Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

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roman2
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von roman2 »

schefei hat geschrieben:Auch wenn es riskant ist und man im schlimmsten Fall ohne Publisher dasteht (und auch noch Strafzahlungen leisten muss), aber dann ist man wenigstens noch eine Spieleschmiede mit einem treuen Kundenkreis und keine seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik die bei einem Fingerschnippen des allmächtigen Publishers seine ganzen Konzepte über den Haufen wirft.
Hmja, man riskiert natuerlich mal ganz locker das eigene Unternehmen und die Arbeitsplaetze von 600 Angestellten (lt. wp, stand 09.10) um keine Seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik zu sein....
Immer wieder schoen zu sehen, wie einfach das mit dem Idealismus hier im Forum immer wieder dargestellt wird. Laesst sich ja auch leicht vertreten, wenn man selbst nicht derjenige ist, der irgendetwas riskieren muss :P
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Kajetan
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Kajetan »

roman2 hat geschrieben:Hmja, man riskiert natuerlich mal ganz locker das eigene Unternehmen und die Arbeitsplaetze von 600 Angestellten (lt. wp, stand 09.10) um keine Seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik zu sein....
Wo soll darin ein besonderes Risiko bestehen?
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roman2
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von roman2 »

Kajetan hat geschrieben:
roman2 hat geschrieben:Hmja, man riskiert natuerlich mal ganz locker das eigene Unternehmen und die Arbeitsplaetze von 600 Angestellten (lt. wp, stand 09.10) um keine Seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik zu sein....
Wo soll darin ein besonderes Risiko bestehen?
Ach, du. Das erklaer ich dir sobald du mal anfaengst mitzudenken, und nicht nur antikapitalistische Allgemeinplaetze von dir schleuderst. :Blauesauge:
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Deuterium
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Deuterium »

roman2 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
roman2 hat geschrieben:Hmja, man riskiert natuerlich mal ganz locker das eigene Unternehmen und die Arbeitsplaetze von 600 Angestellten (lt. wp, stand 09.10) um keine Seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik zu sein....
Wo soll darin ein besonderes Risiko bestehen?
Ach, du. Das erklaer ich dir sobald du mal anfaengst mitzudenken, und nicht nur antikapitalistische Allgemeinplaetze von dir schleuderst. :Blauesauge:
Das sind aber harte Worte. Wie soll der alte Mann denn mitdenken, wenn du ihm dazu keine Anstöße gibst?

Die Fahne der Yerlis ändert so oft ihre Farbe, dass jede Söldnertruppe des 30jährigen Krieges vor Neid erblasst wäre.
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schefei
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von schefei »

roman2 hat geschrieben:
schefei hat geschrieben:Auch wenn es riskant ist und man im schlimmsten Fall ohne Publisher dasteht (und auch noch Strafzahlungen leisten muss), aber dann ist man wenigstens noch eine Spieleschmiede mit einem treuen Kundenkreis und keine seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik die bei einem Fingerschnippen des allmächtigen Publishers seine ganzen Konzepte über den Haufen wirft.
Hmja, man riskiert natuerlich mal ganz locker das eigene Unternehmen und die Arbeitsplaetze von 600 Angestellten (lt. wp, stand 09.10) um keine Seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik zu sein....
Immer wieder schoen zu sehen, wie einfach das mit dem Idealismus hier im Forum immer wieder dargestellt wird. Laesst sich ja auch leicht vertreten, wenn man selbst nicht derjenige ist, der irgendetwas riskieren muss :P
Du übertreibst schon etwas, nur weil man keinen Publisher hat geht nicht das Unternehmen von heute auf morgen Pleite.
Wenn man ein gutes Konzept hat findet man auch einen Publisher und Kunden, nur Scheiße lässt sich ohne Publisher mit Geld und viel viel Werbung nicht verkaufen.
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Kajetan
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Kajetan »

roman2 hat geschrieben:
Wo soll darin ein besonderes Risiko bestehen?
Ach, du. Das erklaer ich dir sobald du mal anfaengst mitzudenken, und nicht nur antikapitalistische Allgemeinplaetze von dir schleuderst. :Blauesauge:
Du bist putzig. Keine Argumente, gleich mal mit Ad Hominem rumplärren.
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Sir Richfield
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Sir Richfield »

roman2 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
roman2 hat geschrieben:Hmja, man riskiert natuerlich mal ganz locker das eigene Unternehmen und die Arbeitsplaetze von 600 Angestellten (lt. wp, stand 09.10) um keine Seelenlose Unterhaltungssoftwarefabrik zu sein....
Wo soll darin ein besonderes Risiko bestehen?
Ach, du. Das erklaer ich dir sobald du mal anfaengst mitzudenken, und nicht nur antikapitalistische Allgemeinplaetze von dir schleuderst. :Blauesauge:
Ich bin mal so lieb zu Dir und weise Dich darauf hin, wo Deine Allgemeinplätze Dir im Weg standen:

Beachte das Wort besondere in Kajetans Satz.
Das beeinflusst nämlich den Sinn.
Kajetan fragt nicht, wo überhaupt ein Risiko sein soll, sondern warum dies ein anderes, ein besonderes Risiko sein soll zu allen anderen normalen Firmen auf der Götter grünen Wiesen.
Er will sagen, Entwickler haben ganz normale Probleme: Sie haben ein Angebot (Spiel) und brauchen die Nachfrage (Publisher, der aus viel Geld (Investition in Entwickler) mehr Geld (Gewinn) machen will).
Um nichts anderes dreht sich die Marktwirtschaft.

Herr Yerli macht uns hier nur auf eine Besonderheit der Entwickler aufmerksam:
Man glaubt, man hätte zwei Geldgeber gleichzeitig: Den Kunden und den Publisher.
Für den Kunden sagt er: DRM find ich doof.
Für den Publisher sagt er: DRM find ich toll, ich bau Dir alles ein, was Dich glücklich macht.
Die beiden konträren Aussagen versucht er in EINEN Satz zu bauen.

Problem an der Sache ist: der Kunde ist NICHT sein Geldgeber. Der Kunde gibt EA das Geld.
EA gab!!! Geld an Crytek, damit die Crysis 3 machen können.
Also wenn überhaupt müsste sich EA hinstellen und dem Kunden sagen, warum DRM toll ist.
Cryteks einzig glaubwürdige Aussage wäre: Wenn wir Geld von einem Publisher wollen, müssen wir DRM einbauen - wendet Euch an die Publisher, wenn Euch das stinkt.

Es GIBT Entwickler, deren Geldgeber sind die Kunden. Indies im Allgemeinen. Manchmal tun die Kunden sogar so, als wären sie Publisher. Das ist dann Crowdfunding. (Also vorher Geld investieren, in der Hoffnung, dafür ein Produkt zu bekommen. Gewinn ist dann das Spielerlebnis).
Und bei denen verteidigen nur wenige bis gar keiner DRM. Weil denen die Kunden genau sagen "Pass mal auf, Junge. Du hast mein Geld schon. Dafür will ich die Lizenz nutzen, wie's mir passt. Die Anderen sind mir egal, ich bezahle Dich nicht, Deine Energie/mein Geld in sinnfreie Kopierschutzmaßnahmen zu investieren."

Mir ist nicht klar, warum sich Herr Yerli am Laufenden Bande völlig ohne Not für seinen Publisher in die DRM Schussbahn wirft.
Muss eine ähnliche Wahrnehmungsverschiebung sein wie bei den Tatort-Autoren. Die denken auch, Kopien machen sie Arbeitslos und poltern dann herum, nur damit die "Kunden" dann herausfinden, dass der "Publisher" sich selber einen Dreck um's Urheberrecht kümmert. (Bonuspunkte für den, der weiß, worauf ich anspiele. ;))

roman2
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von roman2 »

schefei hat geschrieben: Wenn man ein gutes Konzept hat findet man auch einen Publisher und Kunden, nur Scheiße lässt sich ohne Publisher mit Geld und viel viel Werbung nicht verkaufen.
In einer idealen Welt vielleicht. Aber die aktuelle Kickstarterwelle zeigt doch deutlich, dass ein gutes Konzept nicht unbedingt auch einen Publisher an Land zieht. Wobei die einzelnen Projekte natuerlich noch beweisen muessen, dass sie auch halten, was sie versprechen (ich denke da gerade an das Double Fine Adventure, Wasteland 2 oder Takedown).
Und Beispiele dafuer, dass ein gutes Spiel auch nicht unbedingt Geld einbringt gibt es auch mehr als genug: Beyond Good & Evil oder Mirror's Edge zum Beispiel.
Und nein, man geht nicht direkt Pleite, nur weil man keinen Publisher hat. Wenn aber das aktuelle Projekt nicht das einspielt, was man erwartet hatte, oder die Entwicklungskosten das angesetzte Budget uebersteigen steht man schon ziemlich bloed da.
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Kajetan
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Kajetan »

