Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

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4P|BOT2
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Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Auch Entwickler aus Isreal sind auf der Quo Vadis in Berlin zu Gast, die sich immer stärker als internationale Entwicklerkonferenz profilieren will. Einer davon: Benny Faibish von Mind Expanding Games.

Spiele könnten eine signifikante Rolle in Leben der Menschen einnehmen, dementsprechend viel Einfluss auf die Zukunft könnten Gamedesigner haben, so Faibish. Technologie habe sowohl positive als au...

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greenelve
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von greenelve »

Klar sollen sie Spaß machen. Filme sind auch unterhaltsam, selbst die intellektuellen Filme. Sie sprechen den intellektuellen / kulturellen Part an und unterhalten damit. Sehr wichtig: die Verpackung. Und da gibt es zu Großteilen nur oberflächliches. Hängt aber auch mit dem Tempo der Erzählung zusammen, hat ein Spiel durch die deutlich längere Laufzeit ein anderes Muster, wie eine Geschichte gestrickt sein muss. Auch will niemand scheinbar den rechten Sprung wagen, ein solches Spiel auf die Beine zu stellen, zu oft ist der Schritt eher halbherziger Natur um das bekannte Bild über Spiele nicht zu sehr zu verlassen. (Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen...)

Dass man Unterhaltung und Bildung vernünftig zusammen packen kann ist nichts Unmögliches:
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ps: Es sind "Serious" Games. :winkhi:
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MaxDetroit
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Beitrag von MaxDetroit »

Ender's Game, ick hör dir tapsen ...
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Neophyte000
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Beitrag von Neophyte000 »

Ich Spiele ein Spiel weil es mich Unterhält. Und wenn es mich Unterhält habe ich damit meinen Spass. Was da auf den Bildschirm passiert ist da doch egal. Ich Lese Bücher oder schaue Filme weil ich damit Spass haben will. Egal um was es dabei geht. Ich glaube er versteht unter Spass was anderes als ich.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Neophyte000 hat geschrieben:Ich Spiele ein Spiel weil es mich Unterhält. Und wenn es mich Unterhält habe ich damit meinen Spass. Was da auf den Bildschirm passiert ist da doch egal. Ich Lese Bücher oder schaue Filme weil ich damit Spass haben will. Egal um was es dabei geht. Ich glaube er versteht unter Spass was anderes als ich.
Was verstehst Du denn unter "Spass"?
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Euer Endgegner
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Beitrag von Euer Endgegner »

Es spricht ja nichts dagegen, aber da es ja Trend ist ein Spiel möglichst teuer herzustellen, traut sich das dann wiederum keiner weil das Risko zu groß ist.
(Trifft natürlich nicht auf alle spiele zu.)
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Neophyte000
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Re: Kommentar

Beitrag von Neophyte000 »

Kajetan hat geschrieben:
Neophyte000 hat geschrieben:Ich Spiele ein Spiel weil es mich Unterhält. Und wenn es mich Unterhält habe ich damit meinen Spass. Was da auf den Bildschirm passiert ist da doch egal. Ich Lese Bücher oder schaue Filme weil ich damit Spass haben will. Egal um was es dabei geht. Ich glaube er versteht unter Spass was anderes als ich.
Was verstehst Du denn unter "Spass"?
Man müsse fragen, ob es bei Spielen immer nur um Spaß gehen muss - oder ob sich Entwickler dadurch nicht zu sehr beschränken. Filme und Bücher hätten schließlich auch ein größeres Spektrum; durch den Interaktionsfaktor seien Spiele eigentlich ein mächtigeres Medium. Laut Entwickler.

