Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Richtig so. Die meisten Games sind gewalt verherrlichend.
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Das sind Fussballmatches ja auch; ich meine dort wird nach jedem Spiel gekämpft und mit Sprengkörpern um sich geworfen.Chieftank hat geschrieben:Richtig so. Die meisten Games sind gewalt verherrlichend.
Was ich damit sagen will, ist: Es wird nicht überall Gewalt verherrlicht, wo Gewalt drin ist; und es ist auch nicht überall Gewalt drin, wo Gewalt verherrlicht wird.
Sieh es doch mal so: In vielen Games kann man Sachen kaufen, in vielen Büchern/Filmen kauft irgendjemand irgendetwas. Wieviele dieser Medien verherrlichen den Kapitalismus? Andersherum werden in Werbungen kaum Objekte gekauft oder gehandelt, und doch verherrlicht die Werbung den Erwerb von Gütern.
Und wenn mal wieder ein Jugendlicher sich zu Tode sauft (buchstäblich), wem kümmert's schon, dass der Junge eine Szene aus einem Film nachspielen wollte? Niemand; Da ist der Mensch rationell und sinniert über einen Alkoholverbot.
Wenn hingegen wieder ein Amoklauf stattfand; wer denkt denn schon an ein Waffenverbot? Stattdessen wird Krampfhaft in der Wohnung des Täters nach Games gesucht.
Wo hat er sich seine Waffen besorgt? Wem interessiert's, wir wollen nur wissen ob er jemals CoD oder so ähnliches gespielt hat!
Stand er unter Drogeneinfluss oder hatte er psychische Lasten? Ja, CoD sofern wir eine Kopie davon finden können!
Vielleicht war er gerade deshalb von gewaltreichen Spielen fasziniert, weil er schon von vornherein eine Tendenz zur Gewalt hatte? Ach was, paperlapapp! Die Wurzeln allen Übels sind Videospiele, allen voran CoD. Und jetzt hilf uns gefälligst beim Suchen, du Faulenzer!
Nicht wirklich Lustige Beobachtung: In nicht wenigen Spiele werden Atomwaffen verherrlicht (Nuke Launcher, A-Bomb, Nuclear Strike, [enter fancy-sounding nuclear name here])
Wieviele Gamer haben wohl einen Atomangriff eingeleitet?
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Also kommt schon, Leute... so wenige kann es doch nicht geben!
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mavericktop1
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Willkommen in der Wirklichkeit!
Mh wie fange ich an?
Nach dem ganzen durchlesen müsste ich jetzt auch gerpägt sein und den meisten Recht geben, das die Amis dumm sind, das sie unbedingt neue Gesetzte brauchen, das Eltern mehr Verantwortung übernehmen sollen, die Erziehung und sozialen Aspekte müssen beleuchtet werden und ganz wichtig die Schränke oder den Ort der Aufbewahrung gründlich abschließen oder unzugänglich machen. Therapien besuchen und nicht zuvergessen die Medien mit der Berichterstattung abstrafen usw und so fort nur um mal einiges zu benennen!
Das mache ich jetzt einfach mal nicht und stelle eine andere These auf bitte zereist mich dafür oder auch nicht ist euch überlassen!
Ich finde es immer schade das sich diese Leute nach ihren Taten selber richten oder es zumindestens Versuchen um sich dann nicht erklären zu können bzw sich einfach nicht erklären zu müssen!
Im Ernst wenn das mal geschehen würde würde so einiges aufhören!
Nämlich diese ständigen Mutmaßungen warum hast du das gemacht? bla bla ehrlich Leute? ist es denn wirklich so interessant warum er das getan hat, welche Faktoren letzendlich der Auschlag war?
Oh ja werden jetzt viele sagen oder Denken dann können wir es vieleicht verhindern, indem wir was wir dann machen Werten!
Wenn der und der Umstand nicht erfüllt ist dann passiert auch nichts!
Uh Gott sei dank ich lebe sicher und alle Menschen werden in Frieden leben!
Das heißt dann übersetzt wenn wir immer darauf achten den perfekten sozialen Umgang zu haben, die beste erziehung genießen, jeder hat ne menge Geld und Freunde, ach ja hat man ja eh bei Geld und keiner isoliert sich und wird ausgestoßen, dann können wir soviel Gewalt senden wie wir wollen, es passiert ja letztendlich nichts, weil und das ist das entscheidene, heut zutage es uns von anderen gesagt wurde!
Es ist hier auch immer wieder aufgetaucht das Wort Freiheit!
Da frage ich mich letztendlich warum läuft keiner in unseren Land Amok? weil frei sind wir nicht wirklich oder möchte einer das Gegenteil behaupten?
Wir haben soviele Gestetze und die Politik schrenkt uns so gewaltig ein, das es eigentlich verboten gehört das wort Freiheit oder Demokratie in den Mund zu nehmen wenn man mal ehrlich drüber nachdenkt.
Aber wir machen einfach das beste was wir können, wir nehmen es hin und das ist das witzige an der Sache. Sagen aber auf der anderen Seite das die Ammis dumm sind was sie so in ihrer Verfassung verankert haben!
Jetzt hör ich aber in dieser Richtung auf weil sonst werd ich noch als was bezeichnet was ich definitv nicht bin und jeder sollte die Richtung verstanden haben in der ich hinaus will!
Fakt ist wir leben in einer Welt wo wir nicht wirklich denken müssen, alles wird für uns abgenommen. Weiß ich was nicht ach bücher oder google,da werde ich es schon finden. Hab ich kein Bock mir was zu essen zu machen ach das nächste Lokal, Lieferdienst, Fast Food Ketten richten das schon und brauch ja noch nich mal zu laufen, entweder kommt es fertig an, oder ich nehme Auto oder Bahn oder sonst ein Fortbewegungsmittel! Das kann man jetzt unendlich weiter führen!
Unser Hauptproblem ist das wir immer ein Rechtfertigunggrund brauchen, um es angeblich verstehen zu wollen warum er dies und jenes begangen hat und das unterscheidet uns letztenendlich von den Tätern die diese Taten veranstalten. Sei es jetzt in dem Fall ein Amoklauf, Völkermord, Hexenverbrennung, Vergewaltigungen und andere abscheuliche Taten!
Die brauchen letztendlich sowas nicht weil es für sie normal ist was sie da getan haben und das ist es letztendlich worauf es ankommt, so banal wie es sich anhört!
Das wir es nicht verstehen ist klar weil wir nicht in dieser Sichtweiße denken. Das traurige daran ist eigentlich immer warum wollen wir dann trotzdem die Antwort von ihnen haben? wir verstehen es doch eh nie!
Geht es uns dann besser? Haben wir dann sogar Mittleid wenn mal wirklich alles offen gelegt werden würde und wir auch mal die andere Seite sehen? Ach ne das würde ja schon wieder zu weit gehen das verstößt ja gegen die allgemeinen Grundsätze und Sichtweißen die irgendwann mal entstanden sind und uns vorgeschrieben wurden!
Und da ist das eigentliche Problem was nützt es zuverstehen wenn jeder Mensch eh anders ist, auf jede Art und Weiße unterschiedlich reagiert?
Die Tat wurde begangen und ist nicht mehr wiederrufbar, egal ob es nu verstanden wurde oder nicht. Letztendlich geht es dem Täter nicht darum, sondern er hat das Werk nu mal in die Tat umgesetzt und das ist das entscheidene für ihn aber nur für ihn!
Ich gebe einigen Recht solche Medien, Spiele, Filme, Umgebungen bzw Umwelteinflüße jeglicher Art mögen es begünstigen, sind aber kein Auslöser der Auslöser ist immer der jenige selbst!
