Soll ich ganz ehrlich sein? Ja, genau so würde ich es machen.MoJoe83 hat geschrieben:gut, wozu dann noch beta-test's machen, wozu noch in foren mit spielern reden um verbesserungsvorschläge einzuholen?
das konzept eines spiels steht, was der kunde letztendlich davon hält is egal?
Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Ja, das erste Ende von ME3 war auch furchtbar und lächerlich. Die Aufregung war berechtigt. Denn Entwickler sind keine Halbgötter, die nie Fehler machen. Entwickler sind ganz normale Menschen, die auch mal ganz gewaltig daneben liegen können und Scheisse bauen.Usul hat geschrieben:Ich erinnere nur an die Farce um das Ende von Mass Effect 3: So etwas finde ich einfach furchtbar und lächerlich.
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Naja das war eigentlich nicht mal der Hauptgrund für die Aufregung ^^Kajetan hat geschrieben:Ja, das erste Ende von ME3 war auch furchtbar und lächerlich. Die Aufregung war berechtigt. Denn Entwickler sind keine Halbgötter, die nie Fehler machen. Entwickler sind ganz normale Menschen, die auch mal ganz gewaltig daneben liegen können und Scheisse bauen.Usul hat geschrieben:Ich erinnere nur an die Farce um das Ende von Mass Effect 3: So etwas finde ich einfach furchtbar und lächerlich.
2 Wochen vor Release sagte Bioware noch, dass alle Entscheidungen über die gesamte Trilogie Einfluss auf das Ende hätten, nur um einen danach ein 'Entscheide dich, welchen Knopf du drückst'-Ende zu geben.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Genau DESWEGEN war das Ende ja so schrecklichFightingFurball hat geschrieben:2 Wochen vor Release sagte Bioware noch, dass alle Entscheidungen über die gesamte Trilogie Einfluss auf das Ende hätten, nur um einen danach ein 'Entscheide dich, welchen Knopf du drückst'-Ende zu geben.
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Auch hat ein Biowaremitarbeiter im Nachhinein gesagt, ursprünglich wäre ein Bosskampf gegen den Unbekannten geplant gewesen, was dann aber wegen Einfallslosigkeit verworfen wurde, gibt es dieses Ende in zuvielen anderen Spielen.Kajetan hat geschrieben:Genau DESWEGEN war das Ende ja so schrecklichFightingFurball hat geschrieben:2 Wochen vor Release sagte Bioware noch, dass alle Entscheidungen über die gesamte Trilogie Einfluss auf das Ende hätten, nur um einen danach ein 'Entscheide dich, welchen Knopf du drückst'-Ende zu geben.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Naja, die Hanserle sagen eher, dass man doch bitte Linux-Support einbauen soll und dass man dann auch bereit ist Geld dafür bereitzustellen. Der Hauptgrund wenn ein Kickstarter-Projekt keinen Linux-Support anbietet und weshalb es überhaupt über Kickstarter finanziert wird, ist ja generell das fehlende Budget. Wenn das Spiel dadurch einer breiteren Zielgruppe zugänglich gemacht wird, wieso nicht?Usul hat geschrieben: [...] Ich bau doch keinen Linux-Support ein, nur weil andere das wollen, sondern weil ich es von Anfang vorhabe oder eben von Anfang in Aussicht stelle, wenn das Geld da ist. Aber wenn solche Hanseln daherkommen und sagen "Baut Linux-Support ein, sonst kriegt ihr von uns kein Geld!", sage ich "Da haben wir wohl alle Pech gehabt, was?" und verzichte auf deren Geld. [...]
Vielleicht denkt man als Entwickler auch garnicht an andere Systeme, wenn man so eine Kampagne startet. Der Erfolg eines solchen Projekts ist auch nur schwer einzuschätzen - da würd ich auch erstmla weniger als zu viel versprechen.
Würden die Hanserle eine Änderung im Setting oder einen Awesome-Button verlangen, was das generelle Spielerlebnis verfälschen würde, würd ich auch auf das GEld verzichten, aber Linux schmälert ja nicht die Qualität des eigentlichen Produkts.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Es behauptet auch niemand, daß Entwickler keine Fehler machen. Aber Gott sei Dank kann man als Spieler ja noch frei entscheiden, ob man ein Spiel kauft oder nicht. Es gibt also keinen Zwang. Insofern ist dein Einwurf relativ nichtssagend.Kajetan hat geschrieben:Ja, das erste Ende von ME3 war auch furchtbar und lächerlich. Die Aufregung war berechtigt. Denn Entwickler sind keine Halbgötter, die nie Fehler machen. Entwickler sind ganz normale Menschen, die auch mal ganz gewaltig daneben liegen können und Scheisse bauen.
