Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen macht Konsolen unattraktiv"

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mindfaQ
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von mindfaQ »

Steed hat geschrieben:Wenn das wirklich der fall ist bei den neuen Konsolen kommt mir davon keine ins Haus und ich steige wieder voll auf dem Pc um alleine schon weil Pc spiele günstiger sind.
Während ich absolut nichts dagegen habe, wenn du zum PC-Spieler werden würdest (bin selber einer), glaube ich nicht, dass die Spielepreise gleichhoch bleiben würden - sie sind derzeit ja unter anderem dadurch so hoch, weil die Publisher/Entwickler das Geld, was sie durch den Gebrauchthandel nicht mehr zu sehen bekommen, irgendwo reinholen müssen. Und damit halt entweder durch viele DLCs/Mikrotransaktionen (die man vllt nicht weiterverkaufen kann) oder eben durch einen großen Startpreis. In einem System, wo Gebrauchtverkäufe nicht möglich sind (oder wo bei Gebrauchtverkäufen ein Teil der Gewinne an den Pblisher geht), müssten die Publisher nicht mehr so hohe Preise ansetzen, um die gleichen Umsätze einzufahren. Sprich schlaue Publisher würden offensichtlich bei einer Konsolengeneration, wo Gebrauchtverkäufe nicht möglich sind, die Preise senken, wenn sie wollen, dass die Konsole und damit auch ihr Spiel ein Erfolg wird. Dumme Publisher wird es sicherlich auch geben, aber die werden sich nicht lange halten. Letztendlich entscheidet der Konsument und es ist die Aufgabe der Publisher die Signale zu erkennen, wenn sie erfolgreich sein wollen.
Wenn du also sagst, dass du für 70 Euro ohne Gebrauchtverkauf keine Spiele kaufen würdest, ist das eigentlich nur ein Signal für die Publisher ihre Preise auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, dass der Großteil der Zielgruppe den Preis in Ordnung findet, dass sie hoffentlich verstehen. Wenn sie es nicht verstehen, dann werden die neuen Konsolen natürlich nicht so weite Verbreitung finden, wenn es finanziell wesentlich günstigere Alternativen gibt (der von dir angesprochene PC).
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johndoe981765
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von johndoe981765 »

Wie oft wollt ihr denn jetzt noch das Märchen vom bösen Gebrauchtmarkt wiederholen?

Wer ist als nächstes dran? Der Konsumverweigerer, der nicht in der ersten Woche zum Vollpreiskäufer?

Dier sollen attraktive Produkte anbieten. Dann klappts auch mit der Kalkulation. Aber nicht mit Tonnen an DLCs, lieblosen Releases, Fliessbandware, ausufernden Marketing...
Baralin
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Kommentar

Beitrag von Baralin »

Sehe ich auch so.
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Usul
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Usul »

mindfaQ hat geschrieben:Wenn du also sagst, dass du für 70 Euro ohne Gebrauchtverkauf keine Spiele kaufen würdest, ist das eigentlich nur ein Signal für die Publisher ihre Preise auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, dass der Großteil der Zielgruppe den Preis in Ordnung findet, dass sie hoffentlich verstehen. Wenn sie es nicht verstehen, dann werden die neuen Konsolen natürlich nicht so weite Verbreitung finden, wenn es finanziell wesentlich günstigere Alternativen gibt (der von dir angesprochene PC).
Die allgemeine Ansicht hier ist, daß die Publisher das nicht verstehen. So wird angenommen, daß sie sich sehenden Auges in ihr Verderben stürzen werden und der sinkenden Kaufkraft mit gleich hohen Neupreisen entgegenstemmen werden. Ja, die Publisher sind alles dämliche Versager im Vergleich zu uns hellen Forenköpfen. :Vaterschlumpf:
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M1L
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von M1L »

Wenn es so etwas wie GameStop gar nicht erst gäbe, würden sich die Konsolenhersteller auch nicht so übertrieben gegen den Gebrachtmarkt wenden.
Als ob es MS oder Sony auch nur im geringsten interessieren würde, wenn jemand ab und zu ein paar alte Spiele auf eBay o.ä. für etwas Geld verscherbelt.

GameStop hingegen nimmt alte Spiele so in Kauf, dass eigentlich jede normaldenkende Person merken müsste, dass man dort auf übelste Weise abgezockt wird.
Abgesehen von irgendwelchen Aktionen bekommt man dort doch nur ALLERHÖCHSTENS 20% vom Neupreis eines fast neuen Spiels zurück.
Genau dieses Spiel verkauft GameStop dann wieder für ~80% des Neupreises.