Ich würde sogar soweit gehen wenn die Berichterstattung nich immer alles so ausschlachten würde, würde es weniger solcher Ereignisse geben, weil viele Täter vermutlich sich dadurch angestachelt fühlen wer weiß das schon?
Es ist ein Rätsel was wohl niemals geklärt werden kann. Wir leben in einer Geselschaft die sich immer weiter entwickeln will und muß, es muß immer alles besser sein als das vorrige, denn Stillstand bedeutet Rückschritt! Das bekommen wir mit auf den weg und geprädigt. Am besten wir unterscheiden uns bald gar nicht mehr voneinander! Jeder schaut den anderen an und weiß was Sache ist aber nur in dem Bereich wo es gewollt ist!
Dahin bewegen wir uns menschliche Roboter zu werden für ein System was andere Reich und Macht verleiht und uns vorgegauckelt das wir ja alle gleich sind und alles schaffen können was wir so wollen!
In gewisser Weiße stimmt das sogar aber gewisse Schicksaale die einen ereilen können oder andere Gegebenheiten machen es schwierig das es auch wirklich so eintrifft! Da sage ich Willkommen Leben das ist halt nur in gewisser Weiße planbar!
Das der Mensch so nicht ist sollte jedem klar sein oder warum gibt es heut zutage soviele Stress bedingte Krankheiten?
Vieleicht ist das auch ein Grund warum sie das tun, um zu zeigen ich bin anders und ich lasse mich nicht in ein Muster zwängen. Und das ist immer wieder das entscheidene, dem Mensch ist Hass und Gewalt nu mal nicht fremd.
Es schlummert in jedem von uns bei dem einen mehr bei dem anderen weniger wers nich glaubt oder glauben mag, sollte sich ein paar Situationen vorstellen! Wie reagiere ich wenn mir scheinbar alles genommen wird? Ein bissel sakastisch könnte ich sagen du bist nichts wert weil du COD besser findest als Battlefield oder du ein Idiot bist weil du Fifa zockst anstatt PES! Wie reagiere ich wenn jemand den tötet oder etwas antut der mir lieb und teuer ist oder wo ich besonderen Wert drauf lege emotional? und das ist glaub ich das entscheidene.
Es spielt immer eine Rolle wie viel du für dich zu verlieren hast und wie deine Gefühle ausgeprägt sind! Man hört zwar immer das sie nichts empfinden oder kalt bzw abgestumft sind, das glaub ich persönlich nicht weil irgend ein Gefühl muß es ausgelöst haben, denn solche kravierenden Entscheidungen trifft man bestimmt nicht über die Sachebene wenn man doch eh weiß das es falsch ist!
Letzendlich haben sie sich entschieden den höchsten Preis für ihre Situation zu zahlen nämlich mit ihren eigenen Leben!
So wer sich das jetzt wirklich durchgelesen hat verdient mein Respekt.
Letztendlich wollte ich nur klar machen, man muß aufhören, immer alles verstehen zu wollen.
Vor allem bei solchen Taten. Ab und an mal das Hirn einschalten und nicht immer alles über ein Kamm scheren, egal bei welchen Thema.
Auch ein bissel hoffen das die Spieleindustrie irgendwann mal wieder sich darauf besinnt, was sie so groß gemacht hat. Nämlich zu unterhalten, Spieler aus dem Alltag zu holen ohne dabei Politisch oder nur auf Gewalt einzugehen.
Spannende Geschichten erzählen kurz gesagt einfach eine neue Welt zu schaffen ohne nur mit ihrer Grafik zu blenden und zuprotzen. Wo man abtauchen kann um mal zu entspannen und dem Alltags trott zu entkommen egal in welchen Genre!
Das ist doch das was man letztendlich will zocken vieleicht sogar gemeinsam
In diesem Sinne ist das jetzt wirklich das ENDE!!!!
Nach dem ganzen durchlesen müsste ich jetzt auch gerpägt sein und den meisten Recht geben, das die Amis dumm sind, das sie unbedingt neue Gesetzte brauchen, das Eltern mehr Verantwortung übernehmen sollen, die Erziehung und sozialen Aspekte müssen beleuchtet werden und ganz wichtig die Schränke oder den Ort der Aufbewahrung gründlich abschließen oder unzugänglich machen. Therapien besuchen und nicht zuvergessen die Medien mit der Berichterstattung abstrafen usw und so fort nur um mal einiges zu benennen!
Das mache ich jetzt einfach mal nicht und stelle eine andere These auf bitte zereist mich dafür oder auch nicht ist euch überlassen!
Ich finde es immer schade das sich diese Leute nach ihren Taten selber richten oder es zumindestens Versuchen um sich dann nicht erklären zu können bzw sich einfach nicht erklären zu müssen!
Im Ernst wenn das mal geschehen würde würde so einiges aufhören!
Nämlich diese ständigen Mutmaßungen warum hast du das gemacht? bla bla ehrlich Leute? ist es denn wirklich so interessant warum er das getan hat, welche Faktoren letzendlich der Auschlag war?
Oh ja werden jetzt viele sagen oder Denken dann können wir es vieleicht verhindern, indem wir was wir dann machen Werten!
Wenn der und der Umstand nicht erfüllt ist dann passiert auch nichts!
Uh Gott sei dank ich lebe sicher und alle Menschen werden in Frieden leben!
Das heißt dann übersetzt wenn wir immer darauf achten den perfekten sozialen Umgang zu haben, die beste erziehung genießen, jeder hat ne menge Geld und Freunde, ach ja hat man ja eh bei Geld und keiner isoliert sich und wird ausgestoßen, dann können wir soviel Gewalt senden wie wir wollen, es passiert ja letztendlich nichts, weil und das ist das entscheidene, heut zutage es uns von anderen gesagt wurde!
Es ist hier auch immer wieder aufgetaucht das Wort Freiheit!
Da frage ich mich letztendlich warum läuft keiner in unseren Land Amok? weil frei sind wir nicht wirklich oder möchte einer das Gegenteil behaupten?
Wir haben soviele Gestetze und die Politik schrenkt uns so gewaltig ein, das es eigentlich verboten gehört das wort Freiheit oder Demokratie in den Mund zu nehmen wenn man mal ehrlich drüber nachdenkt.
Aber wir machen einfach das beste was wir können, wir nehmen es hin und das ist das witzige an der Sache. Sagen aber auf der anderen Seite das die Ammis dumm sind was sie so in ihrer Verfassung verankert haben!
Jetzt hör ich aber in dieser Richtung auf weil sonst werd ich noch als was bezeichnet was ich definitv nicht bin und jeder sollte die Richtung verstanden haben in der ich hinaus will!
Fakt ist wir leben in einer Welt wo wir nicht wirklich denken müssen, alles wird für uns abgenommen. Weiß ich was nicht ach bücher oder google,da werde ich es schon finden. Hab ich kein Bock mir was zu essen zu machen ach das nächste Lokal, Lieferdienst, Fast Food Ketten richten das schon und brauch ja noch nich mal zu laufen, entweder kommt es fertig an, oder ich nehme Auto oder Bahn oder sonst ein Fortbewegungsmittel! Das kann man jetzt unendlich weiter führen!
Unser Hauptproblem ist das wir immer ein Rechtfertigunggrund brauchen, um es angeblich verstehen zu wollen warum er dies und jenes begangen hat und das unterscheidet uns letztenendlich von den Tätern die diese Taten veranstalten. Sei es jetzt in dem Fall ein Amoklauf, Völkermord, Hexenverbrennung, Vergewaltigungen und andere abscheuliche Taten!
