Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

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SanjiXXL
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von SanjiXXL »

Das Beste an Resident Evil 6 ist immer noch der Soundtrack.
Die Komponisten haben einen besseren Job gemacht als die Capcom-Entwickler. ;)
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brent
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von brent »

SanjiXXL hat geschrieben:Das Beste an Resident Evil 6 ist immer noch der Soundtrack.
Die Komponisten haben einen besseren Job gemacht als die Capcom-Entwickler. ;)
Denke, die Entwickler haben sogar einen sehr guten Job gemacht und alle Anforderungen von oben erfüllt.
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Exedus
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von Exedus »

Heute sind 100 oder noch mehr Personen, an einem Spiel beteiligt. Das Kostet alles.

Um es kurz zu sagen. Durch die ganze Komplexizität der Spiele, kosten die Spiele immer mehr. Man muss immer mehr Spiele verkaufen, um die Kosten wieder Einzufahren.
Früher wurden Spiele aber auch nicht im Ansatz so oft verkauft wie heute. Wenn man trotz Millionen von verkauften Einheiten, trotzdem rote zahlen schreibt sollte man evtl. mal seine ausgaben Seite überprüfen.
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dobpat
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von dobpat »

crewmate hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben:Die checken es echt nicht oder ?
Unglaublich, einfach unglaublich.

Ich finde man merkt immer mehr das viele zu viele Personen die von Spielen überhaupt keine Ahnung haben und überhaupt nicht mit Herz bei der Sache sind da mitreden.
diese ganzen BWL Würtschen und sonstigen Anzug Lackaffen, Berater und Werbefuzzys.
Alle meinen sie wüssten wie man die große Kohle macht, der Spieler und das Spiel selber steht gar nicht mehr im Mittelpunkt.

Ich muss da immer an die seeligen Amiga Zeiten zurückdenken, da war der Spielemarkt noch klein, was für eingefleischte Fans und man merkte den meisten Spielen eben an, dass da Herzblut und Grips reingesteckt wurde. Gab nicht wenige Entwickler die da neben dem Geldverdienen eben auch eine Vision hatten und einfach mehr Interesse daran hatten ein super Spiel zu verwirklichen als einfach nur die Masse irgendwie anzusprechen mit einem gequälten zusammengerotzten Kopierversuch.
Meiner Meinung nach müsste der spielemarkt wieder viel kleiner werden, es würde der Qualität gut tun.

Wenn ich schon lese das 600 Personen an dem Spiel gefrickelt haben sollen wird mir übel.
Das ist viel zu viel, soviele kann man doch gar nicht vernünftig koordinieren für ein Softwareprojekt.
Ab 50 wird es schon kritisch.
Was für ein aufgeblasener Wasserkopf.

Und die schnallen es immer noch nicht.
Naja, die bei EA meinten ja auch das Medal of Honor Warfighter nicht gut ankam weil bei den Kunden "die Konzentration auf hohe Gefechtsauthentität nicht gut ankam".
Was soll man zu solchen völlig Weltfremden bemerkungen noch sagen ? Wenn die das ernst meinen, dann gehört der Typ für mich in die Klapse. Und wenn Capcom da jetzt ernsthaft nach Gründen forscht, dann sollten die direkt folgen.
Da läuft mittlerweile etwas ganz stark falsch und in die falsche Richtung.
Du solltest wirklich mal einen genaueren Blick auf die Indi Spiele werfen. Frictional Games und co machen genau das was du da vorschwärmst. Dem Videospielemarkt geht es besser als je zuvor. Du kommst nur mit der Vielfalt an Spielen nicht klar.

Nee, da hast du mich etwas falsch verstanden. Habe Penumbra und Amnesia gekauft und durchgespielt. Ein Resi 6 habe ich mir nach einem 5 und dem gesehenen gar nicht mehr geholt.
Ich fand auch ein Scratches super obwohl es eher schlech beurteilt wurde.
Auch Sar Citizen ist schon unterstützt weil ich davon ausgehe das es für mich ein kleiner Traum wird.

