den Händen halten? Weshalb nicht schon in Klartext auf der Verpackung "Wer dieses Spiel gebraucht kauft, wird nochmals zur Kasse gebetet" schreiben?Der Online-Pass sei zugegebenermaßen weder gut umgesetzt noch aufgenommen worden.
Wie sonst sollte man sowas "gut umsetzen"? Wenn man Zusatzdienste einbaut, kommen sie unter'm Strich viel teurer als erwartet. Dann kann man es schon in ein fertiges Game verbauen und es z.Bsp. "Saint's Row IV" nennen - statt "Online-Pass Additional Content"
Ein DLC ist ein Weg, das fertige Produkt im Nachhinein per Schnittstelle zu erweitern, wofür man früher eine eigenständige "Add-On CD" mit Zusatzmissionen und einem Spieleupdate (+ neuer EXE-Datei) benötigte. Das es heute als Ersatz-Onlineshop benutzt wird, bei der man die Kostüme und Kämpfer erwerben kann, die vollkommen problemlos schon in der Produktionsphase des Spieles mit eingebaut hätte werden können, verdanken wir den Producern und ihr Wunsch, das "fertige" Produkt soweit zu beschneiden, bis man die Verwertung auf ein Maximum geschraubt hat. Eines Tages werden gar Easter-Eggs, die Anzeige der Lebensenergie oder die Joypad-Einstellung als DLC käuflich erwerbbar sein, wenn es nach dem Wunsch von denen geht. Wer also eine andere Button-Konfiguration wünscht, kauft das Buttonveränderungs-DLC beim Händler. Früher konnte das ein(!) einzelner(!!) Programmierer integrieren. Heute, wo man Tripple-A Budgets zu füllen hat, liegt der Focus auf die Texturqualität und dem Sound. Da ist eine Tastenbelegung nur eine Ablenkung und muss extra bezahlt werdenDLC sei zuerst schließlich auch eher sinnlos gewesen (Pferderüstung), jetzt habe man tolle Sachen wie die Zusatzinhalte für Borderlands 2.
Ja, träume weiterViele Spieler wüssten einfach nicht, dass der Erwerb eines Gebrauchtspiels einem Hersteller mehr schadet als der Kauf eines Gebrauchtfilms einem Filmstudio aufgrund der viel kleineren Verwertungskette im Spielebereich.
Seit dem ersten Modell des Atari VCS 2600 werden Spiele getauscht und weiterverkauft. Diese Tätigkeit schadet einzigst der Gewinnmaximierung und hat mit der Länge der Verwertungskette nun kaum was zu tun. Diese kann der Entwickler gerne selbst verlängern. Dafür ist der Spieler nicht zuständig. Crytek verkauft ihre Engine auch an Designbüros, die mit dem "Spielemotor" ihre Häuser und Straßen vor dem Bau in 3D begutachten können. Angepasste Versionen von Operation Flashpoint & Co. werden auch für mehr als nur Highscorejagten benutzt. So wie die Filmindustrie ihre Produkte verändern, z.Bsp. als Theatrical Cut für das Kino, Director's Cut für die DVDs, gewaltreduzierte TV-Schnitte usw., können auch Spielehersteller ihre Produkte weiterverwerten. Mit einer ausreichend guten Lobby könnte man die Gesetzgebung davon überzeugen, dass Spielautomaten von Forza oder öffentliche Spielstationen für ICO nicht als "Glücksspielautomaten mit monetären Gewinnmöglichkeiten" anzusehen sind, sondern als Unterhaltungsgeräte, welche die Produkte (interaktiv) abspielen wie Fernseher die statischen Fernsehfilme. Und wer wird bei Heidi oder Biene Maia im TV das Gerät in eine dunkle und verrauchte Spielhalle aufstellen wollen? So könne man ein interaktives Bibi Blocksberg auch in der Kinderabteilung eines Geschäftes aufstellen. Verwerten kann man die Produkte vielfältig. Man muss es nur wollen. Der umgekehrte Weg, den Spieler dafür zahlen zu lassen, weil man selbst keine Kraft für die Vermarktung aufwenden möchte, geht natürlich auch. Dies zeigt jedoch nur offensichtlicher, wo die Bemühungen der Spieleindustrie fruchten (sollen)
So what? "Short-Timed Familiy-Sharing" klingt auch zu blödDer angebliche Angestellte kommt auch auf das Family-Sharing zu sprechen und merkt an, er sei schon etwas frustriert darüber, dass seine Kollegen das nicht besser erklären konnten.
Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass SONY mit ihrem "Wer will, spielt bei meinem Game per Streaming mit"-Konzept das gesamte Spiel mit allen Lebens durchstreamen. Ich vermute, nur bestimmte Zeitdauern oder Abschnitte werden von der Konsole aufgenommen und geschickt. Sonst können schnell Hubs entstehen, wo man sich die Games fern-durchspielen könnte
Wäre auch zu toll, wenn man Lizenzen zum Volldurchspielen verteilen würde, ohne Geld zu bekommenDer Beschreibung zufolge geht es da dann aber wohl doch eher weniger darum, Spiele untereinander quasi digital tauschen zu können, sondern andere zum Kauf zu animieren.
Wahrlich eine Zukunftstechnologie. Erschaffen für das "Spielvergnügen" der Kunden! Weil das kommunizieren mit Wörtern am Telefon/Headset wohl nicht reicht
Ich finde diese Unternehmen, die ständig Begriffe neu erfinden, schon irgendwie putzig. "Sharing" bedeutet Extreme Demo-Verteiling. Und bei Facebook hat man "Freunde" als Ersatz für "Kann auf meine Seite einen Knopf drücken!" genommen. Schön das MS bei dem Begriffsgeschwurbel mitmacht
Na und? PlayStation Home hatte ebenfalls ein "Soziales Netzwerk" zu bieten. Sogar mit echten Avataren. Man konnte gemeinsam Sachen unternehmen und z.Bsp. in's "Heimkino" gehen und sich gemeinsam Trailer ansehen. So wie man nun eben gemeinsam Spieledemos(!) ansehen kann. Glückwunsch! Willkommen im "Second Life" Zeitalter. What? Dieses Zeitalter ist schon wieder vorbei? Verdammt!Die Nutzer könnten dort mit ihren Freunden interagieren, ohne Laptops oder Tablets bemühen oder Keyboard-Erweiterungen verwenden zu müssen.
Der Spieler interessiert sich nicht aussergewöhnlich stark für interaktive Avatare in einer 3D gerenderten twitterfreien Kinect-Welt mit Sprachsteuerung der vorhandenen Demoversionen. Nintendo macht es seit langem vor und SONY hat es soeben erfahren: KISS gilt auch hier: Keep It Simple and Stupid. Der Spieler will den direktesten Weg von der Scheibe zum Spielerlebnis bekommen. Er will nicht erst einen Day-One Patch, eine Freischaltung und noch 20 Minuten "kundenorientierte Wareninformationen" (AKA Werbung) über sich ergehen lassen. Der Anbieter freut sich über die Kontrolle des Produktes und die Datensammlung, aber der Spieler will nur Spielen. Wer einen FIFA-lizenzierten Fußball kauft, der will damit nur kicken. Auch auf einem dreckigen Sportplatz. Ganz ohne vorherige Lizenzüberprüfung durch die FIFAEr sei weiterhin der Meinung, dass die PS4 "Xbox 360 Teil 2" sei, während die Xbox One versuche, den Konsum von Entertainment zu revolutionieren.
Die Spieler werden das One-Erlebnis zu lieben lernen ... wenn sie es auch wirklich möchten. Da der Großteil der Spieler eine Spielkonsole zum spielen gekauft haben, sind sie an Bonusfeatures wie Filmstreaming, MP3-Kaufmöglichkeiten, sozialerTwitteritis und der verteilten Demorunterladefähigkeit schlicht nicht sondernlich begeistert. Erst recht nicht, wenn sie nicht optional, sondern fest vorgeschrieben sind. Für einige ist schon das fest verbaute Datenkabel zur Kamera zuviel
Anstatt ein Core-Gerät mit Zusatzfeatures zu haben, will man die voll kontrollierbare eierlegende Wollmilchsau mit Shop-Anbindung haben. Kein Wunder, dass die meisten Kunden nach Freiheit streben und diesem Gerät einen Tritt versetzen.
