Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

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Kratos2010
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Beitrag von Kratos2010 »

SectionOne hat geschrieben:
tacc hat geschrieben:
Kratos2010 hat geschrieben:wird auch beantwortet wer die reaper gebaut hat und wieso sie aus einere anderen galaxie kommen?
Wer die gebaut hat? Ist doch logisch. Diese ominöse KI die wohl in der Citadell lebt bzw. die Citadell ist, die die nirgends auch nur angedeutet wurde sondern einfach da ist. Die die das Ende des erstens Teils ins Sinnlose geführt hat weil man doch meinen sollte das diese KI einfach das hätte tun können was Sovereign tun wollte.

Und die kommen nicht aus einer anderen Galaxie. Wer sagt das? Wenn sie nicht gerade die Galaxie auslöschen hängen die im dark space rum. Also dort wo absolut nichts ist. Nicht mal eine Galaxie.
Nein, die Reaper wurden von den Schöpfern erschaffen! Der Tiegel spricht ja davon das es Zyklen gibt, wobei an jedem Ende eines Zyklus die "Kinder", also die Zivilisationen der Galaxie, ausgelöscht werden weil sie sich gegen die Schöpfer auflehnen! Wobei fraglich ist, welches Verhalten der "Kinder", die Schöpfer hier als Auflehnen betrachten. Die Reaper sind also nichts anderes als die Putzkolone der Schöpfer! Zumindest hab ich das so verstanden :roll:

Ich habe aber nicht den Eindruck, das Bioware wirklich verstanden hat was die Fans am Finale stört! Ich frage mich, wie ein paar neue Zwischensequenzen die Logiklöcher stopfen sollen :?
diese citadel ki ist wahrscheinlich eher eine helfende als eine ausführende einheit. sie kontrolliert zwar die reaper, ist aber ohne einfluss von aussen nicht in der lage die citadel z.b. zu schliessen oder zu einem masseneffekt portal umzuwandeln. ähnlich wie edi in me2 einfach mit noch weniger spielraum etwas von der citadel zu steuern. neben der kontrolle der reaper halt eher für den fall gedacht dass falls sich jemals ein organisches wesen als genug 'würdig' erweisst so weit zu kommen, es aufzuklären und zu leiten. ich denke deshalb auch nicht das die ki die reaper gebaut hat sondern sie ledigilich kontrolliert. irgendein organisches wesen muss der urspung der reaper sein.

bezüglich der schöper und der erschaffenen meint die ki wohl eher die organischen (schöpfer) und die syntetischen (erschaffenen) wesen. die ki sagt ja das die erschaffenen immer gegen ihre schöpfer rebelieren bzw. sie auslöschen. und das wollen sie mit dem zyklus verhindern. mich würde auch interessieren ob die reaper selbst auf die idee des zyklus gekommen sind oder ob ihre erbauer dies vorsahen. ich perönlich find diese lösung dumm weil so fortschritt (z.b. andere galaxien erforschen, das ende des unversums ereichen) verhindert wird. wenn die reaper organisches leben schüzten wollen und fortschritt zulassen wäre es sinvoller wenn sie im notfall (also eine syntetische rasse ist dabei organisches leben zu vernichten) eingreifen würden und die syntetische rasse stoppen würden.
SectionOne
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Beitrag von SectionOne »

Kratos2010 hat geschrieben: bezüglich der schöper und der erschaffenen meint die ki wohl eher die organischen (schöpfer) und die syntetischen (erschaffenen) wesen. die ki sagt ja das die erschaffenen immer gegen ihre schöpfer rebelieren bzw. sie auslöschen. und das wollen sie mit dem zyklus verhindern. mich würde auch interessieren ob die reaper selbst auf die idee des zyklus gekommen sind oder ob ihre erbauer dies vorsahen. ich perönlich find diese lösung dumm weil so fortschritt (z.b. andere galaxien erforschen, das ende des unversums ereichen) verhindert wird. wenn die reaper organisches leben schüzten wollen und fortschritt zulassen wäre es sinvoller wenn sie im notfall (also eine syntetische rasse ist dabei organisches leben zu vernichten) eingreifen würden und die syntetische rasse stoppen würden.
Das würde aber auch keinen Sinn ergeben! Es gibt (gab) ja nur die Geth als syntetische Wesen die entwickelt genug waren für eine Rebelion! Aber wegen einer solchen Gefahr gleich alle Zivilisationen platt machen? Wäre weder logisch noch Glaubwürdig. Außerdem wird ganz klar von der KI gesagt das sich die "Kinder" gegen die Schöpfer auflehnen, und die Schöpfer sind ja diese Zivilisation von der die Masseneffekt Tore und die Reaper stammen, genauso wie all das Leben in der Galaxie?! Leider hab ich einige Lücken in der Erinnerung da ME 1 und 2 schon so lange her sind^^
Etwas weniger Realität bitte...
armitage1981
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Beitrag von armitage1981 »

