Und was wenn ich ein notorischer Einzelgänger bin und mal für fünf Minuten offline und alleine spielen möchte?
Ich habs schonmal vor kurzem bei Pauls Kommentar zur Wii U geschrieben:
Mein Nintendo 64 tuts noch wenn alle Stricke reißen
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Wieso erwartest Du höhere Kosten und wie könnten die aussehen?Chillkröte hat geschrieben: Gut, ich muss nicht mehr so viel Geld in Hardware investieren. Muss ich aber ehrlich gesagt heute auch nicht. Da frage ich mich dann schon, ob die (zu erwartenden) höheren Kosten (auf einzelne Spiele umgelegt) diese mögliche Ersparnis wieder zu Nichte machen.
Vielleicht hast du ja ein Muttermal an einer ungewöhnlichen Stelle oder jemand den du kennst. Echt freakig.SSBPummeluff hat geschrieben:Mal etwas Offtopic: Was hat der Typ mit seinen Lippen gemacht O.O Das sieht ja freakig aus O.O

Nunja, ich kann seine Verachtung des hohlen Marketingwortes "Cloud" durchaus nachvollziehen. Skalierbarkeit ist kein schickes Marketingwort, sondern etwas mit dem man konkret was anfangen kann, auch wenn man genauer spezifizieren sollte ob es um horizontale, oder vertikale Skalierung geht, oder noch andere Ziele damit erreicht werden sollen (Lastspitzen abfangen, etc.).zipit hat geschrieben:feile mal an deinem tonfall. wir nutzen eine cloud. genaugenommen die amzon cloud.....Arteas hat geschrieben: ...Nein, ihr nutzt sicher keine "Cloud" zum Rendern. Ihr nutzt ein Netzwerk zum Rendern ...
....clouds lassen skalierbarkeit von einem schicken marketingwort, zu einem echten vorteil für den kunden werden.
Ich sagte nicht, dass ich unbedingt sinkende Preise erwarte, nur, dass ich eben keine steigenden Preise erwarte.Chillkröte hat geschrieben:Gegenfrage: Wieso erwartest du sinkende Kosten für den Verbraucher? Das Ziel großer Konzerne war, ist und wird immer die Gewinnmaximierung bleiben. Dieses Bestreben verschwindet doch mit Cloud-Gaming nicht?Nanimonai hat geschrieben:
Wieso erwartest Du höhere Kosten und wie könnten die aussehen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kauf eines Spiels (also das zeitlich unbeschränkte Nutzungsrecht) teurer sein wird als die momentanen Retail-Spiele. Zusätzlich wird es aber sicherlich Abomodelle geben, Schnupperangebote oder einfach kurze Mieten, ähnlich einer Videothek. Für den Großteil der Spieler ist das sehr verlockend, da man dann für eine Woche zehn Euro o.ä. zahlt und das jeweilige Spiel in der Zeit locker durch hat. Im Grunde sehe ich da eher Möglichkeiten, um die Kosten (auch für Software, nicht nur für Hardware) zu reduzieren.
Der Anbieter will dran verdienen, der Publisher will dran verdienen. Die Hardware einer Serverfarm die ein paar Millionen Kunden mit Spieledaten versorgen kann, will auch bezahlt werden. Diese Kosten müssen natürlich auf die Kunden umgelegt werden. Und die sind vermutlich nicht gerade gering. Die Hardware muss dazu mehr oder weniger beständig aktualisiert werden. Die Stromkosten dürften auch nicht unerheblich sein.
Du sagst, wenn ich ein Spiel (oder das dauerhafte Nutzungsrecht) kaufe, wird das nicht teurer sein, als heutige Retailspiele. Wenn ich mir beispielsweise Call of Duty 24 kaufe und in der Cloud 1 Jahr lang im Multiplayer spiele...woran verdient dann doch gleich der Anbieter, wenn ich sonst nix anderes spiele? Irgendwann ist der einmalige Gewinn aufgezehrt und ich verursache als Kunde nur noch Kosten in Form von Bandbreite und Strom.
Die Vorstellung, dass ich kein Geld mehr für Hardware ausgebe ist ja auch nur Wunschdenken. Natürlich bezahle ich die Hardware, nur steht die nicht mehr bei mir unterm Schreibtisch. Vorhanden sein muss sie trotzdem und zwar beim Anbieter.
