Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen macht Konsolen unattraktiv"

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Vernon
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Vernon »

Usul hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben:Wenn du also sagst, dass du für 70 Euro ohne Gebrauchtverkauf keine Spiele kaufen würdest, ist das eigentlich nur ein Signal für die Publisher ihre Preise auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, dass der Großteil der Zielgruppe den Preis in Ordnung findet, dass sie hoffentlich verstehen. Wenn sie es nicht verstehen, dann werden die neuen Konsolen natürlich nicht so weite Verbreitung finden, wenn es finanziell wesentlich günstigere Alternativen gibt (der von dir angesprochene PC).
Die allgemeine Ansicht hier ist, daß die Publisher das nicht verstehen. So wird angenommen, daß sie sich sehenden Auges in ihr Verderben stürzen werden und der sinkenden Kaufkraft mit gleich hohen Neupreisen entgegenstemmen werden. Ja, die Publisher sind alles dämliche Versager im Vergleich zu uns hellen Forenköpfen. :Vaterschlumpf:
Für sich allein genommen würde mir die Argumentation einleuchten.

Allerdings gab es da ähnliche Diskussionen mit Raubkopien.
Ich glaube, die PlayStation 1 wars, die modifiziert eine Flut von kopierten Spielen abspielte.
Heute bin ich wahrscheinlich ganz doll outdated, aber zum Beispiel die 360 hat doch eigentlich nicht soo den Ruf, ein Nest von schwarzen Schafen zu beherbergen? Anhand dieser Annahme sollten doch da schon die Preise etwas gefallen sein - weil sich die Leute meist Originale zulegen.

Ich zumindest habe dies während meiner 360-Zeit nicht bemerkt, als ich die Spiele bei Mega Company einkaufte damals. Auch bei etwas älteren Spielen nicht.
WolfBeast
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von WolfBeast »

Nur 46% des Umsatzes? Das scheint mir noch zu wenig. GameStop ist sowieso der reinste Abzock-Amiladen. Wer da kauft ist selber schuld, wenn ich mir deren Preisliste angucke. Das System von Gamestop ist doch der reinste Kapitalismus: Hauptsache schnell Geld aus den Verbrauchen raussaugen. Das mit den Gebrauchtspielen ist sowieso der letzte Dreck, aber um Gamestop ist es sicher nicht schade. Eher um die privaten Spielehändler und die direkten Verbraucher, die ihre alten Games loswerden wollen und um die Käufer, die zu noch mehr Geldverbrennerei gezwungen werden. Ist alles ein Witz, aber so ist das nunmal in einer assozialen kapitalistischen Ausbeuetergesellschaft.....
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Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Gamestop brauchen sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen. Die haben mit ihrem gewerblichen Second Hand Handel (der noch dazu extrem unfair für die Kunden ist) einen großen Teil dazu beigetragen, dass nun Bemühungen angestrebt werden den Gebrauchtmarkt zu killen.
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Nightmare King Grimm
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Nightmare King Grimm »

Durch eine Gebrauchtspiel-Sperre würden die sich nur selbst ins Knie schießen. Einfach aus dem Grund, dass viele die ihre Games verkaufen, das Geld direkt in neue Games stecken. Hatte da irgendwas gelesen, dass das wohl um die 70% sein sollten, die das so in einer Form betreiben.

Ich halte es für wahrscheinlicher, dass MS/Sony den Gebrauchtspielemarkt ausbeuten. Sprich: du kaufst dir ein Spiel gebraucht, legst es ein und die Konsole sagt dir: 'Hey, du willst gerade ein Gebrauchtes Spiel spielen. Das darfst du gerne tun, aber gegen eine Gebühr von 10€.' Ich würde beinahe schon darauf wetten, dass es auf so ein System hinausläuft, denn bevor die Großen etwas töten, versuchen sie in der Regel erstmal selbst Geld damit zu machen. Außerdem machen sie das in der Form bereits mit diversen Online-Pässen.
Zuletzt geändert von Nightmare King Grimm am 09.02.2013 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Godless666
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Godless666 »

Wenn es soweit ist, dass Spiele nur noch Account gebundenen angeboten werden, würde ich mir wünschen, dass die Hersteller dann auch eine Alternative, wie den Verleih anbieten würden:

z. B. Halo 5 für 12 Stunden 5,99€, das würde mich als reinen Singelplayer-Spieler mehr als glücklich machen.