Ehrlich gesagt, verstehe ich diese Hetze gegen Bioware nicht. Ich persönlich fand das Ende der Trilogie eines der spannendsten und originellsten überhaupt. Es wäre Mass Effect nicht gerecht, hätten die Entwickler ein banales, durchgekautes und vollständiges Ende ausgedacht, sei es ein Happy End oder die Vernichtung der Menschheit. Während ich ME3 spielte und parallel den Unmut über das Ende wahrgenommen habe, hatte ich vier Theorien:

a) Spiel endet mit der totalen Niederlage
b) Es gibt ein offenes Ende, vielleicht mit einem Cliffhanger
c) Alles wird gut, aber nach der Siegesfeier wacht Shepard im Bett von Cortez auf ;-)
d) Es gibt eine Romanze mit der Kroganerfrau ;-)

Ehrlich gesagt neigte ich eher zur Theorie, dass es ein schwammiges, nichts aussagendes offenes Ende sein wird, wie z.B. bei Matrix 3. Was aber kam, erinnerte mich eher an der Herr der Ringe: Der Zyklus wurde durchbrochen, das Universum ist komplett und unwiderruflich verändert worden, der Held hat seine Bestimmung erfüllt, der Rest der Welt muss jetzt mit den Konsequenzen leben, alle Handlungsstränge wurden sinnvoll zusammengeführt und aufgelöst, und es gibt sogar einen Funken Hoffnung für die Hauptbeteiligten. Was will ich mehr? Zuschauen, wie Big Ben neu aufgebaut wird? Shepards Sohn beim Spielen zusehen? (der natürlich wie der arme Junge am Anfang aussieht). Normandy in den Sonnenuntergang begleiten? Und das alles begleitet vom Soundtrack des Requiem for a Dream und Black Swan Komponisten? Das würde doch nie im Leben passen ;-)

Ich sehe auch keine logischen Lücken in der Auflösung der Geschichte. Es war z.B. oft bemängelt, wie die Motivation der Reaper erklärt wurde, aber ich fand es sehr intelligent und originell. Alles in Allem war das Ende für mich sehr reif, erwachsen und erfüllend. Es gab Einiges, was im Dunklen gelassen wurde, aber nichts, was man nicht selber zusammenpuzzeln kann. Ich habe eher fast schon Angst vor dem Extended Cut, weil es meine persönliche Vorstellung von dem Ende nochmal umkrempeln könnte. So als würde man bei Blair Witch Project am Ende nochmal erklären, wie die Hexe das Ganze angestellt hat. Ich rechne Bioware hoch an, dass sie zu ihrer Version der Geschichte stehen und nicht dem Druck nachgeben. Schliesslich sind sie die Autoren der Story, und seien wir mal ehrlich, sie machen es besser als die Allermeisten von uns es je könnten. Warum soll ihnen jemand vorschreiben, wie ihre Geschichte enden soll? Diese Leute sind keineswegs Faulenzer, die das Ende einfach ohne Nachzudenken ausgespuckt haben, denn wären sie das, wäre uns das Schicksal des ME Universums eh egal.

Ich weiss, dass ich mit dieser Meinung gegen den Strom schwimme, und ich will keinem auf die Füße treten, der das Ende unbefriedigend fand. Wollte nur zeigen, dass es auch andere Meinungen gibt. Warten wir doch mal ab, bis das erweiterte Ende kommt. Vielleicht sind wir alle dann wieder versöhnt :D
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D_Sunshine
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Beitrag von D_Sunshine »

armitage1981 hat geschrieben: Was aber kam, erinnerte mich eher an der Herr der Ringe: Der Zyklus wurde durchbrochen, das Universum ist komplett und unwiderruflich verändert worden, der Held hat seine Bestimmung erfüllt, der Rest der Welt muss jetzt mit den Konsequenzen leben, alle Handlungsstränge wurden sinnvoll zusammengeführt und aufgelöst, und es gibt sogar einen Funken Hoffnung für die Hauptbeteiligten.
Das mit dem Zyklus stimmt, aber ansonsten find ich diesen Vergleich doch sehr ungünstig gewählt :) . ME3 hat quasi mit der Explosion des Schicksalberg geendet, wobei angedeutet wird, dass die Armee der Menschen nun in Mordor eingschlossen ist. Dann ein harter Cut auf Legolas&Co die plötzlich sonstwo gelandet sind + Frodos Brustkorb - Ende.


Und rede bitte nicht von Hetze. Auf jeden Hater/Troll kommt auch mindestens ein Fan der nur seine berechtigte Kritik angebracht hat.

Aber was die Hoffnung auf Versöhnung angeht, da schließ ich mich an. :wink:
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PanzerGrenadiere
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

Beitrag von PanzerGrenadiere »

wieso habe ich das gefühl, dass mehr erklärungen nicht viel bringen werden? dann haben wir ein ausführlicheres, aber immernoch blödes ende.

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Bloody Sn0w
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

Beitrag von Bloody Sn0w »

Ich hab es heute durchgespielt und fand das Ende voll in Ordnung. Hat mich alles irgendwie an Battlestar Galactica erinnert. Da haben sich die Leute auch ziemlich beschwert. :wink:
armitage1981 hat geschrieben:Der Zyklus wurde durchbrochen, das Universum ist komplett und unwiderruflich verändert worden, der Held hat seine Bestimmung erfüllt, der Rest der Welt muss jetzt mit den Konsequenzen leben, alle Handlungsstränge wurden sinnvoll zusammengeführt und aufgelöst, und es gibt sogar einen Funken Hoffnung für die Hauptbeteiligten. Was will ich mehr?
Das denke ich auch. Daher empfand ich es auch durchaus als befriedigend.
Für mich persönlich wurde alles geklärt und mehr habe ich von Bioware nicht erwartet.
f1f2f3
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

Beitrag von f1f2f3 »

Man wird wohl einfach abwarten müssen, was BioWare da abliefert. Vermuten würde ich, dass der DLC kaum besser sein wird als die meisten anderen ihrer bisherigen DLCs. Das würde bedeuten, dass das Ende von Mass Effect 3 auch mit dem DLC noch weit hinter dem zurückbliebe, was BioWare ursprünglich versprochen hatte. In seinem derzeitgen Zustand ist das Ende von Mass Effect 3 nämlich ein schlechter Witz, unlogisch und schlichtweg schlecht geschrieben. Daraus noch ein vernünftiges Finale zu machen, welches der Trilogie würdig ist, würde mehr Aufwand erfordern, als BioWare bisher für viele ihrer DLCs betrieben hat. Andererseits hatte BioWare auch in Mass Effect 2 an einer entscheidenden Stelle viele Spieler verärgert, nämlich mit der Rolle von Liara. Der Shadowbroker-DLC hat das dann in exzellenter Weise behoben, tatsächlich war er insgesamt auch deutlich besser als das Hauptspiel.
cry88
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

Beitrag von cry88 »

Weis garnit was alle gegen das ende haben. Die KI hat erkannt das die syntetischen wesen immer ihre schöpfer übertrumpfen und am ende ausrotten, vielleicht war sie es selbst die, die erste rasse und damit den ersten zyklus ausgerottet hat. nur herscht dann stillstand, KIs sind nicht an die evolution gebunden, das leben endet.

um das zu verhindern hat die KI die reaper geschaffen um alles höhere leben zu vernichten bevor sie in der lage sind sich selbst durch die schaffung von syntetischen leben zu töten und damit auch niederes leben zu beenden. so wird die evolution nicht gestoppt sondern nur verlangsamt.

dieser plan ist allerdings gescheitert. über die zyklen hinweg haben die organischen wesen es geschafft eine waffe zu bauen um die reaper auszulöschen. überrascht das seine lösung nicht die richtige war überlässt die KI nun Shepard die entscheidung wie es enden soll.

Bei mir endet es damit das er sich selbst opfert und das gesamte organische leben nach seinen vorbild mit den reapern (und damit mit allen organischen und syntetischen rassen aller zyklen) verschmolzen wird und es damit keinen unterschied mehr zwischen organisch und syntetisch gibt.
Metathron
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Beitrag von Metathron »

Extended crap ist immer noch crap. Das Ganze ausführlicher zu gestalten beseitig nicht die Problematik eines Endes mit Logiklücken und den fehlenden Leitbildern der Serie.
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Kratos2010
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Beitrag von Kratos2010 »

SectionOne hat geschrieben:
Kratos2010 hat geschrieben: bezüglich der schöper und der erschaffenen meint die ki wohl eher die organischen (schöpfer) und die syntetischen (erschaffenen) wesen. die ki sagt ja das die erschaffenen immer gegen ihre schöpfer rebelieren bzw. sie auslöschen. und das wollen sie mit dem zyklus verhindern. mich würde auch interessieren ob die reaper selbst auf die idee des zyklus gekommen sind oder ob ihre erbauer dies vorsahen. ich perönlich find diese lösung dumm weil so fortschritt (z.b. andere galaxien erforschen, das ende des unversums ereichen) verhindert wird. wenn die reaper organisches leben schüzten wollen und fortschritt zulassen wäre es sinvoller wenn sie im notfall (also eine syntetische rasse ist dabei organisches leben zu vernichten) eingreifen würden und die syntetische rasse stoppen würden.
Das würde aber auch keinen Sinn ergeben! Es gibt (gab) ja nur die Geth als syntetische Wesen die entwickelt genug waren für eine Rebelion! Aber wegen einer solchen Gefahr gleich alle Zivilisationen platt machen? Wäre weder logisch noch Glaubwürdig. Außerdem wird ganz klar von der KI gesagt das sich die "Kinder" gegen die Schöpfer auflehnen, und die Schöpfer sind ja diese Zivilisation von der die Masseneffekt Tore und die Reaper stammen, genauso wie all das Leben in der Galaxie?! Leider hab ich einige Lücken in der Erinnerung da ME 1 und 2 schon so lange her sind^^
ich erkläre dir kurz weshalb ich auf meine schlussfolgerung gekommen bin.

ich hab die enseqnz mehrmals ansehen müssen um auf meine schlussfolgerung zu kommen.

hier noch das video zur endseqenz auf welches ich mich beziehe:
http://www.youtube.com/watch?annotation ... Xj1V7L2ptY

mir sind zwei abschnitte des gesprächs besonders aufgefallen und diese führen mich auch zu meiner schlussfolgerung. die zitate sind übrigens nicht aus dem kontext gezogen und der rest des gesprächs wiederlegt auch nicht meine theorie.

"die erschaffenen rebelieren immer gegen ihre schöpfer. aber wir können das verhindern und die ordnung für den nächsten zyklus wieder herstellen."

"ohne unser Eingreifen zerstören die synthetischen wesen die organischen. durch den zyklus kann das niemals passieren, das ist die lösung."

die reaper kommen also immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.

die (syntetischen) reaper erneten also alle zivilisierten spezies, um eine ausrottung der organischen wesen durch syntetische zu verhindern.

die reaper gehen aber von der falschen these aus wenn sie annehmen, das synthetische wesen ihre organischen schöpfer grundsätzlich zerstören wollen. die geth zeigen das gegenteil (sofern man es schafft geth und quarianer im spiel zu retten).
die geth könnten allerdings die ausnahme sein, und bekanntlich bestätigt diese ja die regel.

du sagst auch noch das nur die geth momentan im stande zu einer rebelion wären. ich denke das ist prävention von den reapern. die warten sicher nicht bis sie alle spezies ihre geht oder schlimmeres haben. wollen ja nicht zu spät kommen. das sie sich in diesem zyklus allerdings verkalkuliert und somit auch 'verspätet' haben zeigen die geth.

ich denke aber von der theorie unten im spoiler gehen auch die autoren aus
Spoiler
Show
die reaper kommen immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.
aber jeder soll der theorie glauben, von welcher er dankt das sie die richtige ist, ist ja nur ein spiel ^^

mich interessiert einfach nur noch von wem, wann und wo die reaper gebaut wurden und wie es zu dem zyklus kamm.
SectionOne
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Beitrag von SectionOne »

armitage1981 hat geschrieben: Ehrlich gesagt neigte ich eher zur Theorie, dass es ein schwammiges, nichts aussagendes offenes Ende sein wird, wie z.B. bei Matrix 3. Was aber kam, erinnerte mich eher an der Herr der Ringe: Der Zyklus wurde durchbrochen, das Universum ist komplett und unwiderruflich verändert worden, der Held hat seine Bestimmung erfüllt, der Rest der Welt muss jetzt mit den Konsequenzen leben, alle Handlungsstränge wurden sinnvoll zusammengeführt und aufgelöst, und es gibt sogar einen Funken Hoffnung für die Hauptbeteiligten. Was will ich mehr? Zuschauen, wie Big Ben neu aufgebaut wird? Shepards Sohn beim Spielen zusehen? (der natürlich wie der arme Junge am Anfang aussieht). Normandy in den Sonnenuntergang begleiten? Und das alles begleitet vom Soundtrack des Requiem for a Dream und Black Swan Komponisten? Das würde doch nie im Leben passen ;-)
Wo siehst du hier eine Sinnvolle Zusammenführung der Handlungsstränge? Alleine schon wenn wir jetzt nur mal das Blaue Ende nehmen: Wärend der ganzen Trilogie bekommt Shepert immer wieder vor Augen geführt was die Indoktrination aus den Betroffenen macht, er sieht zu was sie unter dem Einfluß der Reaper für grausame Taten vollbringen... Und dann soll er sich am Ende ernsthaft noch FÜR die Reaper, bzw. deren Kontrolle entscheiden? Genauso macht die Syntese keinen Sinn da Shepert von Anfang an für die individualität der Völker kämpft! Ganz zu schweigen von den ganzen persönlichen Geschichten und den Beziehungen zur Crew der Normandy, diese "Abschiedrunde" die man in London dreht und mit allen nochmal reden kann war für mich total unbefriedigend! Und was passiert mit den beiden Crewmitgliedern, die beim Sturm auf den Transportstrahl plötzlich fehlen nachdem Shepert wieder zu sich kommt? Wieso ist die halbe Crew am Ende auf der Flucht, würde man nicht erwarten das sie alles daran setzen Shepert zu retten?
Ich sehe auch keine logischen Lücken in der Auflösung der Geschichte. Es war z.B. oft bemängelt, wie die Motivation der Reaper erklärt wurde, aber ich fand es sehr intelligent und originell. Alles in Allem war das Ende für mich sehr reif, erwachsen und erfüllend. Es gab Einiges, was im Dunklen gelassen wurde, aber nichts, was man nicht selber zusammenpuzzeln kann. Ich habe eher fast schon Angst vor dem Extended Cut, weil es meine persönliche Vorstellung von dem Ende nochmal umkrempeln könnte. So als würde man bei Blair Witch Project am Ende nochmal erklären, wie die Hexe das Ganze angestellt hat. Ich rechne Bioware hoch an, dass sie zu ihrer Version der Geschichte stehen und nicht dem Druck nachgeben. Schliesslich sind sie die Autoren der Story, und seien wir mal ehrlich, sie machen es besser als die Allermeisten von uns es je könnten. Warum soll ihnen jemand vorschreiben, wie ihre Geschichte enden soll? Diese Leute sind keineswegs Faulenzer, die das Ende einfach ohne Nachzudenken ausgespuckt haben, denn wären sie das, wäre uns das Schicksal des ME Universums eh egal.
Die Motivation der Reaper hat keinerlei Logik, siehe dazu auch meine anderen posts und was ich gleich weiter unten noch schreiben werde. Und wenn du mit dem jetzigen Ende zufrieden bist, musst du dir den DLC ja nicht ansehen. Ich weiß selbst noch nicht ob ich das tue, da ich befürchte das Bioware hier alles nur verschlimmbessert! Klar, natürlich hat Bioware alles Recht seine Story so zu schreiben wie sie es möchten! Wenn ich aber eine Triologie entwickle, die darauf basiert das der Spieler eigene Entscheidungen treffen kann die Einfluß auf den weiteren Storyverlauf haben, wenn der Spieler dazu gebracht wird Gefühle für "seinen" Shepert und für seine Crew und Freunde zu entwicklen, dann muß ich auch damit rechnen das die Spieler genau so reagieren wie sie es jetzt getan haben!

Vor kurzem hab ich mir mal wieder Avatar angetan (den Extendet Collectors Cut) und muße am Ende sehr an ME3 denken: "Verdammt nochmal dieses Ende berührt mich auch nach dem vierten Anschauen immer noch, wieso hat mich ME3 am Ende so kalt gelassen?" Vielleicht verstehst du ja was ich damit sagen möchte :wink:
Kratos2010 hat geschrieben: ich erkläre dir kurz weshalb ich auf meine schlussfolgerung gekommen bin.

ich hab die enseqnz mehrmals ansehen müssen um auf meine schlussfolgerung zu kommen.

hier noch das video zur endseqenz auf welches ich mich beziehe:
http://www.youtube.com/watch?annotation ... Xj1V7L2ptY

mir sind zwei abschnitte des gesprächs besonders aufgefallen und diese führen mich auch zu meiner schlussfolgerung. die zitate sind übrigens nicht aus dem kontext gezogen und der rest des gesprächs wiederlegt auch nicht meine theorie.

"die erschaffenen rebelieren immer gegen ihre schöpfer. aber wir können das verhindern und die ordnung für den nächsten zyklus wieder herstellen."

"ohne unser Eingreifen zerstören die synthetischen wesen die organischen. durch den zyklus kann das niemals passieren, das ist die lösung."

die reaper kommen also immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.

die (syntetischen) reaper erneten also alle zivilisierten spezies, um eine ausrottung der organischen wesen durch syntetische zu verhindern.

die reaper gehen aber von der falschen these aus wenn sie annehmen, das synthetische wesen ihre organischen schöpfer grundsätzlich zerstören wollen. die geth zeigen das gegenteil (sofern man es schafft geth und quarianer im spiel zu retten).
die geth könnten allerdings die ausnahme sein, und bekanntlich bestätigt diese ja die regel.

du sagst auch noch das nur die geth momentan im stande zu einer rebelion wären. ich denke das ist prävention von den reapern. die warten sicher nicht bis sie alle spezies ihre geht oder schlimmeres haben. wollen ja nicht zu spät kommen. das sie sich in diesem zyklus allerdings verkalkuliert und somit auch 'verspätet' haben zeigen die geth.

ich denke aber von der theorie unten im spoiler gehen auch die autoren aus
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Show
die reaper kommen immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.
aber jeder soll der theorie glauben, von welcher er dankt das sie die richtige ist, ist ja nur ein spiel ^^

mich interessiert einfach nur noch von wem, wann und wo die reaper gebaut wurden und wie es zu dem zyklus kamm.
Deiner Schlußfolgerung nach kommen also syntetische Wesen, um organische Wesen auszurotten die den technologischen Stand haben um syntetische Wesen zu erschaffen die sich früher oder später gegen ihre Schöpfer auflehnen würden?! Und um genau das zu verhindern elimieren die syntetischen die Organischen, bzw. integrieren sie in ihre eigene syntetische Rasse! Das soll jetzt kein Angriff auf dich sein, aber das klingt für mich weder logisch noch passt es irgendwie in die Storyline :?
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Kratos2010
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Beitrag von Kratos2010 »

Kratos2010 hat geschrieben: ich erkläre dir kurz weshalb ich auf meine schlussfolgerung gekommen bin.

ich hab die enseqnz mehrmals ansehen müssen um auf meine schlussfolgerung zu kommen.

hier noch das video zur endseqenz auf welches ich mich beziehe:
http://www.youtube.com/watch?annotation ... Xj1V7L2ptY

mir sind zwei abschnitte des gesprächs besonders aufgefallen und diese führen mich auch zu meiner schlussfolgerung. die zitate sind übrigens nicht aus dem kontext gezogen und der rest des gesprächs wiederlegt auch nicht meine theorie.

"die erschaffenen rebelieren immer gegen ihre schöpfer. aber wir können das verhindern und die ordnung für den nächsten zyklus wieder herstellen."

"ohne unser Eingreifen zerstören die synthetischen wesen die organischen. durch den zyklus kann das niemals passieren, das ist die lösung."

die reaper kommen also immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.

die (syntetischen) reaper erneten also alle zivilisierten spezies, um eine ausrottung der organischen wesen durch syntetische zu verhindern.

die reaper gehen aber von der falschen these aus wenn sie annehmen, das synthetische wesen ihre organischen schöpfer grundsätzlich zerstören wollen. die geth zeigen das gegenteil (sofern man es schafft geth und quarianer im spiel zu retten).
die geth könnten allerdings die ausnahme sein, und bekanntlich bestätigt diese ja die regel.

du sagst auch noch das nur die geth momentan im stande zu einer rebelion wären. ich denke das ist prävention von den reapern. die warten sicher nicht bis sie alle spezies ihre geht oder schlimmeres haben. wollen ja nicht zu spät kommen. das sie sich in diesem zyklus allerdings verkalkuliert und somit auch 'verspätet' haben zeigen die geth.

ich denke aber von der theorie unten im spoiler gehen auch die autoren aus
Spoiler
Show
die reaper kommen immer, wenn die organischen wesen in naher zukunft die technologie erwerben würden, synthetische wesen zu erschaffen, welche sämtliche organischen lebensformen auslöschen könnten. dieser punkt wird meisten nach ca. 50'000 jahren erreicht. dann werden die zivilisierten spezies geerntet, um die auslöschung aller organischen wesen durch neuerschaffene syntetische wesen zu verhindern. um allerdings den vergangenen zyklus nicht nutzlos zu machen, werden die geernteten spezies in eigenen reapern verewigt.
aber jeder soll der theorie glauben, von welcher er dankt das sie die richtige ist, ist ja nur ein spiel ^^

mich interessiert einfach nur noch von wem, wann und wo die reaper gebaut wurden und wie es zu dem zyklus kamm.
Deiner Schlußfolgerung nach kommen also syntetische Wesen, um organische Wesen auszurotten die den technologischen Stand haben um syntetische Wesen zu erschaffen die sich früher oder später gegen ihre Schöpfer auflehnen würden?! Und um genau das zu verhindern elimieren die syntetischen die Organischen, bzw. integrieren sie in ihre eigene syntetische Rasse! Das soll jetzt kein Angriff auf dich sein, aber das klingt für mich weder logisch noch passt es irgendwie in die Storyline :?
nein du verstehst es falsch. dieser satz ist entscheident:

"ohne unser Eingreifen zerstören die synthetischen wesen die organischen. durch den zyklus kann das niemals passieren, das ist die lösung."

kurz gesagt wärend die reaper nur die zivilisierten wesen ernten (sie verschwinden also nicht ganz) und die anderen gedeien lassen, würden die neu erschaffenen synthetischen wesen die organischen wesen ganz ausrotten, oder einfach zur neuen herschenden art (also die organischen ablösen) werden und die entwicklung bei niedern organischen wesen verhindern.

ob mit 'zerstören' jetz ausrotten oder ablösen gemeint ist, ist dir überlassen.
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The D.O.G.
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Beitrag von The D.O.G. »

armitage1981 hat geschrieben:Ehrlich gesagt, verstehe ich diese Hetze gegen Bioware nicht. Ich persönlich fand das Ende der Trilogie eines der spannendsten und originellsten überhaupt. Es wäre Mass Effect nicht gerecht, hätten die Entwickler ein banales, durchgekautes und vollständiges Ende ausgedacht, sei es ein Happy End oder die Vernichtung der Menschheit. Während ich ME3 spielte und parallel den Unmut über das Ende wahrgenommen habe, hatte ich vier Theorien:

a) Spiel endet mit der totalen Niederlage
b) Es gibt ein offenes Ende, vielleicht mit einem Cliffhanger
c) Alles wird gut, aber nach der Siegesfeier wacht Shepard im Bett von Cortez auf ;-)
d) Es gibt eine Romanze mit der Kroganerfrau ;-)

Ehrlich gesagt neigte ich eher zur Theorie, dass es ein schwammiges, nichts aussagendes offenes Ende sein wird, wie z.B. bei Matrix 3. Was aber kam, erinnerte mich eher an der Herr der Ringe: Der Zyklus wurde durchbrochen, das Universum ist komplett und unwiderruflich verändert worden, der Held hat seine Bestimmung erfüllt, der Rest der Welt muss jetzt mit den Konsequenzen leben, alle Handlungsstränge wurden sinnvoll zusammengeführt und aufgelöst, und es gibt sogar einen Funken Hoffnung für die Hauptbeteiligten. Was will ich mehr? Zuschauen, wie Big Ben neu aufgebaut wird? Shepards Sohn beim Spielen zusehen? (der natürlich wie der arme Junge am Anfang aussieht). Normandy in den Sonnenuntergang begleiten? Und das alles begleitet vom Soundtrack des Requiem for a Dream und Black Swan Komponisten? Das würde doch nie im Leben passen ;-)

Ich sehe auch keine logischen Lücken in der Auflösung der Geschichte. Es war z.B. oft bemängelt, wie die Motivation der Reaper erklärt wurde, aber ich fand es sehr intelligent und originell. Alles in Allem war das Ende für mich sehr reif, erwachsen und erfüllend. Es gab Einiges, was im Dunklen gelassen wurde, aber nichts, was man nicht selber zusammenpuzzeln kann. Ich habe eher fast schon Angst vor dem Extended Cut, weil es meine persönliche Vorstellung von dem Ende nochmal umkrempeln könnte. So als würde man bei Blair Witch Project am Ende nochmal erklären, wie die Hexe das Ganze angestellt hat. Ich rechne Bioware hoch an, dass sie zu ihrer Version der Geschichte stehen und nicht dem Druck nachgeben. Schliesslich sind sie die Autoren der Story, und seien wir mal ehrlich, sie machen es besser als die Allermeisten von uns es je könnten. Warum soll ihnen jemand vorschreiben, wie ihre Geschichte enden soll? Diese Leute sind keineswegs Faulenzer, die das Ende einfach ohne Nachzudenken ausgespuckt haben, denn wären sie das, wäre uns das Schicksal des ME Universums eh egal.

Ich weiss, dass ich mit dieser Meinung gegen den Strom schwimme, und ich will keinem auf die Füße treten, der das Ende unbefriedigend fand. Wollte nur zeigen, dass es auch andere Meinungen gibt. Warten wir doch mal ab, bis das erweiterte Ende kommt. Vielleicht sind wir alle dann wieder versöhnt :D
Danke, genau meine Meinung. Ich hatte, bevor ich Mass Effect 3 durchgespielt habe, so gut es ging versucht, mich von Spoilern fern zu halten. Ein bisschen was habe ich natürlich trotzdem mitbekommen und hatte echt Sorgen, wie das Spiel wohl ausgehen würde. Als dann die Endsequenz zuende war und in den Abspann überging, muss ich sagen, war ich echt erleichtert und fand das Ende echt gut.
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f1f2f3
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

Beitrag von f1f2f3 »

Objektiv betrachtet kann man das Ende von Mass Effect 3 nicht als gut bezeichnen. Denn es wurden von den Autoren eine ganze Reihe handwerklicher Fehler gemacht, die dazu führen, dass das Finale des Spieles erzähltechnisch ziemlich schlecht ist. Würde es sich um einen Film handeln, würde er von vielen Kritikern noch deutlich schlechter bewertet werden. Umso mehr, wenn sich dasselbe in einem Buch eines renommierten Autors abspielen würde. Ein großer Unterschied beispielsweise zu Mass Effect 1, dessen Hauptgeschichte sich mit Leichtigkeit auch auf der Kinoleinwand behaupten könnte.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Spieler nicht trotzdem Spaß mit Mass Effect 3 haben könnten. Zunächst einmal gibt es natürlich heutzutage viele Leute, gerade auch unter der klassischen Zielgruppe für Videospiele, die den Unterschied zwischen gut und schlecht geschriebenen Geschichten gar nicht wirklich erkennen können. Wer sonst nur lineare Shooter mit ihren immer wieder gleichen, rein zweckmäßigen Handlungen spielt oder wer aktuelle Hollywood-Actionfilme für den Inbegriff guter Geschichtenerzählung hält, der wird die Geschichte Mass Effect 3 wahrscheinlich sogar für außergewöhnlich gut halten. Ferner gibt es natürlich Spieler, denen die Geschichte und die Logik in einem Spiel ohnehin nicht so wichtig sind. Auch diese werden mit Mass Effect 3 wahrscheinlich zufrieden sein, da sie bis zum Finale zumindest eine Menge Action geboten bekamen.

Dass aber das Ende von Mass Effect 3 gut geschrieben sei und dass es nicht diverse schwerwiegende Mängel an Logik enthielte und alle wichtigen Fragen beantwortet würden, das kann man objektiv schlichtweg nicht behaupten.

Fakt bleibt ebenfalls, dass BioWare Dinge versprochen hat, die schlichtweg nicht eingehalten wurden. Wenn sie sich nun schon auf ihre künstlerische Freiheit berufen, dann müssten sie zumindest erklären, welche künstlerischen Gründe sie bewogen haben, all die versprochenen Dinge letztendlich nicht einzubauen. Es dürfte aber wohl jedem klar sein, dass sie das nicht können, weil es selbstverständlich keine künstlerischen, sondern rein kommerzielle Gründe dafür gab. Daher muss ihr jetziges Beharren auf ihre angebliche künstlerische Freiheit als bequeme Ausrede angesehen werden.
Zuletzt geändert von f1f2f3 am 07.04.2012 11:42, insgesamt 2-mal geändert.
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: BioWare erläutert Extended Cut

Beitrag von Ramireza »

f1f2f3 hat geschrieben:Objektiv betrachtet kann man das Ende von Mass Effect 3 nicht als gut bezeichnen. Denn es wurden von den Autoren eine ganze Reihe handwerklicher Fehler gemacht, die dazu führen, dass das Finale des Spieles erzähltechnisch ziemlich schlecht ist. Würde es sich um einen Film handeln, würde er von vielen Kritikern noch deutlich schlechter bewertet werden. Umso mehr, wenn sich dasselbe in einem Buch eines renommierten Autors abspielen würde. Ein großer Unterschied beispielsweise zu Mass Effect 1, dessen Hauptgeschichte sich mit Leichtigkeit auch auf der Kinoleinwand behaupten könnte.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Spieler nicht trotzdem Spaß an Mass Effect 3 haben könnten. Zunächst einmal gibt es natürlich heutzutage viele Leute, gerade auch unter der klassischen Zielgruppe für Videospiele, die den Unterschied zwischen gut und schlecht geschriebenen Geschichten gar nicht wirklich erkennen können. Wer sonst nur lineare Shooter mit ihren immer wieder gleichen, rein zweckmäßigen Handlungen spielt oder wer aktuelle Hollywood-Actionfilme für den Inbegriff guter Geschichtenerzählung hält, der wird die Geschichte Mass Effect 3 wahrscheinlich sogar für außergewöhnlich gut halten. Ferner gibt es natürlich Spieler, denen die Geschichte und die Logik in einem Spiel ohnehin nicht so wichtig sind. Auch diese werden mit Mass Effect 3 wahrscheinlich zufrieden sein, da sie bis zum Finale zumindest eine Menge Action geboten bekamen.

Dass aber das Ende von Mass Effect 3 gut geschrieben sei und dass es nicht diverse schwerwiegende Mängel an Logik enthielte und alle wichtigen Fragen beantwortet würden, das kann man objektiv schlichtweg nicht behaupten.

Fakt bleibt ebenfalls, dass BioWare Dinge versprochen hat, die schlichtweg nicht eingehalten wurden. Wenn sie sich nun schon auf ihre künstlerische Freiheit berufen, dann müssten sie zumindest erklären, welche künstlerischen Gründe sie bewogen haben, all die versprochenen Dinge letztendlich nicht einzubauen. Es dürfte aber wohl jedem klar sein, dass sie das nicht können, weil es selbstverständlich keine künstlerischen, sondern rein kommerzielle Gründe dafür gab. Daher muss ihr jetziges Beharren auf ihre angebliche künstlerische Freiheit als bequeme Ausrede angesehen werden.
Wie beurteilst du dann bitte die Geschichte und vor allem das Ende des Filmes 2001, lt Kritiker einer der Meilensteine des Scifi Genres? (Damit will ich jetzt nicht sagen das das Ende von ME3 so (gut?) ist wie das von 2001, aber im Grunde läßt das Ende von 2001 ja sehr viel Freiraum für Spekulationen, andere nennen das dann "Plotholes".)

Weiterhin sagst du das die Geschichte von ME1 gut sei, ja sogar so gut das Sie sich mit Kinofilmen messen kann? Nüchtern und Objektiv betrachtet auch wohl nur an den Micheal Bay artigen Hollywood Actionfilmchen die du in deinem Post erwähnst, die ja von denen geschaut werden denen die erzählerische Qualität von ME3 genug ist.

Grundsätzlich gebe ich dir recht, die Story von ME3 ist dünn, so wie die von ME1 und ME2 auch schon. Aber das Ende setzt sich einfach davon ab, es ist eben nicht mehr Hollywood like, von daher erklärt sich das die MASSE das Ende nicht mag.

Ja, das Ende ist schlecht, schlecht gewählt, denn es passt nicht zur pathetisch lächerlichen Rührstory des Hauptspiels die mich immer wieder zum Fremdschämen aufgefordert hat. Dieses lächerliche Gegrüße und das "heute treten wir den Reapern in den Arsch" Gesülze fand ich peinlich, darüber könnte ich mich viel mehr aufregen wenn mir ein Computerspiel nur wichtig genug wäre meinen Puls über 90 steigen zu lassen. Vom seichten, Casual´esqen Gameplay will ich gar nicht erst reden.

REAPER UMGANGEN, YEAH BABY!
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