Deshalb habe ich gefragt, ob er was anderes darunter versteht als ich. Alles was mich gut Unterhält macht mir Spass, mit Freunden was Unternehmen ebenfalls. Sicherlich ist das sehr verallgemeinert.
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CandyBlock
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von CandyBlock »

Ich denke auch dass mich ein Spiel unterhalten sollte. Ein To the Moon unterhält mich aber genauso wie ein Dear Esther, Portal 2, Amnesia und so weiter. To the Moon und Dear Esther unterhalten mich aber nicht mit "Spielspaß" sondern mit Story, Emotionen, Musik etc, was bei vielen anderen Spielen auch zur Unterhaltung beiträgt, aber nicht das Spiel alleine trägt, da es eben auch noch ein Gameplay gibt, das bei To the Moon oder Dear Esther kaum bis gar nicht existiert. Trozdem unterhält mich zumindest To the Moon (Dear Esther hab ich noch nicht gespielt, hab aber gehört, dass es auch eher "Gameplaylos"sein soll) besser als die allermeisten anderen Spiele.
Was ich damit sagen will, ist, dass Unterhaltung nicht mit "Spielspaß" gleichzusetzen ist. Wenn ich bei etwas nicht unterhalten werde ist es meistens langweilig. Trozdem würde ich nicht sagen, das To the Moon ein klassisches Spiel mit Spielspaß ist. Schwierig zu beschreiben, ich hoffe ihr wisst was ich ungefähr meine.
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Neophyte000
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von Neophyte000 »

CandyBlock hat geschrieben:Ich denke auch dass mich ein Spiel unterhalten sollte. Ein To the Moon unterhält mich aber genauso wie ein Dear Esther, Portal 2, Amnesia und so weiter. To the Moon und Dear Esther unterhalten mich aber nicht mit "Spielspaß" sondern mit Story, Emotionen, Musik etc, was bei vielen anderen Spielen auch zur Unterhaltung beiträgt, aber nicht das Spiel alleine trägt, da es eben auch noch ein Gameplay gibt, das bei To the Moon oder Dear Esther kaum bis gar nicht existiert. Trozdem unterhält mich zumindest To the Moon (Dear Esther hab ich noch nicht gespielt, hab aber gehört, dass es auch eher "Gameplaylos"sein soll) besser als die allermeisten anderen Spiele.
Was ich damit sagen will, ist, dass Unterhaltung nicht mit "Spielspaß" gleichzusetzen ist. Wenn ich bei etwas nicht unterhalten werde ist es meistens langweilig. Trozdem würde ich nicht sagen, das To the Moon ein klassisches Spiel mit Spielspaß ist. Schwierig zu beschreiben, ich hoffe ihr wisst was ich ungefähr meine.
Ich verstehe was du meinst. Wie du es geschrieben hast ist es auch bei mir.
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greenelve
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von greenelve »

Wobei auch die genannten Spiele sind. You dont know Jack ist auch ein Spiel, obwohl es wenig "actionreiches" - im Sinne von Tastendrücken - Gameplay hat. :/

Mal als Beispiel, weil es mir nach dem geposteten Bild im Kopf rumschwirrt, eine Mischung aus Shooter und Schleichspiel in dem man ein weisses Blutlörperchen spielt. Hauptaufgabe ist Überwachung des Blutkreislaufes, samt Erklärungen wo man sich befindet, Details über den Körper für Abkürzungen in "Open World", und wen man überwacht, kleinere Probleme regelt. Und im bei Erkrankungen als Shooter für Gesundheit sorgt oder sich in infizierte Teile/Zellen einschleicht, um den Erreger an der Wurzel zu packen bzw. die "Fabrik" zur Vermehrung der Viren zu sabotieren. Dazu noch verschiedene Menschen in denen man "arbeitet" wie Sportler, Otto Normal und ein Trinker, um zum einen verschiedene Schwierigkeitsgrade und zum anderen verschiedene Auswirkungen von Lebensstilen wiedergeben zu können.

Das wäre mal ne Mischung aus Polizei und Lernen.


edit: wäre aber auch wieder mehr eine Zusammenführung von Spaß + Bildung, anstatt ein "spielbarer Picasso"....
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Xris
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von Xris »

