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Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 13:50
von 4P|BOT2
Seit einigen Wochen schon befand sich der Linux-Client von Steam in einem geschlossenen Beta-Test. Wer gerne mitmischen wollte, aber nicht auserkoren wurde, kommt jetzt zum Zug: Wie Valve kurz mitteilt, steht die Linux-Fassung jetzt allen Nutzern zur Verfügung.Eine Übersicht über die Linux-tauglichen Spiele auf der Download-Plattform gibt es hier. Bei Multiplattform-Titeln gilt das Steamplay-Prinz...

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Kommentar

Verfasst: 20.12.2012 13:51
von Sebastian_85
Steam wird mehr und mehr ein Grund den PC am TV als Konsole zu nutzen.

Kommentar

Verfasst: 20.12.2012 13:59
von myro87
top!

Kommentar

Verfasst: 20.12.2012 15:07
von crimsonidol
Linux-Fassung? Nur weil das Ding unter Ubuntu läuft, heißt es noch lange nicht "läuft unter Linux". Sieht man auch schön an den Dateipfaden.
~/.local/share/Steam/ubuntu12_32/steam: /lib/i386-linux-gnu/libc.so.6: version `GLIBC_2.15' not found (required by ~/.local/share/Steam/ubuntu12_32/steam)
Was für eine Frickelei. Da nehm ich lieber CrossOver Steam. Funktioniert unter Debian Wheezy immerhin.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 18:16
von schefei
Warte auch noch auf Debian unterstützung, habs unter LMDE bis jetzt noch nicht zum laufen gekriegt.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 18:31
von GrinderFX
Vorallem ist das Angebot ein Witz.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 18:36
von XxFeedbackxX
GrinderFX hat geschrieben:Vorallem ist das Angebot ein Witz.
Das war doch zu erwarten. Nur weil Steam "läuft" werden ja nicht mal schnell alle Spiele portiert, insbesondere die, die nicht von Valve kommen. Aber eventuell integriert Valve ja in Zukunft eine speziell angepasste Version von Wine, mit der das meiste zum laufen zu bewegen ist. Mal gucken was die Zukunft bringt.

Ich finde diesen Schritt gut und richtig, und eventuell wird es auch in Zukunft mehr native Linux-Unterstützung geben. Bei OSX hat es ja auch ganz gut funktioniert. Da laufen inzwischen sogar einige der großen AAA-Produktionen.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 19:07
von GrinderFX
Weil der Marktanteile von MacOSX auch ca 8 mal größer ist als der von Linux und da Steam ja NUR unter Ubuntu läuft vermutlich eher 20 mal größer. Dazu sind Mac User auch zahlungswilliger.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 21:23
von McCoother
GrinderFX hat geschrieben:Weil der Marktanteile von MacOSX auch ca 8 mal größer ist als der von Linux und da Steam ja NUR unter Ubuntu läuft vermutlich eher 20 mal größer. Dazu sind Mac User auch zahlungswilliger.

Außerdem kosten Macs viel Geld, die Leute kaufen sich auch eher ein Spiel.. Bei Linux, wo alles gratis ist, könnte das anders sein..

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 20.12.2012 21:29
von mindfaQ
Haben sie doch in ihrem Blog geschrieben, dass sie sich zuerst auf die weitverbreiteste Linuxdistribution konzentrieren. Ist es so schwer zu verstehen, dass es eine Beta ist, die noch nicht komplett alle aktuellen Distributionen unterstützt und evtl auch noch nicht alle Funktionen bereit stehen?

vom Juli:
Why Ubuntu? There are a couple of reasons for that. First, we’re just starting development and working with a single distribution is critical when you are experimenting, as we are. It reduces the variability of the testing space and makes early iteration easier and faster. Secondly, Ubuntu is a popular distribution and has recognition with the general gaming and developer communities. This doesn’t mean that Ubuntu will be the only distribution we support. Based on the success of our efforts around Ubuntu, we will look at supporting other distributions in the future.
vom September:
Steam
One Valve game
Support for Ubuntu 12.04 and above

It will not yet include:
Big Picture mode
Additional Valve games
Aber gleich erstmal rummeckern, klasse.

Zum Angebot - da bleibt zu hoffen, dass Dota 2 (mit Abstand meistgespieltes Spiel auf Steam) und auch andere Valvetitel in nächster Zukunft portiert werden, dann hätte man schon einige Toptitel auch auf Linux vorrätig.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 21.12.2012 00:58
von Randall Flagg
McCoother hat geschrieben:
GrinderFX hat geschrieben:Weil der Marktanteile von MacOSX auch ca 8 mal größer ist als der von Linux und da Steam ja NUR unter Ubuntu läuft vermutlich eher 20 mal größer. Dazu sind Mac User auch zahlungswilliger.

Außerdem kosten Macs viel Geld, die Leute kaufen sich auch eher ein Spiel.. Bei Linux, wo alles gratis ist, könnte das anders sein..
Lustigerweise geben Linux-User bei Humble-Bumble-Paketen etwa durchschnittlich größere Geldbeträge aus, als etwa Windows-User.

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 21.12.2012 02:06
von mindfaQ
Randall Flagg hat geschrieben:Lustigerweise geben Linux-User bei Humble-Bumble-Paketen etwa durchschnittlich größere Geldbeträge aus, als etwa Windows-User.
Einfache Erklärungen mMn:
- Altersdurchschnitt der Linuxnutzer ist größer als der der Windowsnutzer -> im Durchschnitt sowohl größere Kaufkraft als auch Wertschätzung und -bereitschaft für Leistungen zu bezahlen
- generell geringes Spieleangebot auf Linux -> man will gerne Entwickler unterstützen, die den Schritt wagen ihr Spiel auf Linux verfügbar zu machen, unter anderem um ein Zeichen zu setzen, außerdem hat man ja auch mehr Geld im eigenen Spielebudget übrig, was man unter Windows vielleicht schon ausgegeben hätte

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 21.12.2012 07:25
von crimsonidol
mindfaQ hat geschrieben:Haben sie doch in ihrem Blog geschrieben, dass sie sich zuerst auf die weitverbreiteste Linuxdistribution konzentrieren. Ist es so schwer zu verstehen, dass es eine Beta ist, die noch nicht komplett alle aktuellen Distributionen unterstützt und evtl auch noch nicht alle Funktionen bereit stehen?
[...]

Aber gleich erstmal rummeckern, klasse.

Zum Angebot - da bleibt zu hoffen, dass Dota 2 (mit Abstand meistgespieltes Spiel auf Steam) und auch andere Valvetitel in nächster Zukunft portiert werden, dann hätte man schon einige Toptitel auch auf Linux vorrätig.
Mir selbst war es durchaus bewusst und tendenziell würde es ja laufen, da ich alle (?) benötigten Libs habe. Nur sind die Versionen in Debian Testing halt ein bisschen älter als die in Ubuntu "Stable", weswegen er halt rummeckert. Und das es eine Beta ist, ist mir schon klar. ;)

Aber du weißt ja: Der Mensch ist erst glücklich, wenn er was zu meckern hat. Die tendenzielle Richtung gefällt mir aber (sprich Steam bzw. kommerzielle Spiele auf Linux).

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 21.12.2012 12:16
von GrinderFX
Das ist ja das Problem. Steam ist kein Spiel sondern ein Downloadmanager über den man Spiele laden kann.
Nur gibts da nichts zu laden, wie auch, die Spiele werden ja nicht portiert, da es ja nicht rentabel ist!

Re: Steam: Linux-Client von der Leine gelassen

Verfasst: 21.12.2012 12:26
von Nightfire123456
Randall Flagg hat geschrieben:
McCoother hat geschrieben:
GrinderFX hat geschrieben:Weil der Marktanteile von MacOSX auch ca 8 mal größer ist als der von Linux und da Steam ja NUR unter Ubuntu läuft vermutlich eher 20 mal größer. Dazu sind Mac User auch zahlungswilliger.

Außerdem kosten Macs viel Geld, die Leute kaufen sich auch eher ein Spiel.. Bei Linux, wo alles gratis ist, könnte das anders sein..
Lustigerweise geben Linux-User bei Humble-Bumble-Paketen etwa durchschnittlich größere Geldbeträge aus, als etwa Windows-User.
Bei Mac wird es eher andersrum sein. Die wollen billige 99$ Apps und keine Vollpreistitel für viel Geld. Nur weil man viel Geld für ein Gerät ausgibt heist das nicht das man danach noch viel Geld für Software ausgeben will bzw. kann. Bei uns in der Firma hat einer der Putzmänner auch einen Mac Book Air. Das Teil ist schick, ist was besonderes und man fühlt sich damit wie ein Gewinner. Für das Teil hat er sich verschuldet und verdient aber trotzdem nur einen Mindestlohn.
Ich will darauf hinaus das man die Kaufkraft der Kunden nicht daran fest machen kann nur weil sie sich einmal was teures leisten