Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

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Kajetan
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von Kajetan »

anigunner hat geschrieben:Das kann meines achtens nach eigentlich nicht der richtige Weg für so ein interaktives Medium sein.
Natürlich nicht, aber den "anderen Blickwinkel" kannst Du nicht von Spielen erwarten, die in erster Linie für den Mainstream-US-Markt konzipiert werden. Und wie man dort tickt, das muss ich wohl nicht extra erwähnen. Natürlich gibt es auch dort immer mehr Leute, denen das gewaltig auf den Senkel geht, aber da diese Spiele von US-Firmen in erster Linie für den US-Markt gemacht werden, spielt es keine große Rolle, ob Gamer im Rest der Welt keinen Bock mehr auf diese Art Spiel haben oder sie es weiter konsumieren.

Das einzige was wir hier tun können, ist dafür zu sorgen, dass HIER immer mehr Spieler anfangen etwas mehr darüber zu reflektieren, was sie da eigentlich zocken, so dass am Ende des Tages zumindest hierzulande ein klein wenig ein Aufwachen stattfindet. Und wenn dann noch in den USA allmählich ein Umdenken stattfindet, dann steht dem endgültigen "Erwachsenwerden" des Genres nichts mehr im Wege.

Wobei, es geht nicht darum solche Spiele nicht mehr zu zocken oder gar sinnloserweise zu verbieten, sondern sich darüber im Klaren zu sein, was man da eigentlich spielt. Welche Schlüsse dann jeder daraus zieht, das ist und muss jedem selber überlassen sein, aber es wäre schön, wenn zumindest ein Großteil der Gamer nicht mehr vollkommen ahnungslos sowas zockt, sondern solche Spiele entsprechend bewerten und einsortieren kann.
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billy coen 80
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von billy coen 80 »

Kajetan hat geschrieben:
anigunner hat geschrieben:Das kann meines achtens nach eigentlich nicht der richtige Weg für so ein interaktives Medium sein.
Natürlich nicht, aber den "anderen Blickwinkel" kannst Du nicht von Spielen erwarten, die in erster Linie für den Mainstream-US-Markt konzipiert werden. Und wie man dort tickt, das muss ich wohl nicht extra erwähnen. Natürlich gibt es auch dort immer mehr Leute, denen das gewaltig auf den Senkel geht, aber da diese Spiele von US-Firmen in erster Linie für den US-Markt gemacht werden, spielt es keine große Rolle, ob Gamer im Rest der Welt keinen Bock mehr auf diese Art Spiel haben oder sie es weiter konsumieren.

Das einzige was wir hier tun können, ist dafür zu sorgen, dass HIER immer mehr Spieler anfangen etwas mehr darüber zu reflektieren, was sie da eigentlich zocken, so dass am Ende des Tages zumindest hierzulande ein klein wenig ein Aufwachen stattfindet. Und wenn dann noch in den USA allmählich ein Umdenken stattfindet, dann steht dem endgültigen "Erwachsenwerden" des Genres nichts mehr im Wege.

Wobei, es geht nicht darum solche Spiele nicht mehr zu zocken oder gar sinnloserweise zu verbieten, sondern sich darüber im Klaren zu sein, was man da eigentlich spielt. Welche Schlüsse dann jeder daraus zieht, das ist und muss jedem selber überlassen sein, aber es wäre schön, wenn zumindest ein Großteil der Gamer nicht mehr vollkommen ahnungslos sowas zockt, sondern solche Spiele entsprechend bewerten und einsortieren kann.
Hiermit gestehe ich: früher mochte ich sogar die CoD-Spiele. Irgendwie fand ich es interessant, die Schlachten des zweiten Weltkriegs nachzuspielen und hab mir auch so manches Mal gedacht: "Alter, muss das Scheiße sein, so etwas in Echt zu erleben..."

Aber seit die Reihe sich vom WWII-Szenario verabschiedet hat (aus nachvollziehbaren Gründen; Übersättigung und so) und über die MW-Ableger mehr und mehr in diese reine "Fuck-Yeah-USA!"-Schiene gekommen ist, hatte ich nie wieder das Bedürfnis, mir einen Teil zuzulegen. OK, mag auch daran liegen, dass ich eh kein so großer Fan von FPS bin.