Der Trend geht aber in Richtung massenkompatibel. Und Tiefe ist NICHT massenkompatibel.
Deshalb habe ich gefragt, ob er was anderes darunter versteht als ich. Alles was mich gut Unterhält macht mir Spass, mit Freunden was Unternehmen ebenfalls. Sicherlich ist das sehr verallgemeinert.
Ein Beispiel: Dir würde es "Spaß" machen einen Film mit negativem Ausgang (trauen sich in der Regel nur kleine Produktionen) anzuschauen? Unterhaltung ist das, keine Frage - aber Spaß (wie etwa ein CoD) macht es nicht wirklich. Ich denke er meint Spaß im Sinne von "Spaß". Dramen sind wie ich finde ein gutes Beispiel, denn dieses Genre ist in der Regel relativ nahe an der Realität -> Dinge mit denen man sich auseinandersetzen müsste, sind für viele eher nicht die bevorzugte Feierabendlektüre.
Zuletzt geändert von Xris am 23.04.2013 18:38, insgesamt 2-mal geändert.
Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Mein Beruf macht Sinn, mein Kleingewerbe macht Sinn, meine Band macht Sinn, meine Freundin auch meistens ... da ist kein Platz mehr für noch mehr Sinn. Ich will daddeln, zocken, spielen und meine Ruhe dabei.
Marobod
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von Marobod »

Wuerde ja schon reichen, wenn sie die Spiele wieder etwas anspruchsvoller machen im Sinne von Schwerer, kein an die hand nehmen mit blinkenden pfeilen, Bokschweren Raetseln (erinnert sich einer an die raetsel aus frueheren Spielen auf NES oder SNES gerade im RPG bereich? wo man auch Spieleberater dazu geholt hat wenns zuu schwer wurde?) oder einfach das assoziieren von Dingen wie in Morrowind --> finde den ort der ungefaehr dort liegt etc, man ist aufmerksamer und sucht und macht und freut sich wenn man schafft, und ich glaub bei vielen Raetseln , die auf unterschiedliche Weise, wenn auch kreativer Natur, geloest werden , werden auch Lerneffekte geschult.

Das alles verpackt in einer intelligenten und spaßigen Geschcihte wuerde schon reichen. Und Hilfsmittel die das Spiel leichter machen findet man doch eh im Internet in lets plays oder anderen Hilsmechanismen ...
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greenelve
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von greenelve »

Marobod hat geschrieben:Wuerde ja schon reichen, wenn sie die Spiele wieder etwas anspruchsvoller machen im Sinne von Schwerer, kein an die hand nehmen mit blinkenden pfeilen, Bokschweren Raetseln (erinnert sich einer an die raetsel aus frueheren Spielen auf NES oder SNES gerade im RPG bereich? wo man auch Spieleberater dazu geholt hat wenns zuu schwer wurde?) oder einfach das assoziieren von Dingen wie in Morrowind --> finde den ort der ungefaehr dort liegt etc, man ist aufmerksamer und sucht und macht und freut sich wenn man schafft, und ich glaub bei vielen Raetseln , die auf unterschiedliche Weise, wenn auch kreativer Natur, geloest werden , werden auch Lerneffekte geschult.

Das alles verpackt in einer intelligenten und spaßigen Geschcihte wuerde schon reichen. Und Hilfsmittel die das Spiel leichter machen findet man doch eh im Internet in lets plays oder anderen Hilsmechanismen ...
Und das ist dein Empfinden von "Spaß": Eine Herausforderung. Jeder ist anders. Einige haben Spaß an Rätseln, andere an Strategien, wiederum andere haben Spaß an Managern.

Es gibt Dinge die mehr Leute anziehen. Das ist völlig normal. Ein 2stündiger Stummfilm über das Leben eines Schmetterling ist Langweilig. Für viele. Ein paar dürften aber auch daran "Spaß" haben. Die meisten bevorzugen dann doch Komödien oder Actionfilme usw.
Die Frage, die aufgeworfen wird, ist doch: Müssen Spiele immer Blockbuster sein, oder kann es auch Kulturell werden? Nicht um Gewinn zu machen wie James Cameron Avatar, mehr um das Medium auszureizen und das Spektrum zu erhöhen, eine Idee auf greifbarere, interaktivere Weise näherbringen.
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superboss
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Re: Spielkultur: "Muss es bei Spielen nur um Spaß gehen?"

Beitrag von superboss »

Spiele dürfen alles und müssen gar nichts.
Gibts da irgendwas zu diskutieren?? :? (Wobei ich die warscehinlich nötige Diskussion nicht aufhalten möchte)
Und Spaß ist doch eh ein relativer Begriff.
momentan spiele ich....
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