Ich weiß das es durchaus noch gute Spiele da draußen gibt. Meine Kritik bezog sich ja in dem Falle eher auf Capcom und EA und die anderen großen Namen die eben auf dem Holzweg sind und nichtmal schnallen was sie falsch machen.
Waffenmutti87
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Beitrag von Waffenmutti87 »

Ganz klar, schieß Story scheiß Steuerung udn sinlose Aktion. FERTSCH
SWey90
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von SWey90 »

Ich hatte im Kopf, dass RE6 ein großer Erfolg geworden ist. Das lag wahrscheinlich an dieser Nachricht: Klick

Gut, dass sich die Erwartungen seitens des Publishers doch nicht erfüllt haben. Anstatt die "Ursachenanlyse" ganz altmodisch damit zu beginnen, das Produkt zu checken und auf die Spieler/-innen zu hören, spricht man von Fehlern beim Marketing...

So wie sich das liest...Wird RE7 tatsächlich noch mal ganz anders aussehen. :lol:
blinded_medusa
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Beitrag von blinded_medusa »

Allem Anschein nach muss es wohl der Puls der Zeit sein, dass Instant-Action mit grellen Effekten und ohne Tiefgang so erfolgsversprechend ist.
Capcom macht denselben Fehler wie letztes Jahr schon Blizzard mit Diablo 3. Action ist derzeit das rentabelste Genre und da sich offensichtlich sämtliche größeren Entwickler und Publisher eine goldene Nase verdienen wollen, werden die Wünsche der Fans eiskalt übergangen, nur um ein Jahr später, wenn der Drop schon gelutscht ist, die Geläuterten zu mimen. Die Schuster sollten nach wie vor bei ihren Leisten bleiben.
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PS4Nation
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von PS4Nation »

klare aussage.. sie scheissen auf uns.
boykottiert es. spielt die älteren teile oder andere spiele.
ich spiel ab und zu immernoch resident evil 4 .. das macht bis heute noch sau viel spass
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JunkieXXL
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von JunkieXXL »

Hehe, Ursachenanalyse. Einfach mal in einen von 50000000 Resident Evil-Threads gucken. Da stehen alle Ursachen drin. Ich kann die Ursachen auch noch mal in 6 Worten zusammenfassen: Keiner will ein Call of Evil.
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Kumbao
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von Kumbao »

JunkieXXL hat geschrieben:Hehe, Ursachenanalyse. Einfach mal in einen von 50000000 Resident Evil-Threads gucken. Da stehen alle Ursachen drin. Ich kann die Ursachen auch noch mal in 6 Worten zusammenfassen: Keiner will ein Call of Evil.
Da werden die aber nicht drauf kommen. Immerhin wird die Ursachenanalyse von den gleichen Vollpfosten durchgezogen, die auch schon die brilliante Idee mit der Anbiederung an die CoD Fans hatten. Am Ende liegt die Ursache wohl wieder bei El Niño gelegen haben.
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Hans_Wurst80
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von Hans_Wurst80 »

Das Schlimme ist: Es wird immer konsequenter an den Wünschen der Community vorbeientwickelt.

Diablo 3: Keiner wollte mehr als ein D 2,5 mit aktueller Grafik. Was kam raus? Echtgeld-Auktionshaus und Zwangs-Onlineanbindung.

Dead Space 3/ RE 6: Keiner wollte mehr als ein aktuelles Survival-Horror-Spiel im jeweiligen Setting. Was kam raus? Dead of Duty Evil.

Und dann wird sowas mit erstauntem Gesichtsausdruck auch noch wochenlang analysiert. So langsam wünsche ich mir einen Videospiele-Crash wie anno 1983 herbei, quasi einen Reset. Und dann nochmal ganz von vorn, die "guten alten Tugenden" gepaart mit moderner Technik. Die würden sich dumm und dämlich verdienen, aber allein auf sowas kommen? Nö, lieber weltfremd die "mauen" Verkaufszahlen bestaunen.
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Octavio89
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von Octavio89 »

Hans_Wurst80 hat geschrieben:Das Schlimme ist: Es wird immer konsequenter an den Wünschen der Community vorbeientwickelt.

Diablo 3: Keiner wollte mehr als ein D 2,5 mit aktueller Grafik. Was kam raus? Echtgeld-Auktionshaus und Zwangs-Onlineanbindung.

