Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
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Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Es ist ein eingespieltes Ritual bei Kickstarter-Projekten: Kurz vor oder nach dem Erreichen des Mindestziels werden Zusatzziele ausgelobt. Über die so genannten Stretch-Goals wollen die Entwickler noch mal die Spendierfreudigkeit der bereits vorhandenen Unterstützer erhöhen und natürlich noch weitere Leute dazu animieren, den Geldbeutel zu zücken.Andy Schatz ist hingegen kein großer Fan des Konze...
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Legitime Ansicht. Stretch Goals sind eigentlich der DLC des Crowdfundings 
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
? Grad hab ich auf der Artikelseite kommentiert, aber hier ist nichts angekommen. Das hatte ich neulich schon einmal bei einem Kommentar zu einer Bilderstrecke. Ärgerlich. Jetzt mag ich Nichts mehr zum Thema sagen. :/
#Konsolenlosmentalität
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- Sir Richfield
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
dx1, Du bist nicht alleine und auch nicht erst seit Kurzem. Schwamm drüber.
Ich gewöhne mir auch den Umweg über das Forum an.
Zum Thema: Sehe das wie Kajetan. Ansicht ist legitim.
Er sagt ja nicht, dass ALLE sich verrechnen und es gibt wahrscheinlich auch einige, die halt vorher kalkuliert haben, was mit welcher Summe gehen kann, aber:
Entwickler sind bekannt dafür, Grenzen zu sprengen.
Wie soll ich wissen, was die *tatsächliche* Spielidee war, wenn es gefühlt 40 Stufen gibt?
Wo soll das langfristig hingehen?
Mir ist lieber, man bittet um Vorfinazierung für ein Spiel mit einer definierten Zahl von Features.
Wenn es dann auf den Markt kommt (was es ja soll, wenn ich nicht irre. Man macht das ja nicht nur für die Backer, oder? ODER?), dann guckt man, wie das ankommt.
Bei Erfolg (= Verkäufe = quasi Reingewinn, weil die Entwicklung ja schon finanziert sein sollte) kann man das gewonnene Geld in Addons stecken (und die evtl. noch mal crowdfunden, will man die Nachfrage nach einem Addon prüfen.)
Ich gewöhne mir auch den Umweg über das Forum an.
Zum Thema: Sehe das wie Kajetan. Ansicht ist legitim.
Er sagt ja nicht, dass ALLE sich verrechnen und es gibt wahrscheinlich auch einige, die halt vorher kalkuliert haben, was mit welcher Summe gehen kann, aber:
Entwickler sind bekannt dafür, Grenzen zu sprengen.
Wie soll ich wissen, was die *tatsächliche* Spielidee war, wenn es gefühlt 40 Stufen gibt?
Wo soll das langfristig hingehen?
Mir ist lieber, man bittet um Vorfinazierung für ein Spiel mit einer definierten Zahl von Features.
Wenn es dann auf den Markt kommt (was es ja soll, wenn ich nicht irre. Man macht das ja nicht nur für die Backer, oder? ODER?), dann guckt man, wie das ankommt.
Bei Erfolg (= Verkäufe = quasi Reingewinn, weil die Entwicklung ja schon finanziert sein sollte) kann man das gewonnene Geld in Addons stecken (und die evtl. noch mal crowdfunden, will man die Nachfrage nach einem Addon prüfen.)
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Kommt ganz auf Spiel und Stretchgoals an.
Bis jetzt hab ich aber noch keine Zusatzziele gesehen die den Kern eines Spiels völlig umkrempeln.
Bis jetzt hab ich aber noch keine Zusatzziele gesehen die den Kern eines Spiels völlig umkrempeln.
