Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauchtspiele

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Kumbao
Beiträge: 1402
Registriert: 16.12.2009 13:38
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Kumbao »

shippy74 hat geschrieben:Hier jammern und dann gleich ins Geschäft rennen oder Vorbestellen ändert rein Garnichts an diesen ganzen Gängeleien. Darüber sollte man mal Nachdenken.
Das ist aber auch nicht gerade der geistreichste Beitrag. Denn ich für meinen Teil werde mir keine Konsole mit Kontobindung zulegen (auch wenn ich seit den 80ern Konsolero bin). Und ich bin fest davon überzeugt, dass es den meisten Diskutanten hier ebenso geht. Diese pauschalen Unterstellungen sind deswegen mehr als nur unangebracht.

Und über das Thema an sich wird man wohl diskutieren dürfen.
Nanimonai
Beiträge: 5608
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Nanimonai »

De_Montferrat hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
De_Montferrat hat geschrieben: Du nennst es echt Polemik, was ich schreibe? Was denkst du denn, wieso die Publisher das alles machen? Was sie ihren Aktionären erzählen, sollte jedem Interessierten, der sich öfters auf Spieleportalen herumtreibt, hinreichend bekannt sein. Ich muss dich also enttäuschen. Es ist keine Polemik in meinen Worten.
Nun, ich kenne Deine allgemeinen Umgangsformen nicht, aber wenn mir jemand schreibt, dass Publisher uns als geistlose und willenlose Schafe ansehen, dann ist das Polemik.
Dann sag mir doch bitte, als was die Publisher ihre Kunden ansehen? Als Subjekt, das gehegt und gepflegt werden will? Wie wäre es, wenn du etwas Konstruktives beiträgst und mir zeigst, wo ich falsch liegen soll?
Moment mal.
Ich habe Dich lediglich darauf hingewiesen, dass Du mit sehr viel Polemik schreibst. Und Polemik ist es in den seltensten Fällen wert gelesen zu werden. Dabei bleibe ich auch.
SectionOne
Beiträge: 2240
Registriert: 20.11.2003 20:24
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von SectionOne »

Nightfire123456 hat geschrieben:Ea hat doch auch angefangen mit dem Undinn Gebrauchtspiele ein zu dämmen indem man den Original spielen Gutscheine beilegt die nur einmal nutzbar sind. Hier klingt es ja schon fast so als wären sie die guten
Bei den Online-Pässen geht es weniger darum, den Gebrauchthandel einzudämmen! Viel mehr will man damit ein wenig am Gebrauchthandel mitverdienen!

Prinzipiell habe ich gar nichts dagegen, das eine Konsole Daueronline sein muß! Heutzutage dürfte die Mehrheit dies sowieso schon sein und gleichzeitig würde man so dem Raubkopierer Abschaum besser bei kommen! Ein Denkfehler steckt meiner Meinung nach aber in der Aussage Daueronline=Datenträgerbindung! Das ganze ließe sich technisch auch lösen ohne gleich einen Datenträger an einen Account zu binden! Ich zweifle aber nach wie vor daran das der Gebrauchthandel unterbunden wird! Denn wie man an der Aussage
Wer ein altes Spiel in Zahlung gebe, kaufe damit ja auch eventuell ein neues.
erkennen kann, sind sich die Majors durchaus im klaren darüber das der Gebrauchthandel nicht nur negativ ist! Ein Unterbinden würde daher eher Schaden als nützen!

Was seine Aussage zur Abwärtskompatibilität angeht, denke ich mal dies trifft eher auf die PS4 zu! Bei der XBox 3 ist dies sehr viel warscheinlicher (und für mich auch einer DER Faktoren für eine Kaufentscheidung)
Etwas weniger Realität bitte...
Benutzeravatar
De_Montferrat
Beiträge: 1515
Registriert: 10.06.2012 17:52
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

Kumbao hat geschrieben:
shippy74 hat geschrieben:Hier jammern und dann gleich ins Geschäft rennen oder Vorbestellen ändert rein Garnichts an diesen ganzen Gängeleien. Darüber sollte man mal Nachdenken.
Das ist aber auch nicht gerade der geistreichste Beitrag. Denn ich für meinen Teil werde mir keine Konsole mit Kontobindung zulegen (auch wenn ich seit den 80ern Konsolero bin). Und ich bin fest davon überzeugt, dass es den meisten Diskutanten hier ebenso geht. Diese pauschalen Unterstellungen sind deswegen mehr als nur unangebracht.