Dies hätte man vorhersehen können. Aber anstatt das Gerät hauptsächlich als TV-Box zu bewerben, was nebenbei - man erinnere sich bitte an 3DO, CDi & Co. - Spielemöglichkeit als Bonusfeature mitbringt, ging man den Weg des "360 Nachfolgers". Und diese Zielgruppe hatte ganz klare Erwartungen.
SONY hat ebenfalls zu spüren bekommen, dass die Erwartung nach kostenlosem Multiplayer vorhanden waren. Nur sind bei ihnen die "Bonusfeatures", die Microsoft als Hauptfeatures anpreist und zum Service gehören müssen, schlichtweg nicht vorhanden. Sie bleiben wie sie sind und haben "nur" den Multiplayer nun unfrei gemacht. Doch anscheinend ist der Mehrwert durch den "Verzicht", wie auch die Features im Plus-Netzwerk höher als der Kontrollwahn von MS. Und siehe da ... durch "wir bleiben wie wir sind", was vorher zumindest als Stagnation hätte bewertet werden müssen, wurde ein Pluspunkt daraus. Dank Microsoft und ihren Vorlagen.
Kein Problem, damit kann ich leben. Bringt bitte eure One-Titel auch auf der 360 raus. Ausnahmslos alle, die nicht die neuen Superfeatures nutzt. Ich warte solangeFor people who don't want these amazing additions, like Don [Mattrick] said we have a console for that and it's called Xbox 360.

-=Der Virus Der Gesellschaft=-
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Ist ja Ok wenn man vergessen hat das richtig zu erklären, aber er soll doch mal nun erklären was jetzt nach dem wegfall nicht mehr möglich ist, was vorher angeblich möglich gewesen wäre....
Seine Chance hat er doch grad eben auch verpasst.
Seine Chance hat er doch grad eben auch verpasst.
Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
einfach Klappe halten und kinect abschalten..dann past das schon mr super Insider ex worker
momentan spiele ich....






Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Das ist so bullshit!!It's what gamers want and expect, the best selling games are blockbusters, the highest rated are blockbusters, the most loved are blockbusters. How can developers continue to create these experiences if consumers refuse to support them?"
Nur weil Michael Bay Filme teuer sind dass es kracht und eben wegen der optik und leichten verdaulichkeit die leute ins kino strömen lassen, heißt das nicht dass eine filmlandschaft ausschließlich mit solchen produktionen überleben könnte. Auch zähle ich keine dieser blockbuster zu meinen lieblingsfilmen.
Das gleiche gilt auch für spiele, nur scheinen dort die publisher noch nicht geblickt zu haben, dass man eben nicht einfach die landschaft mit AAA produktionen vollkleistern und damit den konsumenten scheinbar in die glückseeligkeit katapultieren kann, so dass er mit dem geld ausgeben garnicht mehr hinterher kommt.
Produziert gute spiele, die weniger durch Bayinszenierung, sondern vielmehr mit intelligenz und spielwitz glenzen und entdeckt entlich wieder, dass auch solche titel profitabel sein werden. Ihr habt diesen kompletten, essentiellen markt an die Indie branche abgegeben, weil ihr ihn aus dummheit einfach nicht bedient habt. Und heute heult ihr rum, dass Ihr eure sau teuren produktionen kaum mehr stemmen könnt, weil der markt eben übersättigt ist und die leute eben nicht den grenzenlosen geldbeutel in der tasche haben, den man für das grenzenlose wachstum aus euren feuchten träumen bräuchte. Dann jammert man lieber, weil die konsumenten eben auch gebrauchtspiele kaufen..
- Bedameister
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Sehr unsympathisch der Mensch.