Dass sich in den USA mal ein Sinneswandel in Bezug auf diese sehr oberflächlichen Darstellungen in Medien durchsetzt, sehe ich in näherer Zukunft aber leider nicht. Ich hab mal davon gehört, dass in den USA ja sogar Militärshooter im Handel in Umlauf sind, deren Entwicklung und Produktion direkt vom Militär finanziert wurde / wird. Da kann man sich ja ausmalen, was für ein geistiger Dünnschiss in diesen Spielen vermittelt wird. Auch viele Medienanstalten in den USA sind sehr regierungstreu bzw. parteigebunden und berichten dementsprechend; gerade dann, wenn es mal wieder zu einem Krieg mit amerikanischer Beteiligung kommt. Die USA ist, so habe ich das Gefühl, ein Staat mit einer sehr großen Erfahrung und Übung darin, seine Bürger dumm zu halten.

Will nicht sagen, dass das auf Deutschland und andere Westeuropäische Staaten nicht auch zutrifft, nur habe ich das Gefühl, dass es jenseits des großen Teiches noch in ganz anderen Ausmaßen stattfindet.
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Kajetan
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von Kajetan »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich hab mal davon gehört, dass in den USA ja sogar Militärshooter im Handel in Umlauf sind, deren Entwicklung und Produktion direkt vom Militär finanziert wurde / wird. Da kann man sich ja ausmalen, was für ein geistiger Dünnschiss in diesen Spielen vermittelt wird.
America's Army ist gegenüber einem CoD oder MoH relativ neutral und korrekt. Rein "ideologisch" kann man dem Spiel nichts vorwerfen. Es wird nichts glorifiziert, es soll nur den Eindruck vermitteln, wie es in der Grundausbildung mit anschliessendem Übungswaffengang gegen andere Rekruten zugeht. AA wäre ohne seinen klar erkennbaren Finanzierungshintergrund ein recht harmloser Military-Shooter. Dem übrigens die ultra-übertriebenen Gewaltdarstellungen vollkommen abgehen, den wir wollen ja zeigen, wie "sauber" und "ordentlich" es beim Militär zugeht, nicht wahr? :)
Auch viele Medienanstalten in den USA sind sehr regierungstreu bzw. parteigebunden und berichten dementsprechend; gerade dann, wenn es mal wieder zu einem Krieg mit amerikanischer Beteiligung kommt. Die USA ist, so habe ich das Gefühl, ein Staat mit einer sehr großen Erfahrung und Übung darin, seine Bürger dumm zu halten.
In den USA hat man noch nicht die Erfahrung gemacht, wie Patriotismus ein Land zu Grunde richten kann. Patriotismus ist dort noch sehr positiv besetzt. Ob nun GOP'ler vom ultrarechten Flügel oder Demokrat von der linken Seite, beide sind Patrioten. Und das spiegeln die Medien wieder.

Die ständigen Konflikte sind bislang stets irgendwo im fernen Ausland und einen Zusammenhang zwischen zunehmender Waffengewalt & Brutalisierung in der Zivilgesellschaft in direkter Abhängigkeit zur zunehmenden Militarisierung der Zivilgesellschaft haben dort auch nur die wenigsten Bürger wahrgenommen. Man macht Videospiele für Amokläufe und Verrohung verantwortlich und merkt gar nicht, dass diese Videospiele nur ein Spiegel für den Zustand einer Gesellschaft sind, die sich im Prinzip seit 9/11 im Dauerkriegszustand befindet.

Es mag sich zynisch anhören, aber ein breites Aufwachen wird in den USA erst dann stattfinden, wenn der Krieg nicht mehr im TV, sondern direkt VOR DER HAUSTÜR stattfindet. Wenn US-Bürger ihre Kinder in die Berge schicken müssen, weil die Städte zusammengebombt werden. Wenn jeder, der aufmuckt, entweder in Arbeitslagern landet oder gleich erschossen wird, denn man befindet sich ja im Krieg. Wenn Städter mit Flachbildschirmen aufs Land fahren, um hoffentlich die Videospielausrüstung bei den Bauern gegen Nahrungsmittel einzutauschen. DANN wird man auch dort begreifen, dass im Krieg nichts erreicht wird als dass junge Leute sterben, weil es alte Menschen so wollen.
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billy coen 80
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von billy coen 80 »

Kajetan hat geschrieben:Es mag sich zynisch anhören, aber ein breites Aufwachen wird in den USA erst dann stattfinden, wenn der Krieg nicht mehr im TV, sondern direkt VOR DER HAUSTÜR stattfindet.
Nur weil es zynisch klingt, heißt es nicht, dass es nicht trauriger Weise wahr ist.