Die brauchen letztendlich sowas nicht weil es für sie normal ist was sie da getan haben und das ist es letztendlich worauf es ankommt, so banal wie es sich anhört!
Das wir es nicht verstehen ist klar weil wir nicht in dieser Sichtweiße denken. Das traurige daran ist eigentlich immer warum wollen wir dann trotzdem die Antwort von ihnen haben? wir verstehen es doch eh nie!
Geht es uns dann besser? Haben wir dann sogar Mittleid wenn mal wirklich alles offen gelegt werden würde und wir auch mal die andere Seite sehen? Ach ne das würde ja schon wieder zu weit gehen das verstößt ja gegen die allgemeinen Grundsätze und Sichtweißen die irgendwann mal entstanden sind und uns vorgeschrieben wurden!
Und da ist das eigentliche Problem was nützt es zuverstehen wenn jeder Mensch eh anders ist, auf jede Art und Weiße unterschiedlich reagiert?
Die Tat wurde begangen und ist nicht mehr wiederrufbar, egal ob es nu verstanden wurde oder nicht. Letztendlich geht es dem Täter nicht darum, sondern er hat das Werk nu mal in die Tat umgesetzt und das ist das entscheidene für ihn aber nur für ihn!
Ich gebe einigen Recht solche Medien, Spiele, Filme, Umgebungen bzw Umwelteinflüße jeglicher Art mögen es begünstigen, sind aber kein Auslöser der Auslöser ist immer der jenige selbst!
Ich würde sogar soweit gehen wenn die Berichterstattung nich immer alles so ausschlachten würde, würde es weniger solcher Ereignisse geben, weil viele Täter vermutlich sich dadurch angestachelt fühlen wer weiß das schon?
Es ist ein Rätsel was wohl niemals geklärt werden kann. Wir leben in einer Geselschaft die sich immer weiter entwickeln will und muß, es muß immer alles besser sein als das vorrige, denn Stillstand bedeutet Rückschritt! Das bekommen wir mit auf den weg und geprädigt. Am besten wir unterscheiden uns bald gar nicht mehr voneinander! Jeder schaut den anderen an und weiß was Sache ist aber nur in dem Bereich wo es gewollt ist!
Dahin bewegen wir uns menschliche Roboter zu werden für ein System was andere Reich und Macht verleiht und uns vorgegauckelt das wir ja alle gleich sind und alles schaffen können was wir so wollen!
In gewisser Weiße stimmt das sogar aber gewisse Schicksaale die einen ereilen können oder andere Gegebenheiten machen es schwierig das es auch wirklich so eintrifft! Da sage ich Willkommen Leben das ist halt nur in gewisser Weiße planbar!
Das der Mensch so nicht ist sollte jedem klar sein oder warum gibt es heut zutage soviele Stress bedingte Krankheiten?
Vieleicht ist das auch ein Grund warum sie das tun, um zu zeigen ich bin anders und ich lasse mich nicht in ein Muster zwängen. Und das ist immer wieder das entscheidene, dem Mensch ist Hass und Gewalt nu mal nicht fremd.
Es schlummert in jedem von uns bei dem einen mehr bei dem anderen weniger wers nich glaubt oder glauben mag, sollte sich ein paar Situationen vorstellen! Wie reagiere ich wenn mir scheinbar alles genommen wird? Ein bissel sakastisch könnte ich sagen du bist nichts wert weil du COD besser findest als Battlefield oder du ein Idiot bist weil du Fifa zockst anstatt PES! Wie reagiere ich wenn jemand den tötet oder etwas antut der mir lieb und teuer ist oder wo ich besonderen Wert drauf lege emotional? und das ist glaub ich das entscheidene.
Es spielt immer eine Rolle wie viel du für dich zu verlieren hast und wie deine Gefühle ausgeprägt sind! Man hört zwar immer das sie nichts empfinden oder kalt bzw abgestumft sind, das glaub ich persönlich nicht weil irgend ein Gefühl muß es ausgelöst haben, denn solche kravierenden Entscheidungen trifft man bestimmt nicht über die Sachebene wenn man doch eh weiß das es falsch ist!
Letzendlich haben sie sich entschieden den höchsten Preis für ihre Situation zu zahlen nämlich mit ihren eigenen Leben!
So wer sich das jetzt wirklich durchgelesen hat verdient mein Respekt.
Letztendlich wollte ich nur klar machen, man muß aufhören, immer alles verstehen zu wollen.
Vor allem bei solchen Taten. Ab und an mal das Hirn einschalten und nicht immer alles über ein Kamm scheren, egal bei welchen Thema.
Auch ein bissel hoffen das die Spieleindustrie irgendwann mal wieder sich darauf besinnt, was sie so groß gemacht hat. Nämlich zu unterhalten, Spieler aus dem Alltag zu holen ohne dabei Politisch oder nur auf Gewalt einzugehen.
Spannende Geschichten erzählen kurz gesagt einfach eine neue Welt zu schaffen ohne nur mit ihrer Grafik zu blenden und zuprotzen. Wo man abtauchen kann um mal zu entspannen und dem Alltags trott zu entkommen egal in welchen Genre!
Das ist doch das was man letztendlich will zocken vieleicht sogar gemeinsam
In diesem Sinne ist das jetzt wirklich das ENDE!!!!
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Drano hat geschrieben:Das sind Fussballmatches ja auch; ich meine dort wird nach jedem Spiel gekämpft und mit Sprengkörpern um sich geworfen.Chieftank hat geschrieben:Richtig so. Die meisten Games sind gewalt verherrlichend.
Nö. Das passiert nach dem game.
Kommentar
Die Amis haben echt einen Knall der Sonderklasse.
Komisch, die ganzen Nazis des Dritten Reiches hatten alle nie Killerspiele gesehen. Wieso sind DIE nur so gewalttätig geworden, sogar ganz ohne Fernsehen!
DUMMES VOLK wohin man schaut!
Komisch, die ganzen Nazis des Dritten Reiches hatten alle nie Killerspiele gesehen. Wieso sind DIE nur so gewalttätig geworden, sogar ganz ohne Fernsehen!
DUMMES VOLK wohin man schaut!
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Ob es jetzt "nur" eingesammelt wird oder verbrannt spielt keinen Unterschied. Es wird öffentlich ein Medium gebrandmarkt, und dadurch dass das Medium vernichtet wird setzt man völlig falsche Zeichen. Wenn sie eine Diskussion anstoßen wollen dann sicherlich nicht damit das man als erstes das Zeug einsammeln- und wegschmeißen will. Ich bin auch der Meinung eine selbstkritische Hinterfragung von Gewalt als Allheilmittel in Spielen bzw. deren Darstellungsweise sollte dringend mal überdacht werden.ElTrollo hat geschrieben:
Bei der genannten Aktion geht es aber wie bereits mehrfach hier erwähnt 1. nicht um das rituelle Verbrennen, sonder um das einsammeln und entsorgen der Datenträger; 2. wird nach meinen Wissen kein Verbot gefordert und 3. soll zu einer generellen kritischen Diskussion über Gewalt ind den Medien, nicht nur in Spielen angeregt werden.
Aber Das wird sicher nicht auf diese Art- und Weise klappen, sondern nur wenn man bereit ist auf Augenhöhe zu diskutieren. Das erfordert allerdings die Bereitschaft auf den anderen einzugehen, ihn zu respektieren und ein gewisses Hintergrundwissen zu haben. Mit solche einer Aktion zeigt man doch überdeutlich das man gar nichts davon hat. Und das man sich damit eigentlich nicht auseinandersetzen will. Für mich macht das eher nur den Eindruck als würde das als noble Ausrede dienen um diese völlig unsinnige Aktion in gewissen Maße zu rechtfertigen.