Aber gut dass sie jetzt DRM, Always on etc. abgeschafft haben, wäre sicher lustig gewesen wenn jetzt auch noch rausgekommen wäre, dass das Family Sharing (was für viele wohl bis vorgestern noch ein kleiner Hoffnungsschimmer war) ebenfalls total unnütz und sinnlos wäre
Aber gut dass sie jetzt DRM, Always on etc. abgeschafft haben, wäre sicher lustig gewesen wenn jetzt auch noch rausgekommen wäre, dass das Family Sharing (was für viele wohl bis vorgestern noch ein kleiner Hoffnungsschimmer war) ebenfalls total unnütz und sinnlos wäre
- Max Headroom
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
@ItsPayne:

Filmkunst ist aber weit mehr als nur die Aneinanderreihung von Explosionen. Horror kann man auch ohne einen einzigen Blutstropfen erreichen, genauso wie man Science Fiction ohne Laserkanonen erzählen kann
Wenn eine Plattform, etwa ein Producer, solche Kunst nicht fördern möchte, weil etwa die kurzfristigen Gewinne mehr zählen als der anhaltende Name, dann darf er dies gerne machen. Braucht sich aber nicht zu wundern, wenn in der Filmszene sein Name nur mit gewissen "eng gesetzten Grenzen" in Verbindung gebracht wird - etwa "Bay-Filme" als Synonym für fette Explosionen mit einem Storygehalt einer Toastscheibe
Heute ist die Landschaft glücklicherweise breit gefächert. Von teuren AAA-Produktionen a la Metal Gear oder Assassin's Creed - bis hin zu kostengünstigen Sprite-Prügelspielen und Blockgrafikadventures. Diese breite Auswahl lässt Ideen von einer Sparte in die andere fließen. Kameraführung eines Tripple-A Titels in ein Indie-Game? Oder die Community-Begeisterung eines Blockspieles in ein sündhaft teures Rennspiel mit Hochglanzoptik? Beide Seiten profitieren voneinander, ganz klar
Diesen Ort des Zusammenlebens durch irgendwelche "teuren Wohnungen" (aka Lizenzen- oder Publisherzwang bei der Veröffentlichung) der einen oder anderen Gruppe zu erschweren, lässt die Menschen nicht gerade zu Freudentänze animieren. Erst recht nicht, wenn ein Konkurrenz genau dies adressiert und ein Ort der Gemeinsamkeit bereit stellt. Konkurrenz belebt das Geschäft. Und anscheinend hat MS seine Bedingungen ganz klar kund getan. So wie eben den Connect-Zwang ... der nun merkwürdigerweise gekippt wurde. Blöde Konkurrenz, kann man da nur sagen 
Das die Spieler heute anscheinend eher den Tripple-A Titeln hinterher rennen, erklärt sich zumeist aus der "technisch hohen" Simplizität. Ein Battlefield oder ein CoD ist keine hochkomplexe und tief erzählte Geschichte, sondern in Katz und Maus Spiel - in Hochglanzoptik
Was damals Counter Strike groß machte, diese Einfachheit, wird im großem Maßstab fortgeführt. Doch das ist sicherlich nicht das Ende der Fahnenstange, sondern nur ein leicht beobachtbares Phänomen der Spielelandschaft. Microsoft kann gerne diese Entwickler fördern. Sie könnten auch weniger gut betuchte Entwicklern unter den Armen greifen. Sie könnten so vieles!
Aber dieser Mitarbeiter hat anscheinend kein besonderes Vertrauen in diese ideale Form der Zusammenarbeit. It's a profit deal - #dealwithit

Sehe ich genauso. Teure Produktionen müssen sich die Studios erst finanzieren. Dafür wird ausgerechnet, mit welchen Inhalten man die Zielgruppe für sich gewinnen kann. Dementsprechend wird das Produkt dann in Auftrag gegeben - also produziert. Kunden von M. Bay wünschen sich gigantische Special Effects, Militärapparaturen und große explodierende Fahrzeuge? Dann wird Bay beauftragt, für diese Zielgruppe ein gewisses Produkt - etwa riesige Spielzeugroboter oder Polizeiverfolgungsjagten - zu erstellen. Danach wird das Ding in die Kinos gebracht und beobachtet, wieviel Geld die Kunden an der Kasse lassen. Noch viel besser: wieviel sie in Zusatzprodukten (Stofftier-Roboter, Computerspiele, ...) investierenNur weil Michael Bay Filme teuer sind dass es kracht und eben wegen der optik und leichten verdaulichkeit die leute ins kino strömen lassen, heißt das nicht dass eine filmlandschaft ausschließlich mit solchen produktionen überleben könnte. Das gleiche gilt auch für spiele (..)