Und über das Thema an sich wird man wohl diskutieren dürfen.
Vor allem, weil nicht wir hier im Forum entscheiden, was sich erfolgreich verkauft oder nicht. Die breite Masse bestimmt es. Und wenn Sony und Microsoft die abholen können und sei es bloß mit Zuckerbrot und Peitsche, dann können wir den Kauf boykottieren, wie wir wollen und uns an unseren Prinzipien erfreuen. Und zusehen, wie zentrale Server nicht funktionieren (im Falle von Dauer-Online) und keiner mehr spielen kann oder ähnliche mögliche Szenarien. Du siehst, man kann sich auch beschweren, boykottieren und eben nicht kaufen und die Marktlage muss sich trotzdem nicht ändern.
Benutzeravatar
Kumbao
Beiträge: 1402
Registriert: 16.12.2009 13:38
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Kumbao »

Nanimonai hat geschrieben:
Kumbao hat geschrieben:Die größte Pest für jeden künstlerischen Bereich ist es, wenn er erfolgreich ist.
Darüber kann man sicher eine Grundsatzdebatte haben.

Grundsätzlich habe ich ein Problem mit Menschen, die unter anderem deswegen Bücher, Filme, Spiele, Musik toll finden, weil man zu den sehr wenigen gehört, die diese Künstler überhaupt kennen.
Und wenn diese Underground- und Independent-Künstler dann großen Erfolg haben, ist man plötzlich kein Fan mehr. Weil ja der Mainstream der natürliche Feind "echter Kunst" ist.

Ich bin der Meinung, dass das in den meisten Fällen nicht daran liegt, dass die Künstler durch den Erfolg wirklich schlechter geworden sind (Ausnahmen wie Black Eyed Peas o.ä. gibt es natürlich), sondern in erster Linie daran liegt, dass man sich als Fan plötzlich nicht mehr so elitär fühlen kann. Weil man plötzlich nicht mehr einer der ganz wenigen ist, der dieses große Juwel der Kunst kennt. Man ist selbst nichts besonderes mehr, wenn alle das toll finden, was man selbst toll findet. Also sucht man sich wieder etwas, was kaum ein Mensch kennt, um es dann wieder so lange toll zu finden, bis andere das genau so sehen. Um wieder besonders und anders zu sein.
Da gehen wir jetzt wirklich in eine Grundsatzdebatte. Und ich glaube Du hast meinen Post falsch verstanden, bzw. ich habe mich unverständlich ausgedrückt. Es geht mir nicht um den einzelnen Künstler. Ein Quentin Tarantino ist heute nicht besser oder schlechter, als zu der Zeit als er Reservoir Dogs gedreht hat. Ein David Lynch ist seit Eraserhead nicht plötzlich zu einem zweiten Michael Bay verkommen. Es gibt viele Künstler, die sich nicht vom großen kommerziellen und medialen Erfolg beeindrucken lassen.

Es geht mir um den ganzen künstlerischen Bereich. Um mal beim Fallbeispiel Filme zu bleiben. Es gibt ja auch heute noch jede Menge großartiger Produktionen. Aber leider ist der Mainstream kaum noch zu gebrauchen. Das startete in den 80ern, als die Mongule verdrängt wurden und immer mehr AGs auf den Hollywoodzug aufsprangen. Filme wie Battleship sind ja nicht entstanden, weil Peter Berg schon immer wesentlich mehr in einer "Schiffe versenken"-Partie gesehen hat, als Du und ich. Sonden weil irgendein Selbstdarsteller vor ein paar Flipcharts gestanden hat, und den ahnungslosen Börsianern irgendeinen Bullshit von Trademarknames, Synergieeffekten und Gewinnmaximierung erzählt hat. Das Problem ist dabei, dass das Budget für diesen seelenlosen 08/15 Streifen auch in den Händen eines talentierten Regisseurs hätte landen können, der damit ein starkes Drehbuch umsetzt. Aber dazu müssten die Börsianer (und der Selbstdarsteller) erst mal einen guten Film von einem schlechten Film unterscheiden können (bzw. zumindest sowas wie einen eigenen Filmgeschmack haben).