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Nö, das passiert auch während dem Game. Das wollen viele nicht einsehen, aber es gibt sie, die *#@&%/*, die nicht für das eigentliche Spiel kommen, sondern lediglich um sich zu prügeln.Chieftank hat geschrieben:Drano hat geschrieben:Das sind Fussballmatches ja auch; ich meine dort wird nach jedem Spiel gekämpft und mit Sprengkörpern um sich geworfen.Chieftank hat geschrieben:Richtig so. Die meisten Games sind gewalt verherrlichend.
Nö. Das passiert nach dem game.
Genauso wie es die "Gläubigen" gibt, die angeblich für ihren (friedliebenden) Gott Massaker veranstalten.
Aber es ist ja viel einfacher, Fussball, Religion, was-auch-immer als Ursache für diese Probleme zu brandmarken, als das eigentliche Problem zu finden.
Zugegeben, ein Waffenverbot wird das eigentliche Problem auch nicht lösen; der Mensch hat nunmal einfach Aggressionen, die man nicht einfach so lösen kann.
Aber die ganzen Tötungen liessen sich zumindest vermeiden, indem man den privaten Besitz von Waffen verhindern würde.
Interessant, kommt darauf an, wer sich dafür interessiert. Wichtig, definitiv.mavericktop1 hat geschrieben:Nämlich diese ständigen Mutmaßungen warum hast du das gemacht? bla bla ehrlich Leute? ist es denn wirklich so interessant warum er das getan hat, welche Faktoren letzendlich der Auschlag war?
Man kann schliesslich nicht vermeiden, von was man die Ursache nicht kennt.
Was, wenn jemand morgens aufwacht, und das Bett ist mit Blut vollgeschmiert? Denkt er zuerst "Warum ist mein Bett so voller Blut? Habe ich Nasenbluten, oder bewege ich mich so heftig, dass ich mich verletze?", oder "Ach, jetzt muss ich mir blutabweisende Bettbezüge und so kaufen"?
Bei letzterem wird er auf Dauer viel Zeit, Mittel und Energie darin investieren, die Symptome zu verdecken (und ignoriert somit eventuelle grössere Probleme, die in Zukunft aufkommen könnten), bzw. er riskiert - falls neue Probleme auftauchen - dass diese sich anhäufen und zu einem grösseren Problem werden.
Bei ersterem wird er das Problem gelöst haben (neue Bezüge muss er dann trotzdem noch kaufen). Für immer und ewig? Nein, wie naiv muss man denn sein, um daran zu glauben? Aber besser als die Symptome zu behandeln ist das allemal.
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Zumindest hier wird doch diskutiert, ist doch schon mal ein Erfolg. Über die Wahl der Mittel kann man sich sicher streiten, ich kann auch verstehen, dass einige hier die Aktion als solche ablehnen. Vielleicht bin ich da auch zu unsensibel, ein Teil der Empörung dürfte sicherlich auch in der reißerischen Aufmachen der Nachricht liegen. Mit dem Punkt "auf Augenhöhe diskutieren" hast du sicherlich recht, da dürfen sich aber alle gerne mal an die eigene Nase fassen. Die mediale Ausschlachtung eines Amoklaufes, die Präsentation einfacher Erklärungen - Spiele, Medien, Waffen - ist sicherlich ebenso unangebracht wie die typischen, unkritischen Abwehrreflexe der "Betroffenen" - Spieler, Medien, Waffenlobby.anigunner hat geschrieben: Wenn sie eine Diskussion anstoßen wollen dann sicherlich nicht damit das man als erstes das Zeug einsammeln- und wegschmeißen will. Ich bin auch der Meinung eine selbstkritische Hinterfragung von Gewalt als Allheilmittel in Spielen bzw. deren Darstellungsweise sollte dringend mal überdacht werden.
Zu Äußerungen wie "die dummen XYZ, sollen sich doch selbst verbrennen, die sind alle ja so blöd. Nazis" sag ich jetzt mal besser nix...
Kommentar
Das ist dieses Standardverhalten von Menschen einfach die Schuld auf Games schieben und gut ist!Anstatt das sie sich mit dem wirklichen Problem beschäftigen nämlich dem Umfeld des Kindes.Ich wette dieser Mensch wurde gemobbt und fertig gemacht wie jede andere Amokläufer bis jetzt auch aber wollen das Politiker oder Menschen sehen? Nein! Sie wählen den einfachsten Weg und zwar einen Sündenbock nehmen und das Problem ist gelöst.Das ist doch bescheuert!
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billy coen 80
- Beiträge: 1938
- Registriert: 02.10.2012 03:39
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Irgendwie dreht sich die Diskussion jetzt aber doch langsam gewaltig im Kreis (OK, ist jetzt nix wirklich neues in einem Internetforum, wo auch immer wieder Kommentare gepostet werden, ohne die bereits vorhandenen zu lesen, weswegen sich doch viele Argumente bis zum gefühlten Erbrechen wiederholen).
Abgesehen von der Wahl der "Ausdrucksform" (wie ich ja schon einmal geschrieben habe), sehe ich die ganze Geschichte auch definitiv längst nicht so kritisch, wie z. B. Aktionen und Äußerungen, die etwa hierzulande auf dem Höhepunkt der "Killerspiel"-Debatte getätigt wurden. Ich denke da nur an einen bayuvarischen Innenminister, der sogar soweit ging, "Killerspiele" (ab wann ist eigentlich ein Spiel ein "Killerspiel"; wer legt das fest? Manch einem ist wahrscheinlich sogar die Gewaltdarstellung in nem Super Mario Spiel schon zu viel!) auf eine Stufe mit Drogenkriminalität und Kinderpornographie setzen zu wollen. Der einzige Grund, warum dieser Vollkasper nicht alleine wegen dieser Äußerungen seinen Hut nehmen musste, war da natürlich der, dass sowohl das Personal als auch die Wählerschaft der entsprechenden Partei in einem Alter sind (oder inzwischen wohl eher waren), dass man solche Kommentare bzgl. eines modernen Mediums einfach mal als fachkompetente Aussage hingenommen hat, ohne es zu hinterfragen. Hätte der Typ dasselbe über das Brauen / Verkaufen von Bier gesagt, hätte er wahrscheinlich keine fünf Minuten später am nächstbesten Baum gebaumelt.
Aber hier versucht man sich ja andererseits von einer solch vereinfachenden, monokausalen Sichtweise und Hexenverfolgung zu distanzieren (so deute ich zumindest die Aussagen des Verantwortlichen). Auch wenn ich bezweifle, dass man eine gesellschaftliche Diskussion durch eine solche Entsorgungsaktion anregt. Bei manchen wenigen vielleicht, beim "gemeinen Bürgertum" führen solche Aktionen dann aber doch eher dazu, dass man halt mal eben ein paar Spiele vom Sohnemann entsorgt, sich zufrieden die Hände abputzt und sich sagt: "So, Problem gelöst!", um dann beim nächsten Amoklauf wieder in totale Verwunderung zu verfallen, wie das denn jetzt schon wieder passieren konnte. Wobei man bei Menschen mit solch einfachen Weltanschauungen (um es mal einigermaßen neutral und nicht beleidigend zu formulieren), von denen es leider auch viel zu viele gibt, mit gar nichts eine wirklich kritische, differenzierte Diskussion zum Thema gesellschaftlicher Selbstreflexion in Gang setzen kann. Da ist dann eh Hopfen und Malz verloren.