Wenn ich aber ,dank der Account-Bindung, mein "Tekken 8"nicht mehr zum Kumpel mitnehmen kann, können die sich ihre neuen Konsolen sonst wo hin stecken und ich bleib nur noch beim PC.
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Wigggenz
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Re: Kommentar

Beitrag von Wigggenz »

8BitLegend hat geschrieben:Gamestop brauchen sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen. Die haben mit ihrem gewerblichen Second Hand Handel (der noch dazu extrem unfair für die Kunden ist) einen großen Teil dazu beigetragen, dass nun Bemühungen angestrebt werden den Gebrauchtmarkt zu killen.
Nochmal:
Selbst wenn es Gamestop nie gegeben hätte, dann würden immer noch fleißig Spiele über den Gebrauchtmarkt ver-/gekauft werden. Ebay, Amazon, kleine lokale Lädchen etc.

Für die Publisher sähe das nur wenig anders aus. Ob ich jetzt ein Spiel gebraucht bei Gamestop oder über Ebay kaufe, macht für den ihnen entgangenen Umsatz keinen Unterschied.

Mit Gamestop mag mit Sicherheit einiges falsch laufen, aber für die Publisher ist das eine gute Zielscheibe, um die Ausrottung des für den Verbraucher grundsätzlich nützlichen Gebrauchtmarkts schmackhaft zu machen.
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Weavel[GER]
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Weavel[GER] »

So sehr ich GameStop auch als überteuerten Saftladen ansehe, welcher den Kunden beim Ankauf von Gebrauchtspielen knallhart über den Tisch zieht, so sehr muss ich dem Herren Hodges in diesem Punkt doch beipflichten.

Ich selbst verkaufe als Sammler zwar niemals irgendwelche Spiele, bediene mich aber gern an ordentlichen Gebrauchttiteln.
Und schon allein der Gedanke daran mich von den Herstellern derart an die Kette legen lassen zu müssen ist völlig absurd und würde definitiv das Ende meiner "Konsolenlaufbahn" markieren.
"Die Zensur ist das lebendige Eingeständnis der Herrschenden, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können." -Johann Nepomuk Nestroy
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Shake_(s)_beer
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Shake_(s)_beer »

Wigggenz hat geschrieben:Gebrauchte Spiele scheinen halt für mehr Spieler eine Alternative zu sein, als man denkt, vor allem weltweit und nicht nur hierzulande, sonst würde GameStop da ja nicht so dran verdienen.

Die Leute werden sich drüber aufregen, Sony und MS verfluchen, aber trotzdem weiter alles kaufen.
Klar, interessieren sich schon viele für. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber für meine 360, die ich bis vor einem halben Jahr besessen habe, hatte ich genau 1 oder 2 Spiele, die ich wirklich neu gekauft hatte. Alle anderen hatte ich immer gebracuth gekauft - nicht bei gamestop, da mir die immer bei weitem zu teuer waren, aber halt irgendwo im inet gebraucht bestellt.
Bin einfach nicht bereit, für ein Spiel 60 € oder mehr zu bezahlen, wenn ich es wenige Monate später schon für die Hälfte oder noch weniger bekomme. Zumal Videospiele ja meistens nen ziemlich rapiden Preisverfall haben..
Daher: Wie schon andere gesagt haben, eine Konsole, bei der Gebrauchtspiele ausgeschlossen sind, kommt mir garantiert nicht ins Haus. Das geht gar nicht. Glücklicherweise hab ich ja noch einen PC 8)
Chris Dee
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Re: Kommentar

Beitrag von Chris Dee »