Das Problem an der ganzen Sache ist: Die Konsumenten machen dieses Spiel mit.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass genau diese Geschäftspolitik MS und Sony ein großer Dorn im Auge sind.
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linkkatze
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von linkkatze »

Ich denke damit spricht Matt Hodges für alle Gamer dieser Welt! Doch bringen wird das wohl eher nicht! Ich sehe schon die Arbeitslosenzahlen wieder steigen! Ohne Gebrauchtspiele kann sich Gamestop sicher nicht lange halten und die Coolen 9.99er angebote sind dann auch futsch!
Ein Ego Shooter ist ein Gerne und kein Mörder!
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Wigggenz
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Wigggenz »

M1L hat geschrieben:Wenn es so etwas wie GameStop gar nicht erst gäbe, würden sich die Konsolenhersteller auch nicht so übertrieben gegen den Gebrachtmarkt wenden.
Als ob es MS oder Sony auch nur im geringsten interessieren würde, wenn jemand ab und zu ein paar alte Spiele auf eBay o.ä. für etwas Geld verscherbelt.
Wenn es Gamestop nicht gäbe, würden die meisten, die ihre Spiele sonst bei Gamestop verkauft hätten, halt bei ebay etc. oder bei kleinen lokalen Einzelhändlern verkaufen, die es hier in meiner Umgebung bis vor ein paar Jahren auch noch häufig gab.

Soviel anders würde die Situation für die Publisher also trotzdem nicht aussehen, dann würden sie ebenso versuchen den Gebrauchtmarkt auszurotten, denn das ist ja immer noch weniger Gewinn.

Ich kann und werde nur hoffen, dass die technische Unterbindung des Gebrauchtmarktes zur Kaufverweigerung führt, auch wenn ein möglicher Gebrauchtmarkt höhere Neupreise zur Folge hat. Zwar besaß ich noch nie eine Xbox oder PS, aber ich hoffe das für deren Spielerschaften. Ich hätte auch lieber auf dem PC einen Gebrauchtmarkt als Steamdeals.
arctangent
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von arctangent »

Ich nehme den Tod von Gebrauchtspielen gerne als notwendiges Übel in Kauf, wenn GameStop dadurch endlich verreckt. :Vaterschlumpf:
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SSBPummeluff
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von SSBPummeluff »

arctangent hat geschrieben:Ich nehme den Tod von Gebrauchtspielen gerne als notwendiges Übel in Kauf, wenn GameStop dadurch endlich verreckt. :Vaterschlumpf:
Klingt sehr erwachsen. Was hat GameStop dir angetan? Dir dein Geld für das Pausenbrot geklaut?
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xXxVenomxXx
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von xXxVenomxXx »

Bedameister hat geschrieben:Ich bin nicht der größte Gamestop-Fan aber in diesem standpunkt stehe ich auf ihrer Seite.
Genau, keiner ist gezwungen dort zu kaufen, nur sollten die Nörgler die GS zu teuer finden bedenken das diese Leute den Hauptumsatz mit Spielen machen und ein Game für uvp 69.99 Euro gerade mal 10 -15 Euro Gewinn bringt ( von Spiel zu Spiel unterschiedlich). Deswegn sind die Preise dort so hoch.
Nicht nur GS würde drunnter leider sondern auch desweiteren die Videotheken. Der Endverbraucher würde daher noch nicht mal die Chance bekommen ein Spiel zu testen... Nach dem Motto friss oder stirb.. Und die Entwickler und Publisher sollen mal nicht mit der Ausrede kommen, dass es Ihnen schlecht geht! Das tut es nämlich nicht....
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von f1f2f3 »

M1L hat geschrieben:Wenn es so etwas wie GameStop gar nicht erst gäbe, würden sich die Konsolenhersteller auch nicht so übertrieben gegen den Gebrachtmarkt wenden.
Dann würden die Kunden sich andere Plattformen suchen, um ihr Recht wahrzunehmen, ein gekauftes Produkt weiterzuverkaufen. Ohnehin macht GameStop macht doch eigentlich nichts anderes als die Hersteller. Sie nutzen die zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten, um Profit zu erzielen. Und wenn die Publisher ihren Kunden mittels DLCs für Kleinigkeiten gutes Geld aus der Tasche ziehen dürfen, warum sollte dann nicht auch GameStop ihre Preise so gestalten dürfen, dass sie für sich selbst möglichst vorteilhaft ausfallen? Wenn sie es übertreiben, werden die Kunden schon darauf reagieren und sich wieder nach Alternativen umsehen, genau so wie sie auf die Übertreibungen der Publisher eben mit dem Kauf beim Gebrauchthändler reagieren.
johndoe702031
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von johndoe702031 »

BattleIsle hat geschrieben:Wer ist als nächstes dran? Der Konsumverweigerer, der nicht in der ersten Woche zum Vollpreiskäufer?
Jaaaa, der Konsumverweigerer ist auch ganz schlimm. Kostet die Industrie Milliarden, dieser faule Hund. Meiner weltberühmten Theorie nach käme aber erstmal der parasitäre Fremdspieler als nächstes. Diese Schmarotzer gehen einfach zu Freunden, flegeln sich in geselliger Runde auf deren Couch und spielen dann für lau anderer Leute Games, ohne dass die Publisher und Entwickler davon auch nur einen müden Cent zusätzlich sehen. Skandalös. Und etrem schädlich das ganze. Da würde ich mit einer Kinect-Gesichtserkennung oder einem Finger-Scan am Gamepad radikal einen Riegel vorschieben. Durch unser asoziales Verhalten, wie Raub-Gebrauchtkauf, Raub-Ausleihe und Raub-Fremdspielen richten wir die arme Contentindustrie doch förmlich zugrunde. Menno. Deswegen sollten wir so lächerliche Egoismen wie Konsumenten- und Eigentumsrechte zum Wohle der Spieleindustie zurückstecken, also quasi aufgeben.

Wenn das geschafft ist, kann man sich den gutmenschelnden Konsumverweigerer vorknüpfen. Echt, nix mit Zwangs-DRM konsumieren wollen - und sich dann noch für was Besseres halten und die Foren vollheulen, die olle Pottsau. Mir schwebt da irgendwas mit zunächst dezenten, mit jedem konsumfreien Tag dann stärker werdenden Stromstößen über eine Art Halsband vor :twisted: Die kriegen wir auch noch. :Häschen:
Zuletzt geändert von johndoe702031 am 09.02.2013 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Sorgi
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Sorgi »

Nicht nur Gamestop würde es treffen, vor allem würde der Gebrauchtspielemarkt in Japan zusammenbrechen. Dort werden für gut erhaltene Gebrauchtspiele von beiden Seiten aus (Händler/ Verkäufer) gute Preise bezahlt . Hierzulande mag man ja gar nicht dran denken in solche Läden zu gehen, weil sie dir dort unverschämte Ramschpreise anbieten. Frage mich sowieso wie man damit wirklich Umsatz machen kann.


Verdammt, diese Gängelungen und Gewinnmaximierungen, dieser dämliche Egoismus sabbernder Manager nerven mich einfach unglaublich und meine Euphorie in Bezug auf die neue Konsolengeneration hat darunter schon ganz schön gelitten :evil:
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Solon25
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Solon25 »

Können wir bald unsere gebrauchten Digitalen Daten weiterverkaufen? Wer weiss, Amazon ist wohl drauf aus :)

Gesehen im Steam Forum:
http://forums.steampowered.com/forums/s ... ?t=3074011
Would you be interested in buying a “used digital object”? Amazon thinks that people will be, and it has just gotten a patent for such a secondary market.

The patent, Patent no. 8,364,595, first filed in 2009 and then awarded on January 29 of this year, describes a system for participants to sell, trade, give or loan once-owned digital objects, including used digital games, audio books, e-books, movies or apps. It’s like an eBay plus a library lending program for anything on your computer, tablet or smartphone.
Quelle
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Raksoris
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Re: Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen m

Beitrag von Raksoris »

Ist ja klar das Gamestop da mitreden will, weil die damit Geld verdienen dummen Bürgern ihre Spiele unter Wert abzukaufen und sie für horrende Preise weiterzuverkaufen.

Aber Recht haben sie dadurch trotzdem. Bei der Wii U ist das zum Glück nicht der Fall, hoffe das die anderen zwei anderen Konsolen der 8ten Generation ( trotz der Gerüchte ) nicht auf das Model einsteigen.
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