Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
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Imperator74
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Vor allem wenn man das alle vor dem Hintergrund bedenkt, das das neue System ja auch Raubkopien nahezu unmöglich macht. Das ganze System dient nur zur weiten Gewinnabschöpfung, ohne dem Kunden auch nur ein Stück weit entgegen zu kommen. Werden Spiele jetzt günstiger, wenn es keine Raubkopien und Gebrauchtspiele mehr gibt ? Wohl eher nicht.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Klar, Spiele auf der konsole kosten schon immer mehr, da wird jetzt natürlich an der Preisschraube gedreht und Spiele schon einige Zeit Später zum schleuderpreis verkauft.gargaros hat geschrieben:Wer sagt denn, dass es auf der One anders sein wird?
Jo, nur habe ich bei dem PC mein Spiel im notfall noch immer cracken, das kann man nun mal nicht.Ansonsten geht es mir auch ums Prinzip. Man findet immer eine Möglichkeit, um schlechte Dinge und Taten gut zu reden, aber das ändert nichts daran, dass sie schlecht sind.
Klar, PCler haben ja auch Ms dazu gezwungen so etwas zu tun.Ob teuer oder günstig ändert nichts daran, dass PCler maßgeblich dazu beigetragen haben, dass dieser ganze Müll zum Standard wird.
Das gegenteil ist wohl eher der fallWerden Spiele jetzt günstiger, wenn es keine Raubkopien und Gebrauchtspiele mehr gibt ?
Du meinst so wie die Konsolenspieler es nicht geschafft haben beim Seasonpass nein zu sagen? Oder bei überteuerten DLc? Oder bei Mikrotransaktionen bei Vollpreistitel? Oder bei zig verschiedene Vorbestelleraktionen?Man hätte einmal nein sagen müssen, aber selbst das hat man nicht geschafft.
Und damals musste man eine halbe Ewigkeit warten bis sie günstiger wurden. Heute bekommt man schon ein paar Monate nach Release Spiele für unter 20 manche sogar für 10 Euro. Im falle von TR lag der neupreis schon bei 22 Euro.Viele sagen zwar "ich habe Steam nur, weil ich da Spiele billig bekomme und da ist mir Accountbindung wurst", aber Spiele konnte man sich auch früher sehr günstig kaufen, siehe Software-Pyramide, Green Pepper und Flohmärkte.
- Chibiterasu
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Ja, das meinte ich so. Man wollte ja auch mit iTunes etc. die Musik an einen Menschen binden. Hat nicht geklappt.Wigggenz hat geschrieben: Was meinst du mit "in der Musik hat es auch nicht funktioniert"? Künstler bekommen ihr Geld durch Erstverkäufe und trotzdem ist Weiterverkauf problemlos möglich. Zumindest bei CDs.
Trotzdem hätten sie das gerne, denn ich kann ne CD leicht verkaufen nachdem ich mir alles als MP3 gerippt habe :wink:
Und klar hast du recht, dass es nicht ok ist sich an einer Lizenz-Kopie endlos zu bereichern - aber genauso ist es eben ein Problem, dass sich heute nur noch ein Kid eine Lizenz kauft, die dann die nächsten 30 Tage durch 10 Hände geht.
Das hat sich einfach verändert. Diese Second Hand Läden sind ein riesiger Geschäftszweig geworden.
Früher waren Raubkopien auch schon ein Problem aber da hat sich das Ganze noch am Schulhof oder vielleicht mal am Flohmarkt abgespielt.
Das ist heute einfach so organisiert, dass es zu problematisch wird angesichts dessen hochwetrige Produktionen auf die Beine zu stellen.
Jetzt schreibst du
und hast da sicher bei vielen Recht. Ich bin auch nicht für diese Maßnahmen aber ich kaufe meine Spiele auch immer neu im Laden.Wigggenz hat geschrieben:[
Und wenn die Spielerschaft allgemein nicht so verdammt willensschwach wäre und jede Maßnahme schlucken würde, dann würden wir als eigentliche Geldgeber auch am längeren Hebel sitzen.
Wenn sie mir den Vollpreis nicht wert sind oder ich es mir nicht leisten kann, warte ich auf eine vergünstigte GOTY Version etc.
Eben genau weil ich den Publishern Geld geben möchte UND solche Maßnahmen nicht haben will.
Da muss eben auch was von der Spielerseite kommen. Da wollen aber immer nur alle Alles konsumieren und das am Besten sofort.
Geht halt nicht ohne Konsequenzen.