Filmkunst ist aber weit mehr als nur die Aneinanderreihung von Explosionen. Horror kann man auch ohne einen einzigen Blutstropfen erreichen, genauso wie man Science Fiction ohne Laserkanonen erzählen kann
Wenn eine Plattform, etwa ein Producer, solche Kunst nicht fördern möchte, weil etwa die kurzfristigen Gewinne mehr zählen als der anhaltende Name, dann darf er dies gerne machen. Braucht sich aber nicht zu wundern, wenn in der Filmszene sein Name nur mit gewissen "eng gesetzten Grenzen" in Verbindung gebracht wird - etwa "Bay-Filme" als Synonym für fette Explosionen mit einem Storygehalt einer Toastscheibe
Heute ist die Landschaft glücklicherweise breit gefächert. Von teuren AAA-Produktionen a la Metal Gear oder Assassin's Creed - bis hin zu kostengünstigen Sprite-Prügelspielen und Blockgrafikadventures. Diese breite Auswahl lässt Ideen von einer Sparte in die andere fließen. Kameraführung eines Tripple-A Titels in ein Indie-Game? Oder die Community-Begeisterung eines Blockspieles in ein sündhaft teures Rennspiel mit Hochglanzoptik? Beide Seiten profitieren voneinander, ganz klar
Das die Spieler heute anscheinend eher den Tripple-A Titeln hinterher rennen, erklärt sich zumeist aus der "technisch hohen" Simplizität. Ein Battlefield oder ein CoD ist keine hochkomplexe und tief erzählte Geschichte, sondern in Katz und Maus Spiel - in Hochglanzoptik
Aber dieser Mitarbeiter hat anscheinend kein besonderes Vertrauen in diese ideale Form der Zusammenarbeit. It's a profit deal - #dealwithit
Schließe mich gerne an. Nur ist dieser Weg im Hinblick auf die "schnelle Gewinnmaximierung" eines Geldgebers reichlich unoptimal. Warum große und freie Landschaften a la Skyrim, gepaart mit der Geschichte und Mechanik eines Thief, Dishonored oder Deus Ex Titels? Nur damit ein paar Spieler glücklich sind? Woher nehme ich denn zusätzliches Geld ein? Ich kriege doch viel mehr Geld in die Kasse, wenn ich ein Arcade-Prügelspiel rausbringe ... die Sprites verändere und es verschnellere ... und nochmals rausbringe ... und die Musik ändere ... und es nochmals rausbringe ... und drei neue Charaktere erstelle ... und nochmals verkaufe ... und so weiter, und so fort.Produziert gute spiele, die weniger durch Bayinszenierung, sondern vielmehr mit intelligenz und spielwitz glenzen und entdeckt entlich wieder, dass auch solche titel profitabel sein werden.

-=Der Virus Der Gesellschaft=-
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Happyface666
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Ich kann des gehäule dieser arroganten MS-Idioten einfach nich mehr hören, ist ja unglaublich was die so loslassen an Comments... da kann man als Gamer doch nur noch in den Rage-Mode schalten.
Die denken auch wir ham nen Geldscheisser zuhause , auf dass wir ihnen jedes ihrer überteuerten Produkte abkaufen und am Ende noch dankbar dafür sind!!
Ne Danke , Microschrott is für mich gestorben ^^
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- Dave Bowman
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Re: Xbox One: Family-Sharing: Ist wohl eher zum Reinschnuppe
Ein Kaufgrund mehr für die Xbox One. 