Aber nochmal: ich neide keinem Künstler seinen kommerziellen Erfolg. Eher im Gegenteil. So lange er sich nicht verbiegen lässt!
Benutzeravatar
De_Montferrat
Beiträge: 1515
Registriert: 10.06.2012 17:52
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

Nanimonai hat geschrieben: Moment mal.
Ich habe Dich lediglich darauf hingewiesen, dass Du mit sehr viel Polemik schreibst. Und Polemik ist es in den seltensten Fällen wert gelesen zu werden. Dabei bleibe ich auch.
Du sagst, es sei nicht wert gelesen zu werden. Schließlich willst du ja in meinen Worten Polemik gefunden haben. Dann sag doch auch, was daran nicht stimmt, dass du damit nicht einverstanden bist. Ich schreibe auch nicht mit "sehr viel" Polemik, da der Rest den nüchternen Tatsachen entspricht. Also, darf ich fragen, ob da nun auch etwas Inhaltliches kommt oder belässt du es bei dem Geplänkel?
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 13.02.2013 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
just_Edu
LVL 2
10/99
0%
Beiträge: 3382
Registriert: 22.09.2008 20:51
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von just_Edu »

na ja.. wenn ein Spiel an einen Account gebunden wird.. na ja, dann wird pro Spiel ein Account angelegt und dann mit Account weiter verkauft.. bin da ja flexibel :D Zumal ich mir in der nächsten Generation, sollte sich all das so bewahrheiten, eh nur noch Spiele "leihen" werde, bzw. mir Promoversionen schenken lassen.
Bild
shippy74
Beiträge: 9
Registriert: 12.03.2012 20:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von shippy74 »

Kumbao hat geschrieben:
shippy74 hat geschrieben:Hier jammern und dann gleich ins Geschäft rennen oder Vorbestellen ändert rein Garnichts an diesen ganzen Gängeleien. Darüber sollte man mal Nachdenken.
Das ist aber auch nicht gerade der geistreichste Beitrag. Denn ich für meinen Teil werde mir keine Konsole mit Kontobindung zulegen (auch wenn ich seit den 80ern Konsolero bin). Und ich bin fest davon überzeugt, dass es den meisten Diskutanten hier ebenso geht. Diese pauschalen Unterstellungen sind deswegen mehr als nur unangebracht.

Und über das Thema an sich wird man wohl diskutieren dürfen.
Das war nicht nur auf die Konsole bezogen, das war im Allgemeinen, so oft schon gelesen das Leute unzufrieden sind aber dann doch kaufen. Klar kann und sollte man darüber Diskutieren aber der beste Protest ist in dem Fall mit Sicherheit das Ding im Geschäft stehen zu lassen egal welche Exclusiven Spiele da noch mit dabei sind oder noch kommen.

@ De_Montferrat
Richtig wenn die breite Masse das Produkt doch kauft,das sag ich ja wenn sich die Leute einig wären und die Firmen auf den Produkten sitzen bleiben dann erst ändert sich was,ansonsten gehts munter weiter.
Benutzeravatar
Wigggenz
LVL 2
100/99
0%
Beiträge: 7442
Registriert: 08.02.2011 19:10
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Wigggenz »

Video games are doooooomed!!! :twisted:

Zumindest AAAs :D
Benutzeravatar
Kumbao
Beiträge: 1402
Registriert: 16.12.2009 13:38
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Kumbao »

De_Montferrat hat geschrieben:Vor allem, weil nicht wir hier im Forum entscheiden, was sich erfolgreich verkauft oder nicht. Die breite Masse bestimmt es. Und wenn Sony und Microsoft die abholen können und sei es bloß mit Zuckerbrot und Peitsche, dann können wir den Kauf boykottieren, wie wir wollen und uns an unseren Prinzipien erfreuen. Und zusehen, wie zentrale Server nicht funktionieren (im Falle von Dauer-Online) und keiner mehr spielen kann oder ähnliche mögliche Szenarien. Du siehst, man kann sich auch beschweren, boykottieren und eben nicht kaufen und die Marktlage muss sich trotzdem nicht ändern.
Klar, ist so. Aber der Sinn eines Diskussionsforums ist es ja, dass wir uns austauschen. Und ich finde die derzeitige Entwicklung halt zum kotzen. Warum sollte ich mich jetzt mit meiner Meinung verstecken? Das wir höchstwarscheinlich nichts ändern dürfte jedem hier klar sein. Dennoch kommt mir so eine Konsole nicht ins Haus. Vielleicht erreiche ich einfach langsam ein Alter, in dem ich nicht mehr auf jeden Technikzug aufspringen muss. Aber da sind mir meine Prinzipien einfach wichtiger.