Ach und btw.: Ohne jetzt die angreifen zu wollen, die diese Kommentare schon gebracht haben, so langsam kann man das "Brot-verbieten"-Argument nicht mehr lesen, sorry. Es steht ja schon alleine so etwa nen dutzend Mal in diesem Thread hier und ich weiß nicht wieviele tausend Mal schon in anderen älteren. Es war definitiv nen gutes Gegenargument zu den sehr vereinfachenden Aussagen der damaligen Killerspieldebatten, so Marke: "Amokläufer spielte Counter Strike!", aber es hat sich doch über die letzten zehn Jahre sehr abgenutzt, finde ich... :wink:
Abgesehen von der Wahl der "Ausdrucksform" (wie ich ja schon einmal geschrieben habe), sehe ich die ganze Geschichte auch definitiv längst nicht so kritisch, wie z. B. Aktionen und Äußerungen, die etwa hierzulande auf dem Höhepunkt der "Killerspiel"-Debatte getätigt wurden. Ich denke da nur an einen bayuvarischen Innenminister, der sogar soweit ging, "Killerspiele" (ab wann ist eigentlich ein Spiel ein "Killerspiel"; wer legt das fest? Manch einem ist wahrscheinlich sogar die Gewaltdarstellung in nem Super Mario Spiel schon zu viel!) auf eine Stufe mit Drogenkriminalität und Kinderpornographie setzen zu wollen. Der einzige Grund, warum dieser Vollkasper nicht alleine wegen dieser Äußerungen seinen Hut nehmen musste, war da natürlich der, dass sowohl das Personal als auch die Wählerschaft der entsprechenden Partei in einem Alter sind (oder inzwischen wohl eher waren), dass man solche Kommentare bzgl. eines modernen Mediums einfach mal als fachkompetente Aussage hingenommen hat, ohne es zu hinterfragen. Hätte der Typ dasselbe über das Brauen / Verkaufen von Bier gesagt, hätte er wahrscheinlich keine fünf Minuten später am nächstbesten Baum gebaumelt.
Aber hier versucht man sich ja andererseits von einer solch vereinfachenden, monokausalen Sichtweise und Hexenverfolgung zu distanzieren (so deute ich zumindest die Aussagen des Verantwortlichen). Auch wenn ich bezweifle, dass man eine gesellschaftliche Diskussion durch eine solche Entsorgungsaktion anregt. Bei manchen wenigen vielleicht, beim "gemeinen Bürgertum" führen solche Aktionen dann aber doch eher dazu, dass man halt mal eben ein paar Spiele vom Sohnemann entsorgt, sich zufrieden die Hände abputzt und sich sagt: "So, Problem gelöst!", um dann beim nächsten Amoklauf wieder in totale Verwunderung zu verfallen, wie das denn jetzt schon wieder passieren konnte. Wobei man bei Menschen mit solch einfachen Weltanschauungen (um es mal einigermaßen neutral und nicht beleidigend zu formulieren), von denen es leider auch viel zu viele gibt, mit gar nichts eine wirklich kritische, differenzierte Diskussion zum Thema gesellschaftlicher Selbstreflexion in Gang setzen kann. Da ist dann eh Hopfen und Malz verloren.
Ach und btw.: Ohne jetzt die angreifen zu wollen, die diese Kommentare schon gebracht haben, so langsam kann man das "Brot-verbieten"-Argument nicht mehr lesen, sorry. Es steht ja schon alleine so etwa nen dutzend Mal in diesem Thread hier und ich weiß nicht wieviele tausend Mal schon in anderen älteren. Es war definitiv nen gutes Gegenargument zu den sehr vereinfachenden Aussagen der damaligen Killerspieldebatten, so Marke: "Amokläufer spielte Counter Strike!", aber es hat sich doch über die letzten zehn Jahre sehr abgenutzt, finde ich... :wink:
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Ach, findest Du?billy coen 80 hat geschrieben:Ach und btw.: Ohne jetzt die angreifen zu wollen, die diese Kommentare schon gebracht haben, so langsam kann man das "Brot-verbieten"-Argument nicht mehr lesen, sorry. Es steht ja schon alleine so etwa nen dutzend Mal in diesem Thread hier und ich weiß nicht wieviele tausend Mal schon in anderen älteren. Es war definitiv nen gutes Gegenargument zu den sehr vereinfachenden Aussagen der damaligen Killerspieldebatten, so Marke: "Amokläufer spielte Counter Strike!", aber es hat sich doch über die letzten zehn Jahre sehr abgenutzt, finde ich... :wink:
Zurück zur Debatte: Auch wenn sich die Diskussion stellenweise im Kreis dreht, so ist sie dennoch wertvoll, weil sie dem einen oder anderen neuen Input gibt, neue Sichtweisen oder endlich verständlich formulierte Argumente, die all das Gerümpel im Kopf sortieren, wo man zwar halbwegs wusste, was man will, aber nicht die richtigen Worte und Sätze fand. Und so Stück für Stück, Thread für Thread schafft Du allmählich für Erleuchtung und Aufklärung. Nicht bei allen, aber bei genug Menschen, so dass eines Tages eine kritische Menge erreicht wird, so dass bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen und Meinungen sich durchsetzen.
Schau Dir nur mal das Thema Kernenergie an. Da hat es nach Hiroshima fast 70 (!) Jahre gebraucht, bis nicht nur die militärische, sondern auch die zivile Nutzung von Kernkraft zumindest in Westeuropa nur noch Unterstützung einer Bevölkerungsminderheit findet. Kernkraft ist politisch tot. Wer hätte das noch vor 20 Jahren gedacht ...
Von daher, nicht aufgeben, weiter diskutieren. Irgendwann sind wir endlich soweit, dass Spiele ebenso wenig für Amokläufe verantwortlich gemacht werden wie das heute mit Brot der Fall ist
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
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mavericktop1
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
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Man kann schliesslich nicht vermeiden, von was man die Ursache nicht kennt.
Was, wenn jemand morgens aufwacht, und das Bett ist mit Blut vollgeschmiert? Denkt er zuerst "Warum ist mein Bett so voller Blut? Habe ich Nasenbluten, oder bewege ich mich so heftig, dass ich mich verletze?", oder "Ach, jetzt muss ich mir blutabweisende Bettbezüge und so kaufen"?
Bei letzterem wird er auf Dauer viel Zeit, Mittel und Energie darin investieren, die Symptome zu verdecken (und ignoriert somit eventuelle grössere Probleme, die in Zukunft aufkommen könnten), bzw. er riskiert - falls neue Probleme auftauchen - dass diese sich anhäufen und zu einem grösseren Problem werden.
Bei ersterem wird er das Problem gelöst haben (neue Bezüge muss er dann trotzdem noch kaufen). Für immer und ewig? Nein, wie naiv muss man denn sein, um daran zu glauben? Aber besser als die Symptome zu behandeln ist das allemal.[/quote]
Dein Beispiel ist an sich extrem gut bzw die Sache dahinter passt schon!
Die Frage ist, ok dann kennste die Ursache für dein Bluten verhindern kannste das aber letztendlich auch nicht, weils immer und immer wieder auftauchen wird oder auch nicht! Der Unterschied ist dann ok du weißt halt woher es kommt und es beruhigt dich vieleicht wer weiß?
Oder aber, es lässt dich panisch werden und du versuchst alles damit dieser Umstand nicht mehr Eintritt. Lebst in ständiger Vorsicht oder Angst, das es wieder passieren könnte! Und das ist entscheidend was du aber wirklich nur du, daraus machst und wie es dich und dann in der Umwelt in der du lebst beeinflusst. Diese Frage, kann nur einer beantworten und nicht andere für dich!
