Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

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greenelve
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Re: Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

Beitrag von greenelve »

Mir ging es auch um die originalgetreue/Oldschoolumsetzung des P&P Prinzips :p
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

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CandyBlock
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Re: Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

Beitrag von CandyBlock »

Weiß jemand, ob die Paypal-Spenden hinzugezählt werden? Wenn ja, dürften sie die 4 M ja locker erreicht haben.
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Oldholo
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Re: Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

Beitrag von Oldholo »

Kajetan hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben:Ich bin mir ja beinahe sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bis wir einen ersten Präzedenzfall auf Kickstarter (mit genügend medialer Beachtung) haben, an welchem das alles einmal durchexerziert wird und wir einigermaßen Klarheit darüber gewinnen werden.
Die gibt es doch schon lange. Crowdfunding ist nichts grundsätzlich komplett neues, es ist nur eine Erweiterung bereits bekannter Investmentformen. Ob ich nun 20 Euro für ein kleines Software-Projekt investiere oder mit 20 Millionen Euro in eine Fabrik für Plastikblumen stecke ... es gibt nirgendwo Garantien auf Erfolg inklusive gesicherter Schadenersatzansprüche. Die kann es zwar im Einzelfall geben, wenn sich der Empfänger der Gelder auf sowas einlässt, es gibt aber keinen einklagbaren Rechtsanspruch, wenn sich ein Investment als Rohrkrepierer entpuppt. Da muss schon Betrug vorliegen. Und das nachzuweisen, das kann schwierig sein, da gibt es keine Präzedenzfälle, das muss immer im Einzelfall bestimmt werden.
Ich will dieses Thema noch mal kurz aus der Versenkung holen, weil es den Präzedenzfall wohl möglicherweise bald geben wird:
Haunts: The Manse Macabre ist gescheitert, eventuell jedenfalls.

Und, da ich mir die ToS von Kickstarter bisher noch nicht so genau angeschaut hatte, RPS allerdings schon: Dort steht u.a. drin:
Project Creators are required to fulfill all rewards of their successful fundraising campaigns or refund any Backer whose reward they do not or cannot fulfill.
..womit die Sache doch eine relativ klare Rechtsangelegenheit sein dürfte, dank vertraglicher Bindung der Entwickler an Kickstarter, Gerichtsstand wäre damit im Zweifelsfall New York.
Es wäre zwar ziemlich ätzend, wegen einer kleinen, zweistelligen Summe nach NY zu fliegen und sich dann womöglich noch mit einem langen Pfändungsverfahren zu beschäftigen, aber möglich ist es, sofern man genug gepledged hat, um das fertige Spiel nachher zu erhalten. :)
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danke15jahre4p
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Re: Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

Beitrag von danke15jahre4p »

@oldholo

wer sich bei kickstarter nicht bewusst ist, dass dort das geld in ein noch nicht fertiges produkt fliesst und somit dies automatisch mit risiken verbunden ist, sollte sich nicht dran beteiligen!

mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

die verantwortlichen die sich ein projekt finanzieren lassen, dann aber failen, werden keine weitere chance erhalten!

das sind die mechanismen wonach das ganze funktioniert!

greetingz
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Kajetan
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Re: Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

Beitrag von Kajetan »

leifman hat geschrieben:@oldholo

wer sich bei kickstarter nicht bewusst ist, dass dort das geld in ein noch nicht fertiges produkt fliesst und somit dies automatisch mit risiken verbunden ist, sollte sich nicht dran beteiligen!

mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

die verantwortlichen die sich ein projekt finanzieren lassen, dann aber failen, werden keine weitere chance erhalten!

das sind die mechanismen wonach das ganze funktioniert!
Crowdfunding & speziell Kickstarter gibt es ja schon seit einer Weile und bislang hat sich das System als ziemlich robust erwiesen. Allzu offensichtliche Betrugsversuche scheitern oft genug schon im Ansatz und gescheiterte Projekte NACH dem erfolgreichen Funding haben der allgemeinen Begeisterung keinen Abbruch getan, gerade weil die Backer im Vorfeld wissen, dass es keine Garantien gibt, dass alles auf eigenes Risiko stattfindet. Dann sind halt manchmal 50 Euro zum Fenster rausgeworfen. Kann passieren, wenn man bei so einer Aktion mitmacht.
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Oldholo
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Re: Project Eternity: Drei Millionen-Marke geknackt

Beitrag von Oldholo »

leifman hat geschrieben:wer sich bei kickstarter nicht bewusst ist, dass dort das geld in ein noch nicht fertiges produkt fliesst und somit dies automatisch mit risiken verbunden ist, sollte sich nicht dran beteiligen!
Natürlich sollte er das nicht. Es passiert aber trotzdem, schließlich ist das Ganze für Pledger ebenso neu wie für die Entwickler. Menschen verlassen sich darauf, dass es funktioniert - gerade bei berühmten Namen und Persönlichkeiten, wo niemand erwartet, dass die Entwicklung und damit auch ihr Pledge eine theoretisch ziemlich riskante Geschichte ist. Publisher wissen, was nötig ist, um ein Projekt richtig einzuschätzen und notfalls bestimmte Abläufe zu korrigieren oder gar zu erzwingen, eine Privatperson, die keine Erfahrung damit hat, jedoch nicht.
Daher sehe ich es schon als wichtig an, solche Klauseln in den ToS zu haben, auch wenn 10 oder auch 50 Dollar kaum jemandem allzu sehr weh tun.
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