Es geht mir nicht um den Linux-Support an sich. Es geht um jedes Feature, das von den Spielern nachträglich "verlangt" wird. Ich habe auch nichts gegen den Linux-Support... aber nicht, wenn man das nachträglich einschiebt, nur weil sich mehrere Leute berufen fühlen, das zu fordern.="nawarI"]Würden die Hanserle eine Änderung im Setting oder einen Awesome-Button verlangen, was das generelle Spielerlebnis verfälschen würde, würd ich auch auf das GEld verzichten, aber Linux schmälert ja nicht die Qualität des eigentlichen Produkts.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Es war nur ein Hinweis darauf, dass sich der Einfluss der Spieler nicht nur in ihrer Rolle als einfacher Konsument beschränken sollte, so wie Du es hier tust. Ein Entwickler kann von einem Kontakt mit den Spielern viel für die laufende oder kommenden Entwicklung seiner Spiele lernen. Er darf sich natürlich nicht von ihnen treiben lassen, weil jeder Spieler mindestens drei verschiedene Meinungen hat. Aber ein Einbeziehen der Spielerschaft in einem gewissen Ausmaß ist sehr befruchtend für Entwickler UND Spieler. Der Entwickler weiß besser, auf was er achten soll und kann sich smit verbessern. Und für den Spieler ist das Spiel dann kein bloßes Konsum-Wegwerf-Produkt mehr, sondern etwas, an dessen Entstehung er beteiligt war. Hier entsteht eine langlebige, nachhaltige emotionale Bindung, die kein Marketing jemals erzeugen kann und die rein kommerziell GOLD wert ist.Usul hat geschrieben:Es behauptet auch niemand, daß Entwickler keine Fehler machen. Aber Gott sei Dank kann man als Spieler ja noch frei entscheiden, ob man ein Spiel kauft oder nicht. Es gibt also keinen Zwang. Insofern ist dein Einwurf relativ nichtssagend.
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Es ist eine nette Geste. Ich verstehe seit gestern dein Problem nicht.Usul hat geschrieben:Es geht mir nicht um den Linux-Support an sich. Es geht um jedes Feature, das von den Spielern nachträglich "verlangt" wird. Ich habe auch nichts gegen den Linux-Support... aber nicht, wenn man das nachträglich einschiebt, nur weil sich mehrere Leute berufen fühlen, das zu fordern.="nawarI"]Würden die Hanserle eine Änderung im Setting oder einen Awesome-Button verlangen, was das generelle Spielerlebnis verfälschen würde, würd ich auch auf das GEld verzichten, aber Linux schmälert ja nicht die Qualität des eigentlichen Produkts.
Im ersten Schritt ist es nicht eingeplant. Spieler fragen nach ob das nicht noch hinzugefügt werden kann. Kurz bevor das Ziel erreicht wurde, wird es als Stretchgoal hinzugefügt und alle die es interessiert pumpen noch mehr Geld, extra für die Zusatzfeatures, in das Projekt. Ziel erreicht: Weiteres sinnvolles Feature eingebaut.
Das ist Kundenfreundlichkeit. Ich finde es ja erstaunlich, dass du bloß nichts haben willst, was nicht von Anfang an eingeplant ist, auch wenn es am Ende einfach mehr Kunden erreicht und die Qualität des Produkts nicht weiter einschränkt. Vielleicht erhöht sich für die Extra-Plattform die Entwicklungszeit, aber ist das so ein großer Nachteil für dich, dass du das ganze verteufeln musst?
Es handelt sich hier schließlich nicht um eine 150.000€ Pferderüstung.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
tut mir leid, aber so ne einstellung kann ich nich nachvollziehn.Usul hat geschrieben:Soll ich ganz ehrlich sein? Ja, genau so würde ich es machen.MoJoe83 hat geschrieben:gut, wozu dann noch beta-test's machen, wozu noch in foren mit spielern reden um verbesserungsvorschläge einzuholen?
das konzept eines spiels steht, was der kunde letztendlich davon hält is egal?Ich bin kein Freund der großen Zusammenarbeit mit Spielern - Beta-Tests müssen wegen Bugfixing sein, in Foren kann man bestimmte Features den Spielern zur Diskussion vorlegen, aber die Entscheidung fällt meiner Meinung nach bestenfalls der Entwickler. Ich erinnere nur an die Farce um das Ende von Mass Effect 3: So etwas finde ich einfach furchtbar und lächerlich. Im optimalen Fall halte ich Spiele genauso wie Filme für Kunst im weitesten Sinne... und ich vertrete die Ansicht, daß der Künstler (also hier der Entwickler) genau das Kunstwerk machen soll, das er sich vorgenommen hat... statt zu versuchen, es jedem recht zu machen.
jetzt mal unabhängig von kickstarter bist du als entwickler, bzw. als komplette firma abhängig von den kunden/spielern.
wenn ich so ne aussage wie deine von egal welcher entwicklerfirma hören würde, wären die für mich gestorben.
klar sollte ein entwickler seine eigenen gedanken durchsetzten können, aber eben in absprache mit den spielern. er entwickelt das game ja nich für sich selber, sondern dafür das auch ANDERE damit spass haben.
mal nen beispiel:
nehmen wir mal an du arbeitest in nem architekturbüro un ein firmakunde kommt zu dir und bittet dich einen neue filliale zu entwerfen, er hat erstmal keine vorstellung...
also setzt du dich hin un tust worum er dich gebeten hat, stellst das dem kunden dann vor und er hat vllt., jetzt wo er nen entwurf sieht, doch ne idee.
du antwortest dann: "nein, ich hab mir das so vorgestellt, dann haben wir beide wohl pech gehabt."
was glaubst du wieviel kunden dann noch zu dir kommen un wie lange sich dein architekturbüro hält?