Wir dürfen nie vergessen, dass unser ach so friedliches Europa nach wie vor das Fleckchen Erde ist, auf dem so viele Kriege geführt und so viel Blut vergossen wurde, wie nirgendwo sonst auf diesem Planeten. Der europäische Pazifismus beruht letztlich nur auf dem eigenen Erleben des Krieges. Unsere Völker haben gesehen, wie es ist, wenn über Nacht ganze Großstädte vollkommen dem Erdboden gleichgemacht werden. Diese Erfahrung fehlt den USA zu ihrem Glück noch. Bedenken wir doch mal, wie geschockt sie waren, über 9/11. Und dabei war das ja (so hart das klingt) nur Peanuts im Vergleich zu dem, was ein echter Krieg anrichten kann.

Leider bezweifle ich die Nachhaltigkeit solcher Erfahrungen. Ich hoffe und bete zwar (und das obwohl ich Atheist bin), dass wir Europäer nicht schnell wieder in unsere alten Muster zurückfallen, sobald die letzten Zeitzeugen des 2. Weltkrieges von uns gegangen sind, aber die Geschichte zeigt leider, dass der Mensch nicht über ein kollektives Rassegedächtnis verfügt. Ist ein schlimmes Ereignis erst einmal lange genug her, erscheint es auf einmal nicht mehr so schlimm, dass es uns davon abhält, denselben Blödsinn immer und immer wieder zu machen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch schon nach dem 30jährigen Krieg alle gesagt haben: „Nie wieder totaler Krieg!!!“ Und was ist draus geworden???

Bleibt nur zu hoffen, dass das politische Bündnis Europas sich spätestens dann noch als so gefestigt erweist, wenn es in den nächsten Jahrzehnten daran geht, die letzten nicht regenerativen Ressourcen der Erde unter den Völkern „aufzuteilen“.
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Kajetan
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von Kajetan »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch schon nach dem 30jährigen Krieg alle gesagt haben: „Nie wieder totaler Krieg!!!“ Und was ist draus geworden?
Damals wurden Kriege als Teil des Daseins begriffen. Krieg ist, wenn dem Fürst langweilig ist. Und da der Fürst sich seine Herrschaft durch die Kirche aka Gott legitimieren ließ, waren Kriege gottgegeben. Auch wusste damals, ausser den unmittelbar Beteiligten, niemand genau, wie das so war, das mit dem Krieg führen. Man kannte Soldaten nur marschierend in feschen Uniformen und das war es dann auch. Politische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge als Kriegsgrund waren in der Gesellschaft auch größtenteils unbekannt.

Breite Kenntnis über den Krieg verhindert natürlich nicht automatisch das Kriegführen (siehe USA), aber es erschwert das Kriegführen ungemein, weil sich die Bevölkerung nicht mehr soooo leicht verarschen lässt, wie das früher noch möglich war.
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muecke-the-lietz
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von muecke-the-lietz »

Armin hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben: Wer heute mit seinen Kids noch tolle und komplexe Spiele zocken will und nicht nur dieses dämliche Rumgefuchtel vor der Konsole, kommt um Arcade Titel und die Wii nicht herum. Und genauso wenig, doch nochmal die alte Ps2 oder gar das N64 raus zu holen.
Aber gerade auf Microsofts Konsole machen sich gute, komplexe und jugendfreundliche Titel rar.
Komplexe Spiele auf dem WII,PS2 oder N64? AHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA, HOHOHOHOHOHOHOHOHOHOHOH, HIHIHIHIHIHIHIHIHIH HAHAHAHAHAHAHA Oh mann der war gut.
Ich meine ja jetzt nicht komplexe Rollen - oder Strategiespiele, sondern schöne Action Adventures ala Zelda, gute JRPGs ala Shadow Hearts oder die alten FF (man kann kann ja auf der Ps2 auch PsOne Games zocken), tolle 3D Jump n Runs wie Donkey Kong 64 oder Banjo Kazooie. Auf der Wii gibt es, entgegen aller Erwartungen, ja auch noch ein paar tolle und relativ harmlose Games.