Was passiert überhaupt, wenn der Anbieter mal von der Bildfläche verschwindet? Und dann das Problem mit massivem Kundenansturm. Schon heute planen die Hersteller natürlich nicht mit der maximal möglichen Usermenge, die vielleicht hier und da mal in Stoßzeiten auftreten kann, sondern mit einer Durchschnittsmenge. Wie gut sowas klappt und für wieviel Freude bei den Kunden das sorgen kann hat man ja beim Diablo 3 Release deutlich gesehen.
Mfg
Chilli
der tonfall macht die musik. wer andere aufringlich belehren will, bzw sich eines beleidigen tonfalls bemächtigt, kann dies schwerlich allein mit der abneigung gegenüber einem schlagwort begründen.Tyler Durden hat geschrieben: Nunja, ich kann seine Verachtung des hohlen Marketingwortes "Cloud" durchaus nachvollziehen.
vorab - ich kannte die begriffe SaaS, PaaS und IaaS nicht und musste sie zunächst auf wikipedia nachlesen, welches sie in dem hauptartikel cloudcomputing zusammenfasst. abseits der tatsache, dass es natürlich unsinnig ist cloud computing als solches abzulehnen, da einem die terminologie nicht zusagt, ist eine vereinfachung des fachbegriffsfächers aus akronymen für den massenmarkt doch nur verständlich und auch sinnvoll.Tyler Durden hat geschrieben:Cloud ist ein Marketingwort mit dem absolut schwammig lang etablierte Techniken in immer anderen Zusammenstellungen zusammengefasst werden. Das verkauft sich dem Endkunden einfach besser als SaaS, PaaS, IaaS, oder virtuelle Miet-Server mit variabler Leistungszuteilung, oder ganz einfacher Online-Speicherplatz, der per http und ftp erreichbar ist - da fühlt man sich doch gleich viieeel Cooler, wenn man das in der Cloud macht.
nenne mir einen anbieter, der seit 5 jahren oder mehr einen cloud rendring service anbietet. du wirst mir keine antwort geben können. es gibt seit jahrzehnten bereits renderingservices, nur ein rendring service ist keine cloud. man konnte das zu erwartende ergebniss nur begrenzt überprüfen, man war an webinterfaces gebunden und man hatte immer das software/plugin problem.Tyler Durden hat geschrieben:Aber hat ja gewirkt, amazon hat euch mit dem coolen Wort geködert. Dass ihr das seit über 10 Jahren hättet genau so machen können, nur das Produkt einen anderen Namen hatte (der nicht so schwammig wie Cloud ist, sondern konkreter die Technik bzw. den Nutzen erklärt) ist ja egal, ihr setzt ja Technik "State of the Art" ein, da sich das Cloud nennt
Ja, chatten hat auch eine enorme Verzögerung. Wenn ich was eintippe, enter drücke, braucht es mehrere Sekunden bis die Nachricht über das Internet bei dir angezeigt wird. Am besten nutzt du einen Röhrenmonitor, weil die eine geringe Verzögerung als TFT's haben. (ist wirklich so..)dobpat hat geschrieben:Was mir einfach nicht in den Kopf will ist der Nachteil (neben den ganzen anderen), dass Cloud gaming egal von wo IMMER eine hohere Verzögerung haben wird als ein Spiel was lokal läuft.
Ist ja schon von der Logik überhaupt nicht anders möglich.
Was in Gottes Namen versuchen manche da anzupreisen.
Egal was wer sagt und von wegen, kaum Verzögerung, ist doch einfach nur gelogen.
Einfach mal drüber nachdenken und man weiß, dass es IMMER schlechter sein wird als Lokal.
Also liebe Pro Leute, steckt euch eure Cloud-Abzock Ideen dahin wo die Sonne nie scheint
Demos ist ok, ebenso wie Steam, sich von überall einloggen und spielen zu können, ohne den Datenträger mit sich rumzuschleppen. Optional versteht sich...ohne Zwang...etwas womit die großen Firmen durchaus Probleme bekommen könnten sich daran zu halten...das ist die Angst dahinter... (einhergehend mit der vollständigen Ablehnung...schwarz weiss...das typische halt...)crewmate hat geschrieben:Hat jemand was gegen gaikai?
Ich meine: Streaming von fucking Demos?