Oh Gott, werde ich etwa so langsam zu einem altersstarrsinnigen Bock?
Nanimonai
Beiträge: 5608
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Nanimonai »

De_Montferrat hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Moment mal.
Ich habe Dich lediglich darauf hingewiesen, dass Du mit sehr viel Polemik schreibst. Und Polemik ist es in den seltensten Fällen wert gelesen zu werden. Dabei bleibe ich auch.
Du sagst, es sei nicht wert gelesen zu werden. Schließlich willst du ja in meinen Worten Polemik gefunden haben. Dann sag doch auch, was daran nicht stimmt, dass du damit nicht einverstanden bist. Ich schreibe auch nicht mit "sehr viel" Polemik, da der Rest den nüchternen Tatsachen entspricht. Also, darf ich fragen, ob da nun auch etwas Inhaltliches kommt oder belässt du es bei dem Geplänkel?
Ich hatte Dir inhaltlich geantwortet, aber Du bist nicht darauf eingegangen.
Ich schrieb Dir das mit der Polemik, aber auch, dass Du einen guten Punkt am Wickel hast. Den mit der Kontrolle. Und das genau diese Kontrolle seitens Publisher auch da wäre, wenn man das umsetzt, was ich eingangs geschrieben habe.
Darauf hast Du nicht reagiert, sondern lediglich auf den Punkt mit der Polemik.
Benutzeravatar
De_Montferrat
Beiträge: 1515
Registriert: 10.06.2012 17:52
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

Kumbao hat geschrieben:Klar, ist so. Aber der Sinn eines Diskussionsforums ist es ja, dass wir uns austauschen. Und ich finde die derzeitige Entwicklung halt zum kotzen. Warum sollte ich mich jetzt mit meiner Meinung verstecken? Das wir höchstwarscheinlich nichts ändern dürfte jedem hier klar sein. Dennoch kommt mir so eine Konsole nicht ins Haus. Vielleicht erreiche ich einfach langsam ein Alter, in dem ich nicht mehr auf jeden Technikzug aufspringen muss. Aber da sind mir meine Prinzipien einfach wichtiger.

Oh Gott, werde ich etwa so langsam zu einem altersstarrsinnigen Bock?
Hey, wir sind weitestgehend einer Meinung.
shippy74 hat geschrieben:@ De_Montferrat
Richtig wenn die breite Masse das Produkt doch kauft,das sag ich ja wenn sich die Leute einig wären und die Firmen auf den Produkten sitzen bleiben dann erst ändert sich was,ansonsten gehts munter weiter.
Du sagtest ja, dass du die Aufregung nicht verstehen kannst und das wir entscheiden würden, was sich durchsetzt. Das ist aber so allgemein gesagt eben nicht der Fall. Und da die Masse nicht homogen ist, kommt es auch nicht so leicht zu einer Einigung. Also darf man sich darüber unterhalten. :wink:
Benutzeravatar
De_Montferrat
Beiträge: 1515
Registriert: 10.06.2012 17:52
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von De_Montferrat »

Nanimonai hat geschrieben: Ich hatte Dir inhaltlich geantwortet, aber Du bist nicht darauf eingegangen.
Ich schrieb Dir das mit der Polemik, aber auch, dass Du einen guten Punkt am Wickel hast. Den mit der Kontrolle. Und das genau diese Kontrolle seitens Publisher auch da wäre, wenn man das umsetzt, was ich eingangs geschrieben habe.
Darauf hast Du nicht reagiert, sondern lediglich auf den Punkt mit der Polemik.
Ich hatte dir vorhin das hier auf deinen Post geantwortet.
Es geht den Publishern darum, mehr Vollpreisspiele abzusetzen. Zumindest suggerieren sie, dass sie das könnten. Das vielleicht ein paar Leute weniger kaufen, nimmt man billigend in Kauf, weil man sich trotzdem Mehreinnahmen verspricht (oder eher erhofft). Man will keine günstigeren Gebrauchtspiele. Zumal es im digitalen Bereich, der ja stetig weiter wächst, ja angeblich keinen "Gebraucht"-Zustand oder Wertverlust gibt. Sony und Microsoft kann das egal sein. Die sehen auch weiterhin ihre Lizenzkosten für jede verkaufte "Spielelizenz".
Die Publisher wollen das also vielleicht gar nicht aus Gründen der Infrastruktur und deren Kosten, sondern, weil sie sich Mehreinnahmen ( und seien es nur Investorengelder) erhoffen. Deswegen setzen es Sony und Microsoft nicht so um (laut den Gerüchten), wie du es vorgeschlagen hast. Natürlich davon ausgehend, dass die Konsolenhersteller nicht von alleine auf die Idee gekommen sind.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 13.02.2013 11:02, insgesamt 3-mal geändert.
DanMayCry
Beiträge: 40
Registriert: 09.10.2012 08:54
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von DanMayCry »