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CandyBlock
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Nur dass sie (zum Glück!) kostenlos sindKajetan hat geschrieben:Legitime Ansicht. Stretch Goals sind eigentlich der DLC des Crowdfundings
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johndoe702031
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Stretch-Goals wirken auf mich häufig zu willkürlich und zusammenhangslos. Einfach nicht sinnvoll eingebunden. Und wenn ich ehrlich bin, auch seltsam unseriös und windig. Wenn man sowas schon machen muss, dann würde ich eher - meinetwegen in wenigen, dafür größeren, Schritten - eine optimierte Grafik, eine komplexere Story oder professionelleren Sound und dergleichen bevorzugen, als häufig diesen zerstückelten Kleinkram (neues Raumschiff, neue Characterklasse, neuer Waffentyp etc.). So entsteht leider (zurecht) der Eindruck, dass es nichts weiter ist als die Karotte für den Esel, ein blödes Gimmick zum Kundenfang. Aber gut, legitim ist das alles. Aber für mich auch ein Grund, Kickstarter nicht übermäßig zu romantisieren und es als relativ nüchternes Geschäft zu begreifen. Letztenendes ist das aber alles egal, wenn die Resultate überzeugen. Nur darauf kommt es an, hier muss sich Kickstarter beweisen. Dann sei auch manch lächerliches Stretch-Gimmick verziehen. Oder aber andersherum: Was nützt mich das 25ste Supi-Zusatzfeature, wenn das Basisprodukt nix taugt? Ebönt.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Weil der Bot noch keinen Beitrag im Forum eröffnet hat. Am besten unter "4players News" nachschauen und dort posten.dx1 hat geschrieben:? Grad hab ich auf der Artikelseite kommentiert, aber hier ist nichts angekommen. Das hatte ich neulich schon einmal bei einem Kommentar zu einer Bilderstrecke. Ärgerlich. Jetzt mag ich Nichts mehr zum Thema sagen. :/
@Topic: Joa seh ich ähnlich, kommt aber wie immer auf die jeweiligen Ziele an. Ein Endlosdungeon mit mehr Etagen ist da schon ganz ok. Ansonsten haben diese Goals nur die Aufgabe mehr Geld zu locken.
Sprachversionen in Schriftform sind nett, aber auch recht einfach über Community zu erreichen, indem die dafür notwendigen Tools bereitgestellt werden. Und der Fantasmus für solche Aktionen ist bei den Leuten ohnehin vorhanden.
Eine bessere Story seh ich als schlechtes Stretch-Goal, da das Spiel irgendwann um eine Story herum gebildet werden muss und dann später eine größere Geschichte einzubauen, wirft die Planung der Spielwelt und Charaktere wieder über den Haufen. Man könnte vielleicht einen richtigen Autoren für Dialoge verpflichten...
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!
Geklaut von greenelve. Falls das Forum schließen sollte:
Inoffizieller Forennachfolger: https://konsolentreff.de/ (hat auch PC Bereiche, ähnliche Struktur wie 4players und aus einer Reihe an Alternativen der letzten Wochen, war dies mit die beste)
Inoffizieller 4Players-Discord-Server: https://discord.gg/BQV9R54
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
als ob entwickler ohne kickstarter nich auch mal bei den geldgebern nach mehr kohle fragen würden.
kommt immer drauf an, mit minimal-budget kann man das spiel realisieren, mit bißchen mehr budget auch noch so, dass es technisch optimiert is un grafisch vllt. auch besser aussieht.
kommt immer drauf an, mit minimal-budget kann man das spiel realisieren, mit bißchen mehr budget auch noch so, dass es technisch optimiert is un grafisch vllt. auch besser aussieht.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Also ich habe sowieso nur bei zwei Spielen mitge..... mitgefunded.
Beim ersten, was die Welle losbrach, also das Double Fine Adventure, gab es keine Stretchgoals, da hatte noch keiner nachgefragt. Die haben einfach gesagt "wow, wir haben so viel Geld, wir machen jetzt noch mehr: Mehr Sprachen, mehr Plattformen, die Dokumentation wird besser... usw." und das fand ich klasse!
Und Godus habe ich auch unterstützt. Nicht wegen Molyneux, sondern weil ich einen Göttersimulatorenfetisch habe. Und die Stretchgoals da waren doch auch sinnvoll.
Linux-Support zum Beispiel. Ich vermute halt mal, dass eine Portierung eine bestimmte Zeit dauert und auch in der Spielebranche ist Zeit Geld.
Also einfach zu verallgemeinern "Stretchgoals sind bullshit" ist so als würde ich sagen, dass Yoga-Pants an allen Frauen scheiße aussehen, weil ich einmal eine stark übergewichtige Frau aus einer rausplatzen sah.
Beim ersten, was die Welle losbrach, also das Double Fine Adventure, gab es keine Stretchgoals, da hatte noch keiner nachgefragt. Die haben einfach gesagt "wow, wir haben so viel Geld, wir machen jetzt noch mehr: Mehr Sprachen, mehr Plattformen, die Dokumentation wird besser... usw." und das fand ich klasse!
Und Godus habe ich auch unterstützt. Nicht wegen Molyneux, sondern weil ich einen Göttersimulatorenfetisch habe. Und die Stretchgoals da waren doch auch sinnvoll.
Linux-Support zum Beispiel. Ich vermute halt mal, dass eine Portierung eine bestimmte Zeit dauert und auch in der Spielebranche ist Zeit Geld.
Also einfach zu verallgemeinern "Stretchgoals sind bullshit" ist so als würde ich sagen, dass Yoga-Pants an allen Frauen scheiße aussehen, weil ich einmal eine stark übergewichtige Frau aus einer rausplatzen sah.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Die Aussage bringt es auf den Punkt !!IEP hat geschrieben: Also einfach zu verallgemeinern "Stretchgoals sind bullshit" ist so als würde ich sagen, dass Yoga-Pants an allen Frauen scheiße aussehen, weil ich einmal eine stark übergewichtige Frau aus einer rausplatzen sah.