Ich persönlich stehe ja auch auf meine Trottel Brutalo Spiele wie Gears of War und Dead Space, ich mag mein XCOM und Hitman, aber ich vermisse ab und zu die großen niedlichen Titel. FF XIII war ne Katastrophe vor dem Herrn, zu Fable 3 muss nichts mehr gesagt werden (putzig aber primitiv), 3D Jump n Runs gibt es kaum, außer Banjo Kazooie, aber das ist für die Xbox 360 irgendwie kacke.

Es ist halt so: Die guten großen Titel für die Xbox 360 sind bis auf Ausnahmen alle recht gewaltintensiv.

So, vielleicht kannst du meine Aussage jetzt besser verstehen, da sie so tatsächlich ein bisschen lächerlich klang.
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billy coen 80
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von billy coen 80 »

Kajetan hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch schon nach dem 30jährigen Krieg alle gesagt haben: „Nie wieder totaler Krieg!!!“ Und was ist draus geworden?
Damals wurden Kriege als Teil des Daseins begriffen. Krieg ist, wenn dem Fürst langweilig ist. Und da der Fürst sich seine Herrschaft durch die Kirche aka Gott legitimieren ließ, waren Kriege gottgegeben. Auch wusste damals, ausser den unmittelbar Beteiligten, niemand genau, wie das so war, das mit dem Krieg führen. Man kannte Soldaten nur marschierend in feschen Uniformen und das war es dann auch. Politische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge als Kriegsgrund waren in der Gesellschaft auch größtenteils unbekannt.
Ich hab ja den 30jährigen Krieg bewusst als Beispiel gewählt, weil das einer war, bei dem auch die Zivilbevölkerung mehr als reichlich von der hässlichst möglichen Fratze des Krieges zu sehen bekommen hatte. Was als Protestanten gegen Katholiken begann, gipfelte ja zuerst in der fürchterlich verlaufenen Plünderung Magdeburgs durch das katholische Heer und endete letztlich in einer völligen Anarchie, in der in einem von einem nicht enden wollenden Krieg völlig ausgezehrten Land praktisch jeder gegen jeden und nur noch um sein eigenes nacktes Überleben kämpfte. Das müssen so Zustände gewesen… also ich schätze mal so ungefähr wie in den Mad Max Filmen. :)

Wo du aber definitiv Recht hast, ist die Sache mit den gelangweilten Fürsten. In einer Aristokratie oder auch Diktatur ist ein Krieg einfach schneller beschlossene Sache, als in einer parlamentarischen Demokratie. Könnte tatsächlich zur Abwechslung mal ein positiver Nebeneffekt der politischen Schwerfälligkeit des Parlamentarismus sein. Denn wie sollen Männer, die sich in ihren Debatten nicht über die Farbe von Scheiße einigen können (um mal ein Zitat aus „Brave Heart“ unterzubringen), sich darüber eins werden, mal eben ein Nachbarland anzugreifen und dann auch noch geschlossen das Volk hinter sich bringen? :lol:

Aber ich glaube, wir schweifen irgendwie ab, wenn ich meinen Blick noch einmal auf das Thema in der Thread-Überschrift wandern lasse… :Blauesauge:
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Kajetan
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von Kajetan »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich hab ja den 30jährigen Krieg bewusst als Beispiel gewählt, weil das einer war, bei dem auch die Zivilbevölkerung mehr als reichlich von der hässlichst möglichen Fratze des Krieges zu sehen bekommen hatte.
Keine Frage. Aber es war halt gottgegeben. Schicksal. Man nahm es so hin, wie es kam. Die einzige Lehre, welche die deutsche Bevökerung aus dem 30jährigen Krieg mitgenommen hat, die auch heute noch diese unsere Mentalität prägt, ist ein besonders ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis und das Orientieren an den Leuten, die Sicherheit versprechen. Nichts fürchtet der Deutsche mehr als das unordentliche Chaos, geboren aus den Wirren dieses Krieges, als der gemeine Dorfbewohner eigentlich nie so genau wusste, welche Armee gerade den Landstrich plündert und er sich auf Gedeih und Verderb dem lokalen Fürsten unterwarf, der zumindest ein Mindestmaß an Schutz bot.