8BitLegend hat geschrieben:Gamestop brauchen sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen. Die haben mit ihrem gewerblichen Second Hand Handel (der noch dazu extrem unfair für die Kunden ist) einen großen Teil dazu beigetragen, dass nun Bemühungen angestrebt werden den Gebrauchtmarkt zu killen.
Schlimm, dass man hier immer wieder so einen Blödsinn lesen muss. Weltweit werden alle möglichen Güter völlig problemlos gebraucht gehandelt, ob nun physische, wie Autos oder Kühlschränke, oder potentiell rein digitale, wie Musik, Filme oder Computerspiele. So lange es als Vertriebsmedien nur CDs/DVDs und noch keine Breitband-Downloads gab, hat das auch niemand in Frage gestellt. Kaum ist der Internet-Zugang Alltag, wird über Accountbindungen der Gebrauchthandel unterbunden und Leute wie Du reagieren darauf anscheinend auch noch mit grenzenlosem Verständnis! Klar würde Mercedes noch mehr Autos verkaufen, wenn sie durchsetzen könnten, dass Gebrauchtwagen nur noch verschrottet, aber nicht mehr verkauft werden dürfen. Kommen sie deshalb auf die Idee, so einen Schwachsinn vorzuschlagen? Natürlich nicht. Werden sie durch den Gebrauchtwagenhandel Pleite gehen? Natürlich erst recht nicht.

Das Problem ist, dass die Industrie den Zug der Zeit einfach generell verpennt und lieber bremst und verweigert und verbietet und Dinge technisch unmöglich macht, anstatt an der Lösung von Kernfragen der digitalen Gesellschaft aktiv und konstruktiv mitzuwirken. Gefühlte hundert Jahre hat sich die Musikindustrie die (meist) illegale, digitale Weiterverbreitung ihrer Produkte als MP3 angeschaut, bevor sie es dann doch endlich irgendwann mal geschafft hat, diese Vertriebswege für sich selbst zu entdecken und zu nutzen und genau dieselbe Kopf-in-den-Sand-Mentalität legt man an den Tag, wenn es um zentrale Fragen geht, wie "Wie gehen wir in der digitalen Gesellschaft mit dem Urheberrecht um?" oder "Wir organisieren wir in der digitalen Gesellschaft den Handel mit Daten, Produkten und Lizenzen?". Stattdessen heult man sich alle Jahre wieder über seine Umsatzrückgänge aus, um von der Politik - und Pappnasen wie Dir - auch noch Rückendeckung für seine reaktionäre und restriktive Haltung zu bekommen.

Wenn man bei Valve schlau wäre, hätte man längst eine Plattform für den Handel mit Gebrauchtspielen (d.h. der simplen Übertragung von Lizenzen von einem auf den anderen Account) aus dem Boden gestampft, an der man dann zum einen kräftig mitverdient hätte, und die zum anderen - aufgrund ihrer unübertroffen leichten Handhabbarkeit - beste Chancen gehabt hätte, sich zu einem Quasi-Monopol für den Gebrauchtspielhandel zu entwicklen. eBay und Gamestop hätten sich dann irgendwann von ganz alleine erledigt. Aber nein, stattdessen lässt man sich lieber lustig von dem Bundesverband Verbraucherzentrale mit Musterklagen überziehen. Aber gut, was soll man schon von jemandem erwarten, der es tatsächlich schafft, eine legendäre und vor Potential geradezu berstende Marke wie Half-Life praktisch komplett vor die Wand zu fahren ...
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The Scooby
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von The Scooby »

Puh... interne Studien, welche die Wichtigkeit ihrer mit Abstand umsatzträchtigsten Dienstleistung bekräftigt? Na wenn das nicht der Wahrheit entspricht, weiß ich es auch nicht. :D
Zitat: Gamestop
"Wir wissen, dass der Wunsch, eine Next-Generation-Konsole zu kaufen, deutlich getrübt wird, wenn diese neue Konsole es verbieten würde, gebrauchte Titel zu spielen, die Übertragbarkeit einschränkt werde oder man keine neuen physischen Spiele (nicht digital vertrieben) kaufen könne"
Das sagt null und nix aus.
Der Wunsch von wem? Und welchen Anteil entspricht das am Gesamtanteil, der wahrscheinlich persönlich oder schriftlich befragten Klientel? Wie wurden diese Differenziert? Nach Alter, Gehaltsgruppe, etc? Und wie hoch ist überhaupt die Grundgesamtheit? Wie sah überhaupt der Fragenkatalog dieser Studie aus? Wer wurde eigentlich befragt? Firmenmitarbeiter werden bei internen werbewirksamen Studien doch nicht ausgeschlossen. ;)

So eine Aussage kann man selbst dann veröffentlichen wenn bei 1% der Befragten das Interesse an neuen Konsolen "deutlich getrübt" wäre. Als Argumentation wäre hier ja völlig logisch, dass diese Aussage ja richtig ist, da auch 1% Befragten ein Teil der Grundgesamtheit darstellen. :D
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Chris Dee hat geschrieben:
8BitLegend hat geschrieben:Gamestop brauchen sich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen. Die haben mit ihrem gewerblichen Second Hand Handel (der noch dazu extrem unfair für die Kunden ist) einen großen Teil dazu beigetragen, dass nun Bemühungen angestrebt werden den Gebrauchtmarkt zu killen.
Schlimm, dass man hier immer wieder so einen Blödsinn lesen muss. Weltweit werden alle möglichen Güter völlig problemlos gebraucht gehandelt, ob nun physische, wie Autos oder Kühlschränke, oder potentiell rein digitale, wie Musik, Filme oder Computerspiele. So lange es als Vertriebsmedien nur CDs/DVDs und noch keine Breitband-Downloads gab, hat das auch niemand in Frage gestellt. Kaum ist der Internet-Zugang Alltag, wird über Accountbindungen der Gebrauchthandel unterbunden und Leute wie Du reagieren darauf anscheinend auch noch mit grenzenlosem Verständnis! Klar würde Mercedes noch mehr Autos verkaufen, wenn sie durchsetzen könnten, dass Gebrauchtwagen nur noch verschrottet, aber nicht mehr verkauft werden dürfen. Kommen sie deshalb auf die Idee, so einen Schwachsinn vorzuschlagen? Natürlich nicht. Werden sie durch den Gebrauchtwagenhandel Pleite gehen? Natürlich erst recht nicht.

Das Problem ist, dass die Industrie den Zug der Zeit einfach generell verpennt und lieber bremst und verweigert und verbietet und Dinge technisch unmöglich macht, anstatt an der Lösung von Kernfragen der digitalen Gesellschaft aktiv und konstruktiv mitzuwirken. Gefühlte hundert Jahre hat sich die Musikindustrie die (meist) illegale, digitale Weiterverbreitung ihrer Produkte als MP3 angeschaut, bevor sie es dann doch endlich irgendwann mal geschafft hat, diese Vertriebswege für sich selbst zu entdecken und zu nutzen und genau dieselbe Kopf-in-den-Sand-Mentalität legt man an den Tag, wenn es um zentrale Fragen geht, wie "Wie gehen wir in der digitalen Gesellschaft mit dem Urheberrecht um?" oder "Wir organisieren wir in der digitalen Gesellschaft den Handel mit Daten, Produkten und Lizenzen?". Stattdessen heult man sich alle Jahre wieder über seine Umsatzrückgänge aus, um von der Politik - und Pappnasen wie Dir - auch noch Rückendeckung für seine reaktionäre und restriktive Haltung zu bekommen.

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Die!Coloss
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Die!Coloss »

ich kaufe eh nicht bei gamestop wegen der deutschen zensur und sprache auf spielen.östereich importe waren mir da immer lieber weil uncut und englisch.

zu den neuen konsolen: keine abwärtskompatibilität,onlinezwang und konsolen gebundene spiele..ganz einfach,mein geld kriegen sie nicht..dann lieber weniger geld in mehr ram und ne neue grafikkarte investieren.

ich finds einfach nur noch unverschämt.
Die!Coloss
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Die!Coloss »

Godless666 hat geschrieben:Wenn es soweit ist, dass Spiele nur noch Account gebundenen angeboten werden, würde ich mir wünschen, dass die Hersteller dann auch eine Alternative, wie den Verleih anbieten würden:

z. B. Halo 5 für 12 Stunden 5,99€, das würde mich als reinen Singelplayer-Spieler mehr als glücklich machen.


Wenn ich aber ,dank der Account-Bindung, mein "Tekken 8"nicht mehr zum Kumpel mitnehmen kann, können die sich ihre neuen Konsolen sonst wo hin stecken und ich bleib nur noch beim PC.
fänd ich noch zu teuer.würdest du für eine blue-ray die du bis zum nächsten tag ausleihst 6 euro bezahlen?ich denke nicht.und sooooo groß ist der unterschied bei vielen spielen ja auch nicht mehr(unterschied zu filmen falls das mißverständlich war)..
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Chris Dee hat geschrieben:Wenn man bei Valve schlau wäre, hätte man längst eine Plattform für den Handel mit Gebrauchtspielen (d.h. der simplen Übertragung von Lizenzen von einem auf den anderen Account) aus dem Boden gestampft, an der man dann zum einen kräftig mitverdient hätte, und die zum anderen - aufgrund ihrer unübertroffen leichten Handhabbarkeit - beste Chancen gehabt hätte, sich zu einem Quasi-Monopol für den Gebrauchtspielhandel zu entwicklen. eBay und Gamestop hätten sich dann irgendwann von ganz alleine erledigt. Aber nein, stattdessen lässt man sich lieber lustig von dem Bundesverband Verbraucherzentrale mit Musterklagen überziehen. Aber gut, was soll man schon von jemandem erwarten, der es tatsächlich schafft, eine legendäre und vor Potential geradezu berstende Marke wie Half-Life praktisch komplett vor die Wand zu fahren ...
Ist das so? Den Vergleich mit dem Gütermarkt kann man eher nicht als allgemeine Tatsache auch auf die Spieleindustrie übertragen. Dafür entwickelt sich das Medium viel zu schnell und auch der entsprechende Markt. Einen großen Anteil an den von genannten anerkannten Gesetzmäßigkeiten ist die Standardisierung des Nutzgegenstands. Immerhin ist der Anspruch an Innovation von alltäglichen Dingen minimal und der Lebenszyklus um ein vielfaches länger, als die eines Videospiels. Dessen Wert ist nicht zuletzt von der Aktualität abhängig. Die CD/DVD liest jedes entsprechend dafür geeignete und günstig zu erstehende Gerät. Autos haben sich in den letzten 50 Jahren grundsätzlich nicht geändert. Sie haben wie CDs einen Abnutzungsgrad, wie jeder andere physische Gegenstand und muss mangels abnehmender Gebrauchstauglichkeit irgendwann ersetzt werden. Selbst bei den Reparaturkosten verdienen die Hersteller! Digital vertriebene Software hält dagegen quasi unendlich lange.

Schau dir den Mark von Steam Spielen bitte genauer an, bevor du Valve Dummheit vorwirst. Wenn der Handel von gebrauchten Spielen über Steam erlaubt wäre, würden wir uns kaum darüber freuen. Nicht auf lange Frist. Überlege dir, wie dieser Markt wirklich nachhaltig sein könnte, ohne den Wert der Spiele drastisch zu verringern, dass der Markt für neue Spiele einbrechen würde? Durch die Steam Sales wird der Grundwert schon nach kurzer Zeit dauerhaft gesenkt. Es gibt Digital keinen Unterschied ob Neu oder gebraucht, also würde der subjektive Mehrwert eines Neukaufs wegfallen. Wo besteht also von allen Seiten hier der Anreiz für eine Dumping-Preis Gebrauchtspiele Plattform namens Steam? Die Hersteller würden sich recht zügig von Steam verabschieden, was nicht im Interesse von Valve und nicht im Interesse deren Nutzer sein wird.

Ein Gebrauchtmarkt bei Steam wäre nur realisierbar, wenn die Steam Sales ab sofort ausbleiben, die Spielecodes Regionalcodes werden um den Einfluss von asiatischen oder Russischen keys zu unterbinden. Das Ding ist, die Hersteller machen damit auch Geld und arbeiten tendenziell mit den Keysellern zusammen, wenn man diese schon nicht aus dem Wettbewerb bekommt. Ist das gleiche Grundprinzip wie bei den Handelsmarken der Discounter, hinter denen viele Markenherstellern stehen und einen nicht zu unterschätzenden Anteil ihres Umsatzes einfahren.
Zuletzt geändert von The Scooby am 09.02.2013 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von f1f2f3 »

Wenn die neuen Konsolen zu einer Renaissance des PCs als Spieleplattform führen würden, dann wäre das doch eine gute Entwicklung. Viele Konsolenspieler würden vermutlich zum ersten Mal merken, dass ihre Vorurteile über den PC gar nicht oder jedenfalls nicht mehr zutreffen, und er in Wahrheit viele Vorteile für die Spieler hat. Zudem kann man manche von den Herstellern erdachten Einschränkungen der Nutzerrechte hier zumindest noch auf die eine oder andere Weise umgehen.
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