Mann kann von mir aus alles Wissen oder zumindestens es versuchen. Letztendlich heist das noch nicht das man es versteht, bzw auch wenn mann es verstehen würde, ist dann die Frage immer noch offen, ob es verhindert werden könnte. Klar wird es dadurch erschwert aber die Gefahr ist ja letztendlich immer noch da!
Interessant, kommt darauf an, wer sich dafür interessiert. Wichtig, definitiv.mavericktop1 hat geschrieben:Nämlich diese ständigen Mutmaßungen warum hast du das gemacht? bla bla ehrlich Leute? ist es denn wirklich so interessant warum er das getan hat, welche Faktoren letzendlich der Auschlag war?
Man kann schliesslich nicht vermeiden, von was man die Ursache nicht kennt.
Was, wenn jemand morgens aufwacht, und das Bett ist mit Blut vollgeschmiert? Denkt er zuerst "Warum ist mein Bett so voller Blut? Habe ich Nasenbluten, oder bewege ich mich so heftig, dass ich mich verletze?", oder "Ach, jetzt muss ich mir blutabweisende Bettbezüge und so kaufen"?
Bei letzterem wird er auf Dauer viel Zeit, Mittel und Energie darin investieren, die Symptome zu verdecken (und ignoriert somit eventuelle grössere Probleme, die in Zukunft aufkommen könnten), bzw. er riskiert - falls neue Probleme auftauchen - dass diese sich anhäufen und zu einem grösseren Problem werden.
Bei ersterem wird er das Problem gelöst haben (neue Bezüge muss er dann trotzdem noch kaufen). Für immer und ewig? Nein, wie naiv muss man denn sein, um daran zu glauben? Aber besser als die Symptome zu behandeln ist das allemal.[/quote]
Dein Beispiel ist an sich extrem gut bzw die Sache dahinter passt schon!
Die Frage ist, ok dann kennste die Ursache für dein Bluten verhindern kannste das aber letztendlich auch nicht, weils immer und immer wieder auftauchen wird oder auch nicht! Der Unterschied ist dann ok du weißt halt woher es kommt und es beruhigt dich vieleicht wer weiß?
Oder aber, es lässt dich panisch werden und du versuchst alles damit dieser Umstand nicht mehr Eintritt. Lebst in ständiger Vorsicht oder Angst, das es wieder passieren könnte! Und das ist entscheidend was du aber wirklich nur du, daraus machst und wie es dich und dann in der Umwelt in der du lebst beeinflusst. Diese Frage, kann nur einer beantworten und nicht andere für dich!
Mann kann von mir aus alles Wissen oder zumindestens es versuchen. Letztendlich heist das noch nicht das man es versteht, bzw auch wenn mann es verstehen würde, ist dann die Frage immer noch offen, ob es verhindert werden könnte. Klar wird es dadurch erschwert aber die Gefahr ist ja letztendlich immer noch da!
Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
was mir immer missfällt an dieser argumentation, ist der umstand, dass man so immer impliziert, dass computerspiele völlig unbeteiligt an der problematik wären. der grundsätzliche reflex computerspielen die alleinige schuld zu geben, enthält zumindest tewilweise ein wahren kern, so wie es auch der fall war, als man horrorfilmen, rockmusik oder harten drogen die schuld gab. computerspiele sind teil eines unsäglichen gesellschaftlichen gewaltfeteschismus heute. dort die grenze des akzeptablen zu finden ist wohl eine generationenaufgabe und von niemandem allein zu beantworten. unglücklicherweise sind viele schon so benebelt in ihrer brot und spiele dumpfheit, dass sie unfähig oder unwillens sind diesen umstand wahrzunehmen, bzw hier ihrer gesellschaftenlichen verantwortung nachzukommen.Kajetan hat geschrieben: Von daher, nicht aufgeben, weiter diskutieren. Irgendwann sind wir endlich soweit, dass Spiele ebenso wenig für Amokläufe verantwortlich gemacht werden wie das heute mit Brot der Fall ist
wer übrigens im umkehrschluss glaubt ein waffenverbot würde besserung verschaffen, ist ebenso auf dem holzweg. waffen sind werkzeuge zur gewalttätigkeit, sie sind wirkung und nicht ursache. einzig der weg der gesellschaftlichen ächtung verspricht hier erfolg. der besitz von daumenschrauben ist nicht verboten, trotzdem ist ihre verwendung in vielen ländern fast vollständig verschwunden, weil folter gesellschaftlich als ganzes geächtet wird. ebenso müssen wir uns wieder mehr von gewalt als solchem distanzieren.
denkt man diesen gedanken konsequent zuende, kommt man auch unweigerlich wieder zu dem schluss, dass eine kritische betrachtung der heutigen videospielekultur auch teil der lösung sein muss.
edit : ups, mit dem zitat hatte ich übersehen, ist korrigiert
Zuletzt geändert von zipit am 09.01.2013 14:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Bevor man hier noch heftig weiter rum diskutiert, sollte man sich vielleicht auch mal den politischen Background solcher Aktion näher anschauen. Direkt nach dem Amoklauf gab es überhaupt keine "Killerspiel" Debatte, sondern eine ernsthafte Überlegungen zur Einschränkung des Waffenrechtes.
Die NRA hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch bedeckt gehalten und nichts weiter gesagt. Selbst als neben Obama auch einige Republikaner eine Einschränkung nicht mehr grundsätzlich ablehnten, hüllte sich die NRA noch in Schweigen.
Erst eine Woche nach dem Massaker wurde ein öffentliches Statement abgegeben, welches nicht nur die Schuld bei den Medien suchte (im allgemeinen, nicht nur bei den Games) sondern auch in der zu geringen Bewaffnung der Lehrer. Somit hat man versucht, die Mitschuld des Waffenrechts an dem Amoklauf abzuschmettern.
Nun sollte natürlich jeder halbwegs gesunde Mensch so eine perfide Masche auch als solche erkennen, immerhin ist es die National Rifle Assossiation und nicht irgendein Kindergartenverein. Die Ziele dieser Organisation sind ja seit jeher bekannt. Und doch haben einige tatsächlich ein offenes Ohr für solche Aussagen, wenn die Zeiten so dunkel scheinen.
Eigentlich sollte man solche Leute aus seiner Stadt und seinem Land jagen, die nach so einem tragischen Vorfall bewaffnete Lehrer und bewaffnete Sicherheitsleute an Grundschulen verlangen (wodurch Waffen schon im Grundschulalter noch selbstverständlicher würden, als ohnehin schon).
Aber durch die Stärke der Waffenlobby und das reine Selbstverständnis vieler Amerikaner, was das Waffenrecht anbelangt, schenkt man solch verrückten Aussagen Gehör. Und dann möchte man plötzlich einen offenen Diskurs anregen, indem man öffentlich moderne Medien vernichtet. Somit richtig sich die ganze Aufmerksamkeit plötzlich auf einen anderen Schuldigen und die NRA hat erreicht, was sie wollte. In meinen Augen ist das ein einfacher, aber recht genialer Schachzug gewesen, gerade wenn die Leute so blind vor Hass und Angst sind.
In Deutschland macht so eine Aktion irgendwie Sinn, einfach, weil unser Selbstverständnis viel pazifistischer ist. Waffen sind bis auf Ausnahmen verboten, Gewaltverherrlichung ist per Gesetzt untersagt und die deutschen Gesetzteshüter machen seit jeher Jagt auf gewalthaltige Inhalte. Da besteht eine viel tiefer gehende Abneigung gegen Gewalt in Medien.