Und ja, wir schweifen ab :)
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zipit
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von zipit »

America's Army ist gegenüber einem CoD oder MoH relativ neutral und korrekt. Rein "ideologisch" kann man dem Spiel nichts vorwerfen. Es wird nichts glorifiziert, es soll nur den Eindruck vermitteln, wie es in der Grundausbildung mit anschliessendem Übungswaffengang gegen andere Rekruten zugeht. AA wäre ohne seinen klar erkennbaren Finanzierungshintergrund ein recht harmloser Military-Shooter. Dem übrigens die ultra-übertriebenen Gewaltdarstellungen vollkommen abgehen, den wir wollen ja zeigen, wie "sauber" und "ordentlich" es beim Militär zugeht, nicht wahr? :)
americas army ist doch die reinform dessen, was man als wurzel allen übels bezeichnen könnte. es steht in direkten linie zu den dem koreakrieg folgenden bemühungen der amerikanischen streitkräfte die natürliche tötungshemmung ihrer soldaten durch schiessübungen auf menschliche silhouetten und gewaltvideos zu senken. man glaubt es kaum, aber selbst nach den gräultaten der weltkriege galten schiessübungen auf zielhilfen in menschlicher form bis dahin als verpönnt. im verlaufe dieser bemühungen kam man zu dem schluss, dass eine mechanisierung des vorgangs in schematischer form (pappkamaraden) effektiver sei, als der gezielte abbau von ekel und hemmschwellen durch extrem explizite videos. die ersten resultate dieser 'tests' waren dann der vietnamkrieg mit seinen fürchterlichen gräultaten durch amerikanische kombattanten und das massive auftreten der posttraumatischen belastungsstörung als veteranenkrankheit.

das gefährliche ist der gewöhnungseffekt des schiessvorangs, bis zu einem punkt zu dem er zu einem reinen mechanismus wird. deshalb ist jeder shooter quasi ein potenzielles killerspiel, wichtig ist die geste und das umfeld, in dem er sich präsentiert. die BPJS leistet hier übrigens trotz aller medienschelte sehr gute arbeit, weicht aber leider auch immer mehr von ihrem ursprünglichen standpunkt ab. um die textlänge etwas zu kürzen, einige konkrete vorschläge für richtlininien für videospiele und filme in stichpunktform:
  • jegliche namentliche und optische nennung von real existierenden waffen in filmen und spielen unterbinden. das ist natürlich etwas extrem formuliert, der tatort kommissar kann weiter seine pistole tragen, nur james bond darf nicht weitherhin in jedem film die neusten Heckler & Koch sowie Walther modelle zur schau tragen. auch besonders shooter müssen in zukunft ohne die namentliche und optische nennung von mossberg, M16 und M4A1 auskommen. wir dürfen als gesellschaft nicht tolerieren, dass waffenhersteller gezielt ihre produkte in spielen und filmen als spaßobjekt und fetisch feilbieten. der umstand das fast ausnahmslos eben jene populären waffen in den jüngsten anschlägen verwendet wurden spricht für sich selbst.
  • grünes blut. eine oftmals belächelte forderung deutscher behörden greift an einem wichtigen punkt ein, der gewöhnung. diese absichtlich groteske änderung setzt eine deutlich sichtbar zäsur und kann im extremfall eventuell schlimmeres verhindern. das gilt natürlich auch im besonderen für unnötige darstellungen von aufgeplatzen schädeln, herrausquellenden gedärmen usw.
  • abtragen wichtiger hemmschwellen. ich habe mir gestern den neuesten trailer zu 'remember me' angeschaut, ein paar wüste prügeleinlagen hier, ein paar vor technik strotzende zukunftssoldaten dort, alles soweit gut, damit wird auch das einfachste gemüt fertig. das video endet allerdings mit einer einstellung, bei der die kamera am boden liegt, als wäre ein mensch gestürzt und die protagonistin tritt der kamera das 'licht' aus. zwar wird durch flimmern angedeutet, dass es sich hierbei um etwas mechanisches handeln soll, die anspielung bleibt aber überdeutlich, hier soll jemand durch einen tritt gegen den kopf getötet werden. das ist ein wunderbares beispiel für eben jene verrohungsvorgänge. die natürliche scheu eines menschen jemandem ins gesicht zu schlagen, treten oder gar schiessen darf nicht abgetragen, bzw relativiert werden. spieler und redaktionen müssen solche szenen brandmarken und ächten.
    im verlauf des threads schrieb jemand, dass der entwickler nauhty dog ein besonders gutes gespür für eine erträgliche gewaltdarstellung hätte. das ist doch, mit verlaub, unsinn. jeder normal sozialiserte mensch kann eindeutig zwischen falsch und richtig unterscheiden. eine angemessene gewaltdarstellung ist also keine leistung, sondern vielmehr eine selbstverständlichkeit.
natürlich sind videospiele und filme nur ein kleiner mosaikstein im puzzle der allgemein wieder zunehmeden akzeptanz von gewalt als alleiniges mittel zur konfliktlösung. eine deutlichere position von spielern und medien ist jedoch unabdingbar.
In den USA hat man noch nicht die Erfahrung gemacht, wie Patriotismus ein Land zu Grunde richten kann. Patriotismus ist dort noch sehr positiv besetzt. Ob nun GOP'ler vom ultrarechten Flügel oder Demokrat von der linken Seite, beide sind Patrioten. Und das spiegeln die Medien wieder.
man könnte es auch genau anders formulieren, aufgrund sezessionskriege hat amerika einene gradezu krampfhaften drang zur einigkeit.
billy coen 80
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von billy coen 80 »

