Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
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Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
Vor einigen Wochen erst hatte Ben Cousins den Niedergang der klassischen Konsolenplattformen vorhergesagt. Gestern legte der Mann nach, der schon bei EA Free-to-play-Titel wie Battlefield Heroes betreut hatte und dann zu ngmoco Schweden gewechselt war, und ließ verlauten: Die Konsolenhersteller hätten Angst vor dem neuen Geschäftsmodell, da sie davon ausgehen, dass sie dann weniger Geld verdienen ...
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- Neophyte000
- Beiträge: 545
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Klar die Konsolenhersteller haben Angst. Glaubt der eigentlich selber was er da sagt. Erst sagt er die haben Angst und dann fängt der mit 2020 an. Also 95% spielen es ohne einen Cent zu Bezahlen. 3 - 6% Bezahlen dafür. 95% + 6% macht 101%. Wenn der genauso Rechnet wie er hier Dünnschiss redet, ja dann gute Nacht.
Ich halte von F2P überhaupt nichts. Denen die es Spass macht ok. Mir aber nicht.
Ich halte von F2P überhaupt nichts. Denen die es Spass macht ok. Mir aber nicht.
Zuletzt geändert von Neophyte000 am 28.03.2012 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Diese 5% sind dann jene Spieler die mehr als 10 Stunden pro Woche mit einem Spiel verbringen? Und wo passiert das grade auf dem PC? Man sollte bitte auch Spieler von Gelegenheitsspielern (wie viele Hausfrauen spielen Die Sims und diverse F2P MMO's ein paar Stündchen in der Woche?) unterscheiden. F2P MMO Spieler spielen meist nichts anderes als ein und das selbe Spiel über Jahre. Wenn man hier mal schauen würde was die Leute so für Hardware unter dem Schreibtisch stehen haben würde dabei mit ziemlicher Sicherheit rauskommen das kaum mehr als 5% der Spieler überhaupt in der Lage wären aktuelle Spiele zu spielen. Selbst bei WoW kann man da bestenfalls nochmal 5% oben drauf rechnen.
Ein Spiel mit fixen mtl. Gebühren wie etwa MMO's ist für mich das höchste der Gefühle. F2P? Nein, ganz sicher nicht.
Auf der anderen Seite muß man es den Freunden von mtl. Gebühren und überteurten Plug-ins wohl nur richtig verkaufen.
Ein Spiel mit fixen mtl. Gebühren wie etwa MMO's ist für mich das höchste der Gefühle. F2P? Nein, ganz sicher nicht.
Auf der anderen Seite muß man es den Freunden von mtl. Gebühren und überteurten Plug-ins wohl nur richtig verkaufen.
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johndoe848217
- Beiträge: 319
- Registriert: 05.06.2009 15:54
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Bin ich eigentlich der Einzige, dem kotzübel wird, wenn unsere vermeindlichen
selbsternannten BWL-Genies über die Zukunft des Spielemarkts senieren?
Dieser F2P-Trend ist nichts weiteres als ein erweitertes DLC-auf-Raten-Modell.
Als Mensch, der ein Spiel in vollem Umfang genießen will, kommt man nicht daran
vorbei Geld in diese F2P-Projekte zu investieren.
Selbstverständlich werden käuflich zu erwerbende Erweiterungen sehr genau
ausgewählt um sicher zu stellen, dass ohne sie ein Spielgenuß nicht möglich ist.
Aus eigener F2P-Erfahrung kann ich bestätigen, dass man als Free-User langfristig
keinen Spaß an solchen Projekten haben wird. Als Beispiel würde ich "World of tanks"
heranziehen. Und auf lange Sicht verbirgt sich hinter dem F2P nur eine Preiserhöhung.
Ist doch Klasse wenn der Spieler regelmäßig Geld zahlt, anstatt nur einmal. Und man
kann sich selbstverständlich darauf verlassen, dass die endgültige Summe an
investiertem Geld die übliche 40-60 Euro Marke aktueller Spiele bei weitem
überschreiten wird. Man vergleiche mal die Aussage mit den 5000 Dollar.
Auch bin ich weder ein Dieb, Schmarotzer noch ein Mann der unter der Armutsgrenze
lebt. Ich bin deshalb gerne gewillt gutes Geld für ein vollständiges Produkt
zu bezahlen und bin auch deswegen nicht auf kostenlosen Nonsens angewiesen.
Nennt es doch einfach so wie es ist, ihr Blutsauger! Erhöht doch einfach eure Spielepreise
und verschont mich mit dieser in Goldpapier eingewickelten Scheiße.
Bei diesen Entwicklungen (Langjährige Traditionsserien werden ruiniert;
es handelt sich nur noch um Geld, Geld und nochmal Geld), werde ich mir sehr
genau überlegen, ob Videospiele in Zukunft noch zu meinen Hobbies zählen werden.
selbsternannten BWL-Genies über die Zukunft des Spielemarkts senieren?
Dieser F2P-Trend ist nichts weiteres als ein erweitertes DLC-auf-Raten-Modell.
Als Mensch, der ein Spiel in vollem Umfang genießen will, kommt man nicht daran
vorbei Geld in diese F2P-Projekte zu investieren.
Selbstverständlich werden käuflich zu erwerbende Erweiterungen sehr genau
ausgewählt um sicher zu stellen, dass ohne sie ein Spielgenuß nicht möglich ist.
Aus eigener F2P-Erfahrung kann ich bestätigen, dass man als Free-User langfristig
keinen Spaß an solchen Projekten haben wird. Als Beispiel würde ich "World of tanks"
heranziehen. Und auf lange Sicht verbirgt sich hinter dem F2P nur eine Preiserhöhung.
Ist doch Klasse wenn der Spieler regelmäßig Geld zahlt, anstatt nur einmal. Und man
kann sich selbstverständlich darauf verlassen, dass die endgültige Summe an
investiertem Geld die übliche 40-60 Euro Marke aktueller Spiele bei weitem
überschreiten wird. Man vergleiche mal die Aussage mit den 5000 Dollar.
Auch bin ich weder ein Dieb, Schmarotzer noch ein Mann der unter der Armutsgrenze
lebt. Ich bin deshalb gerne gewillt gutes Geld für ein vollständiges Produkt
zu bezahlen und bin auch deswegen nicht auf kostenlosen Nonsens angewiesen.
Nennt es doch einfach so wie es ist, ihr Blutsauger! Erhöht doch einfach eure Spielepreise
und verschont mich mit dieser in Goldpapier eingewickelten Scheiße.
Bei diesen Entwicklungen (Langjährige Traditionsserien werden ruiniert;
es handelt sich nur noch um Geld, Geld und nochmal Geld), werde ich mir sehr
genau überlegen, ob Videospiele in Zukunft noch zu meinen Hobbies zählen werden.
Zuletzt geändert von johndoe848217 am 28.03.2012 15:23, insgesamt 3-mal geändert.
- Policegking
- Beiträge: 135
- Registriert: 22.02.2010 15:22
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Seine Aussage würde ich stark mit Vorsicht genießen, denn er steckt hier alle Free to Play Arten in einen Topf, allerdings gibt es Unterschiede, es gibt Spiele die sind Free to Play, dauern aber lange zum durchspielen (Flyff), dafür werden dann kostenpflichtige Items zum beschleunigen Angeboten, hier kann man nicht von Ausbeute reden, da man zum Genuss des Spiels nicht zum Kauf gezwungen wird sondern dieses lediglich erleichtert, andere Spiele hingegen verlangen Geld um gewisse Areale freizuschalten, Ausrüstung zu kaufen ohne die man nicht weiterkäme, oder man kann nur bis zu einem gewissen Level spielen und müsste ab dann einmal zahlen (YU-GI-OH Online). Dies ist zwar auch nicht Ausbeutung, aber zum vollen Genuss des Spiels ist hier das Bezahlen unumgänglich. Vorallem auf Shooter trifft dieses Modell zu, denn die besten Waffen kann man sich meist nur kaufen, und diese geben dem kaufenden Spieler massive Vorteile den anderen Gegenüber, aber egal wie lang man spielt, man kommt an diese Waffe nie heran. Das ist Kaufzwang und geht in Richtung Ausbeutung, ist es möglich auch ohne dies genauso gut wie alle anderen Spieler zu sein. So ist es keine Ausbeutung sondern ein kleines Gimmick.
Re: Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
Gebt Cousins noch mehr Aufmerksamkeit! Gebt all die Interviews!!!
PSNID/NINID/Steam: crewmate
Xbox: cordia96
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Re: Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
wo kam der jetzt eigentlich auf einmal hergekrochen, dass ihm in letzter zeit scheinbar immer wieder gehör geschenkt wird Oo .. is ja schon bald so schlimm wie olle Pachter ...
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SixBottles
- Beiträge: 665
- Registriert: 20.02.2009 12:41
- Persönliche Nachricht:
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...ob's in sodom und gommorah auch so angefangen hat?
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johndoe702031
- Beiträge: 521
- Registriert: 18.11.2007 15:39
- Persönliche Nachricht:
Re: Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
Donnerwetter, ein echtes Orakel der Mann. Höret und staunet. Ein wahrer Prophet. Schon dolle, was der so alles weiß. Bei Gelegenheit hau ich ihn mal auf die Lotto-Ziehungen der nächsten zwei Jahre an. Der Kerl ist ja Gold wert.
Re: Kommentar
Wohl die perfekte Beschreibung des Unfugs, den der Mann von sich gibt.Exedus hat geschrieben:Eine Grauenhafte Vorstellung
Cowards die many times before their deaths,
The valiant never taste of death but once.
- Julius Caesar (II, ii, 32-37)
The valiant never taste of death but once.
- Julius Caesar (II, ii, 32-37)
Kommentar
Irgendwie macht seine Aussage teils nicht viel Sinn: für Retail Titel maximal 20 Mio. Absatz, bei F2P wegen der kommenden Märkte in Afrika und Indien über 200 Mio. Wieso sind diese Märkte nicht für Retail-Titel verfügbar? Gerade jetzt, wo immer mehr Titel digital verkauft werden? Entweder hat er nicht richtig nachgedacht oder er will das F2P Business pushen.
Ich finde das F2P Konzept aber gut: ich kann einen Titel ausprobieren und dann darüber entscheiden, ob ich ihn durch Ingame-Transaktionen weiter unterstützen will. Dadurch wird hoffentlich mehr auf den Kunden gehört und Hype-Titel werden hoffentlich seltener. Mal gucken, was die Zeit bringt.
Ich finde das F2P Konzept aber gut: ich kann einen Titel ausprobieren und dann darüber entscheiden, ob ich ihn durch Ingame-Transaktionen weiter unterstützen will. Dadurch wird hoffentlich mehr auf den Kunden gehört und Hype-Titel werden hoffentlich seltener. Mal gucken, was die Zeit bringt.
Re: Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
Mach eine halbwegs kontroverse Aussage ins Mikrophon und sieh zu wie die Aufmerksamkeit für dich,deine Firma und dein Produkt anschwillt. Das hat auch bei Thilo Sarazin funktioniert. Es gibt keine schlechte PR.Levi hat geschrieben:wo kam der jetzt eigentlich auf einmal hergekrochen, dass ihm in letzter zeit scheinbar immer wieder gehör geschenkt wird Oo .. is ja schon bald so schlimm wie olle Pachter ...
PSNID/NINID/Steam: crewmate
Xbox: cordia96
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Re: Kommentar
Filz1001 hat geschrieben:Dadurch wird hoffentlich mehr auf den Kunden gehört und Hype-Titel werden hoffentlich seltener. Mal gucken, was die Zeit bringt.
die Hoffnung hatte ich auch mal ... hab sie aber inzwischen komplett begraben ... 98% der Free2Play-Titel sind halt komplett auf Kurzweilige Gewinnmaximierung ausgelegt. Kundenbindung ist hier scheinbar garnicht so wichtig, wie man glauben könnte... im zweifelsfall werden einfach die server und support auf sparflamme runtergedreht, und die nächste Billigproduktion angeschmissen .... wieso weshalb warum? ... ich kann nur raten ...
(Angenehme Ausnahmen sind zum Beispiel die Entwickler hinter LOL ... das Spiel selbst hasse ich ... jedoch muss ich respektierend anerkennen, dass sie doch ein wenig gegen diesen internen-free2play-Trend schwimen ... (zumindest kommt es mir als aussenstehender so vor))
Re: Allgemein: Cousins: "F2P ist nicht ausbeuterisch"
F2P ist doch gar nicht so schlimm. Ich habe Warrock sehr lange gezockt ohne je nen cent investiert zu haben und hatte viel Spass, bis das mit den Hackern überhand nahm.