roman2 hat geschrieben:Wenn aber das aktuelle Projekt nicht das einspielt, was man erwartet hatte, oder die Entwicklungskosten das angesetzte Budget uebersteigen steht man schon ziemlich bloed da.
Richtig. Das nennt sich dann "unternehmerisches Risiko". Welches zB. auch der Publisher eingeht, wenn er ein Projekt vorfinanziert. Floppt das Teil, wird der Entwickler halt dichtgemacht. Dann stehen die Jungs auch dumm da. Das lustige an solchen Publisher-Deals ist aber, dass der Publisher den Stecker beim Entwickler ziehen kann, auch wenn dessen Spiel sich gut verkauft hat. Siehe THQ und Iron Lore, wo Iron Lore neben "Titan Quest" dem Publisher auch ordentlich Geld mit einem W40K-Addon eingebracht hat. Nur hatte THQ aber keine Lust nach dem Addon Iron Lore für ein paar Monate durchzufüttern, bis ein neues Projekt bewilligt wird. Also hat man den Geldhahn zugedreht, das Studio wurde aufgelöst. Dumm gelaufen.

Sprich, wenn ein Entwickler sich ohne Publisher versucht, dann geht er unter den heutigen Rahmenbedingungen tatsächlich WENIGER Risiken ein als mit einem Publisher, weil hier Faktoren eine Rolle spielen können, auf die ein Entwickler überhaupt keinen Einfluß hat. Siehe zB. Radon Labs. Haben mit Drakensang 1 und 2 kommerziell erfolgreiche Spiele produziert, müssen aber die Pforten dichtmachen, weil dtp die Finanzierungsrunde für Drakensang 3 vergeigt hat.
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roman2
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von roman2 »

Sir Richfield hat geschrieben:Entwickler haben ganz normale Probleme: Sie haben ein Angebot (Spiel) und brauchen die Nachfrage (Publisher, der aus viel Geld (Investition in Entwickler) mehr Geld (Gewinn) machen will).
Um nichts anderes dreht sich die Marktwirtschaft.
Die Spieleindustrie ist eben nicht vergleichbar mit jedem x beliebigen anderen Unternehmen. Um einen Triple AAA Titel zu produzieren (und wir reden hier ja von Crytek) braucht man nunmal ein gigantisches Budget. Sprich: Erstmal einen Haufen Grundkapital um ueberhaupt anfangen zu koennen. Dann muss man bei Release das Geld in den ersten Monaten genug Geld reinholen, um die Finanzierung des naechsten Projekts zu staemmen. Und weil das eben fuer die meisten Entwickler nicht zu bewerkstelligen ist, springt der Publisher ein, der genuegend Studios finanziert, um einerseits konstant neue Ware auf den Markt bringen zu koennen, und andererseits schwaechere Titel durch die staerkeren abfangen kann. So funktioniert nunmal die Marktwirtschaft in der Spieleindustrie.
Herr Yerli macht...
Ich bezog mich direkt auf die Aussage von schefei ("Man kann ja einfach ohne Publisher weiterarbeiten, wenn einem dessen Methoden nicht passen"), und nicht direkt auf das, was Yerli sagt oder tut.
Es GIBT Entwickler, deren Geldgeber sind die Kunden. Indies im Allgemeinen. Manchmal tun die Kunden sogar so, als wären sie Publisher. Das ist dann Crowdfunding. (Also vorher Geld investieren, in der Hoffnung, dafür ein Produkt zu bekommen. Gewinn ist dann das Spielerlebnis).
.
Ja, Indies. Indies haben aber in den wenigsten Faellen 600 Angestellte, die es zu bezahlen gilt und ihre Produkte sind idr durchaus langlebiger, weil sie nicht so sehr dem Zahn der Zeit unterliegen und einen anderen Markt ansprechen ("Hey, klingt interessant der Titel, ich bezahl da mal eben 5 bis 10EUR fuer" vs. "Ich spar mir 50EUR auf fuer Titel XY, wenn er released wird").
Ein Unternehmen in der Groessenordnung von Crytek kann halt nicht ohne Risiko von heute auf morgen beschliessen einfach mal indie zu werden. Dafuer sind die laufenden Kosten viel zu hoch.
Imperator74
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Imperator74 »

Nett .... und das von einer Firma die selber schon Besuch hatte, weil sie Raubkopien für die Produktion ihrer Spiele benutzt hat.
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crewmate
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von crewmate »

roman2 hat geschrieben:
schefei hat geschrieben: Wenn man ein gutes Konzept hat findet man auch einen Publisher und Kunden, nur Scheiße lässt sich ohne Publisher mit Geld und viel viel Werbung nicht verkaufen.
In einer idealen Welt vielleicht. Aber die aktuelle Kickstarterwelle zeigt doch deutlich, dass ein gutes Konzept nicht unbedingt auch einen Publisher an Land zieht. Wobei die einzelnen Projekte natuerlich noch beweisen muessen, dass sie auch halten, was sie versprechen (ich denke da gerade an das Double Fine Adventure, Wasteland 2 oder Takedown). Und Beispiele dafuer, dass ein gutes Spiel auch nicht unbedingt Geld einbringt gibt es auch mehr als genug: Beyond Good & Evil oder Mirror's Edge zum Beispiel. Und nein, man geht nicht direkt Pleite, nur weil man keinen Publisher hat. Wenn aber das aktuelle Projekt nicht das einspielt, was man erwartet hatte, oder die Entwicklungskosten das angesetzte Budget uebersteigen steht man schon ziemlich bloed da.
Ahh, das "perfekte Welt" Argument. Killt jede Diskussion. Never fails.
Du lieferst gerade all die Argumente mit denen sich die Welle an Militärshootern entschuldigt, roman.
Hätte mir jemand vor 5 Jahren Portal vorgestellt, hätte ich anerkennend genickt und gesagt,
das sei extrem geil, aber spielen würde das wohl kaum einer.
Weil Valve aber nicht nur Steam im Rücken (wie EA nun Origin und CDProject gog) hat, sondern auch das unternehmerische Hirn, wurde es ein Welterfolg, roman. Der Clou bei Portal selbst war, das es der Orange Box neben den Half Life Episoden und Team Fortress 2 beilag, roman. Deiner Rechnung fehlen solche Variablen, roman.

Das Unternehmerische Risiko besteht bei allen Produktionen, roman. Homefront hatte ich einen Erfolg zugetraut. Ausgerichtet auf rechts-konservative amerikanische Fragboys, kontroverser Trailer, mächtig Rummel durch die Spielepresse. Wurd es aber irgendwie nicht. Es hat THQ noch näher an den Abgrund geführt.
Zuletzt geändert von crewmate am 10.06.2012 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Hardtarget
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Hardtarget »

so sehr ich mich manchmal auch darüber aufrege, ich kann den ganzen kopierschutzkram der entwickler mittlerweile nachvollziehen und würde es 100%ig genauso machen. wenn man genau darüber nachdenkt ist es auch nix anderes als ihr gutes recht ihr produkt zu schützen, nur sollte man vll mal nach alternativen für die zukunft suchen, bei denen der ehrliche kunde nicht das arschloch ist! das wäre schonmal ein anfang. :Daumenlinks:
ich versteh auch überhaupt nicht das auf die publisher und entwickler verbal eingeprügelt wird ohne ende und die eigentlichen auslöser, die ärsche, die meinen sich alles nach lust und laune so ziehen zu können/müssen werden getätschelt und bis zum erbrechen in schutz genommen! raff ich nicht sry ! ich soll für mein hobby viel geld ausgeben und es soll ok sein wenn sich andere davor drücken ? was wäre wenn jeder so denken würde ? also ich bin kein raupkopierer und bin stolz drauf !!!

MFG
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von HerrRosa »

@Hardtarget

Was veranlasst dich zu denken, gängige DRM-Maßnahmen seien gegen Lizenzerschleicher und nicht den ordinären Second-Hand-Käufer gerichtet?

Oder....mal so ins Blaue hineingeraten, bleibt das Ganze nur eine Schmusedecke für mögliche Investoren, um diesen einen Schutz zu suggerieren, der nie gegeben war und sein wird.
Zuletzt geändert von HerrRosa am 10.06.2012 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
*kein Anspruch auf Vollständigkeit

Imperator74
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Imperator74 »

MrPink hat geschrieben:@Hardtarget

Was veranlasst dich zu denken, gängige DRM-Maßnahmen seien gegen Lizenzerschleicher und nicht den ordinären Second-Hand-Käufer gerichtet?

Da 2nd Hand-Käufer ja nach der überwiegenden Mehrheit der Meinungen der Gamesindustrie ein noch schlimmeres Übel als Raubkopierer sind trifft es sie dann ja absolut zurecht.
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