@ zipit

Das mit naughty dog war ich. Hab aber nicht von erträglichem Maß geredet, sondern von einer der erzählerischen und inszenatorischen Intention angemessenen Gewaltdarstellung. Ich hab mich dabei auf die deutlichen Unterschiede in der Darstellung von Gewalt in Uncharted und The Last of Us (nach dem, was man bislang gesehen hat) bezogen und das verglichen mit unter anderem der völlig deplatziert wirkenden, orgiastischen Gewaltinszenierungen in dem Western-Spiel Gun in seiner Uncut-Fassung.

Das erträgliche Maß zu finden ist übrigens meines Erachtens keine Selbsverständlichkeit sondern schlicht unmöglich, weil ein erträgliches Maß an Gewaltdarstellung in einem Erzählmedium ein absolut subjektives Empfinden jedes einzelnen Konsumenten ist.

Dies nur um meinen Standpunkt nochmal klarer zu machen...

Solltest du das dann auch unsinnig finden; OK, muss ich mit leben... :wink:
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von johndoe702031 »

zipit hat geschrieben:[...]einige konkrete vorschläge für richtlininien für videospiele und filme in stichpunktform:

jegliche namentliche und optische nennung von real existierenden waffen in filmen und spielen unterbinden. das ist natürlich etwas extrem formuliert, der tatort kommissar kann weiter seine pistole tragen, nur james bond darf nicht weitherhin in jedem film die neusten Heckler & Koch sowie Walther modelle zur schau tragen. auch besonders shooter müssen in zukunft ohne die namentliche und optische nennung von mossberg, M16 und M4A1 auskommen. wir dürfen als gesellschaft nicht tolerieren, dass waffenhersteller gezielt ihre produkte in spielen und filmen als spaßobjekt und fetisch feilbieten. der umstand das fast ausnahmslos eben jene populären waffen in den jüngsten anschlägen verwendet wurden spricht für sich selbst.

grünes blut. eine oftmals belächelte forderung deutscher behörden greift an einem wichtigen punkt ein, der gewöhnung. diese absichtlich groteske änderung setzt eine deutlich sichtbar zäsur und kann im extremfall eventuell schlimmeres verhindern. das gilt natürlich auch im besonderen für unnötige darstellungen von aufgeplatzen schädeln, herrausquellenden gedärmen usw.