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
nur als kleiner Gedanken-Anstoß: Was kommt dabei raus, wenn ein Entwickler versucht es wirklich allen Recht zu machen?MoJoe83 hat geschrieben:...
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Mist kommt da raus. Aber das sind Worst-Case-Szenarien.Levi hat geschrieben:nur als kleiner Gedanken-Anstoß: Was kommt dabei raus, wenn ein Entwickler versucht es wirklich allen Recht zu machen?MoJoe83 hat geschrieben:...
In den von mir genannten Beispielen sehe ich immer noch nichts dergleichen, was Usul scheinbar schlecht findet. Es ergibt keinen Sinn.
Also nochmal die Frage: Wo ist der Unterschied ob ein Entwickler folgendes sagt:
a) Gebt uns 200.000€ und ihr bekommt das Spiel mit Linux-Support und haste net gesehen
oder
b) Gebt uns 100.000€ und ihr bekommt das Spiel // Stretchgoal: 200k für Linux und haste net gesehen
Im ersten Fall bekommst du gleich alles, aber wenn die 200k nicht erreicht werden bekommst du gar nichts.
Im zweiten Fall bekommst du recht schnell überhaupt das Spiel und wenn die Interessierten Linux-User (Beispielsweise natürlich) jetzt auch fleissig spenden dann gibts das und andere Features sogar noch dazu.
Für den einzelnen keine Preiserhöhung und trotzdem mehr unterstützte Plattformen und so weiter.
Langsam kommt mir das so vor wie "hauptsache was schlecht finden", denn ich habe noch kein gutes Gegenargument gehört.
(außer die Stretchgoals, die wie DLC wirken [wobei selbst bei diesen der Preis für die Einzelperson NICHT steigt])
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
stimmt.IEP hat geschrieben:Mist kommt da raus. Aber das sind Worst-Case-Szenarien.Levi hat geschrieben:nur als kleiner Gedanken-Anstoß: Was kommt dabei raus, wenn ein Entwickler versucht es wirklich allen Recht zu machen?MoJoe83 hat geschrieben:...
In den von mir genannten Beispielen sehe ich immer noch nichts dergleichen, was Usul scheinbar schlecht findet. Es ergibt keinen Sinn.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
sicher kommt da teilweise mist raus, obwohl ich mass effekt 3 als beispiel nich so toll finde, da wurde am fertigen spiel rumgedoktert, das wär als wollte man am fertigen haus rumfummeln wollen.Levi hat geschrieben:nur als kleiner Gedanken-Anstoß: Was kommt dabei raus, wenn ein Entwickler versucht es wirklich allen Recht zu machen?MoJoe83 hat geschrieben:...
grundsätzlich wünschen sich spieler doch immer dies un das.
un wieviel threads gibt es hier in denen gemeckert wird, das einem dies und jenes nich gefallen hat.
wenn sich entwickler solchen kritikpunkten bzw. verbesserungsvorschlägen annehmen soll das dann schlecht sein? nur weil sie selber ne andere idee hatten.
um aber mal bei kickstarter zu bleiben, wie gesagt gibt es da gute un schlechte sachen.
das für linux-user zugänglich zu machen, auch im nachhinein halte ich für keinen bullshit, aber ich bin mir schon bewusst das es da auch andere beispiele gibt.
nur das zusatzziele pauschal alle immer schlecht sind finde ich nicht.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Entwickler die Kickstarter bemühen haben (normalerweise) keine Marktforscher und Analysten.
Da muss man eben klein Anfangen damit das Budget nicht unnötig anschwellt, hat man aber genug Resonanz kann man zuvor gestrichene Features wieder einbauen.
Ich könnte mir Vorstellen das die zweite große Stadt in Project Eternity im ursprünglichen Konzept vorgesehen war, sie aber erstmal gestrichen wurde weil man ja nicht weiß ob überhaupt genug zusammen kommt.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum man Kickstarter mit der Starrhalsigkeit traditioneller Publisher belasten sollte, bei der die Kunden gekonnt ignoriert werden.
Bisschen Dynamik schadet doch nicht :wink:
Da muss man eben klein Anfangen damit das Budget nicht unnötig anschwellt, hat man aber genug Resonanz kann man zuvor gestrichene Features wieder einbauen.
Ich könnte mir Vorstellen das die zweite große Stadt in Project Eternity im ursprünglichen Konzept vorgesehen war, sie aber erstmal gestrichen wurde weil man ja nicht weiß ob überhaupt genug zusammen kommt.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum man Kickstarter mit der Starrhalsigkeit traditioneller Publisher belasten sollte, bei der die Kunden gekonnt ignoriert werden.
Bisschen Dynamik schadet doch nicht :wink:

