Lazuli hat geschrieben:Die Leute können sich weder mit einem Prequel anfreunden, da man ja praktisch die Zukunft und das unrühmliche Ende schon kennt, noch mag man sich einen Nachfolger vorstellen, denn auch das scheinen die "Enden" von ME3 unmöglich zu machen.
Das nenn ich mal gründlich verkackt, man hat sich praktsch selbst abgeschossen - und hats scheinbar immer noch nicht gemerkt!
Das sehe ich anders - man
hat gemerkt, wie schwierig eine sinnvolle Geschichte für ME4 zu schreiben ist. Was glaubst Du, warum man jetzt die Fans fragt, was im Spiel enthalten sein soll, und ob es denn ein Prequel oder ein Sequel sein soll? Doch nur deshalb, weil die selber keine Ahnung haben, wie sie den Karren aus dem Dreck ziehen sollen (obwohl sie ihn selber dort reingestellt haben)!
Isterio hat geschrieben:Ich stimme zu, dass man wirklich die Indoktrinationstheorie aufgreifen müsste, um danach weitere Titel anknüpfen zu können. Aber die hat Bioware ja schon verneint.
Ja und? Wie oft hat BioWare denn schon gelogen, gerade was die Enden der Trilogie anbelangt? Da käme es auf einmal mehr echt nicht mehr an. Abgesehen davon, dass sie so die Möglichkeit bekämen, die Serie sinnvoll weiterzuentwickeln...
Ich fand das "Stinkefinger-Bonus-Ende" übrigens gar nicht so schlecht - diesem unsäglich dummschwätzenden Gottkind (oder was auch immer) ein paar Headshots zu verpassen, war in gewisser Weise sehr befriedigend...
Die Idee, dieses Ende als das eigentliche Ende zu nehmen, und den Nachfolger 50.000 Jahre in der Zukunft anzusiedeln, ist zwar genial, aber ich glaube nicht, dass BioWare den Mut dazu hat (BioWare hätte ihn vielleicht mal gehabt, aber seit der Übernahme durch EA...). Die werden schön einen konservativen First-Person-Shooter machen, der ein paar Elemente enthält, die EA für Rollenspiel-Elemente hält (es wird Stufen geben und man wird beim Stufenanstieg wieder ein paar Punkte auf rollenspielerisch wertvolle Fähigkeiten wie 'Kugeln machen zusätzlich Giftschaden' oder 'Kugeln können gegnerische Panzerung besser durchdringen' oder 'Gegnern kann mittels Gedankenkraft Schaden zugefügt werden' verteilen können). Daher wird es mit Sicherheit auf ein Prequel hinauslaufen ("Wir spielen den Erstkontaktkrieg"). Da spart man sich auch gehörig Programmieraufwand, denn dann kann man natürlich nur Menschen spielen. Und man wird es als "awesome multiplayer challenge" (oder was dem Marketing halt wieder für Geschwätz einfällt) verkaufen, denn EA genehmigt ja keine Spiele mehr, die ohne Multiplayer sind...
Es reicht nicht, sich keine Gedanken zu machen.
Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.