abtragen wichtiger hemmschwellen. ich habe mir gestern den neuesten trailer zu 'remember me' angeschaut, ein paar wüste prügeleinlagen hier, ein paar vor technik strotzende zukunftssoldaten dort, alles soweit gut, damit wird auch das einfachste gemüt fertig. das video endet allerdings mit einer einstellung, bei der die kamera am boden liegt, als wäre ein mensch gestürzt und die protagonistin tritt der kamera das 'licht' aus. zwar wird durch flimmern angedeutet, dass es sich hierbei um etwas mechanisches handeln soll, die anspielung bleibt aber überdeutlich, hier soll jemand durch einen tritt gegen den kopf getötet werden. das ist ein wunderbares beispiel für eben jene verrohungsvorgänge. die natürliche scheu eines menschen jemandem ins gesicht zu schlagen, treten oder gar schiessen darf nicht abgetragen, bzw relativiert werden. spieler und redaktionen müssen solche szenen brandmarken und ächten.
im verlauf des threads schrieb jemand, dass der entwickler nauhty dog ein besonders gutes gespür für eine erträgliche gewaltdarstellung hätte. das ist doch, mit verlaub, unsinn. jeder normal sozialiserte mensch kann eindeutig zwischen falsch und richtig unterscheiden. eine angemessene gewaltdarstellung ist also keine leistung, sondern vielmehr eine selbstverständlichkeit.
Und wie verbindlich stellst du dir deine "Richtlinien" so vor? Eher als wirklich bindende Vorschrift, also faktisch Zensur? Oder eine lose und freiwillige "Ethik-Leitlinie" der Branche? Ich überlege noch, ob ich das als alarmistischen Wunsch nach "harter Hand" und Medienzensur gemäß deinem persönlichen Gutdünken auffassen soll oder einfach deine ganz persönliche Wunschliste, wie du, und nur du (ich z.B. nicht!), Spiele/Medien gern hättest.

Aussagen wie diese:
zipit hat geschrieben: jeder normal sozialiserte mensch kann eindeutig zwischen falsch und richtig unterscheiden. eine angemessene gewaltdarstellung ist also keine leistung, sondern vielmehr eine selbstverständlichkeit.

lassen mich ja eher glauben, dass du hier Zensur foderst, weil du dich mit einem "normal sozialisierten Menschen" gleichsetzt und deine individuelle Meinung folglich als allgemeinverbindlich und "richtig" hinstellst.
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von zipit »

Das mit naughty dog war ich. Hab aber nicht von erträglichem Maß geredet, sondern von einer der erzählerischen und inszenatorischen Intention angemessenen Gewaltdarstellung. Ich hab mich dabei auf die deutlichen Unterschiede in der Darstellung von Gewalt in Uncharted und The Last of Us (nach dem, was man bislang gesehen hat) bezogen und das verglichen mit unter anderem der völlig deplatziert wirkenden, orgiastischen Gewaltinszenierungen in dem Western-Spiel Gun in seiner Uncut-Fassung.
ich habe die von dir gennannten spiele leider nie gspielt, kann dadurch leider etwaige feinheiten nicht verstehen. es bleibt nur festzuhalten, dass ich ohne dieses detailwissen auch weiterhin ein erträgliches Maß für eine angemessene zusammenfassungg für 'eine[r] der erzählerischen und inszenatorischen Intention angemessenen Gewaltdarstellung' halte. der einschub 'grober unsinn usw' war allerdings rückblickend etwas zuviel des guten von mir. asche auf mein haupt.
Das erträgliche Maß zu finden ist übrigens meines Erachtens keine Selbsverständlichkeit sondern schlicht unmöglich, weil ein erträgliches Maß an Gewaltdarstellung in einem Erzählmedium ein absolut subjektives Empfinden jedes einzelnen Konsumenten ist.
natürlich hat jeder eine individuelle vorstellung von nahezu allem und es ist unmöglich jeder davon gerecht zu werden. jedoch gibt es immer einen gesellschaftlichen konsens und dieser ist jedem bewusst. der ist zwar teilweise kulturell gefärbt, aber in seinen grundzügen jedoch unsiversell. ich dachte es wäre offensichtlich, dass ich mich auf eben jenen bezöge. jemand gegen den kopf zu treten dürfte überall als völlig unangemessen betrachtet werden. ebenso dürfte es überall als unakzeptabel gelten kinder oder alte menschen zu schlagen. es ist leider aber oftmals den verkaufszahlen zuträglich diese tabus absichtlich zu brechen - ein prominentes beispiel wären die rockstar studios. um meine kernaussage nochmal zu verdeutlichen, es ist meiner meinung nach keine leistung diese gesellschaftlichen normen als entwickler einzuhalten, sondern vielmehr eine selbstverständlichkeit.
Zuletzt geändert von zipit am 10.01.2013 19:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von Armin »

billy coen 80 hat geschrieben: Wir dürfen nie vergessen, dass unser ach so friedliches Europa nach wie vor das Fleckchen Erde ist, auf dem so viele Kriege geführt und so viel Blut vergossen wurde, wie nirgendwo sonst auf diesem Planeten. Der europäische Pazifismus beruht letztlich nur auf dem eigenen Erleben des Krieges. Unsere Völker haben gesehen, wie es ist, wenn über Nacht ganze Großstädte vollkommen dem Erdboden gleichgemacht werden.
Aeh und wann war das genau, dieser Pazifismus, von 1946 bis 47 oder wann? Guck mal was die Franzosen seitdem in Algerien und Vietnam angerichtet haben, was die Englaender fuern Spass seitdem hatten und wir sind ja seit rund 15 Jahren auch wieder dabei.
Die Europaer sind kaum besser als die Amis, nur viel schwaecher, und deshalb haben sie weniger Unheil veranstaltet.
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von zipit »

SardoNumspa hat geschrieben:
zipit hat geschrieben: jeder normal sozialiserte mensch kann eindeutig zwischen falsch und richtig unterscheiden. eine angemessene gewaltdarstellung ist also keine leistung, sondern vielmehr eine selbstverständlichkeit.

lassen mich ja eher glauben, dass du hier Zensur foderst, weil du dich mit einem "normal sozialisierten Menschen" gleichsetzt und deine individuelle Meinung folglich als allgemeinverbindlich und "richtig" hinstellst.
natürlich fordere ich zensur, nichts anderes tut die BPJS momentan. ob die zensur nun erzwungen durch staatliche hand erfolgt oder wünschenswerterweise durch gesellschaftliche ächtung liegt nicht in der hand einzelner (oder meiner).

schon allein die tatsache, dass man versucht derart eindeutige verhältnisse zu relativieren zeigt, dass einige scheinbar jeden bezug zur realität verloren haben. demokratie bedeutet nicht die freiheit alles tun zu können, sondern nur all das zu tun dürfen, was der allgemeinheit nicht schadet. eine völlig entfesselte gewaltdarstellung in den medien zum demokratischen grundrecht umdeklarieren zu wollen, bzw kritiker dieser als demokratiefeinde darzustellen, ist nicht nur unstatthaft, sondern zeugt vorallem auch von dem eigenen desinteresse am schicksal anderer. oder grob gesagt - hauptsache ich kann zocken.
Zuletzt geändert von zipit am 10.01.2013 19:04, insgesamt 1-mal geändert.
billy coen 80
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf

Beitrag von billy coen 80 »

Armin hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben: Wir dürfen nie vergessen, dass unser ach so friedliches Europa nach wie vor das Fleckchen Erde ist, auf dem so viele Kriege geführt und so viel Blut vergossen wurde, wie nirgendwo sonst auf diesem Planeten. Der europäische Pazifismus beruht letztlich nur auf dem eigenen Erleben des Krieges. Unsere Völker haben gesehen, wie es ist, wenn über Nacht ganze Großstädte vollkommen dem Erdboden gleichgemacht werden.
Aeh und wann war das genau, dieser Pazifismus, von 1946 bis 47 oder wann? Guck mal was die Franzosen seitdem in Algerien und Vietnam angerichtet haben, was die Englaender fuern Spass seitdem hatten und wir sind ja seit rund 15 Jahren auch wieder dabei.
Die Europaer sind kaum besser als die Amis, nur viel schwaecher, und deshalb haben sie weniger Unheil veranstaltet.
Och Mönsch, hier wird ja mal wieder alles auf die Goldwaage gelegt... :)

Mit dem Pazifismus meinte ich in erster Linie, dass die Westeuropäer gelernt haben, sich nicht ständig gegenseitig auf die Pelle zu rücken. Gab es vor 1945 nämlich tatsächlich nicht sehr oft, solche Zeiten.

Ich wollte mitnichten negieren, dass sich die Franzosen in ihren afrikanischen Okkupaten nicht gerade fein benommen haben und ja auch nachwievor ein Atomprogramm betreiben, dass sich die Briten mit beängstigender Bereitschaft zu einem Unterstützer eines von den Amerikaner losgetretenen, völkerrechtswidrigen Krieges gemacht haben, und, und, und...

Tut mir leid, sollte ich mit meiner Aussage dein Empfinden für politische Korrektheit verletzt haben. :wink:
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