Aber in einem Land, in dem man in vielen Bundesstaaten einfach so frei Waffen und Munition kaufen kann, welches eine unglaublich aggressive Außenpolitik pflegt, einem Land, welches bis heute nicht begriffen hat, wie falsch der Vietnam Krieg war, wirkt es fast schon lächerlich, wenn man bei all dem Wahnsinn plötzlich alle Schuld auf die Spiele lenken will.
Und das ist meine Meinung zu der Aktion.
Die NRA hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch bedeckt gehalten und nichts weiter gesagt. Selbst als neben Obama auch einige Republikaner eine Einschränkung nicht mehr grundsätzlich ablehnten, hüllte sich die NRA noch in Schweigen.
Erst eine Woche nach dem Massaker wurde ein öffentliches Statement abgegeben, welches nicht nur die Schuld bei den Medien suchte (im allgemeinen, nicht nur bei den Games) sondern auch in der zu geringen Bewaffnung der Lehrer. Somit hat man versucht, die Mitschuld des Waffenrechts an dem Amoklauf abzuschmettern.
Nun sollte natürlich jeder halbwegs gesunde Mensch so eine perfide Masche auch als solche erkennen, immerhin ist es die National Rifle Assossiation und nicht irgendein Kindergartenverein. Die Ziele dieser Organisation sind ja seit jeher bekannt. Und doch haben einige tatsächlich ein offenes Ohr für solche Aussagen, wenn die Zeiten so dunkel scheinen.
Eigentlich sollte man solche Leute aus seiner Stadt und seinem Land jagen, die nach so einem tragischen Vorfall bewaffnete Lehrer und bewaffnete Sicherheitsleute an Grundschulen verlangen (wodurch Waffen schon im Grundschulalter noch selbstverständlicher würden, als ohnehin schon).
Aber durch die Stärke der Waffenlobby und das reine Selbstverständnis vieler Amerikaner, was das Waffenrecht anbelangt, schenkt man solch verrückten Aussagen Gehör. Und dann möchte man plötzlich einen offenen Diskurs anregen, indem man öffentlich moderne Medien vernichtet. Somit richtig sich die ganze Aufmerksamkeit plötzlich auf einen anderen Schuldigen und die NRA hat erreicht, was sie wollte. In meinen Augen ist das ein einfacher, aber recht genialer Schachzug gewesen, gerade wenn die Leute so blind vor Hass und Angst sind.
In Deutschland macht so eine Aktion irgendwie Sinn, einfach, weil unser Selbstverständnis viel pazifistischer ist. Waffen sind bis auf Ausnahmen verboten, Gewaltverherrlichung ist per Gesetzt untersagt und die deutschen Gesetzteshüter machen seit jeher Jagt auf gewalthaltige Inhalte. Da besteht eine viel tiefer gehende Abneigung gegen Gewalt in Medien.
Aber in einem Land, in dem man in vielen Bundesstaaten einfach so frei Waffen und Munition kaufen kann, welches eine unglaublich aggressive Außenpolitik pflegt, einem Land, welches bis heute nicht begriffen hat, wie falsch der Vietnam Krieg war, wirkt es fast schon lächerlich, wenn man bei all dem Wahnsinn plötzlich alle Schuld auf die Spiele lenken will.
Und das ist meine Meinung zu der Aktion.

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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
@ zipit: heeee, du hast mir kajetans Aussage untergeschoben. Ich will mich hier doch nicht mit fremden Federn geschmückt sehen.
Zu Kajetan: Klar ist eine Diskussion durchaus positiv zu sehen. Wollte damit ja auch nicht sagen: "Haltet endlich die Klappe!"
Ist halt leider nur ein typisches Charakteristikum von Internetforen, dass zwischen den gut und differenziert argumentierten Posts immer wieder die sich ständig wiedeholenden, reflexartigen Parolen kommen, die zwar schon irgendwie ne (sehr polarisierte) Meinung rüber- aber die Diskussion nicht wirklich voranbringen.
Wie ich ja schon angedeutet habe, hat sich in der Gesellschaft aber auch schon einiges getan. Also ich glaube, dass wir selbst in unserer (im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern) im Umgang mit modernen Medien doch eher konservativ eingestellten Gesellschaft wohl keine 70 Jahre brauchen werden, bis man Videospiele genauso akzeptiert wie auch Filme, Bücher, Musik, etc.
Es hat sich ja schon viel getan. Kann mich ehrlich in den letzten Jahren nicht an eine wirkliche, groß angelegte Hetzkampagne gegen Videospiele erinnern, wie sie in Anfang bis Mitte des letzten Jahrzentes noch Gang und Gebe waren. Selbst auf ARD und ZDF wird inzwischen von Spielemessen und Neuerscheinungen berichtet, und das wirklich unvorgeingenommen und ohne nur wieder Klischees zu bedienen, indem man halbgare, zusammengeschnittene "Inverviews" mit "Messegästen" vom Kaliber Muster-Nerd im Cosplayer-Kostüm über den Äther schickt.
Einzig ntv hat im Zusammenhang mit diesem Stück Kakerlakenscheiße namens Breivik versucht, mal wieder eine Killerspieldebatte anzustoßen (geschmackvoller Weise sogar noch am selben Tag seiner widerlichen Taten), weil man auf seinem Facebookprofil zwischen unzähligen kruden Aussagen und Darstellungen einer völlig verdrehten Weltanschauung auch den Absatz "Lieblingsspiele" fand, wo er WoW und CODMW2 gelistet hatte.
Das dort vorgetragene journalistische Niveau entsprach (wie bei ntv nicht anders zu erwarten) in der Qualität seiner Recherche in etwa dem, was man schon fünf Jahre zuvor ständig von allen "Berichterstattern" angeboten bekam. Zu Szenen von COD erzählte eine Stimme von "Punkten" (?) die man fürs Töten bekommt, je brutaler man vorgeht, desto höher der Score. Den Vogel schoss dabei der Moderator der Sendung ab. Als Beispiel für Killerspiele standen ihm wie gesagt WoW und CoD zur Auswahl, quasi ne fifty-fity-Chance. Er sprach dann natürlich davon, dass Breivik sich unter anderem mit dem Killerspiel World of Warcraft beschäftigte. Wäre mir im Zuge dieser Vorfälle damals nicht tagelang so verdammt flau in der Magengegend gewesen, hätte ich spätestens in dem Moment herzhaft gelacht.
Aber das alles blieb eine Eintagsfliege. Kein anderer Sender ist auf diesen Zug mit aufgesprungen und da auch ntv an dieser Berichterstattung nicht länger als ein paar Stunden festhielt, schien es auch bei den Zuschauern nicht den erhofften "jaja, und immer hängen diese Scheiß Kommpuhter-Spiele mit drin"-Effekt erzielt zu haben.
Ich hatte zumindest lange nicht mehr den Eindruck, mich wegen meines Hobbys rechtfertigen zu müssen und musste auch schon lange niemandem mehr versichern, dass man vor mir keine Angst haben braucht, obwohl ich auch schon viele Spiele mit USK18 und (ja sogar) indizierte Titel gespielt habe.
Zu der Sache mit dem Hinterfragen der Gewalt in Spielen: Sehe ich auch so. Wenn sich inzwischen jeder Kriegsshooter mit Texten brüstet, in denen von "noch realistischer" u. s. w. gesprochen wird, frage ich mich schon:
1.) Muss das wirklich sein?
2.) Will das überhaupt jemand?