Also ich kann mir beim besten Willen keinen Ausschluß des Gebrauchthandels vorstellen, eher Einschränkungen, ja. Selbst in den USA sind solche Dinge wie alwaysonline noch nicht komplett zu machen. Vom Stromproblem über die Provider...Mal sehen. Warten wir einfach alle ab, Spekulationen führen dieser Tage doch nur noch zu Falschmeldungen. Aber darüber sinnieren kann man ja. ^^
Nanimonai
Beiträge: 5608
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauc

Beitrag von Nanimonai »

De_Montferrat hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Ich hatte Dir inhaltlich geantwortet, aber Du bist nicht darauf eingegangen.
Ich schrieb Dir das mit der Polemik, aber auch, dass Du einen guten Punkt am Wickel hast. Den mit der Kontrolle. Und das genau diese Kontrolle seitens Publisher auch da wäre, wenn man das umsetzt, was ich eingangs geschrieben habe.
Darauf hast Du nicht reagiert, sondern lediglich auf den Punkt mit der Polemik.
Ich hatte dir vorhin das hier auf deine Anmerkung geantwortet.
Es geht den Publishern darum, mehr Vollpreisspiele abzusetzen. Zumindest suggerieren sie, dass sie das könnten. Das vielleicht ein paar Leute weniger kaufen, nimmt man billigend in Kauf, weil man sich trotzdem Mehreinnahmen verspricht (oder eher erhofft). Man will keine günstigeren Gebrauchtspiele. Zumal es im digitalen Bereich, der ja stetig weiter wächst, ja angeblich keinen "Gebraucht"-Zustand oder Wertverlust gibt. Sony und Microsoft kann das egal sein. Die sehen auch weiterhin ihre Lizenzkosten für jede verkaufte "Spielelizenz".
Die Publisher wollen das also vielleicht gar nicht aus Gründen der Infrastruktur und deren Kosten, sondern, weil sie sich Mehreinnahmen ( und seien es nur Investorengelder) erhoffen. Deswegen setzen es Sony und Microsoft nicht so um, wie du es vorgeschlagen hast. Natürlich davon ausgehend, dass die Konsolenhersteller nicht von alleine auf die Idee gekommen sind.
Deine erste Antwort war das hier:

"Aber dann könnte man doch den ganzen Aktionären nicht mehr erzählen, dass jedes Gebrauchtspiel ein verlorenes Vollpreisspiel ist und sich alle Gebrauchtkäufer dann eben ein Vollpreisspiel zum Erscheinungstag (oder lieber gleich bei Erstankündigung vorbestellen) kaufen. Es haben gefälligst alle den Vollpreis -am Besten noch als Download, man will ja Nebenkosten wie Logistik, Pressung, etc. vermeiden- zu bezahlen, den der Publisher nach seinem Gutdünken festlegt."

Und genau da habe ich Polemik unterstellt. Zu Recht, wie Du Dir auch eingestehen musst.

Es ist falsch, dass ein Publisher die Preise für Downloadtitel nach "Gutdünken" festlegt.
Es gibt langfristige Verträge mit dem Groß- und Einzelhandel und diese haben eine Preisbindung. Downloadtitel dürfen nicht günstiger sein als die Titel im Laden, obwohl ja eigentlich sämtliche Logistik- und Verpackungskosten wegfallen. Das hört sich vielleicht unfair an, ist aber komplett logisch, da man eben vertraglich dazu verpflichtet ist, den Einzelhandel zu bedienen und einem das Kartellamt wegen Wettbewerbsverzerrung aus dem Verkehr zieht, wenn man seine hauseigenen Onlineplattformpreise pauschal deutlich unter den Einzelhandelspreisen ansetzt.

Würde man ein internes Shopsystem Marke Gamestop umsetzen, würde genau das doch aber auch etliche Vollpreistitelverkäufe generieren, dieser Punkt wurde ja von Jorgensen auch direkt genannt ("gleichzeitig ermögliche der Second-Hand-Markt eine Liquidität bei den Spielern, von der man auch in gewisser Hinsicht profitiere") und man hätte gleichzeitig aber auch die Kontrolle über diesen Gebrauchtmarkt, würde also durch Gebühren zusätzlich daran verdienen. Die Kundenbindung wäre wesentlich direkter und konkreter.
Deine bislang genannten Argumente sprechen für mich nicht gegen dieses Modell.
Antworten