Dead Space 3/ RE 6: Keiner wollte mehr als ein aktuelles Survival-Horror-Spiel im jeweiligen Setting. Was kam raus? Dead of Duty Evil.

Und dann wird sowas mit erstauntem Gesichtsausdruck auch noch wochenlang analysiert. So langsam wünsche ich mir einen Videospiele-Crash wie anno 1983 herbei, quasi einen Reset. Und dann nochmal ganz von vorn, die "guten alten Tugenden" gepaart mit moderner Technik. Die würden sich dumm und dämlich verdienen, aber allein auf sowas kommen? Nö, lieber weltfremd die "mauen" Verkaufszahlen bestaunen.

Ich schrieb es bereits an anderer Stelle, aber :

Auf einen zweiten Videospielcrash können wir in Zeiten wie Diesen, in denen Call of Dutys über eine MILLIARDE Umsatz erreichen, LANGE warten ...
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LeKwas
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von LeKwas »

Früher wurden Spiele aber auch nicht im Ansatz so oft verkauft wie heute. Wenn man trotz Millionen von verkauften Einheiten, trotzdem rote zahlen schreibt sollte man evtl. mal seine ausgaben Seite überprüfen.
Yep, abzüglich der Abgaben an die Händler, Platformeigentümer und dem Presswerk sind das an die 200 Mill. USD an Einnahmen, und das soll nicht mehr reichen, um die Produktionskosten einzufahren und einen ordentlichen Gewinn zu ermöglichen?
2007 noch konnte man mit 20 Mille Crysis auf die Beine stellen, und heute soll alles, obwohl sich technisch nicht so weltbewegend viel getan hat, das 5/6/7/8-fache kosten, obwohl viel an Modellen etc. recycelt wird - das ist doch Irrsinn.
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A_R_F
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von A_R_F »

Jetzt macht mal alle halblang, ja? RE3 war doch auch schon viel Actionreicher als seine Vorgänger. Ich meine habt ihr mal nachgezählt wie oft etwas in RE3 Explodiert oder wo es mal richtig Actionreich zuging? Man kann so einen großen knick zwischen RE1-2 und 3 erkennen. Die Videos wo Nemesis mitspielte (wo er Brad umbringt, Mikhail im Zug mit ihm Kämpft oder ein Heli angeflogen kommt, wenn man die Turmuhr repariert hat) waren Action pur, min. 1 fette Explosion war immer dabei oder sonstiges Action gedöns. Ausserdem wurde man mit Saverooms fast schon zugemüllt und durch die möglichkeit seine Muni selber herzustellen war die Chance eher gering, dass man mit der Schrottflinte nichtmehr schiessen konnte. Ja, die Atmosphäre stimmte, aber Survival Horror war RE3 nie und nimmer, da war DS1 z.B. viel besser.
"THEY´LL TRY TO HURT YOU
THROUGH THE GOOD THEY SEE IN YOU"
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crewmate
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Re: Resident Evil 6: Capcom ist noch bei der Ursachenanalyse

Beitrag von crewmate »

LePie hat geschrieben:
Früher wurden Spiele aber auch nicht im Ansatz so oft verkauft wie heute. Wenn man trotz Millionen von verkauften Einheiten, trotzdem rote zahlen schreibt sollte man evtl. mal seine ausgaben Seite überprüfen.
Yep, abzüglich der Abgaben an die Händler, Platformeigentümer und dem Presswerk sind das an die 200 Mill. USD an Einnahmen, und das soll nicht mehr reichen, um die Produktionskosten einzufahren und einen ordentlichen Gewinn zu ermöglichen?
2007 noch konnte man mit 20 Mille Crysis auf die Beine stellen, und heute soll alles, obwohl sich technisch nicht so weltbewegend viel getan hat, das 5/6/7/8-fache kosten, obwohl viel an Modellen etc. recycelt wird - das ist doch Irrsinn.
Sind da schon die Marketingkosten mit drin?
Denn nichts verschlingt heute so viel wie online PR auf Facebook und Webseiten. TV Spots und YouTube. Aufwändige Auftritte Auf Ausstellungen ("AAAA - Gaming") und Promomaterial für Retailer-Schaufenster. Deswegen ist Call of Duty auch so teuer.
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