- BurritoWeapon
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Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Naja, irgendwie nichtCandyBlock hat geschrieben:Nur dass sie (zum Glück!) kostenlos sindKajetan hat geschrieben:Legitime Ansicht. Stretch Goals sind eigentlich der DLC des Crowdfundings
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Er verallgemeinert nicht nur mit der Aussage "I think that stretch goals are total bullshit", sondern führt auch weiter aus. Nämlich daß ein Spiel seiner Meinung nach von Anfang mit den jeweiligen Features entworfen werden sollte und nicht später nach und nach mit weiteren Features angereichert - die nur dazu dienen, die Leute zum Mehrbezahlen zu verleiten.IEP hat geschrieben:Also einfach zu verallgemeinern "Stretchgoals sind bullshit" ist so als würde ich sagen, dass Yoga-Pants an allen Frauen scheiße aussehen, weil ich einmal eine stark übergewichtige Frau aus einer rausplatzen sah.
Und diese Meinung teile ich dergestalt, daß ich nur Stretch Goals OK finde, die VOR dem Start des Fundings angegeben sind. Wenn die Entwickler sagen: Unser Hauptspiel ist so und so... aber wenn wir mehr als budgetiert einnehmen, dann bauen wir noch diese und jene Zusatzfeatures ein, die es sonst nicht geben kann, da Geld knapp ist.
Aber das ist ja nicht mehr selbstverständlich mittlerweile... jetzt ist es ja öfter so, daß erst im Laufe des Fundings Stretch Goals angegeben werden... weil die Leute danach rufen. Das IST Bullshit.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Eben.schefei hat geschrieben:Kommt ganz auf Spiel und Stretchgoals an.
Ein Multiplayer Part, der erst beim Erreichen von X programmiert wird ist ja was ganz anderes als einen 08/15 Elite Gegner mit dem Namen des Spenders zu versehen oder ihm neben dem Download auch einen Datenträger mit Handbuch, Soundtrack CD und Spielgebiet als Poster zu liefern.
Re: Spielkultur: "Kickstarter-Zusatzziele sind Bullshit"
Bei meinem Beispiel weiter oben kamen während der Funding-Aktion von den Usern selbst Vorschläge für Stretchgoals wie zum Beispiel Linux-Support oder diverse Sprachversionen und weiß der Teufel was. Und das soll ich schlecht finden?Usul hat geschrieben:Er verallgemeinert nicht nur mit der Aussage "I think that stretch goals are total bullshit", sondern führt auch weiter aus. Nämlich daß ein Spiel seiner Meinung nach von Anfang mit den jeweiligen Features entworfen werden sollte und nicht später nach und nach mit weiteren Features angereichert - die nur dazu dienen, die Leute zum Mehrbezahlen zu verleiten.IEP hat geschrieben:Also einfach zu verallgemeinern "Stretchgoals sind bullshit" ist so als würde ich sagen, dass Yoga-Pants an allen Frauen scheiße aussehen, weil ich einmal eine stark übergewichtige Frau aus einer rausplatzen sah.
Und diese Meinung teile ich dergestalt, daß ich nur Stretch Goals OK finde, die VOR dem Start des Fundings angegeben sind. Wenn die Entwickler sagen: Unser Hauptspiel ist so und so... aber wenn wir mehr als budgetiert einnehmen, dann bauen wir noch diese und jene Zusatzfeatures ein, die es sonst nicht geben kann, da Geld knapp ist.
Aber das ist ja nicht mehr selbstverständlich mittlerweile... jetzt ist es ja öfter so, daß erst im Laufe des Fundings Stretch Goals angegeben werden... weil die Leute danach rufen. Das IST Bullshit.
Da kamen einige Stimmen aus dem Off und sagten "Baut Linux-Support ein, sonst kriegt ihr von uns kein Geld!" und dann bauten sie es ein, als Stretch-Goal, weil es einfach nicht ins Startbudget passte. Und das ist bullshit?
Nicht für mich.
edit: Ich sollte hinzufügen, wo ich zustimme:
Ich finde auch, dass es unsinn ist, als Stretchgoal Sachen anzugeben wie "Bei X$ mehr geben wir euch 3 neue Rassen" / "Ab X$ können von nun an auch Eisplaneten besiedelt werden" und so weiter. Das ist in meinen Augen auch Blödsinn und klingt nach DLC-Geldmach-Abzocke. Aber wer bei meinen oben genannten Beispielen mit der Bullshitkeule wedelt, sitzt... im... Glashaus?

