Stormrider One hat geschrieben:bleibt eine einzige frage und muss jeder für sich beantworten:
Ob dieses Mehrwert von Vorteile gerechtfertigt die Nachteile die man hinnehmen muss?!!
Diese Frage stellt sich doch bei allem was wir tun.
Stormrider One hat geschrieben:
war das blu ray nicht eine zusammen Arbeit mit Sony ,mehrere film Studios und andere Konzerne?!
Sony war doch nur ein Teilnehmer in diese Projekt unter anderem oder?
MFG
Sony ist mit der Sparte "Sony Picture Entertainment" selbst dick im Filmgeschäft und mit ca $8mrd Umsatz einer der Schwergewichte der Branche. Sony daher nur als Teilnehmer zu bezeichnen ist ganz klar falsch.
Sony hat den Kampf gegen die HD-DVD nicht zuletzt deswegen gewonnen.
Kajetan hat geschrieben:The Scooby hat geschrieben: ... haufenweise grütze ...
Du hast (mal wieder) überhaupt nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Es geht hier nicht darum was MIR gefällt oder was ICH gut finde, sondern ich habe lediglich beschrieben was mit Sonys PS3 passiert ist, als Sony versuchte einen teuren Alleskönner an eine Kundengruppe zu verkaufen, die nichts weiter will als Games zocken.
Es gibt immer Konsumenten, die mit einem Produkt nicht zufrieden sind. Es ist unmöglich, alle zufriedenzustellen. Daher kann ein Konsumentenkreis durchaus die PS3 ausschließlich zum Zocken kaufen und die zusätzlichen Möglichkeiten nicht nutzen bzw nicht mögen.
ABER:
1. Der Kunde weiß nicht immer was er will, bis er es hat und die Möglichkeit bekommt seine Angewohnheiten zu ändern. Das Tablet, Smartphone, Mediaplayer und Internet-PC, die du bei deiner Kritik zu M$ Enterainment Strategie anfügst, sind gute Beispiele für Veränderung im Nutzungsverhalten beim Konsum verschiedener Medien.
2. Hast du vollkommen die Unternehmensstrategie vernachlässigt, die Sony ja nach eigenem Ermessen - ist ja auch Ihr Produkt, so unglaublich das klingen mag - verändern kann. Sie entscheiden selber, welche verschiedenen Nutzern sie mit ihrer PS3 ansprechen wollen. Dass sie nicht nur Hardcore Gamer ansprechen wollen, sollte eigentlich ersichtlich sein.
3. Ich sehe das folgende zwar selber kritisch, weil man im Vorfeld manchmal nicht genau weiß wohin das führt, oder von Unternehmen missbraucht werden (Onlinezwang etc.), aber manchmal muss man dem Konsumenten auch gewisse features aufzwingen, um Fortschritt zu erreichen. Leider ist der durchschnittliche Konsument häufig mit dem Vorhandenen zufrieden und strebt selten nach Verbesserungen, wenn das etwas kostet und er sein Nutzungsverhalten ändern müsste. Dafür ist der Mensch zu sehr ein Gewohnheitstier. Innovation und Fortschritt, für die sich die Menschheit rühmt, kommt ja schließlich nicht von der Masse, sondern von einzelnen Personen oder kleineren Personengruppen, die sich nicht mit dem Vorhanden begnügen sondern frei nach dem Motto "invent what you need" handeln.
Was soll eigentlich der Mist?
Kajetan hat geschrieben:Dieses Wildern in allen möglichen Bereichen führt zu nix, weil die große Masse der Kunden in Spielkonsolen eine Spielkonsole sieht und sonst nix anderes.
Mich würde ja mal dein Lebenslauf interessieren. Du tust immer so intellektuell und allwissend, aber wenn es um Diskussionen über wirtschaftliche Belange geht, disqualifizierst du dich nicht selten selber mit solchen Aussagen.