Mal ehrlich, wer glaubt denn wirklich, dass es im Krieg wirklich mit so cooler Action abgeht wie in CoD und Konsorten? Und wenn das einer glaubt, dann hat der in meinen Augen genauso einen stattlichen Sockenschuss, wie jemand, der das nicht glaubt, es aber gerne WIRKLICH realistisch hätte, also mit allem was dazu gehört: von Granaten zerfetzte Soldaten, die ihre Eingeweide einsammeln während sie langsam, elendig verrecken; Kinder, die vor den Augen ihrer Mütter hingerichtet werden, bevor man die Mütter vergewaltigt, nur um sie dann anschließend ebenfalls brutal umzubringen; und dann noch ganz andere Dinge, die in Kriegen Alltag sind, aber so abartig, dass man sie sich so auf die Schnelle gar nicht vorstellen kann.
Aber man sieht ja auch in diesem Thread, dass es durchaus Spieler gibt, die das alles auch durchaus kritisch hinterfragen und nicht nur sagen: "Waaaaaaas??? Spiele können ja auf gar keinen Fall auch nur im Entferntesten irgend etwas mit der Psyche eines Menschen anstellen, egal wie abartig sie sind und wie exzessiv man sie konsumiert."
Auch die berühmte Flughafenszene aus CODMW2 wurde ja von vielen Spielern damals hart kritisiert, weil sie einfach nur wirkte, wie eine plakative, aufgesetzte Dreingabe, nur zum Zwecke des Auf-Sich-Aufmerksam-Machens, weil sie auch erzählerisch überflüssig war. Man kann einen Antagonisten letztlich auch auf geschmackvollere Weise als Bad-Ass darstellen, als den Spieler in eine interaktive Hinrichtung dutzender sowohl arg- als auch wehrloser Zivilisten zu hetzen.
Kurzum, ich erkenne inzwischen deutliche Fortschritte auf beiden Seiten. Die Medien hetzen nicht mehr und die Spieler stellen sich nicht mehr (wie in älteren Threads noch geschehen) bedingungslos und ohne jede Reflexion vor ihr Lieblingsspielzeug. Das kann also alles noch was werden. :wink:
Zu Kajetan: Klar ist eine Diskussion durchaus positiv zu sehen. Wollte damit ja auch nicht sagen: "Haltet endlich die Klappe!"
Wie ich ja schon angedeutet habe, hat sich in der Gesellschaft aber auch schon einiges getan. Also ich glaube, dass wir selbst in unserer (im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern) im Umgang mit modernen Medien doch eher konservativ eingestellten Gesellschaft wohl keine 70 Jahre brauchen werden, bis man Videospiele genauso akzeptiert wie auch Filme, Bücher, Musik, etc.
Es hat sich ja schon viel getan. Kann mich ehrlich in den letzten Jahren nicht an eine wirkliche, groß angelegte Hetzkampagne gegen Videospiele erinnern, wie sie in Anfang bis Mitte des letzten Jahrzentes noch Gang und Gebe waren. Selbst auf ARD und ZDF wird inzwischen von Spielemessen und Neuerscheinungen berichtet, und das wirklich unvorgeingenommen und ohne nur wieder Klischees zu bedienen, indem man halbgare, zusammengeschnittene "Inverviews" mit "Messegästen" vom Kaliber Muster-Nerd im Cosplayer-Kostüm über den Äther schickt.
Einzig ntv hat im Zusammenhang mit diesem Stück Kakerlakenscheiße namens Breivik versucht, mal wieder eine Killerspieldebatte anzustoßen (geschmackvoller Weise sogar noch am selben Tag seiner widerlichen Taten), weil man auf seinem Facebookprofil zwischen unzähligen kruden Aussagen und Darstellungen einer völlig verdrehten Weltanschauung auch den Absatz "Lieblingsspiele" fand, wo er WoW und CODMW2 gelistet hatte.
Das dort vorgetragene journalistische Niveau entsprach (wie bei ntv nicht anders zu erwarten) in der Qualität seiner Recherche in etwa dem, was man schon fünf Jahre zuvor ständig von allen "Berichterstattern" angeboten bekam. Zu Szenen von COD erzählte eine Stimme von "Punkten" (?) die man fürs Töten bekommt, je brutaler man vorgeht, desto höher der Score. Den Vogel schoss dabei der Moderator der Sendung ab. Als Beispiel für Killerspiele standen ihm wie gesagt WoW und CoD zur Auswahl, quasi ne fifty-fity-Chance. Er sprach dann natürlich davon, dass Breivik sich unter anderem mit dem Killerspiel World of Warcraft beschäftigte. Wäre mir im Zuge dieser Vorfälle damals nicht tagelang so verdammt flau in der Magengegend gewesen, hätte ich spätestens in dem Moment herzhaft gelacht.
Aber das alles blieb eine Eintagsfliege. Kein anderer Sender ist auf diesen Zug mit aufgesprungen und da auch ntv an dieser Berichterstattung nicht länger als ein paar Stunden festhielt, schien es auch bei den Zuschauern nicht den erhofften "jaja, und immer hängen diese Scheiß Kommpuhter-Spiele mit drin"-Effekt erzielt zu haben.
Ich hatte zumindest lange nicht mehr den Eindruck, mich wegen meines Hobbys rechtfertigen zu müssen und musste auch schon lange niemandem mehr versichern, dass man vor mir keine Angst haben braucht, obwohl ich auch schon viele Spiele mit USK18 und (ja sogar) indizierte Titel gespielt habe.
Zu der Sache mit dem Hinterfragen der Gewalt in Spielen: Sehe ich auch so. Wenn sich inzwischen jeder Kriegsshooter mit Texten brüstet, in denen von "noch realistischer" u. s. w. gesprochen wird, frage ich mich schon:
1.) Muss das wirklich sein?
2.) Will das überhaupt jemand?
Mal ehrlich, wer glaubt denn wirklich, dass es im Krieg wirklich mit so cooler Action abgeht wie in CoD und Konsorten? Und wenn das einer glaubt, dann hat der in meinen Augen genauso einen stattlichen Sockenschuss, wie jemand, der das nicht glaubt, es aber gerne WIRKLICH realistisch hätte, also mit allem was dazu gehört: von Granaten zerfetzte Soldaten, die ihre Eingeweide einsammeln während sie langsam, elendig verrecken; Kinder, die vor den Augen ihrer Mütter hingerichtet werden, bevor man die Mütter vergewaltigt, nur um sie dann anschließend ebenfalls brutal umzubringen; und dann noch ganz andere Dinge, die in Kriegen Alltag sind, aber so abartig, dass man sie sich so auf die Schnelle gar nicht vorstellen kann.
Aber man sieht ja auch in diesem Thread, dass es durchaus Spieler gibt, die das alles auch durchaus kritisch hinterfragen und nicht nur sagen: "Waaaaaaas??? Spiele können ja auf gar keinen Fall auch nur im Entferntesten irgend etwas mit der Psyche eines Menschen anstellen, egal wie abartig sie sind und wie exzessiv man sie konsumiert."
Auch die berühmte Flughafenszene aus CODMW2 wurde ja von vielen Spielern damals hart kritisiert, weil sie einfach nur wirkte, wie eine plakative, aufgesetzte Dreingabe, nur zum Zwecke des Auf-Sich-Aufmerksam-Machens, weil sie auch erzählerisch überflüssig war. Man kann einen Antagonisten letztlich auch auf geschmackvollere Weise als Bad-Ass darstellen, als den Spieler in eine interaktive Hinrichtung dutzender sowohl arg- als auch wehrloser Zivilisten zu hetzen.
Kurzum, ich erkenne inzwischen deutliche Fortschritte auf beiden Seiten. Die Medien hetzen nicht mehr und die Spieler stellen sich nicht mehr (wie in älteren Threads noch geschehen) bedingungslos und ohne jede Reflexion vor ihr Lieblingsspielzeug. Das kann also alles noch was werden. :wink: