Ich verstehe jetzt nicht ganz... Ich finde es toll, dass es einen so großen Gebrauchtmarkt für Spiele gibt! Nur deshalb bietet sich für viele andere (die ebenjenes Game verkauft haben) die Gelegenheit, ihr dann nun eingenommenes Geld wieder in ein neues Spiel zu investieren. Somit ist allen beiden Seiten geholfen. Für die Spielehersteller ist ein gut funktionierender Gebrauchtmarkt meiner Meinung nach, doch sicherlich auch Werbung. Sollte nämlich ein Gebrauchtspiel Käufer von dieser Marke (z.B. Assassins Creed, Call of Duty etc.) überzeugt sein wird er sich vielleicht den nächsten Teil neu kaufen.Levi hat geschrieben:Thraxas hat geschrieben:Erst durch den Verkauf ihrer gebrauchten Spiele, haben viele die Möglichkeit, das Geld dazu, sich ein neues Game anzuschaffen. Sprich auch der Verkauf neuer Spiele wird ab diesem Zeitpunkt absacken.
Gegenfrage: was ist mit denen, die bisher hauptsächlich gebraucht gekauft haben? Hören die auf zu spielen, oder Fangen sie vielleicht an, Neuware zu kaufen?
wie ich schonmal schrieb: zuviele wenn und abers, um so einfache Rechnungen aufzustellen.
Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Thraxas hat geschrieben:Ich verstehe jetzt nicht ganz... Ich finde es toll, dass es einen so großen Gebrauchtmarkt für Spiele gibt! Nur deshalb bietet sich für viele andere (die ebenjenes Game verkauft haben) die Gelegenheit, ihr dann nun eingenommenes Geld wieder in ein neues Spiel zu investieren. Somit ist allen beiden Seiten geholfen. Für die Spielehersteller ist ein gut funktionierender Gebrauchtmarkt meiner Meinung nach, doch sicherlich auch Werbung. Sollte nämlich ein Gebrauchtspiel Käufer von dieser Marke (z.B. Assassins Creed, Call of Duty etc.) überzeugt sein wird er sich vielleicht den nächsten Teil neu kaufen.Levi hat geschrieben:Thraxas hat geschrieben:Erst durch den Verkauf ihrer gebrauchten Spiele, haben viele die Möglichkeit, das Geld dazu, sich ein neues Game anzuschaffen. Sprich auch der Verkauf neuer Spiele wird ab diesem Zeitpunkt absacken.
Gegenfrage: was ist mit denen, die bisher hauptsächlich gebraucht gekauft haben? Hören die auf zu spielen, oder Fangen sie vielleicht an, Neuware zu kaufen?
wie ich schonmal schrieb: zuviele wenn und abers, um so einfache Rechnungen aufzustellen.
glaub mir, ich bin ganz auf deiner Seite, wenns darum geht, das sich hier androhende Modell abzulehnen.
(Auch wenn ich als "Sammler" überhaupt nicht verkaufe. Ich kaufe höchsten Spiele, die es so im Handel nicht mehr gibt. Da ist für mich der große Knackpunkt!)
aber einige Rechnungen die hier aufgeschlagen werden, machen es sich meiner Meinung nach zu leicht.
Re: Kommentar
Die Raubkopierer auf den Konsolenmarkt sind das kleinere Problem, der grosse Dorn ist der Gebrauchtmarkt, an Gebrauchtverkauf und Verleih verdienen die Publisher nix mehr und aufgrund der Ideologie des ständig WACHSENDEN Gewinns (gleich hoher Gewinn wie letztes Jahr wird mit Misserfolg gleichgesetzt, was nicht wirklich ist) muss halt geschaut werden, das man den Umsatz .. optimiert.WuZza! hat geschrieben:Ganz ehrlich? Wie kann man nur so endlos geldgierig sein? Ich kann ja verstehen dass man alles tut um Raubkopien zu verhindern aber warum wird sowas nun eingeführt? Was zahlt man für ein Konsolenspiel? 70€? Es ist lächerlich. Wenn ich mir demnächst eine Bohrmaschine kaufe und diese auf dem Flohmarkt verkaufen will, kommt dann auch Bosch an und verbietet mir das?.
Argument wird ja mit der Raubmordkopiererkarte, aber irgendwann ist halt der Markt gesättigt und gibt nicht mehr viel mehr her. So einen Zustand gibt es nicht, weil dieses exponentielle Wachstum als "natürlich" hingenommen wird. In der Natur gibt es sowas, das nennt man Krebsgeschwür, da können die befallenen Zellen sich auch unendlich teilen.
Für meinen Teil hab ich ohnehin soviele Spiele zuhause, das ich das auch noch im Altersheim etwas "Neues" spielen kann, hübsche Spiele mit Box, Karton, Medien und gedruckten Anleitungen.


Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Du hast recht mit Deiner Argumentation, und trotzdem ist der Markt völlig übersättigt. Mal im ernst:Nanimonai hat geschrieben:Der Spielemarkt ist nicht übersättigt, es gibt heute weit mehr Spieler als vor 10-20 Jahren und es werden immer mehr. Computer- und Videospiele beginnen gerade sich zu emanzipieren und gesellschaftlich deutlich mehr Anerkennung zu gewinnen.ColdFever hat geschrieben: Der Spielemarkt ist völlig übersättigt.
1. Wie viele Spiele hat jeder von uns bereits?
2. Wie viele davon haben wir tatsächlich durchgespielt?
3. Hätten wir theoretisch überhaupt die Zeit zum Durchspielen all unserer Spiele?
4. Wie viele Spiele kaufen wir uns tatsächlich noch sofort zum Release zum Vollpreis?
5. Wäre die höhere Auflösung und höhere Farbtiefe auf den kommenden Konsolen wirklich Grund genug, um Spiele noch einmal neu zu kaufen?
In der Realität haben die meisten von uns vielleicht noch ein oder zwei Lieblingsspiele, die sofort zum Vollpreis gekauft werden, aber für den Rest kann man locker ein paar Wochen warten und dann mit bis zu 75% Rabatt zugreifen. Wer wenig Geld hat, für den reicht sogar 1x im Jahr ein PSN-Plus-Abo für 37-50 Euro und es gibt dafür über 40 Spiele, die ebenfalls für ein Jahr reichen. Mal ehrlich: Wer außer vielleicht arbeits- und/oder beziehungslosen Menschen könnte allein den PS Plus-Kram überhaupt durchspielen? Auch wer auf PC für das desselbe Geld bei Steam über Feiertage einkauft, bekommt jede Menge Spiele, die sicher ein Jahr reichen. Auch auf den Smartphones/Touchpads haben die Billigpreise den Markt überrollt und völlig übersättigt. Die Übersättigung geht inzwischen so weit, dass manche Leute Spiele im Steam-Angebot kaufen oder über PS Plus bekommen, aber dann nie zum Anspielen kommen.
Den meisten Berufstätigen dürften bei dem großen Umfang heutiger Toptitel tatsächlich ein bis zwei davon pro Jahr völlig reichen. Wie viele Prozent der Leute hatten wohl tatsächlich Zeit genug, um Toptitel wie Skyrim oder Red Dead Redemption durchzuspielen? Oder wie viele Monate und Jahre reichen Titel wie Civilization, FIFA und die Sims mit ihrer enormen Wiederspielbarkeit? Auch wenn es noch so gut schmeckt, irgendwann geht einfach nichts mehr rein. Und das nennt man Übersättigung.
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Endet es bei allen früher oder später so?Levi hat geschrieben:Bist meiner Meinung nach ziemlich mutig mit der Aussage ... Wechselt die Plattform ... klaro. aber was, wenn es bei allen früher oder später so endet? Hören sie wirklich auf?
Dank Crowdfunding und Direktvertrieb via Internet können sich keine monolithischen Strukturen mehr herausbilden, an denen man später a la Friss oder Stirb verzweifeln kann. Es wird IMMER ein Angebot für die Nachfrage nach offenen Plattformen geben. Abgesehen davon, wer in Spielen nur eine von vielen möglichen Freizeitbeschäftigungen und kein halbwegs "ernsthaftes" Hobby sieht, der hört einfach mit dem Zocken auf, wenn es keine Spiele mehr in der Preislage gibt, die man bereit ist zu zahlen.
Eine Möglichkeit für die Majors, diesem nicht zu verhindernden Umsatzverlust zu begegnen ist übrigens die sehr viel intensivere Verwertung des eigenen gigantischen Back-Kataloges. Vielleicht habe ich keinen Bock 50 Euro für Mass Effekt 4 zu zahlen, aber 10 Euro für ein älteres Spiel, das ich noch nicht kenne? Why not? Sind ja nur 10 Euro. Darum fängt jetzt jeder Major an seine eigene Download-Plattform aufzuziehen. Man möchte dieses lukrative Geschäft nicht mit Valve oder GOG.com oder anderen teilen, sondern selber die Millionen einstreichen. Ob das nun wiederum so gelingt, wie sich das die Herren erhoffen, das ist eine ganz andere Geschichte
Es wäre so spannend zB. die Verkäufe von Dragon Age 2 auf Origin mit den Verkäufen auf Steam zu vergleichen, bevor EA das Spiel aus dem Steam-Katalog genommen hat.
https://seniorgamer.blog/
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Hi hi. Und mit dem Rest wir Unzucht mit Abhängigen getrieben, bis ihnen Hören und Sehen vergeht.Kajetan hat geschrieben: Abgesehen davon, wer in Spielen nur eine von vielen möglichen Freizeitbeschäftigungen und kein halbwegs "ernsthaftes" Hobby sieht, der hört einfach mit dem Zocken auf, wenn es keine Spiele mehr in der Preislage gibt, die man bereit ist zu zahlen.
Kószdy kozow swoju brodu chwali.
[sorbisch] Jeder Ziegenbock lobt seinen Bart.
Meine Texte und Fotos http://brotlos.weebly.com
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Das paradoxe daran ist, dass gerade unter Computerspielern der Aufschrei extrem laut ist, dass Spiele immer kürzer werden und immer weniger Inhalt bieten.ColdFever hat geschrieben: Du hast recht mit Deiner Argumentation, und trotzdem ist der Markt völlig übersättigt. Mal im ernst:
1. Wie viele Spiele hat jeder von uns bereits?
2. Wie viele davon haben wir tatsächlich durchgespielt?
3. Hätten wir theoretisch überhaupt die Zeit zum Durchspielen all unserer Spiele?
4. Wie viele Spiele kaufen wir uns tatsächlich noch sofort zum Release zum Vollpreis?
5. Wäre die höhere Auflösung und höhere Farbtiefe auf den kommenden Konsolen wirklich Grund genug, um Spiele noch einmal neu zu kaufen?
Ich halte sämtliche dieser Argumentationen für ziemlich kurzsichtig, da sie sich ausschliesslich mit der eigenen Gefühlswelt beschäftigen. Viele sind irgendwie enttäuscht darüber, dass sie nicht mehr so viel Spaß mit Computerspielen haben, wie es früher einmal war. Die Gründe dafür liegen in den allermeisten Fällen nicht in den Spielen selbst, sondern darin, dass man älter geworden ist, Computerspiele nicht mehr denselben Stellenwert im Leben haben, im Laufe der Jahre die Begeisterungsfähigkeit stark abgenommen hat und man immer in der Zwickmühle steckt, eigentlich (so wie früher) alles spielen zu wollen, aber nicht mehr die Zeit dafür zu haben. Das große Angebot macht es dann unüberschaubarer und das schafft Frust.
Diesem Frust und dieser Enttäuschung muss Luft verschafft werden und dann wird einfach mal pauschal alles abgewatscht und schlecht geredet, was die Spieleindustrie so fabriziert. Denn früher war ja irgendwie alles besser.
Das mag dann für einen selbst auch so stimmen, eben weil man es genauso fühlt, aber es trifft nicht auf den Großteil der Spieler zu, das belegen sämtliche Statistiken, Verkaufszahlen, Marktanalysen und so weiter. Niemand, wirklich niemand, der in den letzten Jahren erst mit Video- und Computerspielen angefangen hat, würde auch nur einen feuchten Furz auf die Spiele geben, die uns früher so begeistert haben. Objektiv betrachtet sind Spiele einfach unglaublich viel besser geworden in den letzten Jahrzehnten, nur sehen die "alten Hasen" das nicht, weil krampfhaft an alten Dingen festgehalten wird.
Und ja, dann fühlt man diese Übersättigung, von der Du sprichst. Übersättigung aber auch nur, weil man mit der Gesamtsituation unzufrieden ist.
In jedem anderen Bereich der Unterhaltungsindustrie ist das Angebot auch immer größer geworden. Musik, Film, Buch, alles immer mehr, immer unüberschaubarer, doch da neigen wir dazu, uns genau die Dinge rauszupicken, die uns gefallen und das ganze andere zu ignorieren.
Warum gelingt vielen das bei Spielen nicht auch? Ignoriert einfach alles, was euch nicht interessiert. Spielt die Dinge, die euch Spaß machen.
Dann gibt es auch keine Übersättigung, dann gibt es nur ein reichhaltiges Buffet, von dem man sich die leckersten Häppchen schnappen kann. Übersättigung und großes Angebot sind dieselbe Seite einer Münze, nur aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachtet. Alles eine Frage der Grundeinstellung.
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Nur, damit die Fragenliste auch zu mindestens einer Antwortliste führt:ColdFever hat geschrieben:Mal im ernst:
1. Wie viele Spiele hat jeder von uns bereits?
2. Wie viele davon haben wir tatsächlich durchgespielt?
3. Hätten wir theoretisch überhaupt die Zeit zum Durchspielen all unserer Spiele?
4. Wie viele Spiele kaufen wir uns tatsächlich noch sofort zum Release zum Vollpreis?
5. Wäre die höhere Auflösung und höhere Farbtiefe auf den kommenden Konsolen wirklich Grund genug, um Spiele noch einmal neu zu kaufen?
- Ich berücksichtige mal nur die aktuelle Generation der "großen Konsolen" und davon auch nur PS3 und XBox 360 - die Wii wurde bei mir zu schnell eingemottet, um relevant zu sein, und die WiiU besitze ich nicht.. Ich komme dabei auf 121 Spiele (85 XBox, 36 PS3), wobei ich die paar Downloadgames nicht mitzähle, die ich mal kurz ausprobiert habe, sondern nur "richtige" Titel, die als Medien im Regal stehen.
- Von den 121 Spielen aus Punkt 1 habe ich 10 nicht beendet (4 XBox, 6 PS3). Dabei ist ein Spiel auf der PS3 nur deswegen nicht beendet, weil ich es gerade spiele (God of War Collection 2), wird aber durchgespielt werden werden. Die anderen habe ich nicht durchgespielt, weil ich sie nicht gemocht habe oder weil es Rennspiele sind (2 Stück). Rennspiele werden mir gegen Ende generell zu schwer, so dass ich Spiele dieses Genres nie durchspiele.
- Ja, wenn ich es wollte.
- Nicht sehr viele. 2012 waren das (wenn ich mich korrekt erinnere) nur The Darkness 2, Darksiders 2, Borderlands 2 und Halo 4 (Alle XBox 360).
- Ich würde mir nur sehr wenige Spiele noch mal kaufen, nur weil die Grafik etwas aufgepeppt wäre - es sei denn, sie wären sehr günstig oder vorher nur für Hardware erschienen, die ich nicht besitze. Die Frage finde ich allerdings etwas merkwürdig, schließlich kauft man sich neue Konsolen ja eher, um auch neue Spiele dafür zu kaufen.
- Stormrider One
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Die die nur gebrauchte spiele kauften (egal aus welche gründe) ,werden meine Meinung nach wen so schlimm wird, entweder aufhören weiter hin spiele zu kaufen(genug in ihre Regale um weiter hin zu spielen,habe die ja) ,oder alles illegal besorgen ,auf jeden fall jemand der ohne hin nicht bereit wahr soviel Geld auszugeben, wird auch ganz sicher NICHT deswegen jetzt anfangen, volle preise zu bezahlen und dann auch noch solche Begrenzungen sich zumuten lassen.....niemals!!!
Dadurch werden erst Käufer vorsichtiger was dazu führt das man nicht jeden scheiß mehr kauft und Leute wie mich ,die es nicht einsehen beformunted zu werden,aufhören die spiel Entwicklung weiter hin aktiv zu folgen!!
Zappes ....schau dir bitte den gebraucht markt ganz genau....merkst du was?
Ich vergleiche das ganze mit den ABO Receivern ....Dopellt so viele Kunden als angemeldete!!!
EDIT:
Und hört bitte mit der scheiße auf zu behaupten das die heutige spiele nicht so gut sind, hängt angeblich mit der Wahrnehmung in Zusammenhang mit denn Alter,ausserdem mit dem altern kommt auch die Erfahrung die dazu führt,auf ein besseres Urteilsvermögen.....so weit man kein verstörter ist
.....seid ihr also nicht so Vorurteilhaft und blind!!
MFG
Dadurch werden erst Käufer vorsichtiger was dazu führt das man nicht jeden scheiß mehr kauft und Leute wie mich ,die es nicht einsehen beformunted zu werden,aufhören die spiel Entwicklung weiter hin aktiv zu folgen!!
Zappes ....schau dir bitte den gebraucht markt ganz genau....merkst du was?
Ich vergleiche das ganze mit den ABO Receivern ....Dopellt so viele Kunden als angemeldete!!!
EDIT:
Und hört bitte mit der scheiße auf zu behaupten das die heutige spiele nicht so gut sind, hängt angeblich mit der Wahrnehmung in Zusammenhang mit denn Alter,ausserdem mit dem altern kommt auch die Erfahrung die dazu führt,auf ein besseres Urteilsvermögen.....so weit man kein verstörter ist
MFG
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Da ich mit Gebrauchtspielen wie gesagt nichts am Hut habe, wüsste ich nicht, was ich merken sollte. Was willst Du mir mit dem Satz sagen?Stormrider One hat geschrieben:Zappes ....schau dir bitte den gebraucht markt ganz genau....merkst du was?
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Das ein nicht weniger große teil von Spielern,eben nicht so wie du und ich(na ja nicht ganz) sind und genau so den markt beeinflussen .....und zwar positiv!!
MFG
MFG
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
An die Kritiker dieses Systems:
Wer kauft, was ihn ankotzt ist selber Schuld, dass es mehr davon gibt.
Kauft nur noch DRM-freie Spiele und setzt damit ein Zeichen oder lasst es und seid ruhig.
Von der Logik her ist das Beschweren über diese Dinge doch mal richtig Idiotisch: XBox Live und das PSN bieten seit Jahren accountgebundene Spiele (bei Xbox sogar Titel, die es auch im Handel gibt) zum Download an. Der einzige Unterschied ist jetzt doch nur die Ausweitung dieser Praxis auf ein weiteres Auslieferungsmedium: die BluRay.
Ihr zahlt die 60 Euro doch nicht für diese Plastikscheibe mit Alufolie in einer Plastikverpackung, sondern für die Software darauf oder habt ihr das ernsthaft gedacht?
Die Kunden steuern den Markt mit der Nachfrage. Beißt zeitweise in den sauren Apfel und verzichtet auf "AAA-Titel" (die gibts heute eh kaum noch, wir sind redundanzgeflutet) zugunsten von DRM-freier Software und wenn euch genug Leute folgen, werden die Hersteller umdenken müssen.
Wer kauft, was ihn ankotzt ist selber Schuld, dass es mehr davon gibt.
Kauft nur noch DRM-freie Spiele und setzt damit ein Zeichen oder lasst es und seid ruhig.
Von der Logik her ist das Beschweren über diese Dinge doch mal richtig Idiotisch: XBox Live und das PSN bieten seit Jahren accountgebundene Spiele (bei Xbox sogar Titel, die es auch im Handel gibt) zum Download an. Der einzige Unterschied ist jetzt doch nur die Ausweitung dieser Praxis auf ein weiteres Auslieferungsmedium: die BluRay.
Ihr zahlt die 60 Euro doch nicht für diese Plastikscheibe mit Alufolie in einer Plastikverpackung, sondern für die Software darauf oder habt ihr das ernsthaft gedacht?
Die Kunden steuern den Markt mit der Nachfrage. Beißt zeitweise in den sauren Apfel und verzichtet auf "AAA-Titel" (die gibts heute eh kaum noch, wir sind redundanzgeflutet) zugunsten von DRM-freier Software und wenn euch genug Leute folgen, werden die Hersteller umdenken müssen.
[img]http://g.bf3stats.com/360/LBF3Sig1/B20C0.png[/img]
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Mein Modell sieht so aus, daß ich genau diese DRMfreien Versionen bevorzuge, wobei ich dann bei Gelegenheit mir (aus Bequemlichkeit) eine Steamversion dazunehme.Broco hat geschrieben:An die Kritiker dieses Systems:
Wer kauft, was ihn ankotzt ist selber Schuld, dass es mehr davon gibt.
Kauft nur noch DRM-freie Spiele und setzt damit ein Zeichen oder lasst es und seid ruhig.
Bei Konsolen kaufe ich nur normale Spiele, die man auch ohne Bindung oder Internetverbindung spielen kann.
Für 60 Euro kaufe ich kein Spiel .. ausser es bietet etwas handfestes wie die Blizzard-Collector's Editions, die man auch nach Ende der Spielbarkeit noch einen gewissen Wert haben (Artbook, Making Of, Soundtrack, etc)Von der Logik her ist das Beschweren über diese Dinge doch mal richtig Idiotisch: XBox Live und das PSN bieten seit Jahren accountgebundene Spiele (bei Xbox sogar Titel, die es auch im Handel gibt) zum Download an. Der einzige Unterschied ist jetzt doch nur die Ausweitung dieser Praxis auf ein weiteres Auslieferungsmedium: die BluRay.
Ihr zahlt die 60 Euro doch nicht für diese Plastikscheibe mit Alufolie in einer Plastikverpackung, sondern für die Software darauf oder habt ihr das ernsthaft gedacht?
Im Übrigen gibts bei uns in Österreich gerade beim Libro ziemlichen Abverkauf, wo man viele AAA-Konsolentitel für 10 Euro / Stück (im Doppelpack) erhält. Ich beschwere mich da nicht :)


Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Offensichtlich ist es halt doch so, daß die Menschen wenig Probleme mit DRM haben, anders kann man sich die Entwicklung ja nicht erklären. Daß es bei der Musik anders gelaufen ist, liegt wohl daran, daß die Leute die Musik auch tatsächlich an mehr als einem Ort hören wollen, also zuhause, im Auto, auf dem iPod usw. Ansonsten hätte es den Leuten voraussichtlich nichts ausgemacht.Broco hat geschrieben:Die Kunden steuern den Markt mit der Nachfrage. Beißt zeitweise in den sauren Apfel und verzichtet auf "AAA-Titel" (die gibts heute eh kaum noch, wir sind redundanzgeflutet) zugunsten von DRM-freier Software und wenn euch genug Leute folgen, werden die Hersteller umdenken müssen.
Zum dritten Mal möchte ich in diesem Thread jene Personen erwähnen, die sich bei DRM-freien Angeboten (wie Humble Bundle oder letztes Wochenende McGame.com) ernsthaft darüber beschweren, daß es keine Steam-Keys gab/gibt. Weil sie sich offensichtlich so sehr an Steam gewöhnt haben, daß sie - zumindest bei Download-Titeln - ohne Steam gar nicht mehr auskommen WOLLEN.
Von daher ist es so, daß die Hersteller einem diese und ähnliche Gängelungen nur schmackhaft genug machen müssen, damit wir das dann hinnehmen. Und auch wenn ich persönlich das nicht gut finden, kann ich es in gewisser Weise auch nachvollziehen. Das Leben besteht nun einmal aus Kompromissen und die Menschen sind bestrebt danach, jene Kompromisse zu wählen, die ihr Leben zumindest nicht verschlechtern. Wieder bei Steam bleibend: Man erhält (vordergründig) sehr günstige Spiele... man kann sie mit einem Klick kaufen... man hat alle Spiele immer schön in seiner Liste und kann sie immer wieder herunterladen, wenn es nötig werden sollte... es gibt ganz nette Community-Features im Steam-Client.
Diese und andere "Vorteile" sind offensichtlich ausreichend, um den Kompromiss mit dem DRM-System einzugehen.
Und so wird es auch bei Sonys Versuch kommen, wenn sie es durchziehen sollte. Denn entgegen der vorherrschenden Meinung glaube ich nicht, daß die Entscheider dort alle hirnamputierte Volldeppen sind, die nur Dollars überall sehen. Auch sie können den Markt sehe und interpretieren... und mit ihren Marktforschungsmitteln auch noch ungleich besser als wir mit unseren persönlichen Meinungen. Insofern werden sie ihr System also gerade so zurechtbiegen, daß die Mehrzahl der User auch diesen Kompromiß eingehen werden. Alles andere wäre eine Überraschung.
-
johndoe1388741
- Beiträge: 371
- Registriert: 29.03.2012 09:04
- Persönliche Nachricht:
Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele
Setzt doch bitte nicht digitale Download games (DRM) mit DRM-freien Retailgames gleich! Da bestehen auf jedenfall einige wesentliche Unterschiede. (sind auch nur wenige user hier gemeint).
Wenn alle jetzt Onlinezwang, DRM (und alle verbundenen Nachteile) so toll finden würden, warum bevorzugen so viele Gamer dann die Retailvollversionen von Konsolenspielen?
Noch etwas, es wird aktuell definitiv mit gebrauchten Games weiterhin Kohle gescheffelt:
Fakt:
A Onlinepass
B DLCs
Theorie (die ja auch immer wieder bestätigt wird):
C Nachfolger wird NEU gekauft, weil man den ersten Teil überraschend gut fand (Gebraucht)
D Spiel wurde ausgeliehen, getestet und für kaufwürdig befunden.
E Mundpropaganda (diese Art von Werbung darf man nicht unterschätzen!)
F Das Geld von dem Verkauf eines games, wird direkt wieder in neu erschienede und NEUE Games (Zustand) investiert.
*
*
*
Das ganze ist eine weitere Entwertung des Produktes nach dem Gebrauch und eine Aushebelung für die Rechte der Konsumenten. Nebenbei finde ich als Verbraucher/Konsument diese DRM Zwänge nicht legitim, wie auch andere Menschen und Institutionen. Klar, aus Sicht des Anbieters gibt es nichts besseres als ein Produkt (Spiel) mit Verfallsdatum herzustellen...bzw. die Möglichkeit das Produkt nach dem Gebrauch nicht mehr verkaufen, verleien, tauschen zu können und auch noch an sich selbst zu zu binden (Kontrolle).
Das ganze DRM sollte fairerweise eine Option (only Digital Games, Steam Plattformen usw.) für Kunden sein, aber kein Zwang.
- Der Wert eines Konsolenspieles würde dann plötzen nach dem Gebrauch des SP entwertet werden
- (MP wird ja schon nach dem Gebrauch entwertet)
- zusätzlich zu der Tatsache das es sich nach dem Gebrauch nicht mehr um einen NEUEN Artikel handelt (weitere Entwertung)
- und oft schon die sepparat herausgeschnittene Inhalte von der Vollversion, sprich beiligende DLC Code Karten, auch schon aufgebraucht sind = weitere Wertminderung.
Wo bleiben die Rechte der Verbraucher, ein Produkt zu kaufen (nicht zu mieten!) und mit seinem Eigentum an der Sache frei entscheiden zu dürfen, was nach dem Kauf mit der Sache passiert (verschenken, verkaufen, tauschen ...)?
Bin froh wenn der Verbraucherschutz und andere Institutionen in diesem Bereich noch mehr tätig werden. Vielleicht haben wir auch bald das Glück, dass Menschen mit dem entsprechenden Budget dagegen Klagen werden. Wir brauchen Urteile und Klärung, nicht noch mehr Rechte für Anbieter und immer weniger Rechte für Verbraucher.
Wenn alle jetzt Onlinezwang, DRM (und alle verbundenen Nachteile) so toll finden würden, warum bevorzugen so viele Gamer dann die Retailvollversionen von Konsolenspielen?
Noch etwas, es wird aktuell definitiv mit gebrauchten Games weiterhin Kohle gescheffelt:
Fakt:
A Onlinepass
B DLCs
Theorie (die ja auch immer wieder bestätigt wird):
C Nachfolger wird NEU gekauft, weil man den ersten Teil überraschend gut fand (Gebraucht)
D Spiel wurde ausgeliehen, getestet und für kaufwürdig befunden.
E Mundpropaganda (diese Art von Werbung darf man nicht unterschätzen!)
F Das Geld von dem Verkauf eines games, wird direkt wieder in neu erschienede und NEUE Games (Zustand) investiert.
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Das ganze ist eine weitere Entwertung des Produktes nach dem Gebrauch und eine Aushebelung für die Rechte der Konsumenten. Nebenbei finde ich als Verbraucher/Konsument diese DRM Zwänge nicht legitim, wie auch andere Menschen und Institutionen. Klar, aus Sicht des Anbieters gibt es nichts besseres als ein Produkt (Spiel) mit Verfallsdatum herzustellen...bzw. die Möglichkeit das Produkt nach dem Gebrauch nicht mehr verkaufen, verleien, tauschen zu können und auch noch an sich selbst zu zu binden (Kontrolle).
Das ganze DRM sollte fairerweise eine Option (only Digital Games, Steam Plattformen usw.) für Kunden sein, aber kein Zwang.
- Der Wert eines Konsolenspieles würde dann plötzen nach dem Gebrauch des SP entwertet werden
- (MP wird ja schon nach dem Gebrauch entwertet)
- zusätzlich zu der Tatsache das es sich nach dem Gebrauch nicht mehr um einen NEUEN Artikel handelt (weitere Entwertung)
- und oft schon die sepparat herausgeschnittene Inhalte von der Vollversion, sprich beiligende DLC Code Karten, auch schon aufgebraucht sind = weitere Wertminderung.
Wo bleiben die Rechte der Verbraucher, ein Produkt zu kaufen (nicht zu mieten!) und mit seinem Eigentum an der Sache frei entscheiden zu dürfen, was nach dem Kauf mit der Sache passiert (verschenken, verkaufen, tauschen ...)?
Bin froh wenn der Verbraucherschutz und andere Institutionen in diesem Bereich noch mehr tätig werden. Vielleicht haben wir auch bald das Glück, dass Menschen mit dem entsprechenden Budget dagegen Klagen werden. Wir brauchen Urteile und Klärung, nicht noch mehr Rechte für Anbieter und immer weniger Rechte für Verbraucher.