Gebraucht kaufe ich nur Spiele, die nicht mehr im Handel erhältlich sind - sprich Retrozeugs. Und das ist dann halt das bittere dass sowas unmöglich gemacht wird.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Ich denke sowohl PC'ler als auch Konsoleros haben an dieser Politik eine Schuld.
PC'ler haben geduldet, dass Systeme wie Origin und AlwaysOn gang und gebe sind,
Konsoleros sind für DLCs und einen florierenden Gebrauchtspielemarkt verantwortlich.
Beide Fraktionen haben Dreck an den Händen. Wir sollten uns hier nicht die Augen aushacken, sondern geschlossen eine Lösung suchen und die Konsequent vertreten.
PC'ler haben geduldet, dass Systeme wie Origin und AlwaysOn gang und gebe sind,
Konsoleros sind für DLCs und einen florierenden Gebrauchtspielemarkt verantwortlich.
Beide Fraktionen haben Dreck an den Händen. Wir sollten uns hier nicht die Augen aushacken, sondern geschlossen eine Lösung suchen und die Konsequent vertreten.
"DEAL WITH IT!!"
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johndoe1388741
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
(Zitat) Viele sagen zwar "ich habe Steam nur, weil ich da Spiele billig bekomme und da ist mir Accountbindung wurst", aber Spiele konnte man sich auch früher sehr günstig kaufen, siehe Software-Pyramide, Green Pepper und Flohmärkte."
"Und damals musste man eine halbe Ewigkeit warten bis sie günstiger wurden. Heute bekommt man schon ein paar Monate nach Release Spiele für unter 20 manche sogar für 10 Euro. Im falle von TR lag der neupreis schon bei 22 Euro." (Zitat ende)
Das lag auch an der Anzahl der erschienen Games (Konkurrenz) im Spielesektor. Mehr Konkurrenz bedeutet für den Konsumenten, schneller Preiszerfall bei den Produkten. "Jeder" hat nur ein begrenztes Budget. Früher erschienen ca. 5 Top Games (Must Have) im Jahr (pro System). Schau mal, wieviele "gute" Spiele heutzutage in einem Jahr erscheinen. Der Markt ist übersättigt ... früher war das definitiv nicht so.
"Und damals musste man eine halbe Ewigkeit warten bis sie günstiger wurden. Heute bekommt man schon ein paar Monate nach Release Spiele für unter 20 manche sogar für 10 Euro. Im falle von TR lag der neupreis schon bei 22 Euro." (Zitat ende)
Das lag auch an der Anzahl der erschienen Games (Konkurrenz) im Spielesektor. Mehr Konkurrenz bedeutet für den Konsumenten, schneller Preiszerfall bei den Produkten. "Jeder" hat nur ein begrenztes Budget. Früher erschienen ca. 5 Top Games (Must Have) im Jahr (pro System). Schau mal, wieviele "gute" Spiele heutzutage in einem Jahr erscheinen. Der Markt ist übersättigt ... früher war das definitiv nicht so.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Das sehe ich völlig anders. Publisher wollen UNSER Geld. Dann müssen sie uns mit ihrem Angebot auch gewisse Rechte gewährleisten, die andere Unterhaltungsmedien auch problemlos bieten, z.B. Gebrauchtmarkt. Wir bezahlen, wir sind nicht zur Rücksichtnahme verpflichtet.Chibiterasu hat geschrieben:Eben genau weil ich den Publishern Geld geben möchte UND solche Maßnahmen nicht haben will.
Da muss eben auch was von der Spielerseite kommen.
Ich kaufe mir auch Spiele, Musik und Filme neu, und zwar wenn sie mir das wert sind. Sollten gewisse Labels z.B. in Zukunft auch technisch Gebrauchtverkäufe verhindern oder erschweren, werden selbst Lieblingsbands von mir keinen Cent mehr sehen, obwohl ich im Leben nicht dran denken würde, ihre Alben weiterzuverkaufen.
Und nein, es ist auch kein Problem, wenn ein einmal gekauftes Spiel im privaten Kreis durch 10 Hände geht. Der Publisher hat das Spiel nur einmal herausgeben müssen, ihm sind keine Mehrkosten entstanden. Und gleichzeitig besitzt trotzdem immer nur ein Spieler das Spiel. Wer es weiterverkauft hat besitzt es nicht mehr. Und sich privat an Spielen zu bereichern, ist wohl nur mit Oldies/Sammlerstücken möglich.
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johndoe1388741
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Ja, PCler haben mit Steam (Zwänge) angefangen zu akzeptieren (HL2) und Konsoleros haben Mikrotransaktionen (DLCs) angenommen.
Beides waren Fehlentscheidungen. Das zeigt das die Sucht, den Verstand mit Gift benebelt.
Beides waren Fehlentscheidungen. Das zeigt das die Sucht, den Verstand mit Gift benebelt.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Eine Frage als jemand der keine Konsolen besitzt: Kam der Preisverfall nicht gerade durch die Gebrauchtspiele? D.h. jetzt wo sie unterbunden werden können, wird es auch keinen Preisverfall mehr geben weil es keine Konkurrenz mehr gibt. Das schließe ich zumindest daraus. Alle Spiele werden für immer den Vollpreis kosten.t1gg0 hat geschrieben:Im Grunde ändert sich für die Gebrauchtspieler (zu denen ich auch zum Teil gehöre) doch recht wenig, oder?
Momentan warten wir ab bis die Spiele gebraucht günstig zu bekommen sind und daddeln dann drauf los.
Jetzt werden wir einfach drauf warten bis die Spiele im Handel im Preis fallen und kaufen es uns dann dort - durch den schnellen Preisverfall, wenn das alle so machen wird, sich nahezu nichts ändern.




- Chibiterasu
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Ich glaube kaum, dass ein Publisher anhand der Diskproduktionskosten den Wert seiner Software bemisst...Wigggenz hat geschrieben: Und nein, es ist auch kein Problem, wenn ein einmal gekauftes Spiel im privaten Kreis durch 10 Hände geht. Der Publisher hat das Spiel nur einmal herausgeben müssen, ihm sind keine Mehrkosten entstanden. Und gleichzeitig besitzt trotzdem immer nur ein Spieler das Spiel. Wer es weiterverkauft hat besitzt es nicht mehr. Und sich privat an Spielen zu bereichern, ist wohl nur mit Oldies/Sammlerstücken möglich.
Nochmal, ich gebe dir zum Teil Recht. Ich habe immer nur DRM freie Musik gekauft, mich kotzen auch die Raubkopierer Warnungen auf meinen !gekauften! DVDs massiv an und ich nutze zwar Steam aber ich kaufe dort nur bis zu Beträgen von 20€ ein, weil mir der Verzicht auf die Weiterverkaufsmöglichkeit nicht mehr wert ist.
Aber viele Spiele wollen halt auch, dass die Grafik immer geiler wird, die Inszenierung immer krasse, alles soll ne höhere Qualität haben (Audio, Story etc.) und dann sind sie verärgert wenn die Kampagnen nur noch 5 Stunden dauern etc.
Es ist einfach nicht leistbar für Entwickler/Publisher - nicht wenn sie nicht abschätzen können ob ihr Game jetzt eines von denen ist, dass sich jeder kaufen möchte (meist Multiplayer Games) oder eines, dass man sich kurz ausleiht oder kauft und dann weiterverkauft.
Filme erreichen durch Kino, DVDs, Pay-TV und öffentliches Fernsehen viel mehr verschiedene Märkte und generell Kunden mit denen man Geld machen kann. Im Verhältnis dazu sind die Filmbudgets viel geringer als die von Spielen, welche weit weniger Kunden erreichen.
Musik benötigt in der Regel nur einen Bruchteil an Investment und selbst da sind sehr viele Künstler/Labels frustriert zb über Youtube, wo Musik konsumiert wird ohne dass sie irgendwie per Klick etc. was bekommen.
Eigentlich ist das ca. das gleiche. Einer kauft sich eine CD und stellt die dann online allen seinen "Freunden" zur Verfügung.
Ist ja egal ob nur 5 seiner Freunde die CD lauschen oder 100.000 auf der ganzen Welt, weil er hat die eine CD ja bezahlt...
So funktioniert es einfach nicht mehr langfristig, wenn man digitale Inhalte mit nem Apfel gleichsetzt.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Falsch!Chibiterasu hat geschrieben: Musik benötigt in der Regel nur einen Bruchteil an Investment und selbst da sind sehr viele Künstler/Labels frustriert zb über Youtube, wo Musik konsumiert wird ohne dass sie irgendwie per Klick etc. was bekommen.
Eigentlich ist das ca. das gleiche. Einer kauft sich eine CD und stellt die dann online allen seinen "Freunden" zur Verfügung.
Ist ja egal ob nur 5 seiner Freunde die CD lauschen oder 100.000 auf der ganzen Welt, weil er hat die eine CD ja bezahlt...
So funktioniert es einfach nicht mehr langfristig, wenn man digitale Inhalte mit nem Apfel gleichsetzt.
Bei Youtube etwas hochzuladen stellt eine Vervielfältigung dar! Ist nicht nur sachlich etwas völlig anderes als ein Weiterverkauf sondern dazu noch ein Urheberrechtsverstoß.
Solche Vergleiche ziehen nicht!
Ein Gebrauchtverkauf ist KEINE Vervielfältigung!
- De_Montferrat
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Wer sagt dir denn, dass die Hersteller dich als Budgetkäufer nicht als nächsten Verbrecher kriminalisieren und versuchen in Ketten zu legen. Überleg mal, wenn wirklich alle konsequent zum Budgetpreis einkaufen würden, was den Publishern dann für "Verluste" entstehen würden. Oder meinst du an einem 7,50€ Steam-Spiel verdienen die so massiv? Dann werden Spiele eben nur noch zeitlich begrenzt angeboten oder gleich im eigenen Online-Shop die Preise willkürlich und stahlhart diktiert.Chibiterasu hat geschrieben: Jetzt schreibst du
und hast da sicher bei vielen Recht. Ich bin auch nicht für diese Maßnahmen aber ich kaufe meine Spiele auch immer neu im Laden.Wigggenz hat geschrieben:[
Und wenn die Spielerschaft allgemein nicht so verdammt willensschwach wäre und jede Maßnahme schlucken würde, dann würden wir als eigentliche Geldgeber auch am längeren Hebel sitzen.
Wenn sie mir den Vollpreis nicht wert sind oder ich es mir nicht leisten kann, warte ich auf eine vergünstigte GOTY Version etc.
Eben genau weil ich den Publishern Geld geben möchte UND solche Maßnahmen nicht haben will.
Da muss eben auch was von der Spielerseite kommen. Da wollen aber immer nur alle Alles konsumieren und das am Besten sofort.
Geht halt nicht ohne Konsequenzen.
Gebraucht kaufe ich nur Spiele, die nicht mehr im Handel erhältlich sind - sprich Retrozeugs. Und das ist dann halt das bittere dass sowas unmöglich gemacht wird.
Wie kann man nur so argumentieren bzw. die weiteren Folgen außer Acht lassen? Deine Schlussfolgerungen lassen sich auf meine Fortführung nämlich anwenden.
- Sir Richfield
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Ich denke eher, dass es Grabbeltische immer geben wird.abc123def hat geschrieben:Eine Frage als jemand der keine Konsolen besitzt: Kam der Preisverfall nicht gerade durch die Gebrauchtspiele? D.h. jetzt wo sie unterbunden werden können, wird es auch keinen Preisverfall mehr geben weil es keine Konkurrenz mehr gibt. Das schließe ich zumindest daraus. Alle Spiele werden für immer den Vollpreis kosten.
Wer weiß, vielleicht landet der Kram jetzt sogar noch schneller dort, wenn es keinen Gebrauchtmarkt mehr gibt.
Weil den Publishern dann aufgegangen wird, dass manche zwar gerne ein Spiel kaufen würden, aber halt nicht die 100% zahlen können/wollen. Die Menge dieser Leute wird ja nicht weniger.
Also werden die auf ihren Vollpreis Einheiten sitzen bleiben, denn diejenigen, die Vollpreis zahlen wollen, werden ja nicht magisch mehr.
Wenn Zeug wie Blei im Regal liegen bleibt, wird der Retail Markt sein übriges tun.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Zumindest den Nicht-Vollpreis-zahlen-Wollern wird dann noch mehr mit dreistem Day1DLC exklusiv für Vorbesteller oder Registrierer innerhalb der ersten Woche entgegengewirkt werden.Sir Richfield hat geschrieben:Ich denke eher, dass es Grabbeltische immer geben wird.abc123def hat geschrieben:Eine Frage als jemand der keine Konsolen besitzt: Kam der Preisverfall nicht gerade durch die Gebrauchtspiele? D.h. jetzt wo sie unterbunden werden können, wird es auch keinen Preisverfall mehr geben weil es keine Konkurrenz mehr gibt. Das schließe ich zumindest daraus. Alle Spiele werden für immer den Vollpreis kosten.
Wer weiß, vielleicht landet der Kram jetzt sogar noch schneller dort, wenn es keinen Gebrauchtmarkt mehr gibt.
Weil den Publishern dann aufgegangen wird, dass manche zwar gerne ein Spiel kaufen würden, aber halt nicht die 100% zahlen können/wollen. Die Menge dieser Leute wird ja nicht weniger.
Also werden die auf ihren Vollpreis Einheiten sitzen bleiben, denn diejenigen, die Vollpreis zahlen wollen, werden ja nicht magisch mehr.
Wenn Zeug wie Blei im Regal liegen bleibt, wird der Retail Markt sein übriges tun.
Und weil die Spielerschaft im Allgemeinen willensschwach ist, werden sie es auch schlucken.
- Chibiterasu
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- Registriert: 20.08.2009 20:37
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Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Rechtlich weiss ich das, aber was unterscheidet mein Youtube Beispiel von dem dass ein Spiel x mal gratis verliehen oder auch verkauft wird ohne dass nochmal Geld an den Publisher geht abgesehen vom Rechtlichen?Wigggenz hat geschrieben:
Ein Gebrauchtverkauf ist KEINE Vervielfältigung!
Es ist die gleiche Situation - nur im größeren Ausmaß. 1 mal gekauft, x andere konsumieren es. Nur läuft es simultan ab, daher nennt man es Vervielfältigung. Beim Verleih eines Spiels passiert es halt chronologisch. Aber das Endergebnis ist das Gleiche (jeder hat's gesehen, gehört oder gezockt und nur einmal hat der Urheber Geld gesehen).
Das sollte für den Publisher einfach das Signal sein "ich bin bereit für dein Spiel zu zahlen aber unter den Bedingungen und für das Produkt nur so und soviel".De_Montferrat hat geschrieben:Überleg mal, wenn wirklich alle konsequent zum Budgetpreis einkaufen würden, was den Publishern dann für "Verluste" entstehen würden. Oder meinst du an einem 7,50€ Steam-Spiel verdienen die so massiv?Chibiterasu hat geschrieben: Jetzt schreibst du
und hast da sicher bei vielen Recht. Ich bin auch nicht für diese Maßnahmen aber ich kaufe meine Spiele auch immer neu im Laden.Wigggenz hat geschrieben:[
Und wenn die Spielerschaft allgemein nicht so verdammt willensschwach wäre und jede Maßnahme schlucken würde, dann würden wir als eigentliche Geldgeber auch am längeren Hebel sitzen.
Wenn sie mir den Vollpreis nicht wert sind oder ich es mir nicht leisten kann, warte ich auf eine vergünstigte GOTY Version etc.
Eben genau weil ich den Publishern Geld geben möchte UND solche Maßnahmen nicht haben will.
Da muss eben auch was von der Spielerseite kommen. Da wollen aber immer nur alle Alles konsumieren und das am Besten sofort.
Geht halt nicht ohne Konsequenzen.
Gebraucht kaufe ich nur Spiele, die nicht mehr im Handel erhältlich sind - sprich Retrozeugs. Und das ist dann halt das bittere dass sowas unmöglich gemacht wird.
Bei Gamestop zahlen die Leute aber fast Neupreise, der Publisher registriert davon aber nichts.
Re: Xbox One: Gebrauchtspiele wohl nur mit Gebühr
Weil Budgetaktionen immer sehr Umsatzträchtig sind. Einfach durch die Masse an verkauften Titeln.De_Montferrat hat geschrieben:Chibiterasu hat geschrieben: Wer sagt dir denn, dass die Hersteller dich als Budgetkäufer nicht als nächsten Verbrecher kriminalisieren und versuchen in Ketten zu legen. Überleg mal, wenn wirklich alle konsequent zum Budgetpreis einkaufen würden, was den Publishern dann für "Verluste" entstehen würden. Oder meinst du an einem 7,50€ Steam-Spiel verdienen die so massiv? Dann werden Spiele eben nur noch zeitlich begrenzt angeboten oder gleich im eigenen Online-Shop die Preise willkürlich und stahlhart diktiert.
Wie kann man nur so argumentieren bzw. die weiteren Folgen außer Acht lassen? Deine Schlussfolgerungen lassen sich auf meine Fortführung nämlich anwenden.
Was meinst du denn weshalb die Steam-Sales so beliebt sind. Gerade in diesen Wochen werden mehr Titel verkauft was wiederum den niedrigeren Preis ausgleicht.
Hand aufs Herz, bei Winter/Summer-Sales kauft jeder mehr Titel als er müsste. Spreche da selbst aus Erfahrung.
Es ist daher sehr fraglich ob dem Publisher dadurch Verluste entstehen. Widerspricht der gängigen Praxis.